DISTOMO MASSACRE JUNE 10, 1944 77 YEARS AFTER COMMEMORATIVE EVENTS 2021 MUNICIPALITY OF DISTOMO-ARACHOVA-ANTIKYRA Crime without Punishment: Nazi Crimes against Humanity in Europe. The Debt of Memory 1st Conference on the Distomo Massacre 6 – 9 June 2021
AthensLive Wire Newsletter, 5.6.2021; „Staatsangestellten ist es verboten, in Prozessen auszusagen. Am Montag schickte die Rechtsberaterin des Staates Eleni Pasamichalis ein Rundschreiben an das Migrationsministerium und seine Mitarbeiter. Laut diesem Rundschreiben ist es allen Angestellten untersagt, in einem Prozess zugunsten des Klägers und gegen den griechischen Staat (als Angeklagtem) auszusagen – da dies „ein disziplinarisches Fehlverhalten und eine Straftat“ darstellen würde. Laut diesem Dokument dürfen die Angestellten nur aussagen, „um die Argumente des griechischen Staates zu untermauern“, und dies auch nur, „nachdem unser Büro einen schriftlichen Antrag gestellt und sich mit der für die Bearbeitung des Falles zuständigen Person verständigt hat.“ Die Rechtsberaterin versuchte, dieses Rundschreiben mit einer Pressemitteilung zu rechtfertigen, indem sie sich auf eine Art „Geheimhaltungspflicht“ der Mitarbeiter für „Staatsgeheimnisse“ und auf den Verhaltenskodex für Mitarbeiter berief. Darin heißt es jedoch eindeutig, dass Bürgern und öffentlichen Angestellten solche Grenzen nicht gesetzt werden können, was im Widerspruch zu dem steht, was Pasamichalis angeordnet hat.
Reeder Panos Laskaridis: „People who are in shipping don’t need the Greek government, don’t need the ministry…they can shit on the Prime Minister.
Autor: Wassilis Aswestopoulos, Cashkurs, 27.05.2021: Ein Reeder verspricht sich „Besteuert doch die Reichen!“ So lautete besonders zu Anfang ein Tipp, mit dem Journalisten weltweit der griechischen Politik eine Lösung für die Schuldenkrise geben wollten. Die bis heute noch anhaltenden „Sparmaßnahmen“ treffen jedoch andere. Reiche, vor allem die Reeder, werden nicht besteuert, die Bürger dagegen über Gebühr belastet – Der heute im Fokus stehende Unmut kommt daher von überraschender Seite…In der vergangenen Woche wurde bekannt, wie die Reeder selbst über die Regierung und ihre Mitbürger denken. Versuche, das einmal Gesagte zu relativieren, machen die Sache nur noch schlimmer. Die Reeder als „heilige Kuh“ aller Regierungen Früher machte die Regelung durchaus Sinn. Hierdurch war gewährleistet, dass die Besatzungen der Schiffe überwiegend aus Griechenland kamen. Indirekt, über die gezahlte Heuer, brachten die Reeder Devisen ins Land. Der Sozialversicherungsträger der Seeleute gehörte zu den finanzkräftigsten Versicherern des Landes. Mit der Liberalisierung verfiel der Vorteil für den Staat, das Steuerfreiheitsprivileg wurde aber beibehalten. Die griechischen Politiker rühmen sich gern, dass „die griechische Flotte“ global Player ist und dass rund zwanzig Prozent der weltweiten Handelsschifffahrt mit griechischen Schiffen erfolgen würde.“ weiterlesen
Überwachungsflugobjekt der Firma HiperSfera aus Kroatien – Screenshot von Firmenvideo
Matthias Monroy, netzpolitik.org, 04.06.2021: „Die griechische Grenzpolizei setzt eine Schallkanone und Drohnen an einem neuen Grenzzaun ein, die EU-Kommission drückt dazu ihre „Besorgnis“ aus. Jedoch finanziert sie selbst mehrere ähnliche Forschungsprojekte, darunter eine teilautonome Drohne mit Tarneigenschaften zur „Überwachung von Grenzen und Migrationsströmen“. Am Montag hatte die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtet, dass die Polizei in Griechenland zukünftig eine Soundkanone mit großer Reichweite an der Außengrenze zur Türkei einsetzen will. Das auf einem Polizeipanzer montierte Gerät macht einen ohrenbetäubenden Lärm mit der Lautstärke eines Düsentriebwerks. Es gehört zu einer Anlage mit Mauern aus Stahl, die zusammen mit Drohnen an der 200 Kilometer langen Grenze zur Türkei zur Migrationsabwehr installiert und getestet wird. Das Fahrzeug des kanadischen Herstellers Streit stammt aus einer Serie beschlagnahmter „Typhoon“, die über Dubai illegal nach Libyen exportiert werden sollten. Nachdem die AP-Meldung über die Schallkanonen sich verbreitete, hatte der Kommissionssprecher Adalbert Jahnz klargestellt, dass es sich dabei nicht um ein EU-Projekt handelt. Gestern berichtete AP abermals dazu. Jahnz zufolge hat die Kommission die Installation der Technik „mit Besorgnis zur Kenntnis genommen“ und fordert Informationen über deren Einsatz. In EU-Mitgliedstaaten genutzte Methoden müssten den europäischen Grundrechten entsprechen, einschließlich des „Rechts auf Würde“. Auch das Asylrecht und das Prinzip der Nichtzurückweisung in Staaten, in denen Geflüchteten Verfolgung droht, müssten respektiert werden.“ weiterlesen
