„Warum Griechenlands erster jüdischer Bürgermeister mehr als eine Nachricht wert ist“

Moisis ElisafVon Elena Panagiotidis, Neue Zürcher Zeitung, 5.6.2019: „Moisis Elisaf ist zum Bürgermeister von Ioannina gewählt worden. Das ist ungewöhnlich in einem Land, in dem kaum noch Juden leben und antisemitische Vorstellungen weit verbreitet sind. Eigentlich ist die Wahl zum Bürgermeister von Ioannina, einer mittelgrossen Universitätsstadt im Nordwesten Griechenlands, kein Ereignis, das international Beachtung findet. Doch wenn sämtliche griechischen Medien an einem Tag denselben Titel für ihre Berichterstattung wählen, lässt das aufhorchen: «Moisis Elisaf ist der erste jüdische Bürgermeister des Landes.
Es scheint, als seien viele griechische Medien selber verwundert und auch ein wenig stolz, dass ein jüdischer Bürgermeister möglich ist in einem Land, in dem nur noch rund 5000 Juden leben und antisemitische Klischees und Vorurteile in breiten Bevölkerungsschichten vorhanden sind und bis weit ins bürgerliche Lager reichen.“ weiterlesen

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