[Hannover] Filmvorführung und Gespräch: „Vorzeit – Eloge auf Griechenland“ am 29. Juni u. 3. Juli 2021

Dokumentarfilm
Regie und Drehbuch: Harald Bergmann
Deutschland 2016-2019, 86 Minuten

Am 29. Juni zu Gast: Harald Bergmann. Im Anschluss an die Vorführung Filmgespräch. Moderation: Gundi Doppelhammer

WO | Koki – Kino im Künstlerhaus Hannover, Sophienstr. 2, 30159 Hannover

WANN | 29.06. ab 20.30 Uhr UND 03.07. ab 18 Uhr

Eine Hommage an ein Land, das nur noch in Verbindung mit dem Wort Krise vorzukommen scheint. „Vorzeit – Eloge auf Griechenland“, so der Titel, den der Filmemacher Harald Bergmann dem ersten Teil seines Projekts über Griechenland, Kreta und die noch viel ältere minoische Kultur gibt.

Eine Frage zugleich nach der Quelle der Kraft dieses uralten Kulturvolks, welches das abendländische Denken wie kein anderes prägte. Pathos, ein leises, Skepsis und zuweilen aufflackernder Humor sind die Ingredienzen dieses Films ‒  rhythmisch-melodisch umrahmt, durchzogen vom Gesang Psarantonis, des berühmten kretischen Lyra-Spielers, der, in der grandiosen Zeus-Höhle sitzend, die Musik, die Natur als Gott, als Puls allen Lebens und Daseins preist.

(Zitat: Ankündigung Hellas Filmbox 2020)

Eintritt: Standard 6,50 Euro, Ermößigt 4,50 Euro, Freier Eintritt für Hannover-Aktiv-Pass-Inhaber*innen

Links:

https://www.hannover.de/Kommunales-Kino/Programm/Veranstaltungen-und-Filme-im-KoKi

http://vorzeit.bergmannfilm.de | http://vorzeit.bergmannfilm.de/el

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[Hamburg] Vortrag/Diskussion „Zu Europas Grenzpolitik. Gespräch mit der griechischen Menschenrechtsaktivistin Efi Latsoudi“ am 11. September 2021

WO | Universität Hamburg
Von-Melle-Park 5 (Hörsaal A), 20146 Hamburg

WANN | Samstag, 11. September 2021, 14.00 – 16.00 Uhr

Efi Latsoudi engagiert sich solidarisch und unaufhörlich für die Einhaltung von Menschenrechten auf Lesbos. Dafür erhält sie im September 2021 von der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit den Anita Augspurg Preis „Rebellinnen gegen den Krieg“.

2012 war sie die Initiatorin der offenen und solidarisch geführten Unterkunft Pikpa für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen, insbesondere für schwangere und traumatisierte Frauen, unbegleitete Kinder, Folteropfer und LGBTIQ-Personen.

Innerhalb von acht Jahren wurden durch Pikpa mehr als 30.000 geflüchtete Menschen unterstützt. Jahrelang hat Efi Latsoudi mit ihren Mitstreiter:innen von Lesvos Solidarity diese Unterkunft – allen Widrigkeiten zum Trotz – aufrechterhalten. Am 30.10.2020 wurde die Unterkunft von der griechischen Polizei ohne Vorankündigung geschlossen.

Welche Folgen hat dieser unmenschliche Umgang mit geflüchteten Menschen? – oder: Können sich geflüchtete Menschen auf die Menschenrechte berufen? Wie soll es weitergehen an Europas Außengrenzen?

Da die Räume aufgrund der Corona-Vorschriften nur begrenzt zugänglich sind, bitten wir um Anmeldung bis zum 05.09.2021 unter hoffkamp@wilpf.de oder monika.pater@uni-hamburg.de.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Veranstalterin: IFFF Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, WILPF Women‘s International League for Peace and Freedom

Die IFFF ist eine Antikriegs- und Frauenrechtsorganisation. Sie wurde 1915 gegründet und hat einen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. Seit 2017 vergibt sie den „Rebellinnen gegen den Krieg – Anita Augspurg-Preis“ an eine Frau, die im Ringen um Frieden in ihrem Land oder ihrer Region an herausragender Stelle steht.

