
Gestern jährte sich die Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention zum 75ten Mal. Pro Asyl kommentiert das mit einem Beitrag, der mit den Worten „Feiertag, Trauertag, Todestag?“ beginnt (s.u.).
Aus Anlass des Jahrestages startete das UNHCR (das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen) die Kampagne „The Promise“ („Das Versprechen“; siehe dazu unten den Link des UNHCR). Es geht um „eine öffentliche Solidaritätserklärung, die Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zusammenbringt, um ihre Unterstützung für Flüchtlinge und das Recht, Schutz zu suchen, erneut zu bekräftigen.“ Zu den 75 ersten Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern gehören der Bürgermeister von Athen, Haris Doukasi, die griechische Sängerin Marina Satti ii sowie die griechischen Gewinner des UNHCR-Preises Nansen 2016 aufgrund der Solidarität mit den neu angekommenen Flüchtlingen, die Aktivistin Efi Latsoudi und das „Griechische Rettungsteam“ iii.
Pro Asyl, 28. Juli 2026 iv :
„Zum Jubiläum: Die Genfer Flüchtlingskonvention unter Dauerbeschuss
Feiertag, Trauertag, Todestag? Ein Blick in die Berichterstattung zeigt, mit welch gemischten Gefühlen der 70. Geburtstag der Genfer Flüchtlingskonvention begangen wird. Am Lautesten feiern pflichtgemäß die Regierungen in Europa, die morgen den Kern der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) wieder vergessen haben und ihn mit Füßen treten werden.“
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UNHCR 28. Juli 2026 v:
>Zum 75. Jahrestag der Genfer Flüchtlingskonvention: 75 Stimmen aus aller Welt schließen sich UNHCR an und starten „The Promise“<
Weiterlesen und Text der Solidaritätserklärung









