Dollars und Gewehrläufe

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Die Militärdiktatur 1968-1974 wäre ohne die USA nicht möglich gewesen. – Sturm der Panzer auf die Universität 1973. Foto aus dem Buch Apo tin katalypsi stin eisboli

Obama in Athen. Präsident Obama ist bezüglich bestimmter Aspekte ein Antipode zu Trump, aber in mancherlei Hinsicht vertritt er das US-Imperium genauso leidenschaftlich wie der nächste US-Präsident. Und wenn man sich gefragt hat, warum Obama nach Griechenland reist, so liegt die Antwort vielleicht in dem Lob, das er heute gegenüber Tsipras ausgesprochen hat.
Barack Obama lobte in Athen Griechenland für sein finanzielles Engagement gegenüber der NATO, dafür, dass es eines der fünf Länder ist, die mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts für das Militär ausgeben. Wenn die Türkei ein unsicherer Partner wird, soll Griechenland bei der Stange gehalten werden.

Natürlich geht es dem Imperium um seine große, geostrategisch wichtige Militärbasis auf Kreta, um Macht, die neben dem Dollar aus den Gewehrläufen kommt.

Quelle: KeepTalkingGreece

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Eine Antwort zu Dollars und Gewehrläufe

  1. kokkinos vrachos schreibt:

    KeepTalkingGreece bringt es exakt auf den Punkt: „Natürlich geht es dem Imperium um seine große, geostrategisch wichtige Militärbasis auf Kreta, um Macht, die neben dem Dollar aus den Gewehrläufen kommt.“
    Auch echo.online berichtet sehr kritisch über den Obama-Besuch: „Egal wer in Washington regiert: Geopolitisch bleibt Athen für die Weltmacht USA wichtig. Denn Griechenland spielt im östlichen Mittelmeer eine wichtige Rolle als Vorposten der Nato, als Brücke Israels zu Europa und als Militärbasis. Die USA unterhalten in Souda auf Kreta einen zentralen Luftwaffen- und Marinestützpunkt.

    Die strategische Bedeutung Griechenlands ist gewachsen, seit die Türkei unter Präsident Recep Tayyip Erdogan unberechenbarer geworden ist. Washington möchte keine Destabilisierung der Südostflanke der Nato. Denn die angrenzenden Regionen in Nahost und Nordafrika sind dramatisch konfliktgeladen.

    Wichtig ist für die USA auch eine demokratisch regierte und wirtschaftlich intakte Achse Israel-Zypern-Griechenland, die Israel den Rücken freihält. Deswegen darf Griechenland aus US-Sicht nicht unter der Finanzkrise zusammenrechen.“

    http://www.echo-online.de/politik/thema-des-tages/warum-griechenland-fuer-die-usa-so-wichtig-ist_17474338.htm

    vg, kv

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