
Isabel Armbrust
Der Tod von Jorgos Mazonakis bewegte nicht nur seine Fans, seine Beerdigung wurde intensivst medial begleitet. 54-jährig war der beliebte griechische Laiko-Sänger am 9. September an einer Plasmaustauschtherapie verstorben.
Aus Sicht der Autoren von AthensLive Wire hat dieser Tod auch eine politische Dimension. Denn er wirft Fragen auf über den Zustand des gesamten privaten „Gesundheitsökosystems“, das in der Grauzone zwischen Medizin, „Wellness“ und offenem Quacksalbertum operiert.
AthensLive Wire 373, 19. 9.2026:
„Wie der Fall Mazonakis zu einer Ermittlung wegen eines Tötungsdelikt wurde
In der vergangenen Woche hat die Untersuchung zum Tod von Giorgos Mazonakis eine dramatische Wendung genommen. (Seine Songs dominierten gleichzeitig die Charts.) Die beiden Ärzte, die die Privatpraxis in Kolonakii betrieben, in der der Sänger starb, wurden in Untersuchungshaft genommen. Ihnen wird nun die deutlich schwerere Straftat der Tötung mit eventuellem Vorsatz zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen also vor, dass sie verstanden, dass ihre Handlungen oder Unterlassungen zum Tod führen könnten, aber dennoch fortfuhren.









