„Tourismus mit starken Einschränkungen“

Foto: Wassilis Aswestopoulos

Wassilis Aswestopoulos, telepolis, 05. August 2020:
CoVid19 meldet sich zurück
Reisende aus Griechenland müssen sich künftig in Zypern einem CoVid-19-Test unterziehen. Sie kommen zunächst in häusliche Quarantäne. Mit dieser Entscheidung reagierte die Regierung der Republik Zypern auf die zuletzt stark ansteigenden Infektionszahlen in Griechenland. Zudem wurden in Zypern bei aus Griechenland ankommenden Personen Infektionen festgestellt, die in Griechenland nicht aufgefallen waren.
Der kritische R-Wert liegt nach Angaben des Chef-Virologen der Regierung, Professor Sotiris Tsiodras, nun exakt auf dem kritischen Wert 1.
Steigende Infektionszahlen
Derweil steigen die Infektionszahlen im Land. Ein Spitzenwert von 110 neuen Infektionen alarmierte am 1. August Politiker und Bürger. Es ist der bislang dritthöchste seit Beginn der Pandemie ermittelte Wert. Dieser Wert wurde am 4. August mit 121 gemeldeten Infektionen als neuem, dritthöchstem Wert übertroffen. Es ist seit Beginn der Pandemie das erste Mal, dass zwei Infektionszahlen über Hundert innerhalb von wenigen Tagen gemeldet wurden.
Zahlreiche neue Maßnahmen wurden erlassen. Weitere stehen in den nächsten Tagen an. Ein kompletter Lockdown wie im Frühjahr gilt noch als unwahrscheinlich. Lokale Lockdowns gehören dagegen durchaus zu den Maßnahmen, über die nachgedacht wird. Ebenfalls im Gespräch ist eine Erweiterung der Maskenpflicht auf sämtliche Bereiche außerhalb der eigenen Wohnung, auch im Freien.
Es gilt nun eine auf nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens ausgeweitete Maskenpflicht. Führende Regierungsmitglieder, allen voran Premierminister Kyriakos Mitsotakis, zeigen sich auf ihren Profilen in sozialen Netzwerken demonstrativ mit Maske. Sie waren in den vergangenen Wochen bei öffentlichen Anlässen in der Regel ohne Maske aufgetreten.
Eine verschärfte Maskenpflicht gilt auch auf Zypern. Dort liegen die Strafen für Verweigerer mit 300 Euro pro Verstoß doppelt so hoch wie in Griechenland.“ weiterlesen

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95 Jahre Mikis


Heute ist sein Geburtstag
Christine Cort, Deutsche Welle, 27.7.2020: „Seine Stimme ist aus Griechenland nicht wegzudenken, weder musikalisch noch politisch. Auch mit 95 Jahren mischt sich Mikis Theodorakis noch ein.

Viele verbinden den Namen Mikis Theodorakis mit der Musik aus dem dreifach Oscar-prämierten Kultfilm „Alexis Sorbas“, die ihn 1964 weltweit berühmt machte und mittlerweile längst zum Klassiker avanciert ist. Der dazugehörige Tanz Sirtaki gilt vielen Nichtgriechen als Inbegriff des griechischen Volkstanzes, dabei wurde die Schrittfolge eigens für den Film erfunden.

Doch Mikis Theodorakis hat weit mehr als traditionelle Musik komponiert: Über 1000 Lieder hat er geschrieben, die meisten von ihnen beruhen auf den Arbeiten griechischer Dichter und zählen heute zum Volksgut seines Heimatlandes. Außerdem komponierte er zahlreiche Symphonien, Opern sowie Kammer-, Ballett- und Filmmusik. Und doch: Zur Symbolfigur des linken Kampfes machten ihn seine einfachen, emotionalen Volkslieder, die in der griechischen Tradition wurzeln und in deren Texten er die großen Dichter seines Landes zum Klingen bringt.“ Weiterlesen

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In diesem Jahr bereits sieben Morde in Moria. Geflüchtete werden seit Monaten eingesperrt