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[Berlin] Diskussion „Der Einsatz für Globale Gerechtigkeit an den Grenzen Europas“ am 12. September 2021

WO | Hellenische Gemeinde, Mittelstr. 33, 12167 Berlin-Steglitz

WANN | 12. September 2021, 18-20 Uhr

Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) lädt mit Respekt für Griechenland e.V. und dem Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin zu einer Diskussion mit Efi Latsoudi aus Griechenland ein.

Efi Latsoudi, ist griechische Psychologin aus Athen und lebt seit vielen Jahren auf Lesbos. Sie hat ‚Lesbo Solidarity‘ mitgegründet, das soziale Restaurant NAN in Mytilini und das offene Flüchtlingslager Pikpa, das insbesondere Hilfen für Frauen, Mädchen und Schwangere organisierte. Dieses selbstorganisierte Lager für schutzbedürftige Geflüchtete wurde seit 2012 betrieben und im Oktober 2020 von den griechischen Behörden geschlossen. Für ihre Unterstützung von Geflüchteten wurde sie 2016 mit dem Nansen-Flüchtlingspreis der UN ausgezeichnet.

Gemeinsam wollen wir mit der diesjährigen Preisträgerin des „Rebellinen gegen den Krieg – Anita Augspurg Preises“ über die aktuelle Flüchtlingspolitik und den Grenzschutz der EU diskutieren. Nach einem Eingangsstatement von Efi Latsoudi wird es ein offenes Gespräch mit dem Publikum geben. Zum Ausklang wird ein Imbiss angeboten.

Die IFFF ist eine Antikriegs- und Frauenrechtsorganisation. Sie wurde 1915 gegründet und hat einen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. Seit 2017 vergibt sie den „Rebellinnen gegen den Krieg – Anita Augspurg-Preis“ an eine Frau, die im Ringen um Frieden in ihrem Land oder ihrer Region an herausragender Stelle steht.

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen statt.

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[Berlin] Diskussionsveranstaltung „Zur Situation der Asylsuchenden auf der Insel Lesbos“. Gespräch mit Efi Latsoudi von „Lesvos Solidarity“ am 13. September 2021

WO | Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Str. 65, 10961 Berlin

WANN | Montag, 13. September 2021, 19 Uhr

Ein Jahr ist vergangen, seit dem verheerenden Brand im EU-Hotspot Moria auf Lesbos, doch die Situation für Asylsuchende hat sich nicht gebessert:

Verheerende Zustände im Camp „Moria2“, illegale Pushbacks in die Türkei, die Erklärung der Türkei zum „sicheren Drittstaat“, Pläne für ein isoliertes neues EU-Lager und die zunehmende Kriminalisierung von Geflüchteten und Helfern erschweren es Geflüchteten immer mehr, Schutz in der EU zu finden.

Kurz nach dem Brand in Moria haben die griechischen Behörden das Pikpa-Camp von „Lesvos Solidarity“ für besonders schutzbedürftige Menschen zwangsweise
 geschlossen, eine der wenigen menschenwürdigen Unterkünfte auf der Insel.

„Lesvos Solidarity“ bringt seit diesem Jahr hilfsbedürftige Frauen in einem Haus in der Inselhauptstadt Mytilini unter, betreibt das Bildungszentrum „Mosaik“, produziert mit Geflüchteten Taschen aus den Resten von Rettungswesten und Schlauchbooten und setzt sich seit 2012 auf vielfältige Weise für Solidarität zwischen Bewohnern und Geflüchteten ein. www.lesvossolidarity.org

Efi Latsoudi ist in Deutschland, da ihr der „Rebellinnen gegen den Krieg“-Preis der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit verliehen wird.

Wir laden Sie herzlich ein, mit Efi Latsoudi über die aktuelle Situation von Geflüchteten und Bewohnern auf Lesbos zu diskutieren! 

Die Veranstaltung findet mit Übersetzung auf Deutsch und Englisch statt.

Hygieneregeln (Abstand, Händedesinfektion, Kontaktdaten zur Nachverfolgung, Masken  je nach aktueller Regelung) müssen beachtet werden.

