Varoufakis wird im Mai in Deutschland zur Europawahl kandidieren


Von Pascal Beucker, taz, 20.11.2018: „Es ist schon mehr als eine kleine Sensation: Yanis Varoufakis will offenbar bei den Europawahlen im kommenden Mai in Deutschland kandidieren. Seinen Wahlantritt plant der frühere griechische Finanzminister für die Liste „Demokratie in Europa“, einem Bündnis des deutschen „Wahlflügels“ seiner europaweiten Bewegung DiEM25 und der Kleinpartei „Demokratie in Bewegung“.
Formal nominiert werden sollen die Kandidatinnen und Kandidaten von „Demokratie in Europa“ auf einer Konferenz am kommenden Wochenende in Berlin. Den rund 8.200 deutschen DiEM25-Mitgliedern hat sich Varoufakis allerdings bereits in einer Vorwahl gestellt.
Bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Abstimmung erzielte der 57-jährige Wirtschaftsprofessor mit einer Zustimmung von 82 Prozent das mit Abstand beste Ergebnis aller BewerberInnen. Entsprechend steht er nun an der Spitze der Wahlliste, die der Versammlung am Samstag zur Annahme empfohlen wird. Ihm folgen auf den Plätzen zwei und drei die österreichische Ökonomin Daniela Platsch und der kroatische Philosoph Srećko Horvat.“ weiterlesen

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[Berlin] 19. Griechischer Salon: „Solidaritätsreise 2019 nach Griechenland – Eindrücke, Berichte, Diskussion“ am 12. März 2020

Header GR Salon Maerz 2020

Die Krise in Griechenland, das Spardiktat der Troika und die Proteste der griechischen Bevölkerung sind aus den Schlagzeilen verschwunden. Lambidunas Vyronas_mod

Doch die Orte des Widerstands sind lebendig: Selbstorganisierte Zentren in den Stadtteilen, Kämpfe an den Arbeitsplätzen, antifaschistisches Bewusstsein in Vergangenheit und Gegenwart sind ermutigende Erfahrungen, die die Gewerkschaftliche Reisegruppe gegen Spardiktat und Nationalismus von ihrer nunmehr achten Solidaritätsreise mitgebracht hat.

Unter der Oberfläche eines geplünderten Landes und einer enttäuschten politischen Bewegung haben sich Strukturen entwickelt, die als Keimzellen einer anderen Gesellschaft gesehen werden können. Der Aufbruch ist mit den Platzbesetzungen auf dem Tahir in Kairo, der Plaza del Sol in Madrid, dem Syntagma Platz in Athen sichtbar geworden und lebt in unterschiedlichen Formen weiter.

Die Reisegruppe lädt herzlich ein: „Das Gefühl der Solidarität und das Ziel eines selbstbestimmten Lebens jenseits kapitalistischer Zwänge verbindet uns mit unseren griechischen Gesprächspartner*innen. Unsere Erfahrungen und Eindrücke wollen wir mit euch teilen!“

Der Eintritt ist frei – eine kleine Spende wird erbeten.

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin. Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

 

 

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„Soros treibt Gruevski zu Orban“

Nikola Gruevski. Bild: European People’s Party/Nikola Gruevski/CC By-2.0

Von Frank Stier, Telepolis, 17. November 2018:
„Mazedonischer Ex-Ministerpräsident sucht in Ungarn um politisches Asyl nach
Es war einmal ein Potentat, der herrschte streng und unerbittlich über sein kleines Land Mazedonien. Da aber geschah es, dass zum Ende seiner autokratischen Herrschaft zum Jahreswechsel 2015 / 2016 Tausende von Flüchtlingen aus fernen Ländern über das von ihm beherrschte Staatsgebiet zogen, um in Europas gelobten Westen zu gelangen. Viele von ihnen scheiterten an der Überwindung des Sperrzauns an Ungarns Grenzen. Doch als sich der in Ungnade gefallene Herrscher drei Jahre später selber auf den Weg machte, um sich seiner Einkerkerung zu entziehen, stellte die befestigte Grenzanlage des Magyarenlands für ihn kein Hindernis dar.
Am Montag hätte Mazedoniens Ex-Regierungschef Nikola Gruevski seine zweijährige Haftstrafe antreten müssen. Der einstige Vorsitzende der nationalistischen Partei VMRO-DPMNE wurde im Mai 2018 verurteilt, weil er im Jahr 2012 mit öffentlichen Mitteln eine knapp 600.000 Euro teure, gepanzerte Mercedes-Limousine erworben hatte, um sie für persönliche Zwecke zu nutzen.“ weiterlesen

