[Kopenhagen] Plan-B-Konferenz am 19. und 20. November 2016

Alternativen zum Europa der KürzungspolitikPlan-B_udvalgte-deltagere

„Die Entwicklungen in der Europäischen Union (EU) in den vergangenen Jahren konfrontieren die politische Linke, Gewerkschaften und fortschrittliche soziale Bewegungen mit neuen Herausforderungen und führten zu Debatten über Alternativen und Strategien.  Insbesondere die durch Erpressung zustande gekommene Unterwerfung der linken griechischen Regierung im Jahr 2015 hat den autoritären und neoliberalen Charakter der derzeitigen europäischen Integration offenbart. Wir brauchen dringend eine stake und klare Antwort von links! Wir brauchen Alternativen und Strategien, damit sich das Geschehene nicht wiederholt. Nach dem Brexit-Votum im Juni scheint dies noch dringender als zuvor. Weiterlesen →

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Kolonisatoren sind immer im Recht

X_politiker-immunitaetGriechischer Minister: EU-Kommission verletzt die Verfassung
Diesen Vorwurf erhob der stellvertretende Justizminister Dimitris Papangelopoulos am 25.8.2016. Die EU-Kommission habe die Verfassung verletzt, als sie die griechische Regierung dazu aufforderte, Vorwürfe zu verwerfen, der ehemalige Chef der griechischen Statistikbehörde habe Statistikdaten manipuliert (siehe Beitrag dazu). Andreas Georgiou steht vor dem höchsten griechischen Gericht, weil er den Gläubigern Griechenlands geholfen haben soll, indem er höhere Schulden angegeben haben soll, als Griechenland tatsächlich hatte. Weiterlesen →

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EU-Kommission droht griechischer Regierung: Mischt Euch in die Rechtssprechung ein, oder ihr kriegt kein Geld mehr!

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[Wiesbaden] DAS PARLAMENT: DIE AGORA vom 26. August bis zum 4. September 2016

Kunst und Politik: partizipative Demokratie (u.a. die neue isländische Verfassung), Europa-fokussierte Demokratie (DiEM 25), solidarische Ökonomie in Griechenland und vieles, vieles mehr…

Libia Castro & Ólafur Ólafsson

Libia Castro und Ólafur Ólafson

DAS PARLAMENT: DIE AGORA
Margarita Tsomou / Griechenland, Deutschland Weiterlesen →

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Frontex dokumentiert: Griechische Küstenwache schießt auf Flüchtlinge

Geweht

Ausschnitt aus einem Video im Intercept-Artikel

Die Netzseite „The Intercept“ veröffentlichte Dokumente, die dies beweisen – es handelt sich um Protokolle von Frontex, der europäischen Grenzschutzagentur. Das Fazit des Intercept-Journalisten lautet: „Die Sammlung der Frontex-Berichte, die wir erhielten, zeigt eine griechische und europäische Taktik, Waffen zu benutzen, um Boote, die von vermuteten Schmugglern gesteuert werden, zu stoppen – dabei werden Flüchtlinge verletzt oder getötet.“ Es geht um Frontex-Dokumente über den Zeitraum Mai 2014 bis Dezember 2015. Weiterlesen →

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[Berlin] „Kein Land in Sicht – zur Situation von Geflüchteten in Griechenland“ am 25. November 2016

Kein Land in Sicht – zur Situation von Geflüchteten in Griechenland

Diskussionsveranstaltung am Freitag, 25. November 2016, 19.00 – 21.00 UhrOrt: Passionskirche (Kulturkirche), Marheinekeplatz 1, 10961 Berlin-Kreuzberg

Seit dem 20. März 2016, dem Start des sogenannten Flüchtlings-Deals mit der Türkei, werden als eine direkte Folge zehntausende Geflüchtete in Griechenland in überfüllten Lagern festgehalten. Sie leben dort meist unter menschenunwürdigen Bedingungen, sind aufgrund ihrer festgefahren Lage verzweifelt und hoffnungslos. Doch damit wollen wir uns nicht abfinden. Welche Optionen gibt es, diese unhaltbaren Zustände trotz der sich aktuell noch zuspitzenden politischen Situation zu überwinden? Welche Positionen vertritt die EU? Welche Maßnahmen kann Griechenland, das sich in einer tiefen wirtschaftlichen Krise befindet und zudem die Auflagen der europäischen Institutionen erfüllen muss, ergreifen? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Akteuren und den internationalen Hilfsorganisationen sowie anderen NGO’s verbessert werden? Also: Welche Perspektiven bleiben? Für die Geflüchteten. Für Griechenland. Für den Fortbestand der europäischen Idee. Diskussionsveranstaltung mit: Weiterlesen →

