Sputniknews.com, 17.06.2019: „Der 25. Juni wird ein sehr wichtiger Tag für die Einwohner der kleinen griechischen Stadt Distomo sein, denn dann wird entschieden, ob sie 70 bis 80 Millionen Euro Entschädigung von der Bundesrepublik Deutschland bekommen, und zwar über Italien.
Aktuell verlangt die Kleinstadt einen Teil des Eigentums der Deutsche Bahn AG, die Aktiva in Italien besitzt.
Am 10. Juni wurde ein trauriges Jubiläum begangen: An diesem Tag im Jahr 1944 kam es in Distomo zu einem Massaker, bei dem Soldaten einer SS-Division 228 wehrlose Einwohner dieses Dorfes, darunter Frauen und Kinder, ermordeten. Das Blutbad ging in die moderne Geschichte Griechenlands als eine der größten Gräueltaten ein.
„In Distomo wurden friedliche Einwohner wie Tiere massakriert. Unter den Todesopfern gab es 58 Kinder im Alter unter 15 Jahren. Das war ein Verstoß gegen die internationalen Menschenrechte. Das ist ein Verbrechen, das keineswegs ungestraft bleiben darf“, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Distomo-Arachova-Andikyra, Ioannis Georgakos, gegenüber Sputnik.“ weiterlesen
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Von Stefanie Meinecke, SWR, und Michael Lehmann, ARD-Studio Athen: „Im griechischen Dorf Distomo jährt sich eines der brutalsten Kriegsverbrechen der SS. Hinterbliebene fordern eine Entschädigung. Doch für die Bundesregierung ist die Sache geklärt.

Von Elena Panagiotidis, Neue Zürcher Zeitung, 5.6.2019: „Moisis Elisaf ist zum Bürgermeister von Ioannina gewählt worden. Das ist ungewöhnlich in einem Land, in dem kaum noch Juden leben und antisemitische Vorstellungen weit verbreitet sind. Eigentlich ist die Wahl zum Bürgermeister von Ioannina, einer mittelgrossen Universitätsstadt im Nordwesten Griechenlands, kein Ereignis, das international Beachtung findet. Doch wenn sämtliche griechischen Medien an einem Tag denselben Titel für ihre Berichterstattung wählen, lässt das aufhorchen: «Moisis Elisaf ist der erste jüdische Bürgermeister des Landes.