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Nach dem Kotzias-Rücktritt – zur Partnerschaft von Tsipras und Kammenos

Von Ralf Kliche
Der Rücktritt des griechischen Außenministers, Nikos Kotzias am 17.10. hat überall Überraschung und Spekulationen über die Hintergründe und Konsequenzen ausgelöst. In der Analyse von Wassilis Awestopoulos, der derzeitig besten deutschsprachigen, werden Vorgeschichte und Verlauf des Konflikts zwischen Kotzias und Verteidigungsminister Kammenos von der ANEL dargestellt. (1) In seiner Darstellung wird z.B. die Nähe von Kammenos zu konservativen kirchlichen Kreisen gut deutlich macht. Allerdings lohnt es, einige Überlegungen zu ergänzen, die Unterstützung von Kammenos durch Tsipras ist nicht so unerklärlich, wie es den Anschein hat.
Awestopoulos selbst gibt wenig Hinweise auf mögliche Motive von Tsipras. Angesichts des Zuspruchs und der Anerkennung, die Kotzias für sein Agieren im Namens-Konflikt aus dem westlichen Ausland und aus SYRIZA erfahren hatte, wäre eher eine Parteinahme für Kotzias zu erwarten gewesen.
Aus außenpolitischer Perspektive dürften die Hintergründe in der Unsicherheit über den Ausgang des Namens-Deals mit FYROM / Mazedonien zu suchen sein. Nach dem gescheiterten Referendum und angesichts der Schwierigkeiten, parlamentarische Mehrheiten für eine entsprechende Verfassungsänderung dort zu bekommen, kann das ganze Vorhaben noch scheitern. Dies wäre für die griechische Regierung fatal, hat sie sich doch sehr ins Zeug gelegt, der Interessenspolitik von EU, USA und NATO zur Kontrolle des südlichen Balkans das Terrain zu bereiten. Diese politische und militärische Zielsetzung scheint der des Prespes-Abkommens zu sein – nicht die Beseitigung eines anachronistischen Streits um Namen. Griechenlands Interesse an der Aufwertung des eigenen Landes bei den Kreditgebern und Unterstützern aus dem Westen ist aber nur möglich, wenn ein Grund für das Verlassen der bisherigen Obstruktionspolitik, das Veto gegen einen EU/NATO-Beitritt, gefunden werden kann, sprich: wenn der Namensstreit aus der Welt geschafft ist. (2) Weiterlesen →

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Online-Veranstaltung „Brände, Flut, Corona – Europäische Krisenbewältigung zwischen Austerität und Solidarität“ am 23. September 2021

Zoom-Konferenz (via Solidaritrade Berlin)


Wir bitten um Anmeldung mit Namen und E-Mail Adresse an Hellas Solidarität Bochum unter hellassolibo@web.de. Der Link wird dann persönlich versendet.

WANN | Do., 23.09.2021, 19:00-21:00 Uhr

THEMA | Seit Beginn der Krise 2008-2010 und verschärft durch die in den Memoranden Griechenland aufgezwungene Sparpolitik der Europäischen Union und der Troika zeigen sich dort insbesondere im Gesundheitssektor drastische Auswirkungen, die sich unter Corona noch verschärft haben. Die Waldbrände in Griechenland in diesem Sommer haben uns nun auf furchtbare Art und Weise vor Augen geführt, dass auch der Brandschutz, ein wichtiger Bereich öffentlicher Daseinsfürsorge, massiv vernachlässigt worden ist. Und das geschah alles, während die Polizei dort massiv aufgerüstet wurde.

In unserer Online-Diskussionsveranstaltung wollen wir zum einen der Frage nachgehen, inwieweit sich in der Pandemie ein allgemeines Motiv des autoritären Neoliberalismus auf dem Feld der Gesundheit und der staatlichen Daseinsfürsorge insgesamt ausbreitet. Wir möchten dies am Beispiel Griechenlands diskutieren, wo die europäische Austeritätspolitik die Ausgaben für den Gesundheitssektor zwischen 2009 und 2016 und erneut nach 2019 massiv zurückgefahren hat. Zweitens wollen wir nach den Perspektiven solidarischer Praxis im europäischen Maßstab fragen, sowie dem Veränderungspotential des gesellschaftlichen Umgangs mit Gesundheits- und Klimakrisen und Möglichkeiten der Prävention angesichts sich immer deutlicher verschärfender Katastrophen. Denn sowohl in Deutschland während der Flutkatastrophen als auch in Griechenland konnte nur durch das solidarische Anpacken vieler freiwilliger Helfer:innen noch Schlimmeres verhindert werden.

