Reaktionärer Fruchbarkeitskongress verhindert

Befruchtung. Bild: Yorgos Konstantinou/ Imagistan

Für Anfang Juli war eine dreitägige „1. Konferenz über Fortpflanzungsfähigkeit und -autonomie“ angesetzt. Gynäkologen, Geistliche und reaktionäre Politiker hatten sich zusammen getan. Minister der konservation Nea Dimokratia sollten Reden halten.
Die Präsidentin Griechenlands hatte die Schirmherrschaft dafür übernommen. Ein Werbespot, der ausgestrahlt wurde, zeigte jedoch, dass die Veranstalter der sexistischen Idee der Bestimmung der Frau zur Mutterschaft anhängen.

Der Werbespot für den Fruchbarkeitskongress


Der Werbespot löste einen Sturm von Reaktionen in den sozialen Medien aus. Daraufhin zogen viele Akteure ihre Unterstützung des Kongresses zurück, u.a. die Präsidentin und die staatliche Radio- und Fernsehanstalt ERT.
Der Protest und die Ablehnung war so stark, dass die Veranstalter den Kongress komplett absagten.
Seit dem Regierungswechsel 2019 hat der altbekannte Diskurs „Heimat – Religion – Familie“ in Griechenland die Oberhand bekommen. Aber offensichtlich können die fortschrittlichen Kräfte trotzdem kleine Siege erringen.

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Ganz oben: die neunte Grafik von Yorgos Konstantinou/ Imagistan auf griechenlandsoli.com.
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