Da können ja nur EU-Länder wie Griechenland gemeint sein. – Vor wenigen Tagen las ich, dass viele Bewohner der Insel Lesbos die Nase davon voll haben, dass nach Lesbos kommt, wer etwas auf sich hält in der Welt – an der Misere sich aber nichts ändert. Dieses Gefühl ist verständlich. Die Show, die heute stattfand, zeigt jedoch, dass hier ein politischer Kampf ausgetragen wird, in dem es nicht gleichgültig ist, wer nach Lesbos reist und was sie/er dort sagt. Die griechische Staatspräsidentin behauptete heute alles sei für die Geflüchteten „in jeder Hinsicht wesentlich besser“ als vor 5 Jahren, beim ersten Besuch des Papstes auf Lesbos. Auch der Hardliner Migrationsminister Mitarakis musste sich bei der Show zeigen. Was Papst Franziskus zu sagen hatte, stärkt wahrscheinlich die Geflüchteten, auch wenn es im Moment keine konkreten Verbesserungen der ihrer Situation in Griechenland führt.
Das Vatikan-Fernsehen hat diese „Show“ ausführlich übertragen:
Aus der heutigen Rede des Papstes:
„…und wieviele Menschen unwürdige Situationen bestehen noch immer, wieviele Hotspots, wo Migranten und Flüchtlinge unter grenzwertigen Umständen leben, ohne dass sich am Horizont eine Lösung abzeichnet. Dabei sollte die Achtung des Menschen und der Menschenrechte immer gewahrt werden…