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Livestream und Online-Video-Diskussion „Die Corona-Krise in Griechenland. Humanitäre Katastrophe, autoritärer Rollback und Solidarität“ am 08. April 2020

WO | Im Internet

WANN | Mittwoch, 08.04.2020, 20:00 Uhr

Die Corona-Krise in Griechenland. Humanitäre Katastrophe, autoritärer Rollback und Solidarität

Mit: Athanasios Marvakis (Thessaloniki)

Die Corona-Pandemie ist auch in Griechenland angekommen und verschärft nun die ohnehin prekäre Situation nach zehn Jahren Spardiktat und neoliberaler Umstrukturierung. Das Elend der Geflüchteten an der griechisch-türkischen Grenze und auf den Ägäis-Inseln, das Elend der Armen und Ausgegrenzten in den Städten wird immer dramatischer. Die neue konservative Regierung nutzt das Ganze für ihren ohnehin angelaufenen autoritären Rollback. Was bedeutet das für solidarische Initiativen in der Flüchtlingshilfe, im Gesundheitswesen, in der Grundversorgung?

Athanasios Marvakis ist Sozialpsychologe und Aktivist in Thessaloniki. Er hat in Tübingen studiert und promoviert. In den vergangenen Jahren ist er immer wieder nach Baden-Württemberg gekommen, um über die Entwicklungen in Griechenland zu sprechen. Ende März wollte er in Tübingen über die Lage in den griechischen Flüchtlingslagern und die Solidaritätsarbeit berichten. Da dies aktuell nicht möglich ist, laden wir zu einer öffentlichen Video-Diskussion ein (in deutscher Sprache).

Die Diskussion verfolgen unter: https://www.facebook.com/RLSBW/live. Über den Link kann die Veranstaltung auch im Stream angesehen werden, ohne einen eigenen Facebook-Account zu haben.

Die Diskussion verfolgen und anschließend mitdiskutieren im «Zoom-Meeting»: https://zoom.us/j/549055178; Meeting-ID: 549 055 178

Zur Durchführung des Online-Meetings verwenden wir «zoom». Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie insoweit unter: https://www.rosalux.de/dsgvo-zoom

Für die Video-Diskussion ist eine Dauer von 90 Minuten vorgesehen. Auf Facebook-Live wird nur die moderierte Diskussion zu Beginn gestreamt, nicht die anschließende allgemeine Diskussion, an der sich alle Teilnehmer*innen über Zoom beteiligen können.

Der Meeting-Raum https://zoom.us/j/549055178 ist ab 19:45 Uhr geöffnet. (Hinweis: Sie können am «Zoom-Meeting» auch über den Browser teilnehmen, ohne den Client zu installieren, indem Sie die Installationsaufforderung zweimal ablehnen und anschließend die Option «Über den Browser beitreten» wählen).

Eine Veranstaltung der Gruppe ZAK³ Tübingen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

[Disclaimer: Es gibt mittlerweile Sicherheitsbedenken gegenüber dem Videochatprogramm Zoom. Bitte informiert euch/informieren Sie sich (bspw. durch Internetrecherche) im Vorfeld darüber. Überlegt euch/überlegen Sie, ob Sie Zoom nutzen möchten. Ihr/Euer Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin]

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Videokonferenz: „Geflüchtete Menschen in Griechenland schützen: #LeaveNoOneBehind“ am 16. April 2020

leavenoonebehindWO | Im Internet

WANN | Donnerstag, 16. April 2020 von 19:00 bis 21:00

Geflüchtete Menschen in Griechenland schützen: #LeaveNoOneBehind

Heute heißt es: „Bleibt zu Hause“, doch wie soll man an einem menschenunwürdigen Ort ohne Sicherheit und Schutz „Zuhause“ bleiben. Im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos leben momentan mehr als 20 000 geflüchtete Menschen – gedacht war das Camp ursprünglich für 3 000 Menschen. Griechenland und die EU haben in den letzten Wochen grundlegende Menschenrechte und das Recht auf Asyl faktisch abgeschafft. Gegen die Ausbreitung des Coronavirus gibt es auf den Inseln für die Menschen weder ausreichend Schutzmaßnahmen noch lebensnotwendige medizinische Versorgung.

