„Wie kann Griechenlands Nachbar in der deutschen Presse genannt werden?“

tsipras zaevVon Wassilis Aswestopoulos, telepolis, 30. Juli 2018
Ein persönliches Problem von vielen Auslandskorrespondenten aus Griechenland.
Aus Griechenland über den Namensstreit mit dessen nördlicher Nachbarrepublik berichtende Autoren stehen vor einem Problem, welches sehr an die Steinigungsszene des Monty Python Films „Das Leben des Brian“ erinnert. Bekanntlich endet diese mit der Steinigung eines Rabbis, der einen jüdischen Mitbürger steinigen lassen wollte (Szenenzitat siehe hier).
Das Vergehen des Mitbürgers war die Nennung eines Namens für Gott, Y-h-wa. (Die Bindestriche anstelle der Vokale verwende ich absichtlich, um keinerlei religiöse Gefühle zu verletzen). Sämtliche an der Steinigung beteiligte Personen beginnen sofort bei der Namensnennung Gottes den jeweiligen Nenner mit Steinen zu bewerfen.
Noch sind Autoren in der demokratischen Welt von der Gefahr einer gesetzlich verordneten Steinigung befreit. Sie sehen sich aber beim Ausspruch eines nicht allgemein akzeptierten Namens einem Wortschwall von Mutmaßungen und teilweise Beleidigungen ausgesetzt. Dies findet nicht nur in den Foren oder in der Leserbriefabteilung des jeweiligen Mediums, sondern auch im Alltag statt. Telepolis wird nicht nur in Deutschland gelesen.“ weiterlesen

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