
Beitrittsjahr der Mitgliedsländer der NATO; Foto: Patrickneil, creative Commons
Von Wassilis Aswestopoulos, telepolis, 07. August 2018
„Die russische Regierung hat am Montag mit diplomatischen Maßnahmen gegen Griechenland auf die Ausweisung zweier eigener Diplomaten, aber auch auf die Politik des griechischen Außenministers Nikos Kotzias reagiert (Eiszeit zwischen Athen und Moskau). Damit erfolgt die Reaktion knapp eine Woche, nachdem der Premierminister Nord-Mazedoniens Zoran Zaev das dortige Referendum zur Beilegung des Namensstreits mit Griechenland endgültig auf den 30. September terminiert hat (Streit um Ma(k)zedonien).
Athen aus Sicht Moskaus unter dem Einfluss Washingtons
Der griechische Botschafter in Moskau, Andreas Fryganas wurde ins russische Außenministerium bestellt. Dort erfuhr er, dass als Reaktion Moskaus zwei griechische Diplomaten des Landes verwiesen werden. Zudem gab es einen diplomatischen Gruß des Misstrauens von Sergei Lawrow an den griechischen Außenminister Nikos Kotzias, der Lawrow bislang als persönlichen Freund bezeichnet hatte und an der Universität griechisch-russische Beziehungen lehrte.
Kotzias‘ persönlicher Sekretär, Bürovorsteher und Berater, Georgios Sakellariou, wurde in Russland zur unerwünschten Person erklärt. Die Russen verweisen in ihrer Reaktion auf die griechischen Aktionen nicht nur auf die Ausweisung der eigenen Diplomaten, sondern auch auf die griechische Politik in Bezug auf Nord-Mazedonien. Sie sehen die Athener Regierung unter starkem Einfluss der USA.“ weiterlesen

Von Wassilis Aswestopoulos, telepolis, 01. August 2018
Von Wassilis Aswestopoulos, telepolis, 30. Juli 2018
Von Alev Scott, tls.newspaperdirect.com
Von Yanis Varoufakis, Project Syndicate, 26.7.2016
Von Gregor Kritidis
Von Wassilis Aswestopoulos, Telepolis, 22. Juli 2018: „Die diplomatischen Beziehungen zwischen Griechenland und Russland befinden sich wegen „Mazedonien“ auf einem Tiefpunkt. Der russische Außenminister Sergei Lawrow sagte vergangene Woche einen bereits seit längerem für September terminierten Besuch in Athen ab. Vorangegangen waren die Ausweisung von zwei russischen Diplomaten aus Griechenland sowie wenig diplomatische Töne aus den Außenministerien beider Länder.
Von Wassilis Aswestopoulos, Telepolis, 21. Juli 2018: „Der Skandal um die in Deutschland an Krebspatienten ausgegebenen und in Griechenland gestohlenen Medikamente hat nicht nur deutsche Patienten gefährdet. Die in Griechenland von einer organisierten Verbrecherbande geklauten Präparate für Chemotherapien waren von Anfang an als „nur für den Gebrauch in Krankenhäusern“ gekennzeichnet. Die Bande hatte die Medizin auf Kosten des griechischen Gesundheitssystems zum Teil mit betrügerischen Rezepten aus den Krankenhausapotheken entfernt. Ein weiterer Teil wurde schlicht den griechischen Patienten vorenthalten. Diese erhielten nicht die für ihr Leiden und ihre Therapie notwendige Medikation. Zudem kam es durch den massiven Diebstahl von Medizin zu einem Engpass für weitere Patienten.“ 
