Die vergessenen Juden von Thessaloniki

Bundesarchiv_Bild

Demütigung der Juden von Thessaloniki durch die deutschen Besatzer am 9. Juli 1942. Foto: Bundesarchiv_Bild

Die Progrome des 9. November 1938 markieren den Übergang von der Diskriminierung der Juden in Deutschland zu ihrer systematischen Verfolgung und Ermordung. Anlässlich des 9. November posten wir einen Beitrag über die Geschichte der Juden von Thessaloniki – bis zu ihrer fast vollständigen Vernichtung durch Deutsche – und was nach dem Sieg über die Deutschen passierte.

Klaus Hillenbrand, taz.de
„Die vergessenen Juden von Thessaloniki
Überall Schatten
Thessaloniki nannte man einst Jerusalem des Balkan. Dann kamen die Nazis. Die Erinnerungen sind erloschen, die Stadt will griechisch sein.“
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Hungerstreik für Familienzusammenführung nach Deutschland

Von Rodothea Seralidou, Deutschlandfunk, 6.12.2017
„In Griechenland warten Tausende Geflüchtete darauf, im Rahmen der Familienzusammenführung zu ihren Angehörigen reisen zu können. Weil Deutschland diese Zusammenführung aus ihrer Sicht verzögert, sind 14 von ihnen in der Hauptstadt Athen in einen Hungerstreik getreten. Die rund hundert überwiegend syrischen Flüchtlinge, darunter viele Frauen mit ihren Kindern, protestieren seit Tagen auf dem Athener Syntagma-Platz. Sie haben Zelte aufgebaut. Auf einem großen schwarzen Transparent steht: „Hungerstreik! Vereint unsere Familien jetzt!“ Die Protestierenden gehören nach eigenen Angaben zu einer Gruppe von mehr als 4.000 Geflüchteten aus verschiedenen Camps landesweit. Die Gruppe fordert einen schnelleren Familiennachzug. Vierzehn von ihnen, sieben Frauen und sieben Männer, verweigern die Nahrungsaufnahme.“ weiterlesen
Zu dem Hungerstreik wird am 8.11.2017 um 16.00 Uhr vor dem Bundesministerium des Innern (Ecke Alt-Moabit/Invalidenstraße/Werfstraße) in Berlin eine Kundgebung durchgeführt

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„Mein Lohn reicht gerade, um Essen zu kaufen“

>“Working Poor“ in Griechenland
„Mein Lohn reicht gerade, um Essen zu kaufen“ Von Giorgos Christides, Spiegel online

Reformen mit schweren Nebenwirkungen: In Griechenland ist eine Klasse der „Working Poor“ entstanden – qualifizierte Frauen und Männer, die sich mit mies bezahlten Jobs durchschlagen. Das sind ihre Geschichten.<
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Drastische Geldstrafen für Hersteller und Händler von Dieselautos geplant

Griechenland-Blog, 4. November 2017
Griechenland plant Mammut-Strafen wegen Dieselgate
In den bekannten Abgasskandal verwickelten Herstellern, Importeuren und Händlern drohen in Griechenland drakonische Geldstrafen.

In Griechenland eröffnet das Verkehrsministerium mit einer jüngst an die Öffentlichkeit gegebenen Gesetzesvorlage des Verkehrsministers Christos Spirtzis den Weg, damit „Mammut-Strafen“ gegen Firmen verhängt werden, die in den bekannten Abgasskandal („Dieselgate“) mit den unwahren Angaben über Schadstoffemissionen und der rechtswidrigen Software verwickelt sind.“ weiterlesen

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Deutschland profitiert wieder von Griechenland

Handelsblatt, 02.11.2017 „Der Frankfurter Flughafenbetreiber meldet starkes Wachstum bei Umsatz und Gewinn und übertrifft damit die Erwartungen der Analysten. Besonders das Engagement in Griechenland zahlt sich für den Konzern aus. Die Regionalflughäfen in Griechenland lassen dabei besonders die Kasse klingeln. Die seit April eingerechnete Tochter Fraport Greece steuerte mit gut 180 Millionen Euro einen Großteil des Umsatzanstiegs von 13,7 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro bis Ende September bei. Die 14 Regionalflughäfen warfen 106 Millionen Euro Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) ab – etwa ein Achtel des Konzern-Ebitda von 808 Millionen Euro.“ weiterlesen

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Neue Parteien in Griechenland

Zoe Konstantopoulou

Telepolis, 01. November 2017, Wassilis Aswestopoulos: „Abseits der Politik der beiden großen Parteien Griechenlands, Syriza und Nea Dimokratia, gibt es Bewegung. Dabei schickt sich die Pasok in neuem Gewand an, gleich beide Parteien anzugreifen. Doch auch von anderer Seite droht oder soll zumindest Premierminister Alexis Tsipras Ungemach drohen.
Seine einstige Vertraute, frühere Parteigenossin und Parlamentspräsidentin Konstantopoulou hat ihr Regierungsprogramm vorgestellt. Beide Ereignisse fanden rund um den griechischen Nationalfeiertag vom 28. Oktober statt.“ weiterlesen

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Niels Kadritzke: „Griechenland – neun Monate vor der Rückkehr zur Souveränität“

Le monde diplomatique: „Es ist das erklärte Ziel der Athener Regierung, bis zum August 2018 die Ära der „Memoranden“ zu beenden, die Griechenland der Aufsicht durch die Institutionen seiner Gläubiger unterworfen haben. Damit das Land seine Souveränität tatsächlich zurück gewinnen kann, bedarf es allerdings eines wirtschaftlichen Aufschwungs. Der wird jedoch nur tragfähig sein, wenn sich die politische Klasse und die Gesellschaft auf tiefgreifende Reformen verständigen. Und wenn die europäischen Rahmenbedingungen stimmen.

In keinem europäischen Land – außer Frankreich – hat das Wahlergebnis in Deutschland mehr Unruhe ausgelöst als in Griechenland. Die Athener Börse gab seit dem Wahlsonntag binnen drei Tagen um 4,82 Prozent nach. Noch steiler stürzten die Banktitel ab: um fast 12 Prozent, weil vor allem internationale Anleger wie Morgan Stanley und Citigroup nervös wurden. Ein Auslöser war das Gerücht, die EZB könnte – im Gefolge des IWF – einen vorzeitigen Stresstest für die griechischen Finanzhäuser fordern, deren Bilanzen durch einen hohen Bestand von NPL (non-performing loans oder faule Kredite) belastet sind.“ weiterlesen

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