Sylvia Fessa und Dimitra Kyrillou befinden sich aktuell in Griechenland. Sie werden uns über die Situation in den Lagern informieren, von solidarischen Aktionen und Protestformen berichten und uns Hintergrundinformationen über den Zusammenhang mit der Niederlage der linken Regierung Syriza geben.

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet als Video-Veranstaltung online über Zoom statt. Die Einwahl-Daten findet ihr hier:

Link: https://us04web.zoom.us/j/945943497

Meeting ID: 945 943 497

Veranstalter: DIE LINKE Wedding

[Disclaimer: Es gibt mittlerweile Sicherheitsbedenken gegenüber dem Videochatprogramm Zoom. Bitte informiert euch/informieren Sie sich (bspw. durch Internetrecherche) im Vorfeld darüber. Überlegt euch/überlegen Sie, ob Sie Zoom nutzen möchten. Ihr/Euer Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin]

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Online Podiumsdiskussion: „Menschen schützen statt Grenzen!“ Ein Gespräch über die gesundheitliche Situation und Menschenrechtsverletzungen der EU in der Ägäis-Region am 6. Mai 2020

WO | Im Internet

WANN | Mittwoch, 06.05.2020, 19.00 – 20.30 Uhr

Die Veranstaltung wird online und in englischer Sprache stattfinden!

Die Situation für geflüchtete Menschen auf den griechischen Inseln ist seit Jahren katastrophal. Menschen harren unter widrigsten Bedingungen hinter dünnen Zeltwänden ohne ausreichenden Zugang zu gesundheitlicher Versorgung aus. In den vergangenen Monaten spitzte sich die Lage dramatisch zu und angesichts der drohenden Ausbreitung des Corona-Virus verstärkt sich der akute Handlungsbedarf weiter.
Der Mangel an fließendem Wasser und die Unmöglichkeit der Umsetzung von Hygienevorkehrungen verhindern, dass Menschen selbst Schutzmaßnahmen ergreifen können. Zudem ist der Zugang zu offizieller medizinischer Versorgung stark eingeschränkt. Sollte das Virus vermehrt in den Flüchtlingslagern der Ägäis eintreffen, müssten sich beispielsweise auf Lesbos 80.000 Einwohner*innen und 20.000 Geflüchtete eine Hand voll Intensivbetten teilen.

Was kann die asylpolitisch gespaltene EU angesichts der drohenden Pandemie unternehmen, der die Menschen in überfüllten Lagern schutzlos ausgeliefert sind? Das Versprechen einer „Koalition der Willigen“, insgesamt 1600 Kinder aus den Lagern aufzunehmen, geht nur schleppend voran. Sowohl die Menschen vor Ort als auch zahlreiche Initiativen, zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Politiker*innen fordern ein Handeln der EU und die sofortige Evakuierung der Lager. Wie sieht die Situation vor Ort konkret aus? Was sollte und kann die EU jetzt tun? Diese und weitere Fragen werden bei unserer 90-minütigen Online Veranstaltung behandelt. Moderiert wird die Veranstaltung von Johanna Scherf. Die Psychologin engagiert sich seit 2016 politisch und in der humanitären Hilfe in der Ägäisregion für Geflüchtete.

„Podium“:
Esra Simsir, die regionale Koordinatorin für die Ägäis Region der türkischen Organisation ASAM (Organisation für Solidarität mit Asylsuchenden und Migrant*innen), berichtet über die Situation von Flüchtenden in der Türkei und die Arbeit von ASAM im Gesundheitssektor.
Dr. Apostolos Veizis, der Leiter von „Ärzte ohne Grenzen“ in Griechenland, beleuchtet die Situation aus griechischer Perspektive sowie die Gesundheitsversorgung in den Camps.
Erik Marquardt, Mitglied des Europäischen Parlaments und der Fraktion Greens/EFA, der erst kürzlich auf Lesbos vor Ort war, berichtet über die Rolle der EU.

