[Berlin] Filmvorführung „Der Balkon – Wehrmachtsverbrechen in Griechenland“ am 7. März 2022

WO | Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V., Mittelstr.33, 12167 Berlin

WANN | Montag, 07.03.2022, 18.30 – 21.00 Uhr mit Gespräch

Der Balkon – Wehrmachtsverbrechen in Griechenland. Die Vernichtung des Dorfes Lyngiades am 3.Oktober 1943
Dokumentarfilm von Chryssanthos Konstantinidis / Griechenland 2018, Länge 101 Min. / Original mit deutschen Untertiteln

Hintergrund:

Lyngiades, ein Dorf in Nord-Griechenland wird wegen seiner wunderbaren Aussicht der »Balkon« genannt. Doch die Idylle war Schauplatz eines Massakers, das hierzulande noch kaum bekannt ist. Am 3. Oktober 1943 ermordeten die deutschen Besatzer zweiundachtzig Dorfbewohner, überwiegend Kinder und alte Leute, und zerstörten fast alle Häuser.

Der Regisseur des Films stammt aus Lyngiades. Die Hintergründe des Verbrechens recherchierte vor drei Jahrzehnten der Rechtshistoriker Christoph Schminck-Gustavus (s. sein Buch »Der Feuerrauch«). Jetzt führt er durch den Film. In diesem hören die Nachgeborenen vor Ort, oft erstmalig, Erinnerungen von Überlebenden. Es sind Dokumente der Trauer vor dem Hintergrund eines kollektiven Traumas. Und es sind Einblicke in die unterlassene Aufarbeitung in Deutschland und in die verweigerte Wiedergutmachung.

Anschließendes Gespräch mit Andreas Poltermann (Respekt für Griechenland e.V.)

Wegen Corona wird die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt.
Wir bitten um telefonische Anmeldung oder Anmeldung per e-mail
an m.resta-petersdorff@gmx.de

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Respekt für Griechenland e.V.

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[verschiedene Orte] Filmvorführung „Goldene Morgenröte. Unser aller Angelegenheit“ im März 2022

WO und WANN |

18.03. 19 UhrJenaJunge Gemeinde StadtmitteJohannisstraße 14
19.03 17 UhrWeimarKino Lichtblick 
20.03. 19 UhrDresdenAZ ConniRudolf-Leonhard-Straße 39, 01097 Dresden  
22.03. 20 UhrDorfenehemalige „Soafa“  Kirchtorplatz 6 84405 Dorfen  
23.03. 20 UhrErlangenZentrum Wiesengrund  Wöhrmühle 7, 91052 Erlangen  
24.03. 19 UhrNürnbergMetroproletan – Archiv & BibliothekEberhardshofstr. 11
 90429 Nürnberg  
25.03. 19 UhrRegensburgAutonomes Zentrum LiZeDahlienweg 2a
(Eingang über Erikaweg)
93053 Regensburg  

THEMA |

Fünf Jahre nach ihrem mehrfach ausgezeichneten und viel diskutierten Dokumentarfilm «Goldene Morgenröte. Eine persönliche Angelegenheit» stellt die Filmemacherin Angélique Kourounis ihren neuen Film «Goldene Morgenröte. Unser aller Angelegenheit» als eine Folge und Vervollkommnung ihrer Recherche über die nazistische Partei aus Griechenland vor.

Die Dokumentation aus dem Jahr 2021 zeichnet den Hergang des fünfeinhalb Jahre dauernden Gerichtsverfahrens gegen die Führungskader der Nazipartei Goldene Morgenröte nach, die viele Jahre hintereinander dritte politische Kraft Griechenlands im Parlament war. Im Oktober 2021 wurden die Angeklagten als kriminelle Vereinigung zu langen Haftstrafen verurteilt. Dies ist ein Strafverfahren, das in seiner Bedeutung sogar die Nürnberger Prozesse übertrifft. Denn das 1945 in Nürnberg geführte Verfahren der Alliierten fand gegen Vertreter der besiegten NS-Diktatur statt, die die Welt in den Zweiten Weltkrieg getrieben hatte. Dafür musste das NS-Regime aber erst militärisch besiegt werden. Im Athener Prozess handelte es sich um ein Zivilverfahren in Friedenszeiten gegen die komplette parlamentarische Gruppe einer rechtmäßig gewählten Partei. Hier geht es um einen politischen Sieg in einer Demokratie gegen eine nazistische Partei und den widersprüchlichen Umgang mit ihr aus Politik und Gesellschaft.

