
Metropolit Ambrosios im Kreise seiner Freunde von der Goldenen Morgenröte anlässlich einer Veranstaltung zur Namensfrage im Mazedonien-Streit
Ralf Kliche berichtete im März vergangenen Jahres über das Gerichtsverfahren gegen den Metropoliten Ambrosios von Kalavrita auf dem Peleponnes. Ambrosios hatte in seinem Blog erklärt, Homosexuelle seien „keine Menschen“, man müsse auf sie spucken: „Homosexualität ist ein Verstoß gegen die Naturgesetze. Sie ist ein soziales Verbrechen. Sie ist eine Sünde. Wer sie ausübt oder unterstützt, ist kein normaler Mensch. Sie sind Abschaum der Gesellschaft.“ Außerdem sagte, er würde Schwule töten.
Damals wurde er freigesprochen, was heftige Proteste auslöste.
Jetzt verurteilte ihn im Berufungsverfahren ein Gericht zu sieben Monaten Haft. allerdings wird die Strafe für drei Jahre als Bewährungsstrafe ausgesetzt. (Quelle)
Deutsche Welle, 28.1.2019: „Die Steigerung von 586 auf 650 Euro im Monat soll am 1. Februar in Kraft treten, wie Tsipras im Staatsfernsehen (ERT) mitteilte. Das Vertrauen in die Wirtschaft wachse und man könne es sich jetzt leisten. Zudem schulde man es denjenigen, die unter der Krise am meisten gelitten hätten, sagte Tsipras. Die Erhöhung beträgt rund elf Prozent. Der Mindestlohn war im Zuge der Finanzkrise von 751 Euro im Jahr 2009 auf 586 Euro im Jahr 2012 gesenkt worden. 
Gregor Kritidis 
Ein Berufungsgericht in Athen verkündete die Strafen für 21 Verurteilte im berüchtigten deutsch-griechischen U-Bootskandal. Diese Geschichte begann im Jahre 2000. Einige Personen wurden bereits im Zusammenhang mit dem Kauf und den Reparatur-, bzw. Ergänzungsaufträgen für die deutschen Firmen HDW und Ferrostaal wegen Korruption verurteilt. Der bekannteste von ihnen ist Akis Tsoschatzopoulos, der im Jahre 2000 PASOK-Verteidigungsminister war. Die Urteile sehen zwar theoretisch Gefängnisstrafen von bis zu 20 Jahren vor – aber jeder Verurteilte kann sich freikaufen. Er muss nur 10 Euro pro theoretischem Hafttag zahlen. Da es sich bei den Verurteilten um Reeder, Waffenhändler, Banker und hohe Beamte handelt, ist die Strafe wohl eine sehr milde.

Von Wassilis Aswestopoulos, Telepolis, 21. Januar 2019