Wir werden bei der Veranstaltung natürlich auch auf aktuelle Entwicklungen eingehen. Fragen können während der Veranstaltung über die Chatfunktion gestellt werden.

Die Veranstaltung wird über Zoom stattfinden und aufgezeichnet. Nach Anmeldung erhalten Sie einen Link mit dem Zugang zur Veranstaltung. Die Veranstaltung ist auch nachträglich im Netz abrufbar.

Veranstalter*innen:
Heinrich Böll Stiftung Hamburg
Stiftung Leben & Umwelt, Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen
Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung
Diakonie Hamburg
Hamburgasyl
Flüchtling Magazin Hamburg

Eine Anmeldung ist erforderlich, wenn Sie sich über die Chatfunktion an der Diskussion beteiligen möchten.
Das Livestreaming ohne Beteiligungsmöglichkeit wird auf unserem YouTube Kanal sowie Facebook Seite zu finden sein:
www.youtube.com/user/bildungswerkboell
www.facebook.com/bildungswerk.boell

Hinweise:
Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist ein Computer, Tablet oder Handy mit Internetanschluss und Lautsprecher notwendig. Eine Aufnahme der Online-Veranstaltung ist untersagt. Die Online-Veranstaltung verwendet das Programm Zoom, welches den Zugangslink bereitstellt.
Den Zugangslink erhalten Sie einen Tag vor der Veranstaltung.

Der Zugangslink führt bei erstmaliger Zoom-Nutzung zum Download eines Client-Programms („Zoom-launcher.exe“), welches heruntergeladen und ausgeführt bzw. auf Ihrem PC installiert werden muss (empfohlen). Möchten Sie einen Download umgehen, klicken Sie auf den Link „Treten Sie mit Ihrem Browser bei“. Hinweis: Diese Option funktioniert nur bei dem Browser Google Chrome oder Microsoft Edge.

Nach der Anmeldung zur Veranstaltung gelten die Datenschutzbestimmungen:
www.bildungswerk-boell.de/de/datenschutzerklaerung

Für die Verwendung der Software ZOOM übernimmt das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom finden Sie unter https://zoom.us/de-de/privacy.html.

[Disclaimer: Es gibt mittlerweile Sicherheitsbedenken gegenüber dem Videochatprogramm Zoom. Bitte informiert euch/informieren Sie sich (bspw. durch Internetrecherche) im Vorfeld darüber. Überlegt euch/überlegen Sie, ob Sie Zoom nutzen möchten. Ihr/Euer Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin]

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Livestream und Video-Diskussion: «Solidarität in der Krise». Zur Situation von Geflüchteten und den (Un-)Möglichkeiten der Unterstützungsarbeit in Griechenland am 6. Mai 2020

WO | Im Internet

WANN | Mittwoch, 06.05.2020, 20:00 – 21:30 Uhr

Solidarität in der Krise. Zur Situation von Geflüchteten und der (Un-)Möglichkeiten der Unterstützungsarbeit in Griechenland.

Livestream und Video-Diskussion mit Athanasios Marvakis (Thessaloniki) und Mimi Hapig (Ioannina)

Die Corona-Pandemie hat die ohnehin katastrophale Situation vieler in Griechenland gestrandeter Geflüchteter verschärft. Die wenigen Bilder und Berichte, die uns von den Lagern auf den Ägäis-Inseln erreichen, sind erschütternd. Die ausbleibende europäische Reaktion ist erbärmlich.Doch was machen NGOs und internationale Unterstützer*innen? Wie hat sich ihre Arbeit in den letzten Wochen und Monaten verändert? Wie reagiert die griechische Bevölkerung auf die veränderte Situation in Zeiten, in denen sie zunehmend selbst von den Folgen der Krise betroffen ist? Über diese Fragen sprechen wir mit Mimi Hapig und Athanasios Marvakis.

