[Berlin] 20. Griechischer Salon: „Zeit der Repression – Arbeiter*innen-Kämpfe, Polizeibrutalität und Einschränkung des Demonstrationsrechts zu Zeiten der konservativen Regierung Mitsotakis “ Vortrag und Diskussion am 17. September 2020

Header Zeit der Repression
Mitglieder der Gruppe reAKT-AKTION, Lefteris Arabatzis und ein*e online zugeschaltete*r Aktivist*in der Rechtshilfe gegen Polizeiübergriffe berichten über Griechenland.

WO | Regenbogenkino / Regenbogenfabrik, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22
WANN | Donnerstag, 17. September 2020, 19:30 Uhr

Seit dem Sommer 2019 regiert die Nea Dimokratia  in Griechenland.
In diesem letzten Jahr ist eine zunehmende Militarisierung der Polizei zu beobachten, Überwachung, Übergriffe und Willkür sind an der Tagesordnung. Besetzte Häuser werden geräumt, es gibt ein neues Strafgesetzbuch und die sozialen Rechte der Menschen an ihrem Arbeitsplatz werden eingeschränkt. Neokonservatismus und staatlicher Autoritarismus drohen, sich mit dem Schlagstock durchzusetzen.

Doch es gibt auch Gegenbewegungen, die sich dieser Angstkultur widersetzen: Schon im Sommer 2019 gab es mehrere kleine und größere Arbeiter*innenkämpfe in Griechenland. Im Herbst 2019 wurden zwei Generalstreiks organisiert. Ärzt*innen und Krankenpfleger*innen stritten während der Corona-Krise für mehr Personal in Krankenhäusern, mehr Intensivstationen und eine bessere Finanzierung des Gesundheitssystems, Lehrer*innen gegen die Privatisierung der Schulen, die Künstler*innen für ein Grundeinkommen während des Lockdowns. Die Kämpfe hatten immer auch einen politischen Inhalt: u.a. für die Beibehaltung des Demonstrationsrechts und die Solidarität mit den Geflüchteten.

Die Referent*innen werden aus erster Hand berichten und die Frage stellen, was die Perspektiven für diese Arbeiter*innenkämpfe gegen die konservative Mitsotakis-Regierung sind.

+++ WICHTIG +++ BITTE BEACHTEN +++ WICHTIG +++ BITTE BEACHTEN
Wer am 17. September kommen möchte, muss sich unter griechenlandsoli@web.de anmelden! Denn wegen der Corona-Regeln ist die Platzzahl begrenzt. Wir berücksichtigen die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs.
+++ WICHTIG +++ BITTE BEACHTEN +++ WICHTIG +++ BITTE BEACHTEN

Der Eintritt ist frei – eine kleine Spende wird erbeten.
Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin. Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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[Freiburg] Filmvorführung „Der Balkon – Wehrmachtsverbrechen in Griechenland“ am 3. Oktober 2020

WO |Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg, Sofienstraße 12, 69115 Heidelbergderbalkon-filmplakat-3

WANN | Samstag, 3. Oktober 2020, 17 Uhr

Der Balkon. Wehrmachtsverbrechen in Griechenland. Die Vernichtung des Dorfes Lyngiádes am 3. Oktober 1943.
Ein Dokumentarfilm von Chrysanthos Konstantinidis.

Lyngiádes, ein Dorf in Nord-Griechenland, wird wegen seiner wunderbaren Aussicht der „Balkon“ genannt. Doch die Idylle war Schauplatz eines Massakers, das hierzulande noch kaum bekannt ist: Am 3. Oktober 1943 ermordeten die deutschen Besatzer zweiundachtzig Dorfbewohner, überwiegend Kinder und alte Leute und zerstörten fast alle Häuser. Im Film hören die Nachgeborenen vor Ort, oft erstmalig, die Erinnerungen von Überlebenden. Es sind bewegende Dokumente der Trauer vor dem Hintergrund eines kollektiven Traumas und Einblicke in die unterlassene Aufarbeitung in Deutschland und in die verweigerte Wiedergutmachung.

