Etappensieg für Eldorado Gold auf der Chalkidiki

skouries-850x500„Grünes Licht für den Abbau von Gold auf der Chalkidiki

Umweltminister Jorgos Stathakis hat am Donnerstag den Bau einer Fabrik für die Goldgewinnung in Skouries auf der Chalkidiki in Nordgriechenland genehmigt. Damit steht der Produktion des begehrten Edelmetalls auf der touristisch interessanten Halbinsel nun formell nichts mehr im Wege.

Der bisher zuständige Minister Panos Skourletis hatte bisher jegliche neue Aktivitäten des kanadischen Unternehmens Eldorado Gold verweigert. Es zählte zu den Wahlversprechen der Regierungspartei SYRIZA (Bündnis der Radikalen Linken) vor knapp zwei Jahren, die Gewinnung von Gold in Nordgriechenland durch das kanadische Unternehmen bzw. sein griechisches Tochterunternehmen Hellenic Gold zu stoppen. An zahlreichen Bürgerprotesten haben sich auch Parlamentarier von SYRIZA beteiligt. Sie wollten vor allem irreparable Umweltschäden verhindern, wie sie etwa durch einen Betriebsunfall verursacht werden könnten.“  weiterlesen auf Griechenland.net

Netzseite des Widerstandes gegen die Goldmine (griechisch, deutsch, englisch, französisch, spanisch): http://antigoldgr.org/de/

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Online-Petition „Geflüchtete aus Griechenland und Italien nach Deutschland holen – Relocation jetzt umsetzen!“

____11image-1„Liebe Freundinnen und Freunde,
wir bitten euch um Unterstützung für die Online-Petition „Geflüchtete aus Griechenland und Italien nach Deutschland holen – Relocation jetzt umsetzen!“.
Die Osnabrücker Initiative „50 aus Idomeni“ hat am 1.11. gemeinsam mit ähnlichen Gruppen aus Deutschland (siehe angehängten Artikel) und mit einigen Landesflüchtlingsräten eine Petition gestartet. Darin wird die Forderung an die Bundesregierung erhoben, ihren Verpflichtungen aus dem EU-Relocation-Programm nachzukommen. 

Bitte unterschreibt diese Petition unter https://weact.campact.de/p/relocation. Schön wäre es auch, wenn ihr diese Mail an Freund*innen, Kolleg*innen, Kommiliton*innen usw. weiterleitet. Weiterlesen →

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[Berlin] Film: „Combat au bout de la nuit“ am 24. März 2017

Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin
und Regenbogenkino laden ein:

zur langen Filmnacht !

Freitag den 24. März um 19 Uhr im Regenbogenkino
Lausitzer Straße 24, 10999 Berlin Kreuzberg

Blick nach Griechenland

Combat au bout de la nuit – Fighting Through the Night O.m.engl.U.

Can16, 285 Min, Doku, R+K+B: Sylvain L’Espérance

Mit Gästen der gewerkschaftlichen Griechenland Soli-Reisegruppe

„Sylvain L’Espérance gelingt es, mit den Augen eines Fremden einen
beeindruckenden Bogen über zwei Jahre Krise in Griechenland zu spannen,
die er weniger mittels Fakten, als vielmehr mittels großartiger
Impressionen einzufangen vermag und dabei erst am Ende einer gewissen
Didaktik erliegt, die treffsicher einen Verdacht zu untermauern weiß,
den einer der Arbeiter vormals in die Stammtischrunde warf: „Wenn Wahlen
wirklich irgendeine Veränderung mit sich bringen könnten, dann würden
sie abgeschafft.“

Der Film feierte in der Panorama-Sektion der Berlinale 2017 seine Premiere.

Wir spielen den Film mit einer Pause. Dort gibt es einen Imbiss
und die Möglichkeit zur Diskussion.

Trailer – Combat au bout de la nuit (English) from Les films du tricycle on Vimeo.