Der Film ist aber nicht nur eine chronologische Berichterstattung über das Gerichtsverfahren. Er zeigt auch das Anwachsen des antifaschistischen Bewusstseins in der griechischen Zivilgesellschaft und spiegelt die Versuche wider, eine passende Antwort auf den Anstieg des Faschismus zu geben. So wird in dem Film der Frage nachgegangen, wie in Europa auf den Vormarsch der extremen Rechten zu reagieren ist. Wie soll dieser Kampf geführt werden? Gerichtlich, politisch, gesellschaftlich, auf institutioneller Ebene oder in der Form bewaffneten Widerstands?

Der Film richtet die Frage an Europaabgeordnete in Brüssel, politische Analytiker, Minister, Stadträte, AktivistInnen und AntifaschistInnen in Griechenland und Deutschland.

Darüber hinaus gibt die Dokumentation Einblicke in die Funktionsweise der Goldenen Morgenröte und begleitet Magda Fyssa, die Mutter des im Jahr 2013 ermordeten linken RAP-Musikers Pavlos Fyssas. Sie war es, die die GriechInnen dazu brachte, endlich die Augen zu öffnen und zu erkennen, dass die Goldene Morgenröte unser aller Anliegen ist. Gegen ihren Willen wurde sie zum Symbol des antifaschistischen Widerstands.
(Quelle: Filmankündigung „Schwarze Risse“ Berlin)

Weitere Informationen: http://www.goldendawnapublicaffair.com (in griechischer, deutscher u. englischer Sprache)

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[Online] Report Launch: „Controlling the Message: Challenges for independent reporting in Greece“ on March 28, 2022

WHERE | Online (Zoom). Please register for the event

WHEN | 28.März.2022 02:00 PM in Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

WHAT |

On 28 March 2022, the Media Freedom Rapid Response (MFRR) will publish the report of its online fact-finding mission to Greece that took place in December.

Under the title ‘Controlling the Message: Challenges for independent reporting in Greece’, the report reflects the mission’s findings and recommendations on:

  • The assassination of Giorgos Karaivaz;
  • Polarisation of a fragmented media landscape;
  • Reporting on migration;
  • Reporting on protests; and,
  • Legal threats.

The report will be launched with an online panel on 28 March at 2pm CEST (=3pm EEST) with:

  • Laurens Hueting, Senior Advocacy Officer of the European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF)
  • Iliana Papangeli, Managing Director of Solomon
  • Renate Schroeder, Director of the European Federation of Journalists (EFJ)
  • Nikos Smyrnaios, Associate Professor at the University of Toulouse
  • Anne ter Rele, Advocacy Officer at the International Press Institute

The report will be made available on mfrr.eu and the websites of the MFRR partner organisations at the time of the launch event.

ABOUT |

The fact-finding mission to Greece was coordinated by the Media Freedom Rapid Response (MFRR), which tracks, monitors and responds to violations of press and media freedom in EU Member States and Candidate Countries. This project provides legal and practical support, public advocacy and information to protect journalists and media workers. The MFRR is organised by a consortium led by the European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF) including ARTICLE 19, the European Federation of Journalists (EFJ), Free Press Unlimited (FPU), the Institute for Applied Informatics at the University of Leipzig (InfAI), International Press Institute (IPI) and CCI/Osservatorio Balcani e Caucaso Transeuropa (OBCT). The project is co-funded by the European Commission

LINK | https://www.ecpmf.eu/report-launch-controlling-the-message-challenges-for-independent-reporting-in-greece/

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[Berlin] Info-Veranstaltung „Kampf gegen Gentrifizierung in Athen und in Berlin“ am 7. Mai 2022

WANN | Samstag, 7. Mai 2022, um 19.00 Uhr

WO | Kiezraum auf dem Dragonerareal, Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

Die Ursachen für die Verdrängung gerade der ärmeren Bevölkerung aus ihren Wohnquartieren sind in beiden Städten die gleichen: Immobilienkonzerne, internationale Investoren und Banken eignen sich immer größere Teile der Innenstädte an. Aus Beton machen sie Gold, erwirtschaften horrende Renditen, die stetig und fast automatisch steigen.

Die Formen der Gegenwehr unterscheiden sich allerdings. In Athen lebt ein Großteil der Einwohner nicht zur Miete, sondern in Eigentumswohnungen, deren Kosten sie sich mühsam erarbeiten und durch Kredite absichern mussten. Und genau hier setzen die Investoren und Banken an. Wer Schulden hat und seine Kredite nicht bedienen kann, dem droht die Zwangsversteigerung und damit Zwangsräumung.

Jahrelang konnten Initiativen in Griechenland die Zwangsversteigerungen verhindern. Dagegen hat die griechische Regierung immer neue Gesetze erlassen; Zwangsversteigerungen können nun nicht mehr blockiert werden.