Regisseur Chrysanthos Konstantinidis stammt aus Lyngiádes und führt mit Rechtshistoriker Christoph Schminck-Gustavus durch den Film. Die Hintergründe des Verbrechens recherchierte er bereits vor drei Jahrzehnten und veröffentlichte sie in seinem Buch Feuerrauch.

BITTE BEACHTEN:

VORVERKAUF | Beschränktes Ticketkontingent, bitte VVK nutzen. Tickets online unter http://www.dai-heidelberg.de, im DAI und bei allen Reservix-VVK-Stellen erhältlich.

VERANSTALTER | Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI) Heidelberg

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[Berlin und online] „Der Fall Alois Brunner“ Vortrag und Diskussion am 30. Oktober 2020

WO | A) Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Am Großen Wannsee 56-58, 14109 Berlin (max. 18 Teilnehmer*innen, Anmeldung erforderlich)
B) Teilnahme per Zoom-Konferenz (ebenfalls Anmeldung erforderlich)

WANN | Freitag, 30. Oktober 2020, 18:00 – 19:30 Uhr

THEMA |

Der Fall Alois Brunner – Die Strafvereitelung der griechischen und deutschen Behörden und der Kampf der griechischen Jüdinnen und Juden für Gerechtigkeit

Alois Brunner war einer der engsten Mitarbeiter Adolf Eichmanns. Er wirkte an zentraler Stelle an der Verschleppung österreichischer, tschechischer, slowakischer, polnischer, griechischer und französischer Jüdinnen und Juden mit. Brunner war ein Überzeugungstäter, der überall dort eingesetzt wurde, wo die Transporte ins Stocken gerieten und dem auch zahlreiche eigenhändige Morde vorgeworfen wurden.

Tobias Blümel zeigt in seinem Vortrag die Strafvereitelung der griechischen und deutschen Behörden im Fall Brunner auf, der bereits seit 1944 als Kriegsverbrecher gesucht wurde, aber in Syrien Zuflucht fand – lediglich der Zentralrat der Juden Griechenlands (KIS) versuchte die Interessen der wenigen Überlebenden der Shoah und ihrer Nachkommen zu vertreten und drängte seit den 80er Jahren auf eine Auslieferung. Tobias Blümel ist Historiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin. Er publizierte zur deutschen Besatzung und Antisemitismus in Griechenland und wirkte unter anderem am Projekt „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“ mit.

Moderation: Dr. Jakob Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte

Anmeldung

+ Bitte melden Sie sich per Mail an: veranstaltungen[at]ghwk.de

+ An Ihre Mail muss ein Dokument (ausgefüllt mit Ihrem Namen) angehängt sein, dass Sie auf der Website: https://www.ghwk.de/de/termine/termin/der-fall-alois-brunner finden.

+ 18 Personen können die Veranstaltung in der Gedenk- und Bildungsstätte besuchen. Die ersten 18 Anmeldungen werden von uns darüber informiert.

+ Wir freuen uns über jede weitere Anmeldung: Sie können sich über Ihren Computer ganz einfach mit Ton und Bild zu der Veranstaltung dazuschalten. Wie das funktioniert, erklären wir Ihnen nach Ihrer Anmeldung.

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Jahrestreffen der Griechenlandsolidarität: 17. und 18. November 2018 in Kassel

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Wolf Zimmermann, Kassel

[Wolf Zimmermann hatte die letzten drei Griechenlandsolitreffen maßgeblich organisiert. Er verstarb am 20. August 2018. Wir vermissen ihn.]

