AthensLive Wire Newsletter; 29.10.2022:
„In einer Zeit, in der gewöhnliche Griechen ihre Häuser – sogar ihren ersten Wohnsitz – wegen Schulden bei der Bank von nur 20.000 Euro verlieren, hat der ND-Abgeordnete Andreas Patsis aus ihrer Not das große Geld gemacht.
Patsis nahm einen Kredit von 4,3 Millionen Euro bei der Bank auf, um von derselben Bank Immobilien im Wert von rund 63 Millionen Euro zu kaufen. Das heißt, zu 1/15 ihres Wertes. Außerdem hatte er sich ohne Ausschreibung Verträge mit der griechischen Post ELTA über „Rechtsberatung“ gesichert, die ihm innerhalb eines Jahres rund 1 Million Euro einbrachten.
Der Abgeordnete ist ein auf Bankangelegenheiten spezialisierter Anwalt (er war jahrelang im Umfeld des Bankiers Michalis Sallas, von dessen Bank er, den oben erwähnten Kredit aufnahm). Der Abgeordnete gab auch zu, dass er Offshore-Firmen hat, was griechischen Abgeordneten gesetzlich verboten ist.
Patsis behielt Inkassofirmen (die in Griechenland Menschen schikanieren und sogar bedrohen, damit sie ihre Kredite zurückzahlen), sogar sieben Monate nachdem er ins Parlament gewählt wurde.
Der Skandal wird noch interessanter: Der Journalist Koukakis,[auf dessen Smartphone wurde die Spionagesoftware „Predator“ gefunden wurde, weshalb er im Mittelpunkt des Überwaschunsskandals steht; G.B. Siehe Kyriakosgate ohne Ende ] postete in den sozialen Medien, dass er im Jahr 2020 den betreffenden Abgeordneten beim parlamentarischen Ausschuss für die Erklärung von Vermögenswerten und Geldquellen angezeigt habe. In seinem Bericht stellte Koukakis fest, dass Patsis es „versäumt“ hatte, ein bestimmtes Unternehmen zu deklarieren.
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