Mimi Hapig arbeitet seit 2016 in dem Projekt habibi.works des Vereins Soup & Socks. Ihr FabLab liegt in der unmittelbaren Nähe einen Camps für Geflüchtete in Katsikas, im Norden Griechenlands bei Ioannina.

Athanasios Marvakis ist Sozialpsychologe und Aktivist in Thessaloniki. Er hat in Tübingen studiert und promoviert. In den vergangenen Jahren ist er immer wieder nach Baden-Württemberg gekommen, um über die Entwicklungen in Griechenland zu berichten.

Die Diskussion verfolgen unter: https://www.facebook.com/RLSBW/live. Über den Link kann die Veranstaltung auch im Stream angesehen werden, ohne einen eigenen Facebook-Account zu haben.

Die Diskussion verfolgen und anschließend mitdiskutieren im «Zoom-Meeting»: https://zoom.us/j/95828476895; Meeting-ID: 958 2847 6895
Zur Durchführung des Online-Meetings verwenden wir «zoom». Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie unter: https://www.rosalux.de/dsgvo-zoom

Für die Video-Diskussion ist eine Dauer von 90 Minuten vorgesehen. Auf Facebook-Live wird nur die moderierte Diskussion zu Beginn gestreamt, nicht die anschließende allgemeine Diskussion, an der sich alle Teilnehmer*innen über Zoom beteiligen können.
Der Meeting-Raum https://zoom.us/j/95828476895 ist ab 19:45 Uhr geöffnet. (Hinweis: Sie können am «Zoom-Meeting» auch über den Browser teilnehmen, ohne den Client zu installieren, indem Sie die Installationsaufforderung zweimal ablehnen und anschließend die Option «Über den Browser beitreten» wählen; falls Sie Schwierigkeiten haben, versuchen Sie alternativ den Browser «Chrome» zu nutzen).

Eine Veranstaltung der Gruppe ZAK³ Tübingen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

[Disclaimer: Es gibt mittlerweile Sicherheitsbedenken gegenüber dem Videochatprogramm Zoom. Bitte informiert euch/informieren Sie sich (bspw. durch Internetrecherche) im Vorfeld darüber. Überlegt euch/überlegen Sie, ob Sie Zoom nutzen möchten. Ihr/Euer Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin]

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Bundesweites Solitreffen zu Kriegsschuldforderungen der griechischen Regierung/ des griechischen Parlaments

Ende dieses Jahres soll der Bericht eines griechischen Parlamentskomitees zu Reparationsforderungen veröffentlicht werden. Der griechische Premierminister Alexis Tsipras und der griechische Präsident Prokopis Pavlopoulos bestätigten kürzlich die Forderungen Griechenlands. Der Parlamentspräsident Nikos Voutsis sagte im September in einem Interview mit dem staatlichen Radio, dass Griechenland aufgrund dieses Berichtes offizielle Ansprüche gegenüber der Bundesrepublik Deutschland stellen werde.
Das Jahrestreffen der Griechenlandsolidarität in Kassel mit 26 Teilnehmer*innen aus 18 Orten verabschiedete am 18.11.2018 ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen die unten stehende Resolution.

Resolution zu Kriegsschuldforderungen der griechischen Regierung/ des griechischen Parlaments

Während der deutschen Besatzung 1941-1944 wurden 1170 griechische Ortschaften zerstört und etwa 60.000 Zivilpersonen, Frauen, Männer und Kinder umgebracht. 65.000 griechische Jüdinnen und Juden wurden deportiert und ermordet.