Am 17. und 18. November 2018 findet ein weiteres bundesweites Treffen Griechenlandsolidarität statt. Seit 2014 gibt es Treffen der deutschsprachigen Griechenlandsoligruppen und von Menschen, die sich für Griechenland interessieren.
Ort: Café BuchOase, Germaniastrasse 14 (3 Strassenbahnstationen vom ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, Halt Wehlheider Platz)
Beginn: Samstag 17.11.2018 um 12 Uhr (Eröffnung um 13:00 Uhr)
Ende: Sonntag 18.11.2018 um 14:00 Uhr Weiterlesen

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[Saarbrücken] Filmpräsentation: ADULTS IN THE ROOM am 12. November 2020

WANN | Donnerstag, 12. November 2020 um 20 Uhr

WO | Kino achteinhalb, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

ADULTS IN THE ROOM von Costra-Gavras ist eine Adaption des Sachbuchs „Die ganze Geschichte. Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment“ von Yanis Varoufakis.

Frankreich / Griechenland 2019, 124 Minuten,

Sprache: Englisch, Griechisch, Französisch

Darsteller*innen u.a. Ulrich TUKUR, Christos LOULIS, Alexandros BOURDOUMIS

Als 2015 die Schuldenkrise Griechenlands auf einen Höhepunkt zusteuert, sieht sich Finanzminister Yanis Varoufakis mit Forderungen seitens der Eurozone konfrontiert, die die ökonomische und soziale Lage Griechenlands drastisch verschlimmern würden. Seine Kompromissvorschläge werden jedoch systematisch abgeblockt. Costa-Gavras, Großmeister des engagierten Polittrillers, dramatisiert gewohnt analytisch jene Verhandlungen, die immer mehr zu Ritualen erstarren. Politische Entscheidungen auf höchster EU-Ebene mutieren zur Farce, hinter der eine moderne griechische Tragödie sichtbar wird.

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„Menschenrechte: S.O.S. in Griechenland“

GeflüchteteVon Wassilis Aswestopoulos, Telepolis, 13. November 2018:
Der Bericht der Menschenrechtskommissarin des Europarates zeigt auf die inhumane Situation der Migranten und die Folgen der AusteritätspolitikDie OSZE-Beauftragte für die Freiheit der Medien und Menschenrechtskommissarin des Europarates, Dunja Mijatović, veröffentlichte in der vergangenen Woche ihren Bericht über Griechenland. Der 28 Seiten umfassende Bericht ist in Englisch online abrufbar.
„Griechenland muss dringend handeln“
Im Land selbst ging der für die Regierung nicht gerade positive Report vor dem Hintergrund der von Premierminister Alexis Tsipras und Erzbischof Ieronymos verkündeten Trennung von Staat und Kirche unter. Mijatović prangert sowohl die Unterbringung als auch die Versorgung von Asylbewerbern in Griechenland an (vgl. Griechenland: „Momentan herrscht Chaos“). Sie stellt in ihrem Report die mit Gesetzen unterstützte Theorie der realen Praxis gegenüber. Dabei befasst sich Mijatović nicht nur mit der Situation der Asylbewerber, sondern beleuchtet auch die Folgen der Austeritätspolitik für die einheimische Bevölkerung.“ weiterlesen

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[Frankfurt a.M.] Wochenendseminar der VHS FFM zur Reparationsfrage „Athen und Berlin: Offene Rechnungen, offene Wunden“ am 28. u. 29. November 2020

WO | Volkshochschule Frankfurt a.M. athen-deutsche-soldaten-1941

WANN |Samstag/Sonntag, 28./29.11.2020; jeweils von 10.00 – 17.00 Uhr

KURS | 1802-63 Arbeit und Leben (DGB/VHS). Geleitet von: Ralf Kliche / Nadja Rakowitz