Moria

Spiegel, 27.07.2020:
„Auseinandersetzung unter Asylsuchenden Afghane auf Lesbos erstochen
Die Flüchtlingscamps auf Griechenlands Inseln sind überfüllt. Das führt zunehmend zu Spannungen zwischen den Bewohnern. Auf Lesbos ist es nun zu einem tödlichen Streit unter Afghanen gekommen.
Die Bedingungen in Griechenlands Flüchtlingscamps sind dramatisch. Zuletzt kam es in den überfüllten Lagern auch vermehrt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen unter den Bewohnern. Nun ist ein afghanischer Asylsuchender in der Nähe des Flüchtlingslagers Moria auf der Insel Lesbos erstochen worden.
Der 21-Jährige sei ersten Erkenntnissen zufolge von drei Landsleuten angegriffen worden, die ebenfalls in dem Lager lebten, hieß es aus Ermittlerkreisen. Ein 19-Jähriger wurde nach dem Vorfall vom Sonntag festgenommen, ein zweiter Verdächtiger wurde identifiziert.
Seit Jahresbeginn wurden in dem Lager in Moria mindestens sieben Asylsuchende bei Auseinandersetzungen erstochen, darunter ein Minderjähriger und eine Frau. Ein Dutzend weitere Menschen wurden verletzt.
Die griechische Regierung hat die Corona-Ausgangsbeschränkungen für alle Flüchtlingslager bereits zum fünften Mal verlängert. Die Auflagen gelten nun bis zum 2. August. Mehrere Hilfsorganisationen verurteilten den Schritt. Für die Asylsuchenden sei die Gewalt in den Lagern „schlimmer als das Virus“, erklärten sie.“ weiterlesen

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Mikis Theodorakis wird 95 Jahre alt

Theodorakis 2012 im griechischen Parlament gemeinsam mit Manolis Glezos, der in diesem Jahr 97jährig starb

Junge Welt, 25.07.2020:
»Die Eroberung der Harmonie hat meine Schritte gelenkt«
Ein Gespräch mit Mikis Theodorakis. Über das Leben, sein Alter und die Bedeutung des Kampfs um Gerechtigkeit für die Kreativität
Interview: Hansgeorg Hermann
Es gibt die Theorie, dass zufriedenen Menschen ein langes Leben geschenkt wird. Sind Sie zufrieden?
Ich habe in meinem Leben immer das gemacht, was ich machen wollte und was zu machen war. Ich habe als freier Mann gelebt.
Vor ungefähr 15 Jahren sagten Sie mir, dass Sie nachts bisweilen aufwachten, weil die Musik in Ihrem Kopf Sie nicht schlafen lasse und Sie zwang aufzustehen, um sie aufzuschreiben. Wie sieht es inzwischen mit Ihrem Schlaf aus? Ist er noch immer voller Musik?
Meine große Liebe, die Musik, hörte auf, mich nachts zu besuchen, als ich die »Lysistrata« zu Ende komponiert hatte.
Also die Oper über die Frauen in Athen und Sparta, die sich ihren Männern sexuell verweigern, um den unsinnigen Krieg zwischen den beiden Stadtstaaten zu beenden.
Wenn ich nun keine Musik mehr schaffe, heißt das allerdings nicht, dass ich aufgehört hätte, in der Musik zu leben.
Die Welt kennt sie als den großen Komponisten des Widerstands und der Vertonung bedeutender literarischer Werke – von Ritsos, Seferis, Elytis, um nur die bekanntesten zu nennen. Aber auch als den Schöpfer des »Sirtaki« aus dem Film »Alexis Sorbas« und herausragender Symphonien und Ballettstücke. Was war Ihnen die wichtigste Musik?
Sagen wir es mal so: Mit den Dichtern lebte ich im Sternbild des Apollon, mit Sorbas und dem »Canto General« …
Dem Werk des chilenischen Poeten Pablo Neruda …
… mit Sorbas und dem »Canto General« lebte ich im Sternbild des Dionysos.
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Droht ein Krieg zwischen der Türkei und Griechenland?