Mittels der Kurzstatements und Diskussionsbeiträge der beteiligten Referent:innen aus verschiedenen Wirkungs- und Arbeitsbereichen im Gesundheits- und Umweltsektor aus zwei europäischen Ländern eröffnen wir die Möglichkeit, Vergleiche zu ziehen, Muster zu erkennen und Perspektiven für Veränderungen zu formulieren, die sich in weiteren geplanten Veranstaltungen mit anderen europäischen Partnern vertiefen lassen.

Es diskutieren:

– Kostas Argyros (Journalist, Athen)

– Mirko Broll (Lehrbereich Politische Soziologie sozialer Ungleichheit an der LMU München)

– fridays for future Bochum (angefragt)

– Veni Polyzou (Ärztin KIF ARTA, solidarische Arztpraxis)

– Florian Schmitz (Journalist, DW News Greece)

– Katharina Schwabedissen (Gewerkschaft ver.di NRW)

Moderation: Hellas-Solidarität Bochum

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Außenminister Kotzias tritt nach Streit mit Verteidigungsminister Kammenos zurück

Kotzias, Tsipras und Kammenos im Parlament

Der griechische Außenminister Nikos Kotzias ist heute, am 17. Oktober, zurückgetreten. Der Grund dafür ist wohl, dass er sich in seinem Streit mit Verteidigungsminister Kammenos nicht ausreichend vom Ministerpräsidenten Tsipras und seinen Kabinettskolleg*innen unterstützt sah. Gestern, am 16. Oktober, war es während einer Kabinettssitzung zum Streit zwischen Kotzias und Kammenos über das Abkommen zwischen Skopje und Athen über die Namensfrage („Nordmazedonien“) gekommen. Kammenos hatte bei einem offiziellen Besuch in den USA eine Alternative zum Abkommen vorgeschlagen – völlig ohne Absprache mit Tsipras, geschweige denn mit Kotzias. Weiterlesen →

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[Berlin] Filmvorführung „Vorzeit – Eloge auf Griechenland“ am 29. September 2021

Dokumentarfilm
Regie und Drehbuch: Harald Bergmann
Deutschland 2019, 86 Minuten
Sprecher: Ulrich Tukur

WO | KLICK Kino, Windscheidstr. 19, 10627 Berlin

WANN | 29.09.2021 um 17.30 Uhr

THEMA | Eigentlich wollte ich nur nach Griechenland, um über die Minoer und die Kurven und Spiralen zu erzählen. Aber dann kam alles ganz anders, sagt Harald Bergmann. Der Film ist der erste Teil seines Projektes über Griechenland, Kreta und die noch viel ältere minoische Kultur. Über ein Land zwischen Mythos und Mythen. Im alten Sinn, der Zeus-Erzählung nämlich. Und in einem neuen, welcher Mythos und Mythen als Verzerrung der Wahrheit, Entstellung, als Lüge begreift – all die Klischees, Zuschreibungen, Ressentiments und Vorurteile, die sich die einen Gruppen, Gemeinschaften, Nationen über die anderen machen: Die Heimischen über die Fremden, die Deutschen, die artigen Europäer über die verschuldeten, unbotmäßigen, arbeitsscheuen Griechen. Denn wir sind im Jahr 2015, in der sogenannten „Krise“, in der Griechenland in ökonomische, genauer neoliberale, Zwangshaft genommen wurde. Die Haltung des Films ist die behutsame Frage, das sich Vortasten, voller Respekt und Empathie für das Gegenüber und nicht zuletzt für die Schönheit des Landes, seine Menschen, seine Musik, seine alten Mythen, sein Licht.

Links | http://vorzeit.bergmannfilm.de | http://vorzeit.bergmannfilm.de/el

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[Online] Deutschsprachige Filmpremiere „Erinnerung an die Okkupation in Griechenland“ mit Rahmenprogramm am 25. Oktober 2021

WANN | Montag, der 25.10.2021, pünktlich um 16:00 Uhr (DE)

ANLEITUNG ZUR TEILNAHME | Die Veranstaltung findet über Webex statt:
https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin-en/onstage/g.php?MTID=e21a950aebf98293c8299a9e61075b1ee
Event Number: 2730 965 6334 Event Password: UMiTBrw7P26
Geben Sie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken Sie dann auf Jetzt beitreten.
Bitte treten Sie bereits vor 16:00 Uhr dem Event bei.
Die Filmvorführung findet über YouTube statt. Der Link zum Film wird mitgeteilt.

