„Griechenland: Rechte Gewalt auf dem Vormarsch“

Von Wassilis Aswestopoulos, Telepolis, 22. Mai 2018
„Griechenland: Rechte Gewalt auf dem Vormarsch
Der „faschistische Angriff“ auf den Bürgermeister von Thessaloniki und die Hintergründe
Der fünfundsiebzigjährige Bürgermeister von Thessaloniki, Yannis Boutaris, wurde am Samstag Opfer eines tätlichen Angriffs. Die Täter, deren Aktionen auf Video festgehalten wurden, stellen sich selbst als aufgebrachte Bürger dar. Von Medien, die dem Vorfall Sondersendungen widmen, und Politik werden sie als „Rechtsextreme“ und „Faschisten“ bezeichnet.“ weiterlesen

Interessant auch, was der Macher von „keeptalkinggreece“ über die die Hasskommentare schreibt, mit denen seine Internetseite nach dem Angriff auf den Bürgermeister von Thessaloniki konfrontiert sind.

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Ilinden-Mazedonien statt Mazedonien?

Tagesschau.de 20.05.2018:
„Kompromiss im Namensstreit – Ilinden-Mazedonien statt Mazedonien?
Die frühere jugoslawische Republik Mazedonien und Griechenland haben ihren langen Streit über den Namen des Balkanlandes offenbar beigelegt. Der mazedonische Ministerpräsident Zoran Zaev teilte mit, sein Land solle künftig Republik Ilinden-Mazedonien heißen. Dieser Kompromiss sei sowohl für Skopje als auch Athen akzeptabel. Über den neuen Namen solle es aber in seinem Land noch eine Volksabstimmung geben.“ weiterlesen

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Rechtsextreme attackieren Bürgermeister von Thessaloniki

Spiegel-Online, 20.5.2018: „Griechenlands Politik wird durch einen Angriff auf Yiannis Boutaris, den liberalen Bürgermeister der zweitgrößten Stadt Thessaloniki, erschüttert. Ein nationalistischer Mob griff den als beliebt geltenden Bürgermeister mit heftigen Tritten und Schlägen an, als der am Samstagnachmittag versuchte, eine Gedenkfeier für die Vertreibung der sogenannten Pontosgriechen durch die Türken zu besuchen.
Griechenlands Politik wird durch einen Angriff auf Yiannis Boutaris, den liberalen Bürgermeister der zweitgrößten Stadt Thessaloniki, erschüttert. Ein nationalistischer Mob griff den als beliebt geltenden Bürgermeister mit heftigen Tritten und Schlägen an, als der am Samstagnachmittag versuchte, eine Gedenkfeier für die Vertreibung der sogenannten Pontosgriechen durch die Türken zu besuchen.“ weiterlesen
Einen ausführlicheren Bericht (auf englisch) und Videos finden sich bei keeptalkinggreece

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„Rüsten die Griechen für die Allianz?“

Von Wassilis Aswestopoulos, Telepolis, 17. Mai 2018:
Rüsten die Griechen für die Allianz?
US-Admiral lobt Griechenlands Beitrag zur NATO
James G. Foggo III ist Admiral der US Navy. Er dient derzeit als Kommandant der US Naval Forces Europe. Gleichzeitig ist er Kommandeur der US Naval Forces Africa und des Alliierten Joint Force Command Neapel. Der Achtundfünfzigjährige gab dem Journalisten Vassilis Nedos der griechischen Kathimerini ein Interview, welches sehr interessante Details der Strategie der US-Streitkräfte und der NATO beleuchtet. Foggo lobt die Kooperation der griechischen Regierung mit dem Verteidigungsbündnis.“ weiterlesen

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Höchster griechischer Richter tritt wegen immer neuer Rentenkürzungen zurück

Merkur.de 16.5.2016:   „Rückzug aus Protest. Erneute Rentenkürzung in Griechenland: Höchster Richter tritt zurück
Der hochrangigste griechische Richter vollzieht seinen Rücktritt, weil die immer neuen Rentenkürzungen aus seiner Sicht zu einer „Verelendung“ der betroffenen Bürger führen.
Aus Protest gegen die zahlreichen Rentenkürzungen der vergangenen acht Jahre ist der Präsident des Höchsten griechischen Verwaltungsgerichtshofes (STE), Nikolaos Sakellariou. Das Ergebnis dieser Politik der immer neuen Rentenkürzungen werde „zur vollständigen Verelendung aller Rentner führen“, sagte er. Die Rücktrittserklärung wurde von den meisten griechischen Radio- und Fernsehsender direkt übertragen.“  weiterlesen

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Siemens-Affäre: Ex-Minister in zweiter Instanz für schuldig befunden, 450.000 DM angenommen zu haben. Kein Knast

Von Elisa Hübel, Griechenland.net, 11 Mai 2018
Siemens-Affäre: Ex-Minister in zweiter Instanz für schuldig befunden
Der frühere Transportminister Tassos Mantelis wurde am Freitag auch in zweiter Instanz für schuldig befunden, Bestechungsgelder in Höhe von 450.000 D-Mark im Rahmen der Siemens-Affäre angenommen zu haben. Hintergrund für die Schmiergelder war die Digitalisierung der griechischen Telekommunikations-Gesellschaft OTE vor rund zwei Jahrzehnten.“ weiterlesen
Theoretisch wurde Mantelis zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Er wird aber nicht ins Gefängnis müssen, weil das Gericht ihm erlaubte, statt dessen eine Strafzahlung von 140.000 Euro, zahlbar in 32 Monatsraten, leisten zu können. (Quelle)
Das selbe Gericht reduzierte die Strafe für den ehemaligen Siemensmitarbeiter Ilias Georgiou von 12 auf 11 Jahre Gefängnis. (Quelle)
Zur Geschichte deutscher Korruption in Griechenland siehe HIER.

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Homosexuelle Paare dürfen Pflegekinder aufnehmen

kleinezeitung.at, 10. Mai 2018
Homosexuelle Paare dürfen Pflegekinder aufnehmen.
Regierungschef Alexis Tsipras hatte auch die Einführung der Homo-Ehe und des Adoptionsrechts für Lesben und Schwule versprochen.
In Griechenland dürfen sich künftig auch homosexuelle Paare um Pflegekinder kümmern. Im Parlament in Athen stimmten am Mittwoch 161 der anwesenden 264 Abgeordneten für die Reform, 103 lehnten die Regelung ab.“ weiterlesen
Genauere Angaben zum Abstimmungsverhalten der Parteien finden sich auf Griechenland.net

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