Deutsche Welle, 24.7.2020:
Erdogans „Politik der militärischen Nadelstiche
Der türkische Präsident Erdogan will in der Ägäis nach Erdgas suchen lassen – auch mit Waffengewalt. Ein militärischer Zwischenfall konnte gerade noch vermieden werden. Der Türkeiexperte Günter Seufert im DW-Gespräch.
In den letzten Tagen hat sich die Situation im östlichen Mittelmeer gefährlich zugespitzt. Die Türkei hat angekündigt, dass demnächst das Forschungsschiff „Oruc Reis“ nach Erdgas nahe der griechischen Insel Kastelorizo suchen werde. Die griechische Regierung hat klargestellt, solche Bohrungen nicht hinnehmen zu wollen, da sie auf griechischem Hoheitsgebiet stattfinden würden. Ist ein Krieg unvermeidlich und welche Rolle könnte Deutschland zur Beilegung des Konflikts einnehmen? Der Türkeiexperte Günter Seufert im DW-Interview.
DW: Das Vorhaben des türkischen Präsidenten, Gasbohrungen innerhalb des griechischen Seegebiets auszuführen, hat zu einer Eskalation der Lage in der südlichen Ägäis geführt. Laut einem Bericht soll nur auf Vermittlung von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstagabend ein bewaffneter Konflikt zwischen der Türkei und Griechenland vermieden worden sein. Die Streitkräfte beider Länder bleiben aber in erhöhter Alarmbereitschaft. Würde es Präsident Erdogan tatsächlich auf einen Krieg mit Griechenland ankommen lassen?
Günter Seufert: Wir können davon ausgehen, dass Herr Erdogan seine Politik der militärischen Nadelstiche fortsetzen wird. Genauso wenig wie er die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) Zyperns anerkennt und dort Bohrungen ausführen lässt, wird er wahrscheinlich demnächst Bohrungen in der griechischen AWZ ausführen lassen. Die Frage, ob es deshalb zu einem Krieg kommt, hängt davon ab, wie sich Griechenland verhält: bietet es der Türkei Verhandlungen an oder nicht. Und es hängt auch davon ab, wie sich die EU und vor allem die USA positionieren. Schließlich sind Griechenland und die Türkei NATO-Mitglieder. Da sollten die großen NATO-Länder vermittelnd eingreifen.“ weiterlesen

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McKinsey bekommt eine Million Euro für Tipps zur Schikanierung von Geflüchteten

deutschlandfunk.de, Juli 2020:
Griechenland. Bericht: Unternehmensberater plädierten für Sanktionen gegen Migranten
Die Unternehmensberatung McKinsey hat der Europäischen Union nach Recherchen des „Spiegel“ geraten, die Rechte von Migranten auf den griechischen Inseln einzuschränken.
Das Magazin zitiert aus Unterlagen zu einem Beratervertrag aus dem Jahr 2017 im Volumen von rund einer Million Euro. Demnach riet McKinsey den Behörden unter anderem dazu, mehr Menschen in Abschiebehaft zu nehmen. Flüchtlinge sollten zudem möglichst davon abgehalten werden, Rechtsmittel einzulegen. Migranten, die sich weigerten, auf das griechische Festland gebracht zu werden, sollten nach den Vorstellungen der Berater sanktioniert werden.“ weiterlesen

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Kundgebung gegen Repression und Polizeibrutalität in Hellas


Am 23.7.2020 organisierte die Gruppe reAKT-Aktion eine Kundgebung vor der griechischen Botschaft in Berlin. Auch Mitglieder des Bündnisses Griechenlandsolidarität Berlin und von DiEM25 beteiligten sich an der Kundgebung.

Aus der facebook-Seite von reAKT: „Today we protest also in favour of the peace in the Aegean and Mediterranean Sea. Our message also in turkish:“

Flugblatt von reAKT-Aktion zur Kundgebung am 23.7.2020
Die rechte/konservative griechische Regierung, die vor einem Jahr gewählt wurde, greift vermehrt auf Polizeiwillkür und infolge dessen auf Straffreiheit von Polizeibrutalität zurück, um ihre Macht zu stärken.
Sie setzt das Land in den nach-Bürgerkriegszustand zurück, handelt demokratiefeindlich und ermächtigt die Polizei dazu auf alle einzuschlagen, die als Feinde, Flüchtlinge, schwach, oder einfach anders gesehen werden. Sie handelt mit Gewalt, um Angst zu schüren und damit auch zuküftigen Terror zu legitimieren.
Diese rechtsextreme Verschiebung in der griechischen Gesellschaft war der Anlass für die Bildung der reAKT Gruppe in Berlin und deren ersten Protestes, im Januar 2020.
Heute, inmitten der Pandemie und deren folgenden wirtschaftlichen Krise, spitzt sich der Terrorakt gegenüber der griechischen Gesellschaft immer weiter zu. Die anwachsenden Vorfälle von Polizeigewalt und –Willkür erinnern an die Praktiken absolutistischer Regime.
Zusammengefasst nur einige Beispiele/Geschehenisse von Polizeigewalt in Griechenland in den letzten Monaten:

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„Strafanzeigen wegen Regierungskritik in Griechenland“

Von Wassilis Aswestopoulos, telepolis 22. Juli 2020:
Kritische Äußerungen im Internet werden verfolgt. Journalisten stehen unter Druck. Alles, was sie sagen oder schreiben, kann gegen sie verwendet werden

Mehrere Journalisten, aber auch ein Lehrer, müssen sich in Griechenland wegen kritischer Äußerungen und journalistischen Beiträgen gegen die Regierung, deren Anhänger oder gegen einzelne Regierungsabgeordnete vor Gericht verantworten. Gleichzeitig sieht Bürgerschutzminister Michalis Chrysochoidis in der Veröffentlichung von Fotos schlagender Polizisten – und nicht in der Polizeigewalt – das Problem. Er möchte nun offenbar gegen das Fotografieren bei Demonstrationen vorgehen.
Die größte griechische Journalistengewerkschaft ESIEA sah sich gleich mehrfach genötigt, Stellungnahmen zur Solidarität mit ihren Mitgliedern zu veröffentlichen. Auch sie ist nun im Visier der Kritik.