DIE VERANSTALTUNG FINDET IN DEUTSCHER SPRACHE STATT
Η ΕΚΔΗΛΩΣΗ ΘΑ ΠΡΑΓΜΑΤΟΠΟΙΗΘΕΙ ΣΤΗΝ ΓΕΡΜΑΝΙΚΗ ΓΛΩΣΣΑ


EINLADUNGSTEXT (Auszüge)

Das Projekt „Erinnerung an die Okkupation in Griechenland“ (MOG) lädt Sie herzlich zur digitalen Premiere des gleichnamigen Dokumentarfilms ein.

Regisseur: Chrysanthos Konstantinidis – Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Haris Athanasiadis

Ein Mosaik aus Erinnerungen bilden die Zeitzeugenberichte zu Hunger, Widerstand, den deutschen Konzentrationslagern, den Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung und der systematischen Deportation und Vernichtung der griechischen Juden. Die zahlreichen Interviewausschnitte aus dem MOG-Archiv – anlehnend an die Lerneinheiten der MOG-Bildungsplattform – vermitteln somit eine allgemeine Einführung in die Geschichte der deutschen Besatzung Griechenlands.

Das Programm

16:00 pünktlich Eröffnung, Grußworte

16:15 Filmvorführung über YouTube-Stream (Filmdauer 73‘)

17:40 Die MOG-Bildungsplattform: Aufbau und Ziele, Schwerpunkte, Zeitzeugenberichte, Einsatz

18:10 Diskussionsrunde

Diskussionspanel
Prof. Dr. Nicolas Apostolopoulos, Projektleiter MOG, Digital Learnig & Research, Freie Universität Berlin

Dr. Anna-Maria Droumpouki, Historikerin, Projektleiterin MOG-Zeitzeugeninterviews

Chrysanthos Konstantinidis, Regisseur

Damian Thönges, Consultant Digital History, MOG-Bildungsportal

Regina Wiesinger, Pädagogin und Autorin MOG-Lehreinheiten, Deutsche Schule Athen

Moderation: Panagiotis Kouparanis, Journalist, Deutsche Welle Berlin

Sie können Ihre Fragen bereits vor der Veranstaltung an die MOG-E-Mail-Adresse (info@occupation-memories.org) schicken. Diese werden in die Diskussion miteinbezogen.

Weitere Informationen unter: http://www.occupation-memories.org

Veranstalter: Freie Universität Berlin University Library – Center for Digital Systems Project „Memories of the Occupation in Greece“ (MOG)

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[Berlin] Soli-Aktion mit den angeklagten Helfer*innen auf Lesbos am 18. November 2021

WO | Brandenburger Tor Berlin

WANN | 18.11.2021, 8 – 12 Uhr

Zeitgleich mit dem tatsächlichen Prozess auf Lesbos wird vor dem Brandenburger Tor ein virtueller Gerichtssaal aufgebaut sein. Kommt vorbei und nehmt an unserer Verhandlung teil und zeigt Solidarität mit Sarah Mardini, Seán Binder, Nassos Karakitsos und den 21 weiteren Angeklagten.


During the time of the real trial on Lesvos we will errect a virtual courtroom at the Brandenburger Tor. Come and join our solidarity trial and stand with Sarah Mardini, Seán Binder, Nassos Karakitsos and the other 21 accused humanitarians.


#DROPTHECHARGES
#FREEHUMANITARIANS

Background Info – Open Letter:

To:
The Hellenic Minister of Migration and Asylum, Notis MITRACHIS,
The Hellenic Minister for Justice, Konstantinos TSIARAS,
The European Vice-President for Promoting our European Way of Life, Margaritis SCHINAS,
The European Commissioner for Migration and Home Affairs, Ylva JOHANSSON,
The European Commissioner for Justice, Didier REYNDERS.

Sarah Mardini, Seán Binder, Nassos Karakitsos and 21 others face trial on the 18th of November on the Greek island of Lesvos.

Sarah, Seán and Nassos spent more than three months in pre-trial detention in 2018 and are facing trial for people smuggling, being part of a criminal organisation, espionage and money laundering, which could carry a sentence of up to 25 years in jail. A trial that seeks to criminalise saving lives and solidarity according to human rights organisations.1 On 18 November 2021, after three long years of uncertainty, court proceedings will finally start on Lesvos.