Tonia Katerini aus der Athener Initiative gegen Zwangsversteigerungen und aktiv in „european action coalition for the right to housing and to the city“ wird über ihre Erlebnisse in Athen und den aktuellen Stand des Kampfes berichten.

Anschließend diskutieren mit ihr auf dem Podium Hermann Werle von der Berliner Mietergemeinschaft e.V. sowie Berliner Aktivist*innen gegen Verdrängung und Mietenwahnsinnn, u.a. „Deutsche Wohnen & Co enteignen!“, Initiative „Hände weg vom Wedding“ und dem Bündnis „Zwangsräumungen Verhindern“.

Veranstalter: Gewerkschaftliche Solidaritätsgruppe gegen Spardiktate und Nationalismus.
Mit organisatorischer Unterstützung der Nachbarschaftsinitiative Dragopolis und der Initiative Kreativ Haus Kreuzberg.

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Historisches Mazedonien-Trauma der griechischen Kommunisten

Von Dennis Püllmann, Junge Welt, 29.9.2018:
Historisches Trauma – Der Namensstreit um Mazedonien hat für die griechischen Kommunisten nicht nur eine geostrategische Dimension – es geht auch um die eigene Geschichte
»Namensstreit um Mazedonien beigelegt«, vermeldete die »Tagesschau« am 12. Juni 2018 über die Einigung zwischen dem griechischen und dem mazedonischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und Zoran Zaev. Die Wende dürfte bereits im Oktober 2017 während des Staatsbesuches von Tsipras in Washington eingeleitet worden sein. Bei der Instruierung des griechischen Ministerpräsidenten standen sicherheitspolitische Fragen im Mittelpunkt: der Ausbau des für die Kontrolle des südöstlichen Mittelmeerraumes wichtigen Militärstützpunktes auf Kreta und eine Modernisierung der fast ausschließlich aus US-amerikanischen F-16-Kampfjets bestehenden griechischen Luftwaffe. Sicherlich wurde hier auch über den bislang durch ein Veto Griechenlands blockierten Beitritt des zur Stunde noch »Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien« (EJRM, englisch FYROM) heißenden Staates zur NATO gesprochen, über den die Bürger der EJRM nun am 30. September ebenso abstimmen wie über ihren künftigen Staatsnamen »Nord-Mazedonien«.“ weiterlesen

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[Berlin] Veranstaltung „Die Folgen des Ukraine-Krieges für unsere Gesellschaft“ am 9. Mai 2022

WO | IG Metall Haus EG Raum E02, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin

WANN | Montag, den 9. Mai, von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Finanzkrise – Klimakatastrophen – Corona Pandemie und nun der Krieg in Ukraine. Das alles wird  erhebliche Auswirkung auf unsere soziale Situation haben.

Nun droht der Importstopp für Gas und Kohle aus Russland, die Lieferschwierigkeiten aus den vom Krieg betroffenen Ländern, dazu die geplante milliardenschwere Aufrüstung, die den Staatshaushalt belasten.

Die Herausforderungen der Transformation sind fast in den Hintergrund getreten. Zu Unrecht, weil nur ein verantwortungsvoller Umgang das Klima retten kann.

Krisen! Wie kommen wir da raus?

Die Auswirkungen auf unser Leben sind vielfältig:

  • Menschen haben Einkommensverluste oder verlieren ihre Arbeit.
  • Die Preise gehen durch die Decke, die Einkommen steigen nicht.
  • Streit um Waffenlieferungen, die richtige Klimapolitik, Impfpflicht und die Corona Maßnahmen zerreißen die Gesellschaft.

Doch nicht nur bei uns ist mit weiteren sozialen Folgen zu rechnen. In Griechenland hat schon die Sparpolitik der letzten 12 Jahre zu einer Verarmung großer Teile der Bevölkerung geführt.

Am 9. Mai haben wir daher Theodoris Panagiotopoulos ein Metall Gewerkschaftskollege und weitere Kolleg*innen aus Griechenland zu Gast in Berlin.

Folgende Fragen möchten wir bezüglich den Krisenauswirkungen mit ihm und weiteren Gästen besprechen:

  • Wie sieht es in einem deutlich ärmeren EU- Land, wie in Griechenland aus?
  • Wie ist die Situation bei uns in den Betrieben?
  • Wie wird sich das auf unsere Tarifbewegung 2022 auswirken?

Mit uns diskutieren werden außer Theodoris Panagiotopoulos auch Patrick Hesse, Bezirks-Tarifsekretär BBS und Kai Schmidt von Behren, Betriebsrat Biotronik.