Ein Video über Angriffe auf Asylbewerber

Am 15. Juli bezog die ESIEA Stellung zu den juristischen Abenteuern, in welche der Journalist Thrasos Avraam wegen seiner Berichte über die Krawalle auf der Insel Lesbos im März geriet. Avraam hatte ein Video veröffentlicht, in dem der Angriff wütender Menschen auf ein Fahrzeug der Hilfsorganisation „One Happy Family“ und der beiden Insassen des Fahrzeugs dokumentiert war. Das Video wurde vom lokalen Medium stonisi.gr einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Dabei wurden die Angreifer, die gegenüber Asylbewerbern und Hilfsorganisationen feindlich eingestellt sind, bei ihren Gewalttaten gefilmt. Diese klagten, weil sie durch das Video ihre Persönlichkeitsrechte sowie den Schutz ihrer Daten verletzt sahen. Avraam wurde daher zwischenzeitlich festgenommen und inhaftiert.“ weiterlesen

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„Streit zwischen Griechenland und Türkei spitzt sich zu“

Türkische und griechische Kriegsschiffe stehen sich gegenüber.
Merkel schlichtet.

Spiegel, 22.7.2020: „Unter dem östlichen Mittelmeer werden Erdgasvorräte vermutet. Darüber entzündet sich zwischen Griechenland und der Türkei immer wieder Streit – nun hat Athen seine Streitkräfte in Bereitschaft versetzt.
Im östlichen Mittelmeer schaukelt sich ein Streit zwischen der Türkei und Griechenland wegen möglicher Erdgasbohrungen hoch. Griechenland hatte in den vergangenen Monaten die Türkei davor gewarnt, Schiffe zur Suche nach Erdgas in die Region zu entsenden. Dennoch hatten türkische Behörden bekannt gegeben, dass das Forschungsschiff „Oruc Reis“ ab Dienstag seismische Untersuchungen in der Region vornehmen werde – konkret in einem Gebiet südöstlich von Kreta und südlich der Insel Rhodos.“
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Die Korruption schlägt zurück

Die oberste griechische Anti-Korruptionsermittlerin, Eleni Touloupaki, wurde wegen ihrer Korruptionsbekämpfung angeklagt

Von Ralf Kliche
Über den Novartis-Bestechungsskandal und die Verwicklung von griechischen Politikern in die Bestechung griechischer Entscheidungsträger an Krankenhäusern und Kliniken ist hier immer wieder berichtet worden, zuletzt am 27. Juni, nachdem Novartis offen und öffentlich zugegeben hatte, Mitarbeiter von Krankenhäusern in Griechenland bestochen zu haben. (1)
In dem Artikel wurde darauf hingewiesen, dass Minister Adonis Georgiadis von der Nea Dimokratia, selbst von den Korruptionsuntersuchungen betroffen, in einem Fernsehinterview gefordert hatte, die ermittelnde Staatsanwältin Eleni Touloupaki anzuklagen und ins Gefängnis zu werfen. Jetzt hat tatsächlich die Athener Staatsanwaltschaft, vertreten durch den Staatsanwalt am Areopag, Evangelos Zaharis, Anklage gegen Touloupaki erhoben und Ermittlungen gegen fünf weitere Ermittelnde in den Korruptionsuntersuchungen angestrengt. Toupoulaki werden Machtmissbrauch, ständige Pflichtverletzung, Falschaussage, Verletzung des Justizgeheimnisses und Vergehen gegen den Datenschutz vorgeworfen. (2) Der Leiter des zuständigen Athener Gerichts hat die Anklage zugelassen.
Aufgrund der Anklage wird Justizminister Konstantinos Tsiaras wahrscheinlich beim Obersten Justizrat beantragen, Touloupaki als Staatsanwältin für Korruptionsbekämpfung zu beurlauben. Dann wären die Korruptionsermittlungen gegen die führenden Mitglieder der Nea Dimokratia sicher unwiderruflich zu Ende.

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