„Rastloses Griechenland“

SoftexNeues Deuschland, 09.12.2017:. „In der Zeit der Krise sind zahlreiche Initiativen der Solidarität entstanden. Viele existieren bis heute. Von Giovanni Lo Curto
Das Spardiktat der Gläubigertroika hat die griechische Gesellschaft seit Jahren fest im Griff. Es ist ein Instrument der gnadenlosen Ausbeutung und des Ausverkaufs einer ganzen Gesellschaft. »Sparen« heißt das Propagandadiktat, das Umverteilung von Gewinnen und Kapital nach Kerneuropa bedeutet. Hinzu kommen Lohndumping, Arbeitslosigkeit und eine mangelnde Gesundheitsversorgung. Für nach Griechenland Geflüchtete bedeutet es: keine Chance auf eine Aufenthaltsgenehmigung, keine Chance auf einen legalen Arbeitsvertrag, keine Chance, sich ein neues Leben aufzubauen.
Heute befindet sich Griechenland in einem Zustand zwischen einer dauerhaften Normalität der Krise und dem Anschein einer kommenden Phase der Erholung. Dieser Wechsel erweckt den Eindruck, die Krise sei langsam überwunden und tatsächlicher Wohlstand breite sich aus. Menschen finden neue Arbeitsplätze, allerdings meist nur mit befristeten Verträgen für drei oder sechs Monate und Wochenarbeitszeiten von mindestens 40 Stunden. Als monatlichen Lohn erhalten sie – wenn es gut läuft – 600 Euro.“ weiterlesen

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Eine Antwort zu „Rastloses Griechenland“

  1. Wirklich sehr traurig… 😢😢 Und das soll europäische Solidarität sein? Von wegen! Nix ist da!

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