Veranstalter: Arbeitskreis Internationalismus, IG Metall Verwaltungsstelle Berlin und IG Metall Berlin

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[Berlin] 25. Griechischer Salon: „Festung Europa – Abschottung und brutale Pushbacks in Griechenland“ Info-Veranstaltung und Diskussion am 10. Mai 2022

WANN | Dienstag, 10. Mai 2022 um 19.30 Uhr

WO | Regenbogenkino/Regenbogenfabrik, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22

Alle diejenigen, die nicht vor Ort dabei sein können, können die Veranstaltung auch online verfolgen. Der Link dazu lautet: https://youtu.be/WDR7ER9qSqo

Menschenverachtende Pushbacks, Internierung, Übergriffe und Misshandlungen: Die Situation für Geflüchtete an den Außengrenzen Griechenlands wird immer schrecklicher. Und Europa schaut zu bzw. weg.

Unsere Gäste werden über die aktuelle Situation informieren und die Politik Griechenlands und der EU gegenüber den geflüchteten Menschen bewerten.

Parvin A. ist eine iranische Frau, die sechsmal nach Griechenland flüchtete und jedes Mal illegal durch die griechische Polizei und die Banden, die die Polizei als ihre Helfershelfer rekrutiert hat, in die Türkei zurückgestoßen wurde. Vorher wurde sie misshandelt und gedemütigt.
Ihr war es gelungen, ihre Erlebnisse und das Verhalten der Grenzer zu dokumentieren. Nachdem sie nach Deutschland flüchten konnte, beschloss sie, ihre Erfahrungen öffentlich zu machen. Sie hat sich in einem Video und mit Unterstützung von forensic architecture an die Medien gewandt und klagt nun vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Harald Glöde von borderline europe wird vom Ausmaß der Pushbacks von den griechischen Inseln, von deren brutalen Abläufen, von den ausführlichen Dokumentationen dieser Verbrechen sowie dem Umgang der EU und der griechischen Regierung damit berichten. Außerdem wird er über die drakonischen Strafen für sog. Schleuser informieren, also Geflüchtete, die oft lediglich für einen Moment das Steuer des Boots, mit dem sie nach Griechenland übersetzen wollten, gehalten haben.

Achim Rollhäuser ist Rechtsanwalt, der in Deutschland und Athen lebt. Er wird einen Überblick über die Pushbacks von Griechenland in die Türkei geben, aber auch über die Zurückschiebungen von anderen Mittelmeerländern informieren. Er wird über die schrecklichen Lebensbedingungen von Geflüchteten in den Lagern berichten sowie über die Kriminalisierung von Solidarität mit Flüchtlingen.
Moderation: Ingrid Stipper, aktiv im Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin.

Der Eintritt ist frei – eine kleine Spende wird erbeten.

Der nunmehr 25. GRIECHISCHE SALON wird präsentiert vom Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin in Zusammenarbeit mit der Regenbogenfabrik, SoliOli und attac Berlin.
Unterstützt von Respekt (www.respekt.tv) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Ausführliche Berichte zu Griechenland sowie weitere Infos und Kontakt zur bundesweiten Soli-Bewegung für Griechenland findet ihr unter: https://griechenlandsoli.com.

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[Berlin] Veranstaltung „‘People Carrying Their Home‘ – Lesvos Solidarity visits Berlin“ am 14. Mai 2022

WO | Oyoun Berlin, Lucy-Lameck Str. 32, 12049 Berlin

WANN | Samstag, den 14. Mai 2022, 16.00 – 18.30 Uhr

Wir freuen uns, Sie zu unserer Veranstaltung „PEOPLE CARRYING THEIR HOME“ einzuladen, die im schönen Garten von @oyounberlin (Lucy-Lameck-Straße 32 an der Hasenheide) stattfinden wird.

Anlässlich der Verleihung des Internationalen Friedenspreises der Stiftung „die Schwelle“ findet eine offene Diskussion mit Efi Latsoudi (Mitbegründerin von Lesvos Solidarity) über die aktuelle Situation der Geflüchteten Menschen auf den griechischen Ägäis-Inseln und insbesondere auf Lesvos statt.

Wir werden auch über die Arbeit sprechen, die wir bei Lesvos Solidarity seit 2012 leisten, indem wir ein Modell der Solidarität vorschlagen, um die komplexe Situation der Migration mit konkreten Beispielen der Arbeit an der Basis direkt mit den Gemeinschaften anzugehen.