INHALT| Griechenland ist eines der Länder, das im 2. Weltkrieg am stärksten unter der deutschen Besatzung gelitten hat. In der Nachkriegsordnung wurden die Siegermächte teilweise entschädigt, aber die kleineren Länder Europas und zahlreiche Opfergruppen gingen weitgehend leer aus. Zu ihnen gehörte auch Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert. Diesen Forderungen entzieht sich die Bundesrepublik bis heute. In der neueren Geschichte standen sie im Hintergrund, als 1990 nach der Wiedervereinigung beim 2plus4-Vertrag (nicht Friedensvertrag!) mit den Alliierten der Zweite Weltkrieg formell beendet wurde. Schließich wurden sie wieder im Zuge der Schulden-Krise und der durch die Troika verordneten Austeritätspolitik zum Thema. Wir wollen uns in dem Seminar mit der Geschichte von Griechenland und den Verbrechen der Wehrmacht im 2. Weltkrieg beschäftigen sowie mit der Geschichte des Umgangs mit den Reparationsforderungen von Griechenland. Dazu werden wir Filmmaterial und Originaldokumente anschauen und diskutieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter: https://vhs.frankfurt.de/de/portal#/search/detail/139603.

 

 

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Der große Gerichtsprozess gegen die Mörderbande „Goldene Morgenröte“

Einen groben Überblick über den bisherigen Prozess gibt Von Gerd Höhler, FR.de, 08.11.2018:
„Dauerprozess gegen Neonazis. Das Verfahren gegen die griechische Partei Goldene Morgenröte schleppt sich seit dreieinhalb Jahren dahin.
„Die Sitzung ist eröffnet“, sagte Richterin Maria Lepenioti. Das war am 20. April 2015. Auf der Anklagebank saßen 69 Funktionäre der griechischen Neonazi-Partei Goldene Morgenröte, unter ihnen der Parteivorsitzende Nikos Michaloliakos und die gesamte Parlamentsfraktion.“ weiterlesen

Eine anschauliche Darstellung der mörderischen Taktik der Neonazipartei
hat Ralf Dreis geschrieben, veröffentlicht in der Graswurzelrevolution vom 27.10.2018.
Neonazis morden in Griechenland – Prozess gegen Chrysí Avgí auf der Zielgeraden
Fünf Jahre nach der Ermordung des antifaschistischen Rappers Pávlos Fýssas, am 17. September 2013, nähert sich der Prozess gegen 69 Mitglieder der Neonaziorganisation Chrysí Avgí (Goldene Morgenröte) seinem Ende. Nach der Anhörung von 129 Belastungszeug*innen und 16 Zeug*innen der Nebenklage, der Auswertung des umfangreichen Beweismaterials und der Telefonverbindungsdaten der Angeklagten, verfügt das Gericht über umfassende Kenntnisse, zu den mehr als 100 Naziangriffen, die die Anklageschrift beinhaltet. Offen bleibt, ob der politische Wille besteht Chrysí Avgí als kriminelle Vereinigung zu verbieten.“ weiterlesen

Die Internetseite jailgoldendawn.com informiert ausführlich über den Prozess (auf Griechisch, aber auch durch einige Beiträge in anderen Sprachen, auch auf deutsch)

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[Berlin] NO MORE MORIA – Demo und Küfa am 30. Januar 2021

WO und WANN | Berlin, Start um 12.30 am Hermannplatz – Abschlusskundgebung und Küfa ab 15 Uhr am Oranienplatz

Es reicht – NO MORE MORIA!

Die Zustände in den griechischen Lager sind menschenunwürdig! Keine Duschen, nicht-wetterfeste überschwemmte Zelte, Krätze-Ausbrüche, Kinder mit Rattenbiss-Wunden und eine repressive griechische Polizei im als Moria 2 bekannten Lager Kara Tepe. Wir wollen diese Zustände nicht akzeptieren und ein Zeichen der Solidarität senden! Wir fordern die sofortige Evakuierung der Lager und eine menschenwürdige Unterbringung der Geflüchteten!
Schließt euch uns an und kommt mit uns auf die Straße!

Neben dem Programm aus Redebeiträgen und musikalischen Acts wird es auf der Endkundgebung am Orainienplatz eine leckere Küfa und Heißgetränke geben.

