Plan-B-Konferenz in Kopenhagen, 19./20. November 2016

Alternativen zum Europa der KürzungspolitikPlan-B_udvalgte-deltagere„Die Entwicklungen in der Europäischen Union (EU) in den vergangenen Jahren konfrontieren die politische Linke, Gewerkschaften und fortschrittliche soziale Bewegungen mit neuen Herausforderungen und führten zu Debatten über Alternativen und Strategien.                  Insbesondere die durch Erpressung zustande gekommene Unterwerfung der linken griechischen Regierung im Jahr 2015 hat den autoritären und neoliberalen Charakter der derzeitigen europäischen Integration offenbart. Wir brauchen dringend eine stake und klare Antwort von links! Wir brauchen Alternativen und Strategien, damit sich das Geschehene nicht wiederholt. Nach dem Brexit-Votum im Juni scheint dies noch dringender als zuvor. Weiterlesen →

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Privatfernsehen erstmals reguliert

Old TVIn der letzten Nacht wurden Fernsehlizenzen zum ersten Mal in der Geschichte Griechenlands regulär vergeben. „Alle Vorgängerregierungen hatten >vorübergehende Betriebsgenehmigungen< verlängert. Immer wieder: 15-mal in 27 Jahren.“ (Zitat taz) Jetzt wurde in einer geheimen dreitägigen Auktion entschieden, welche vier Firmen in Zukunft in Griechenland Privatfernsehen ausstrahlen dürfen. Das heißt auch, dass die Unternehmen 246 Millionen Euro Steuergelder in zehn Jahren zahlen werden. Weiterlesen →

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[Berlin] „Der Holocaust der griechischen Juden“ am 9. November 2016

1image-1Rena Molho
Der Holocaust der griechischen Juden
Studien zur Geschichte und Erinnerung
im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Benz
Mittwoch, 9. November 2016
19:00 Uhr in Berlin
Buchvorstellung am 09.11.2016 in Berlin mit Dr. Rena Molho und Prof. Wolfgang Benz

Gemeinsam mit dem Dietz-Verlag lädt die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Vorstellung des Buches von Rena Molho „Der Holocaust der griechischen Juden. Studien zur Geschichte und Erinnerung“ ein. Die Veranstaltung findet am 9. November 2016 um 19 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin (Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin-Tiergarten) statt. Weiterlesen →

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Der Kampf gegen die Fußballmafia

Fußball„Griechenland: Der Ball rollt nicht
Der Kampf gegen die Fußballmafia“

Aus: Telepolis. Von: Wassilis Aswestopoulos

>“Same procedure as last year?“, heißt es in dem in Deutschland wohl berühmtesten Silvesterfilm. „Same procedure as every year“, ist die Antwort. Der Start der griechischen Fußballliga wird auch dieses Jahr verschoben. Sportminister Stavros Kontonis, der sich nach Drohungen des Ausschlusses Griechenlands von allen Wettbewerben der FIFA und UEFA mit dem griechischen Fußballverband geeinigt hatte, schaltet wieder auf stur. Er verbat den Beginn der Meisterschaftsrunden im bezahlten Fußball.“<

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[Berlin] Bericht eines griechischen Überlebenden der Shoah am 12. November 2016

kounioHeinz Salvatore Kounio „Ein Liter Suppe und 60 Gramm Brot“
Bericht eines griechischen Überlebenden der Shoah
am 12.11. um 17 Uhr in der Buchhandlung Artificium,
Schwedenstr. 4, 13357 Berlin

Der erschütternde Bericht eines griechischen Überlebenden der Shoah, das Tagebuch des Gefangenen 109565. 1943: Der 15-jährige Heinz Kounio wird zusammen mit all seinen Familienmitgliedern von den deutschen Besatzern seiner griechischen Heimat inhaftiert und unter entsetzlichen Bedingungen von Thessaloniki ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. 23 Mitglieder seiner Familie und 23 Familienmitglieder seiner späteren Ehefrau wurden gleich nach der Ankunft in Birkenau ermordet. Von den ehemals 56.000 Juden in Thessaloniki überleben Deportation und Krieg gerade einmal 1950. Weiterlesen →

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[Berlin] Bericht eines griechischen Überlebenden der Shoah am 13. November 2016

kounio13. November 2016 – 11:00 Uhr
Haus der Wannsee-Konferenz, Am Großen Wannsee 56-58, 14109 Berlin

„Ein Liter Suppe und 60 Gramm Brot“
Buchvorstellung und Zeitzeugengespräch mit dem Autor Heinz Salvator Kounio.

Moderation: Dr. Ruth Preusse, Haus der Wannsee-Konferenz

Heinz Salvatore Kounio „Ein Liter Suppe und 60 Gramm Brot“
Bericht eines griechischen Überlebenden der Shoah

Der erschütternde Bericht eines griechischen Überlebenden der Shoah, das Tagebuch des Gefangenen 109565. 1943: Der 15-jährige Heinz Kounio wird zusammen mit all seinen Familienmitgliedern von den deutschen Besatzern seiner griechischen Heimat inhaftiert und unter entsetzlichen Bedingungen von Thessaloniki ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. 23 Mitglieder seiner Familie und 23 Familienmitglieder seiner späteren Ehefrau wurden gleich nach der Ankunft in Birkenau ermordet. Von den ehemals 56.000 Juden in Thessaloniki überleben Deportation und Krieg gerade einmal 1950.

Er selbst arbeitet unter unvorstellbaren Lebensbedingungen 27 Monate lang als Zwangsarbeiter in diesem und weiteren Lagern. Im Mai 1945 wird Heinz Kounio von US-amerikanischen Truppen unter General Patton aus dem Lager Ebensee in Oberösterreich, einem Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen, befreit.