Schließlich werden wir live eine Zeichnung unseres Freundes @yorgos.konstantinou im Siebdruckverfahren drucken, um unser neuestes Kunstberatungsprojekt „People carrying their home“ zu bewerben. Die Drucke werden vom Künstler signiert und wir werden sie exklusiv an diesem Tag verkaufen. Das Geld wird zur Unterstützung der Arbeit von Solidarity Lesvos und insbesondere des Wohnungsbauprogramms verwendet.

@oyounberlin hat uns den Raum kostenlos zur Verfügung gestellt, da es eine gemeinschaftliche und politische Aktivität ist. Wir bitten Sie, den Raum zu unterstützen, indem Sie die Produkte in Oyouns Indoor-Café @abadan.berlin konsumieren.

Der Eintritt ist frei!

Veranstalter: Lesvos Solidarity – Pikpa

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English Version:

We are very excited to invite you to our event „People Carrying Their Home“, which will take place in the beautiful garden of @oyounberlin

The invitation is to have an open conversation with Efi Latsoudi (co-founder of Lesvos Solidarity) about the situation refugees are experiencing today in the Greek islands of the Aegean, and mainly in Lesvos.

We will also tell you about the work we have been doing at Lesvos Solidarity since 2012, proposing a model of solidarity to deal with the complex situation of migration with concrete examples of grassroots work directly with communities.

Finally, we are going to be screen printing live a design from our friend @yorgos.konstantinou with the idea of promoting our latest artistic-advocacy project „People Carrying Their Home“. The prints will be signed by the artist and we will sell them exclusively that day. The money will go to support the work of Lesvos Solidarity, and specifically our Housing Program.

@oyounberlin has offered us the space for free as this is a community and political activity. We ask you to support the space by consuming the products at Oyoun’s inhouse Café @abadan.berlin

Bring your friends and people you believe would like to join.

Entrance is free!

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Berliner Bezirksbürgermeister setzt sich für inhaftierte Retterin ein

Prenzlberger Stimme, 26.9.2018: >Bürgermeister Sören Benn bittet Bundesregierung um Einsatz für Sara Mardini
Am 21. August 2018 wurde die in Pankow studierende Sara Mardini in Griechenland verhaftet. Sie war auf dem Weg zurück von Lesbos nach Deutschland, um ihr Studium der Sozialwissenschaften fortzusetzen.
Die Anschuldigungen gegen Sara Mardini und einen weiteren festgenommenen Freiwilligen, den deutschen Staatsbürger Sean Binder, wiegen außerordentlich schwer: Menschenschmuggel, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Spionage und Geldwäsche. Sie können dem Zweck zu dienen, die Arbeit von Freiwilligen zur Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer zu unterbinden und sie einzuschüchtern.
Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke): “Ich bitte die Bundesregierung, sich bei den griechischen Behörden für ihre sofortige Freilassung sowie die ihrer Mitstreiter zu verwenden. Praktische Nächstenliebe ist kein Verbrechen, aber ein äußerst seltenes Schutzgut.”< weiterlesen

Siehe auch: Eine Flüchtlingshelferin, die im Gefängnis landete

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[Berlin] Konzert „Hommage an Mikis Theodorakis“ am 21. Mai 2022

WO | Apostel-Paulus-Kirche, Akazienstraße 18, 10823 Berlin

WANN | Samstag, den 21.05.2022 um 20.00 Uhr

Zur Ehre von Mikis Theodorakis, der am 02.09.2021 verstarb, und seiner unendlich reichen und vielseitigen musikalischen Hinterlassenschaft, widmet der Kulturverein Exantas ihm die erste Veranstaltung nach langer Pandemie-Pause. Gemeinsam mit dem Deutsch-Griechischen Chor POLYPHONIA organisiert er ein Konzert am 21. Mai 2022 in der Apostel-Paulus-Kirche.
Die Leiterin des Chores Frau Dr. Ursula Vrysaki hat für das Konzert ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Zusätzlich schuf Asteris Kutulas ein visuelles Begleiterlebnis mit Filmausschnitten aus seinem umfangreichen dokumentarischen Fundus, der Material aus der jahrelangen On-the-Road-Erfahrung mit Mikis Theodorakis enthält. Impressionen aus dieser Film-Schatzkiste werden großformatig in der Kirche projiziert.

Ticket Vorverkauf: https://www.eventim-light.com/

Preise
15,00 € normal
12,00 € ermäßigt (Schüler*innen, Studierende, ALG II Empfänger*innen).


Veranstalter: Polyphonia Berlin Deutsch-Griechischer Chor Berlin e.V. und der Kulturverein Exantas Berlin e.V. unter Mitwirkung von Asteris Kutulas

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