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[Berlin, Stuttgart, Tübingen] Bericht von Solidaritätsreise nach Griechenland 30.11., 5. und 6.12.2016

Berlin am Mittwoch, 30.11. 2016, 20.30, Galerie,Terzo Mondo, Grolmannstr .28, (Savigny Platz)

Stuttgart, Montag, 5.12., 20 Uhr, Forum 3, Gymnasiumstr. 21.

Tübingen, Dienstag, 6.12., 19.30, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz.

Liebe Mitstreiter/Innen für eine friedliche und solidarische Politik,
Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) hat zusammen mit Friedens-und Flüchtlingsorganisationen Kundgebungen, Konzerte und Aktionen unter dem Motto „Fluchtursachen überwinden – für ein Menschenrecht auf Frieden“ im Oktober/November 2016 in verschiedenen Städten u.a. in Stuttgart/Tübingen, Berlin, Athen und auf Lesbos durchgeführt.
Mitglieder der Gesellschaft Kultur des Friedens haben Flüchtlingslager in Athen und auf Lesbos besucht und dort Konzerte organisiert. Vor allem afghanischen Künstler haben eine solidarische Kulturbrücke zu den Flüchtlingen gebaut. Nach eindrucksvollen Veranstaltungen und Aktionen vor Ort in den Flüchtlingslagern bleibt die gemeinsame Aufgabe die Politik hier auf allen Ebenen zu verändern, um die Fluchtursache Krieg zu überwinden.
Mitglieder der GKF berichten mit Bildern von der Solidaritätsreise nach Griechenland (1.- 8.11 2016)  von verschiedenen Aktivitäten in den Flüchtlingslagern in Athen, auf Lesbos und einer Syrien Friedens-Konferenz in Athen mit VertreterInnen der syrischen Zivilgesellschaft, die in Berlin fortgesetzt wird.

In diesem Jahr 2016 sind mehr als 5000 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken trotz des Flüchtlingsdeal mit der Türkei. Fluchtursachen wie Krieg, Hunger, Klimaveränderungen und Menschenrechtsverletzungen lassen sich nicht mir militärischen Interventionen und Gewalt überwinden.
Mit einer Kundgebung an der Freiheitsstatue und einem Appell von Lesbos am Hafen in Mytilini am 6.11, wurde in Erinnerung der tausenden Toten im Mittelmeer eine Politik gefordert, die sich an den Über-Lebens- Interessen aller Menschen ausrichtet und somit Flüchtlingsbewegungen mit Tod und Leid langfristig vermeidet.
Am Wochenende sind in dem Flüchtlingslager Moira, das mit mehreren tausend Flüchtlingen überbelegt ist 2 Flüchtlinge ums Leben gekommen und mehrere durch die Explosion einer Gasflasche schwer verletzt worden.

Information zum Menschenrechtstag 10.12.2016 anbei

Mit freundlichen Grüssen, Henning Zierock, GKF

Gesellschaft Kultur des Friedens, email:info@kulturdesfriedens.de, http://www.kulturdesfriedens.de

Aufruf zu einem dezentralen Friedens-Aktionstag:
Internationaler Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2016

Tübingen, Auftakt um 11 Uhr, Zinserdreieck bei DAI/SPD-Büro, Karlstr. 3

Stuttgart, 13 Uhr, Demonstration, Lautenschlagerstr. ( HBF), „Krieg beginnt hier“

15 Uhr, Kundgebung am Mahnmal gegen Krieg u. Faschismus, Stauffenbergplatz Redebeiträgen von Jürgen Grässlin (Rüstungskritiker), Heike Hänsel (MdB), Theodorakis Ensemble, Henning Zierock (Gesellschaft Kultur des Friedens), u.a.