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Faschisten versuchten, Geflüchtete zu töten

Mit Molotovcocktails und Steinen griffen Faschisten in den letzten beiden Tagen Geflüchtete auf Chios an. Dabei wurde ein 17-Jähriger am 18.11.2016 durch einen Steinwurf am Kopf schwer verletzt.
Bericht dazu auf englisch: keeptalkinggreece.com Weiterlesen →

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Seifenblase geplatzt. Nachklapp zum Obama-Besuch in Griechenland

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Napoleon: Ich habe mit andauernden Siegen begonnen, die mich aber am Ende nach Waterloo und ins Exil geführt haben. Tsipras: Bei mir war es genau anders herum. Ich habe mit meinem Waterloo durch die Institutionen angefangen, und dann, nach andauernden Niederlagen, bin ich Premierminister geblieben. Napoleon: Was für ein Stratege, da kann ich nur den Hut ziehen! (Petros Zervos in Ef.Syn am 31.10.2016)

von Ralf Kliche, Piräus
„Zunächst war die Medienwelt hier in Griechenland begeistert über den Ausspruch, „dass es ohne Schuldenschnitt keine Entwicklung gibt.“ Man fühlte die eigene Position durch Obama gestärkt und wollte nicht sehen, dass diese Aussage nichts wert ist. Der Katzenjammer kam dann, als während des Deutschlandbesuchs der deutsche Regierungssprecher klar machte, dass man Obama natürlich zustimme. Es gebe aber keinen Grund, von der eigenen deutschen Position abzurücken (Griechenland müsse erst Voraussetzungen erfüllen): Schäuble wiederholt sein kategorisches „Nein“ zu Schuldenerleichterungen. Jetzt erklärt der Finanzminister Tsakalotos heute im Interview mit dem Wall Street Journal, dass die Zeit drängt. Wenn es nicht gelänge bis zum Jahresende mit der Eurogruppe zu einer Einigung über die „Restrukturierung der Schulden“ zu kommen, verunsichere man die Investoren und gefährde das Wachstum im nächsten Jahr. Wohlgemerkt: Schon seit Monaten prophezeit die Regierung immer wieder die absehbar bessere Lage im nächsten Jahr und die Rückkehr an die Kapitalmärkte. Dass dies eine Einigung über einen Schuldenschnitt voraussetze, hat niemand gesagt. Weiterlesen →

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Flüchtlingslager auf Chios: Wilder als im wilden Westen

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Foto: Claus Kittsteiner

von Nikos Chilas      aus
FaktenCheckEuropa Nr.2.
„Sie sind nicht von dieser Welt. Die 900 Bewohner des Flüchtlingslagers Suda auf der griechischen Insel Chios leben ein verkehrtes Leben. Am Tag liegen sie apathisch auf den Matratzen in ihren Zelten, oder, wenn das Wetter mitspielt, am nahliegenden Strand. Und erst, wenn es zu dämmern anfängt, wagen sie sich langsam und leise aus dem Lager wie Zombies, um ein paar hundert Meter weiter in den Hafen der Stadt zu gehen. Dort setzen sie sich schweigend auf die Mole, die Gesichter zum Eingang des Hafens gewandt – offenbar in der Hoffnung, von dem nächstankommenden Schiff mitgenommen zu werden, nach Piräus oder gar zu einem anderen Hafen von Nordeuropa.
Nur dass ein solches Schiff nie ankommt. Das Abkommen der Europäischen Union mit der Türkei aus dem vorigen März verbietet jede Schifffahrt für Flüchtlinge, die auf den griechischen Inseln festgehalten werden. Das Linienschiff, das aus Lesbos kommend auf Chios eine Zwischenstation macht, um danach nach Piräus weiterzufahren, ist nicht für sie bestimmt. Die Hafenpolizisten und die Beamten der Frontex, die an seinem Eingang postiert sind, sorgen dafür, dass sie nicht hineingelangen. Die Flüchtlinge bleiben trotzdem an der Mole, auch nachdem das Schiff am Horizont verschwunden ist. Erst danach beginnen sie, in das Lager zurückzukehren. Diesmal aber nicht in slow motion, sondern schnell und laut – so als ob die versagte Abfahrt ihre Lebensgeister wieder erweckt hätte. Der Lärm erreicht seinen Höchstpunkt gegen 3 bis 4 Uhr morgens. Die Anrainer sind verzweifelt. „Ich habe seit Monaten nicht mehr geschlafen“, sagt einer von ihnen, „auch die Ohrstöpsel helfen nicht“. weiterlesen

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17. November 1973: blutige Niederschlagung der Studentenrevolte gegen die Militärdiktatur


