Von Ralf Kliche
Die Nervosität in der griechischen Regierung wächst angesichts der laufenden Auseinandersetzungen um die begonnenen Zwangsversteigerungen der ersten Wohnsitze und angesichts einer Perspektive von 40.000 Zwangsversteigerungen in den nächsten zwei Jahren. So betonte Premier Tsipras auf einem Treffen mit den Vertretern des griechischen Bankenverbandes am Montag, 18.12.2017 sein Interesse an einer engen Zusammenarbeit: „Das Beste, was wir tun können, ist es, eng zusammenzuarbeiten.“ (1)
Tsipras sorgt sich, dass sein Narrativ, der Ausweg aus den Memoranden sei Mitte 2018 geschafft – und das sei ein Erfolg seiner Politik – angesichts zunehmender Kritik Schaden nimmt, eine Kritik, die konservative Opposition wie Versteigerungsopfer und ihre politischen Unterstützer verstärkt formulieren. Tsipras formulierte das gegenüber den Bankern so: „Sie sehen selbst, dass alle Nachrichten, die wir derzeit erhalten, positiv sind, die griechischen Anleihen haben wieder die 4% Marke durchbrochen und drücken so eine Rückkehr zu den Bedingungen vor der Krise 2006 aus. Ich denke, es ist jetzt an der Zeit, dies klar zu sagen, damit dieses Klima über Zahlen und Statistiken hinausgeht und eine wirkliche Bedeutung für die griechische Wirtschaft gewinnt, besonders für die Schwächsten, die Verwundbareren, die Mittelklasse.“ (2) Weiterlesen






Neues Deuschland, 09.12.2017:. „In der Zeit der Krise sind zahlreiche Initiativen der Solidarität entstanden. Viele existieren bis heute. Von Giovanni Lo Curto