Bringt Hunger und eure eigenen Becher mit!

Die Spenden der Küfa gehen an das Watch the Med Alarm Phone und an Med’EqualiTeam.

Das Watch the Med Alarm Phone ist ein Projekt, welches im Oktober 2014 von einem Aktivist_innen Netzwerk und zivilen Akteur_innen in Europa und Nordafrika ins Leben gerufen wurde. Das Projekt startete ein selbstorganisiertes Call-Center für Geflüchtete, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten.

Med’EqualiTeam wurde im Juli 2018 als französische NGO mit griechischer Niederlassung gegründet. Als erstes Projekt wurde auf Samos eine medizinische Klinik gegründet, die an sechs Tagen pro Woche medizinische Grundversorgung für täglich 100 bis 200 Geflüchtete anbietet.

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Online-Event: „EU-Turkey ‚deal‘: 5 Years of Shame | Through the eyes of those who experienced it“, March 16, 2021

Wie | Online via Facebook Live – Öffentlich/Kostenlos  · Jede*r auf und außerhalb von Facebook

Wann | Dienstag, 16. März 2021 von 17:00 UTC+01 bis 19:00 UTC+01

Refugees and residents on the islands speak about the impact of the EU-Turkey Deal on local societies and their lives.

The discussion will be in English.

The event is coordinated by journalist Fotini Lambridi

Introduction:
* Efi Latsoudi, RSA, UNCHR Nansen Refugee Award (2016)

Interventions:
* Amal Adwan, Palestinian recognized refugee from Syria, interpreter, data analyst
* Ahmad Ebrahimi, recognized refugee from Afghanistan, film-maker
* Parwana Amiri, 17-year-old asylum-seeker from Afghanistan, activist
* Irini Papachristou, Samos resident, member of the Movement for Human Rights – Solidarity for Refugees
* Giorgos Tyrikos-Ergas, Lesvos resident, solidarian, author
* Sofia Chatzifounda, Kos resident, member of Kos anti-fascist movement Commenting:
* Karl Kopp, Director of European Affairs PRO ASYL

https://rsaegean.org/en/eu-turkey-deal-5-years-of-shame-through-the-eyes-of-those-experienced-it/?fbclid=IwAR39Jc3-LnIW-2fCYy37uCqxYeNQiz0g_XPBq_bE7oyyXHscO0mQDYCQVUk


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Πρόσφυγες και κάτοικοι των νησιών μιλάνε για τις συνέπειες της συμφωνίας στην τοπική κοινωνία και τις ζωές τους


Η συζήτηση θα γίνει στα αγγλικά.

Συντονίζει η δημοσιογράφος Φωτεινή Λαμπρίδη


Προλογίζει:
Έφη Λατσούδη, RSA, βραβείο Nansen της Υ.Α. ΟΗΕ για τους Πρόσφυγες (2016)

Παρεμβαίνουν:
Amal Adwan, Παλαιστίνια πρόσφυγας, από τη Συρία, διερμηνέας Ahmad Ebrahimi, πρόσφυγας, από το Αφγανιστάν, σκηνοθέτης Parwana Amiri, αιτούσα άσυλο, από το Αφγανιστάν, ακτιβίστρια, 17 ετών
Ειρήνη Παπαχρήστου, κάτοικος Σάμου, μέλος της Κίνησης για τα Ανθρώπινα Δικαιώματα-Αλληλεγγύη στους Πρόσφυγες
Γιώργος Τυρίκος-Εργάς , κάτοικος Λέσβου, αλληλέγγυος, συγγραφέας
Σοφια Χατζηφούντα, Κάτοικος Κω, μέλος Αντιφασιστικής Κίνησης Κω Σχολιάζει: Karl Kopp, Director of European Affairs PRO ASYL Weniger anzeigen

Organizer: Refugee Support Aegean – Υποστήριξη Προσφύγων στο Αιγαίο

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