Griechische Bodenschätze wie Chromerz, Zink, Zinn, Kupfer, Bauxit, Mangan und Nickel wurden nach Deutschland abtransportiert. Aber auch die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse des Landes wie Tabak, Rosinen, Olivenöl, Baumwolle, Zucker, Reis und die Getreidevorräte wurden weggeschafft. Es wurden archäologische Güter und Kunstgegenstände von unschätzbarem Wert geraubt.
Mindestens 100.000 Griecheninnen und Griechen verhungerten damals. 400.000 weitere wurden obdachlos. Weiterlesen

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[Skouries] Widerstandscamp „10 DAYS OF STRUGGLE AT THE SKOURIES FOREST“ vom 24. Juli bis 2. August 2020

skouries_struggleWO | Bei Skouries, Chalkidiki, Nordgriechenland

WANN | 24. Juli bis 2. August 2020

ANKÜNDIGUNG |

10 DAYS OF STRUGGLE AT THE SKOURIES FOREST FRIDAY 24 JULY – SUNDAY 2 AUGUST

FOURTEEN YEARS OF RESISTING PARANOIA

In this new situation, both on a national and an international level, the Committee of Struggle in Meghali Panaghia will organize the 7th 10-day meeting in the forest of Skouries. It is not only an urgent necessity for its members, but also for anyone following the attack of mining companies and the general assault against humans and the environment.

We are facing a political and economic system that has failed both financially and morally. Indivualism and total lack of community, total inexistence of society on the one hand, obsessively persistent economic depression on the other. Despite the several recapitalizations, the myth of growth at any cost had already revealed its limitations since the end the 2019. All mainstream analysts were just disagreeing about the exact moment of the official declaration of full-on bankruptcy.

On Greek territory, things couldn’t possibly be better under the government of ‘excellencies’ as they call themselves. From the monoculture of wind-farms and photovoltaic solar panels, a symbol of their new insane vision of development, to the combustion of garbage and waste dumps, from the unapologetic support and actual salvation of Eldorado Gold that was allegedly going to realize the grandest, and most destructive, investment in Greece, of course claiming no money from the Canadian mega-company, as the prime minster and his minsters themselves admitted, to the hysteria of oil self-sufficiecy and the craze of oil drills, there can be no better confirmation of the generalized impasse, of the filth of consumerism and the plastic culture of dioxins.

As for the political and financial scandal of Novartis, let us just say that it is proof of the greed and pettiness of those who are holding on to their parliament seats, as well as of the rapacity of big pharma.

To this adorable normality, if we believe the terminology of the government’s talking heads, the health crisis was added. Real or imagined, it does not really matter since a new global situation was created in its name. Scared, excluded people, bombarded by scientifically sounding data, infused with guilt by patronizing specialists and under the surveillance of the cops, the heroes of the moment playing a major social role. This was the best chance to sell all economic justifications to pass the “environmental bill”, to let unemployment skyrocket overnight from 17 to 22% and go unpunished.

This is how we see the situation unfolding before our eyes, and not only in Greece. We do not want to “return to normality”. We believe we should urgently organize and resist. Without waiting for the declared “acceleration of digital reform” that promises to give us back our jobs and wellbeing, but not quite yet, we are organizing our 7th 10-day meeting of struggle at the forest of Skouries from the 24th of July to the 2nd of August 2020.

For the substance and the success of our meeting the contribution of all those collectivities and individuals who do not accept the politics of delegation to professional politicians of their own affairs, who do not consent, who understand the danger, for both humans and the environment, of the assault by States and capitalism and continue to resist.

MEGHALI PANAGHIA COMMITTEE OF STRUGGLE

Weitere Infos: epitropiagonapanagias.blogspot.com/2020/06/10-days-of-struggle-at-skouries-forest.html

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!! Leider auf unbestimmte Zeit verschoben !! [Berlin] Konferenz: „Deutschlands unbeglichene Schuld(en)“

WO | Haus der IG Metall, Alte Jakobstraße 149 · 10969 Berlin, U Bahnhof Hallesches Tor

WANN | auf unbestimmte Zeit, hoffentlich in die 2. Jahreshälfte verlegt !!

THEMA | Wir wollen das Gedenken an den 8. Mai 1945 nicht der offiziellen „Erinnerungskultur“ durch die Bundesregierung überlassen. Bis heute warten viele Opfer des NS-Regimes und des antifaschistischen Widerstandes auf Anerkennung und eine angemessene Entschädigung – bisher nahezu vergeblich. Die Raubzüge und die Massaker der Besatzer hinterließen nicht nur unermessliches menschliches Leiden, sondern in ihrer Folge Hungersnöte, Verelendung, Bürgerkrieg und ökonomischen Niedergang der betroffenen Länder.

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