Hr. Dendias, griechischer Außenminister, zeigte seine Zufriedenheit mit der Unterzeichnung einer Reihe von Vereinbarungen mit Saudi-Arabien. Teil des Deals war, dass griechische Rüstungsgüter an dieses kriminelle Regime exportiert werden, das im Jemen Tausende von Toten und Zerstörungen, brutale Menschenrechtsverletzungen, Hinrichtungen und außergerichtliche Ermordungen von kritischen Journalisten verursacht. Eine Schande für die griechische Regierung. Wissen sie nicht, dass Waffenexporte den Exodus von Flüchtlingen provozieren? (Text: Dimitris Christopoulos)
Heute, am 3.6.2021 kommt der bekannte Regisseur Costa-Gavras (u.a. Z – Anatomie eines politischen Mordes, Der unsichtbare Aufstand, Vermisst) zur Schweizer Kino-Premiere seines Films „Adults in the Room“ nach Genf. Der Film stellt den Kampf Griechenlands gegen die Mächtigen Europas in der ersten Hälfte des Jahres 2015 authentisch und spannend dar. Grundlage für den Film ist das Buch von Yanis Varoufakis „Die ganze Geschichte…“ (Originaltitel „adults in the room“). Er wird in folgenden Kinos mit deutschen Untertiteln gezeigt: Basel (kult.kino atelier), Genf (Les Cinémas du Grütli) und Porrentruy (Cinémajoie) Website zu den Vorstellungen
Dukumentation der Gedenkveranstaltung am 6. April 2021 „Anlässlich des Einmarsches der deutschen Truppen in Griechenland vor 80 Jahren – am 6. April 1941 – veranstaltete Respekt für Griechenland eine Gedenkveranstaltung vor der Hellenischen Gemeinde zu Berlin e.V.. Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden der Hellenischen Gemeinde zu Berlin e.V., Panagiotis Matlis. Zeitzeugengespräch mit Kostas Balanos (94 Jahre, Berlin), der als Jugendlicher am griechischen Widerstand teilnahm und später die Militärdiktatur bekämpfte. Das Gespräch führt Magda Resta-Petersdorff. Grußbotschaft des Staatssekretärs für Europa im Berliner Senats. Gerry Woop Kostas Kosmas, Kreisvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen Steglitz-Zehlendorf, zur Debatte im Deutschen Bundestag auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen: „80 Jahre Überfall der Wehrmacht auf Griechenland“ Christoph Ehmann (SPD), Staatssekretär a.D. Deutsche Kriegsschuld und Folgen für heute. Schlussbetrachtung: Reiner Schiller-Dickhut (Respekt für Griechenland e.V.). Moderation: Hilde Schramm (Respekt für Griechenland e. V.)
Von Gerd Höhler, Redaktionsnetzwerk Deutschland, 31.5.2021: „Die beiden verfeindeten Nato-Partner Griechenland und Türkei wollen an einer Beilegung ihrer Streitfragen arbeiten. Das unterstrichen die Außenminister beider Länder am Montag in Athen. Aber der Konflikt um die Erdgasvorkommen im Mittelmeer schwelt weiter. Umarmungen zur Begrüßung, Umarmungen zum Abschied: Griechenlands Außenminister Nikos Dendias empfing am Montag seinen türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu wie einen alten Freund. Nicht nur die Körpersprache der beiden Minister signalisierte Entspannung. Auch bei ihren gemeinsamen Pressestatements gaben sich beide alle Mühe, Harmonie zu demonstrieren. Dendias gratulierte dem „lieben Mevlüt“ zum Titelgewinn von Anadolu Efes Istanbul in der Basketball-Euroleague, Cavusoglu bedankte sich dafür ausführlich bei seinem „lieben Freund Nikos“. “ weiterlesen
NDR Weltspiegel Reportage, Samstag, 29. Mai 2021, 28 Min. „In Griechenland sind während des Lockdowns und teils im Verborgenen Pläne für gigantische Windparks entwickelt oder umgesetzt worden. Mit der Folge, dass europäische Naturschutzgebiete und Kulturdenkmäler zerstört werden. Energiewende um jeden Preis Griechenland will bis 2030 die Energiewende weg von der Kohleverstromung hin zu erneuerbaren Energien schaffen. Doch was die Regulierungsbehörde an Anlagen genehmigt hat, übersteigt die dafür benötigten Ziele um mehr als 100 Prozent. Es geht also auch um das Geschäft mit der sogenannten grünen Energie: um den Profit beim Bau der Infrastruktur und Windräder sowie um den Export von grünem Strom.