In einem Notizbuch vermerkt er stichwortartig seine Erlebnisse. Diese Notizen bilden die Grundlage für Heinz Kounios Autobiographie, in der er die menschenunwürdige Behandlung in den NS-Lagern, das dort herrschende Terrorsystem und die unvorstellbaren Entbehrungen beschreibt, die er während seiner Inhaftierung durchleiden musste.
Die 1981 erstmals erschienene Ausgabe erlebt in Griechenland gerade ihre dritte Auflage, wurde bereits auf Englisch veröffentlicht und ist nun erstmals auf Deutsch erschienen.

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Das zarte Pflänzchen „Hoffnung“ muss weiter wachsen!

Seit 2013 unterstützt RUN FOR THE EVOLUTION die Menschen, welche im Großraum Athen leben.

Wie bei allen drei vorangegangenen Spenden-Marathons geht es um die internationale Solidarität für die in Griechenland lebenden Menschen. Sie leben dort auch als Refugees, als Einwohner, ohne Krankenversicherung und soziale Absicherung! Sie kämpfen ums Überleben!

In den Jahren 2013, 2014 und 2015 hat Franz Lohbusch (Ratsmitglied in der Stadt Viersen für die LINKE) durch seine Teilnahme an dem Marathonlauf in Athen dazu beigetragen, eine stattliche Summe Geld an die Sozialstation im Athener Stadtteil Byronas spenden zu können. Diese Sozialstation versorgt die notleidende Bevölkerung mit Medikamenten in jeglicher Form. Von dem Bargeld, welches er persönlich nach dem Marathonlauf an den Vorstand der Sozialstation überbringt, werden Medikamente gekauft, die nicht als Sachmittel gespendet werden können. So werden teilweise mit dem Bargeld Medikamente für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, gekauft.

Das Geld spendeten Menschen, welches in Form einer „Wette“ für diese Marathonläufe zustande kam…

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Chef der Statistikbehörde war gleichzeitig IWF-Angestellter

iwfIn  einem Interview mit amna.gr, das am 28.8.2016 veröffentlicht wurde, sagte Nikos Voutsis, der Präsident des griechischen Parlaments, der Chef der Statistikbehörde sei jahrelang gleichzeitig IWF-Angestellter gewesen. Seiner Meinung nach befand sich Andreas Georgiou, der Chef der griechischen Statistikbehörde von 2010 bis 2015, dadurch in einem Interessenskonflikt. Der IWF war Teil der Troika, die Griechenland eine extreme Austeritätspolitik auferlegte. Weiterlesen →

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[Berlin] „Der Fall Distomo“ am 17. November 2016

Das Aktive Museum und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand laden
zusammen mit dem Arbeitskreis Distomo im Rahmenprogramm der Ausstellung
„VERFAHREN. ‚Wiedergutmachung’ im geteilten Berlin“, die noch bis zum
18. November 2016 im Landgericht Berlin / Amtsgericht Mitte in der
Littenstr. 12-17 zu sehen sein wird, herzlich ein:

*Der Fall Distomo*
* Vortrag und Diskussion mit Rechtsanwalt Martin Klingner*

* Donnerstag, 17. November 2016, 19 Uhr*
Gedenkstätte Deutscher Widerstand,
Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, Zweite Etage, Saal B

Am 10. Juni 1944 wurden in der griechischen Ortschaft Distomo 218
Dorfbewohner_innen von einer SS-Polizeieinheit auf brutale Weise
ermordet. Eine strafrechtliche Verfolgung dieser Mord-aktion gab es nie.
Eine Entschädigungsforderung von umgerechnet 28 Millionen Euro ist bis
zum heutigen Tage von der Bundesrepublik Deutschland nicht beglichen
worden, obwohl ein rechts-kräftiges Urteil vorliegt. Die
Zwangsvollstreckung in deutsches Staatseigentum in Griechenland
scheiterte bislang am Veto des griechischen Justizministers. Die
Auseinandersetzung dauert seit mittlerweile 21 Jahren an, ein Ende ist
noch nicht absehbar.

Der Fall Distomo zeigt beispielhaft den Umgang der Bundesrepublik mit
Entschädigungs-forderungen ausländischer NS-Opfer. Für diese Verbrechen
wurde an die Überlebenden und die Angehörigen der Ermordeten bis zum
heutigen Tag kein Cent Entschädigung gezahlt. Rechts-anwalt Martin
Klingner aus Hamburg berichtet über die politischen und rechtlichen
Aspekte dieses Falles.

*Martin Klingner*vertritt die rechtlichen Interessen der Familie
Sfountouris aus Distomo und istim Hamburger Arbeitskreis Distomo aktiv,
der sich auf politischer Ebene für Entschädigunggriechischer NS-Opfer
einsetzt.

Dr. Christine Fischer-Defoy Prof. Dr.
Johannes Tuchel
Vorsitzende des Aktiven Museums e.V. Leiter der Gedenkstätte
Deutscher Widerstand

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[Berlin] Dokumentarfilm „Andartis – Partisan des Friedens“ am 18. November 2016

biDokumentarfilm über das Monument „Andartis – Partisan des Friedens“ auf Kreta der Künstlerin Karina Staeck

18. November 2016,   19.00 Uhr
in der MedienGalerie
der Gewerkschaft ver.di
Dudenstr. 10, 10965 Berlin

im Rahmen der Ausstellung „Zeit des Schreckens“
über Kriegsverbrechen der Wehrmacht auf Kreta
in der MedienGalerie
der Gewerkschaft ver.di
Dudenstr. 10, 10965 Berlin
vom 27. Oktober bis 16. Dezember 2016

Zur Ausstellung „Zeit des Schreckens“ siehe HIER

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