Video von Ioanna Kryona

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Dollars und Gewehrläufe

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Die Militärdiktatur 1968-1974 wäre ohne die USA nicht möglich gewesen. – Sturm der Panzer auf die Universität 1973. Foto aus dem Buch Apo tin katalypsi stin eisboli

Obama in Athen. Präsident Obama ist bezüglich bestimmter Aspekte ein Antipode zu Trump, aber in mancherlei Hinsicht vertritt er das US-Imperium genauso leidenschaftlich wie der nächste US-Präsident. Und wenn man sich gefragt hat, warum Obama nach Griechenland reist, so liegt die Antwort vielleicht in dem Lob, das er heute gegenüber Tsipras ausgesprochen hat.
Barack Obama lobte in Athen Griechenland für sein finanzielles Engagement gegenüber der NATO, dafür, dass es eines der fünf Länder ist, die mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts für das Militär ausgeben. Wenn die Türkei ein unsicherer Partner wird, soll Griechenland bei der Stange gehalten werden.

Natürlich geht es dem Imperium um seine große, geostrategisch wichtige Militärbasis auf Kreta, um Macht, die neben dem Dollar aus den Gewehrläufen kommt.

Quelle: KeepTalkingGreece

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Soziale Unruhen im kommenden Winter? – Das Flüchtlingselend in Griechenland

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Geflüchtetenlager Moria auf Lesbos; Foto: Claus Kittsteiner

Soziale Unruhen im kommenden Winter?

Das Flüchtlingselend in Griechenland

Von Dorothee Vakalis    aus: FaktenCheck EUROPA; Nr.2

Bis zur Schließung des Lagers in Idomeni Ende Mai 2016 gab es eine Medienöffentlichkeit, es wimmelte auf den Feldern von Kameras und Mikrophonen!…. Idomeni kennt heute alle Welt. Jenseits aller humanitären Standards gab es trotzdem ein soziales Klima: kreative Aktionen, improvisierte Vorzelte, Feuerstellen, Figuren aus Abfall und zu Spielzeug Umfunktioniertes. Vor allem gab es die große Hoffnung in den Gesichtern, doch noch weiter zu kommen…. In der europäischen Öffentlichkeit begann sich die Auffassung auszubreiten, dass solche unwirtlichen Zustände in Europa nicht sein dürfen.
Mit der polizeilichen Räumung wurden die Menschen ungefragt und ohne Rücksicht auf ihre sozialen Beziehungen auf einzelne Aufnahme-Lager verteilt. Diese waren vom Militär aus dem Boden gestampft worden, fern von sozialen Strukturen und gesellschaftlichem Leben.    weiterlesen

[>„Flüchtlingskrise“ heißt Flüchtlingselend in Griechenland< ist der online-Titel des Beitrages. Der Titel hier ist der der Papierfassung.]
Dorothee Vakalis ist Mitglied in der NAOMI Werkstatt www.naomi-thessaloniki.net

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>Das Warten auf Obama und die „Verschwörung der Zellen des Feuers“<

november17-tank

Sturm der Obristenpanzer auf die Universität 1973. Foto aus dem Buch Apo tin katalypsi stin eisboli

„Das Warten auf Obama und die „Verschwörung der Zellen des Feuers.
Griechenland im Alarmzustand: Zum Abschiedsbesuch des US-Präsidenten fürchtet man brennende US-Flaggen, Molotowcocktailorgien und Terrordrohungen

Am Dienstag der kommenden Woche wird der scheidende US-Präsident Barack Obama in Athen für einen zweitägigen Aufenthalt während seiner internationalen Abschiedstour erwartet. Obamas Besuch ist aus vielerlei Gründen hochproblematisch für die Syriza-Regierung. Zugleich küpft sie an ihn Hoffnungen auf ihr politisches Überleben.

Der 17. November, die CIA und die Obristendiktatur

Schon im Vorfeld des Besuchs gab es Bedenken hinsichtlich des Termins. Die Besuchstage, der 15. und 16. November, sind die Zeit, in der alljährlich die Gedenkfeiern für den am 17. November 1973 blutig niedergeschlagenen Studentenaufstand in Griechenland abgehalten werden. Rund um das Polytechneio, der Technischen Universität der Stadt werden Kränze niedergelegt.“       weiterlesen auf Telepolis

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