The charges are exceptionally serious but are far from uncommon as authorities across Europe continue to criminalise people and organisations that assist and support refugees and save lives (at sea and on land). In 2019, 171 individuals across 13 European states faced criminalisation2 and between 2020 and 2021 at least 44 people in Greece faced similar accusations like those against Sarah, Seán and Nassos.3 Criminalisation coincides with the securitisation of borders and worrying instances of pushbacks and collective expulsion, especially at sea.

The humanitarian assistance of people like Seán, Sarah and Nassos has been essential as at least 1,675 people have lost their lives or gone missing on the East Mediterranean sea since 2015.4 Since their release from pre-trial detention, they have campaigned tirelessly against the criminalisation of solidarity and for refugee rights. If found guilty, their case could set a worrying precedent with adverse implications for humanitarian assistance far beyond Greece. Therefore about 50 civil society organisations stand with Sarah, Seán and Nassos and call on:

● The Greek authorities to drop all charges against Seán, Sarah, Nassos and the other 21 charged
and recognise their work as humanitarian assistance and essential for saving lives at sea.
● Greek authorities and EU institutions to ensure that the principles of a fair trial are upheld and
that independent trial monitoring will be allowed during these trials.
● European institutions to do more to prevent criminalisation and encourage member states to
include exemptions for humanitarian assistance in their national legislation whilst ensuring
that those member states who have such an exemption apply them.

11 November 2021

Co-signed by:

1. ASTERIAS – STARFISH FOUNDATION
2. Better Days
3. Better Life With Refugees
4. Border Violence Monitoring Network
5. borderline-europe Human Rights without Borders e.V.
6. Choosehumanity (Switzerland)
7. Collective Aid BiH
8. Derbyshire Refugee Solidarity
9. Distribute Aid
10. Donate4Refugees
11. Dutch Council for Refugees
12. Europe Must Act
13. Fountain solicitors
14. Greek Council for Refugees (GCR)
15. Herts for Refugees
16. Hope Cafe Athens
17. HumanRights360
18. Humans for Rights Network
19. I HAVE RIGHTS.
20. Just Action
21. Khalifa Ihler Institute
22. Khora Community Centre
23. kitev
24. Koraki
25. LeaveNoOneBehind
26. Legal Centre Lesvos
27. Lesvos Solidarity
28. Lighthouse Relief (LHR)
29. Love Without Borders-For Refugees in Need
30. Massive Outpouring of Love (MOOL)
31. Migration Policy Group
32. MIGREAT
33. One Family – No Borders
34. OpenEmbassy
35. Oxfam
36. Pampiraiki Support Initiative for Refugees and Migrants
37. ProAsyl
38. Project Armonia
39. ReFOCUS Media Labs
40. Refugee Biriyani & Bananas
41. Refugee Legal Support
42. Refugee Rescue
43. Rethinking Refugees
44. Samos Advocacy Collective
45. Samos LGBTQI+ Group
46. Samos Volunteers
47. ShowerPower
48. Still I Rise
49. Wells Refugee Aid

1 Greece: Facing jail for saving lives: Sarah Mardini and Seán Binder (Amnesty International, 14 October 2019) accessed 3 November 2021; Greece: Rescuers at Sea Face Baseless Accusations (Human Rights Watch, 5 November 2018) accessed 3 November 2021
2 Help is No Crime: Are EU Policies Moving in the Right Direction? (Picum, October 2021) accessed 3 November 2021
3 Greece files against 33 NGO members for assisting human traffickers (Keep Talking Greece, 8 September 2020) accessed 20 November 2020; Τέλος στη δράση ευρωπαϊκών ΜΚΟ που διευκόλυναν την διακίνηση μεταναστών από την Τουρκία στη Λέσβο (Vima Press, 8 September 2020) accessed 20 November; Hellenic Ministry of Citizen Protection ‘19-07-2021: (4) μέλη Μ.Κ.Ο. και (6) υπήκοοι τρίτων χωρών περιλαμβάνονται σε δικογραφία για οργανωμένη δράση ατόμων που δραστηριοποιούνταν στη διευκόλυνσητης παράνομης εισόδου αλλοδαπών στην ελληνική επικράτεια μέσω των νησιών του Βορειοανατολικού Αιγαίου (19 July 2021) accessed 27 September 2021; Giannis Souliotis ‘Μεταναστευτικό: Βαριές διώξεις εις βάρος μελών τεσσάρων ΜΚΟ’ (Kathimerini, 20 July 2021)
4 Missing Migrant Project (IOM) accessed 5 October 2021


www.freehumanitarians.org

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