„Stoppt den Krieg in Syrien-keine Waffenexporte und militärischen Interventionen. Für eine Friedensoffensive mit der syrischen Bevölkerung, Für ein Menschenrecht auf Frieden“

17 Uhr Friedensgala,Theaterhaus, Jürgen Grässlin, Stuttgarter Friedenspreis der Anstifter.

Wir erleben eine dramatische Zunahme von kriegerischen Auseinandersetzungen wie in Syrien, Irak, Ukraine, Afghanistan. Mehr als 65 Millionen Flüchtlinge sind Opfer von Kriegen und Krisen, viele darunter befeuert mit Rüstungsexporten aus den NATO-Staaten. Statt Fluchtursachen werden Flüchtlinge bekämpft. Deshalb ruft die GKF zu einem dezentralen Aktionstag am 10. 12. 2016 auf, um an geeigneten Plätzen, wie z.B. vor militärischen Einrichtungen oder Orten des Friedens, für ein „Menschenrecht auf Frieden“ zu demonstrieren und Kriege zu ächten, wie es in der Präambel der Vereinten Nationen heißt: „Die Menschheit von der Geißel des Krieges zu befreien“.

Gesellschaft Kultur des Friedens, email:info@kulturdesfriedens.de, http://www.kulturdesfriedens.de

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Deutscher Tourist will Taxifahrer nicht bezahlen, da „Griechenland Deutschland Geld schulde“

KretaFür das Verhalten deutscher Tourist_innen im Ausland kann man sich oft nur schämen. Aber diese beiden hier waren besonders unverschämt:

German Tourist in Crete to Taxi Driver: ‘I don’t have to pay you because Greece owes Germany money’
By Kerry Kolasa-Sikiaridi – Aug 20, 2016

After taking what may be considered a long taxi ride from Agia Pelagia Hotel in Crete to the Airport in Heraklion, two German tourists refused to pay their taxi driver with the excuse that “Greece owes Germany money.”
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[München] „Beschwiegene Hinterlassenschaften – Die Besetzung Griechenlands 1941 – 1944 und ihre Folgen“ am 30. November 2016

Vortrag und Diskussion 

Mittwoch, 30. November 2016 / 19 – 22 Uhr

EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

Großer Saal E01 – Eintritt frei 

Beschwiegene Hinterlassenschaften

Die Besetzung Griechenlands 1941 – 1944 und ihre Folgen

Ein gemeinsames deutsch-griechisches Erinnern an die Besatzungszeit gibt es nicht. Während in Griechenland die mörderische Politik des Dritten Reichs unvergessen ist, bleibt sie in Deutschland unbekannt, sie wird beschwiegen und verdrängt. Dieses Ungleichgewicht belastet bis heute die bilateralen Beziehungen. Es gilt diese Polarisierung durch Erinnerung und Beurteilung historischpolitischer Abläufe aufzuarbeiten, um zu einer tragfähigen Verständigung zu gelangen.

Welches waren die kurz- und längerfristigen Ziele und Ergebnisse des Einmarsches der deutschen Wehrmacht in Griechenland? Welches Ausmaß hatten die Gewalttaten, die Morde und Zerstörungen in diesem Land? Wie steht es um die Frage der Reparationen und warum behauptet die Bundesregierung, diese Fragen seien längs geklärt und erledigt?

Referenten:
Knud von Harbou, Autor und Publizist
Paul B. Kleiser, Dozent und Autor

Moderation:       Hartmut Heller, Sozialforum München
Musik:                 Antonis Tsiachris singt griechische Partisanenlieder

Veranstalter: Forum Eurokrise im Sozialforum München e.V. und Dialogos e.V.

V.i.S.d.P.: H. Heller, Tulbeckstr.26, 80339 München, E.i.S.

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„Ein Jahr Griechenland-Rettung…“

schäubleWas Thomas Fricke in seiner Kolumne auf Spiegel Online als Ergebnis seinem Beitrag voranstellt, ist schon mal bemerkenswert:

>>Was macht eigentlich der Grieche? Vor einem Jahr drängte Deutschlands Finanzminister die Regierung in Athen dazu, einem Rettungspaket zuzustimmen, das ihr Volk gerade abgelehnt hatte. Gebracht hat das: nichts.<<

Und selbst wenn man nicht jedem seiner Argumente zustimmen mag, auch ansonsten ist der Artikel unbedingt lesenswert – allein schon wegen der Kritik an Schäubles politisch motiviertem ökonomischen Feldzug gegen Griechenland. Weiterlesen →

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