Kolonisatoren bei der Arbeit

Vom 21. bis zum 25. Januar weilten Abgesandte der Quadriga (Troika plus ESM, d.h. EU-Kommission, EZB, ESM und IWF) in Athen, um das „Kreditregime“ zu praktizieren. Sie planten mit den Vertreter*innen der griechischen Regierung die nächsten politischen Entscheidungen. (Quelle)
Obwohl Griechenland angeblich seine Souveränität zurück gewonnen haben soll, entscheidet nach wie vor die Quadriga. Da ging es z.B. um eine (geringe) Erhöhung des Mindestlohnes und die Frage, in welchem Umfang Erstwohnungen vor Pfändungen geschützt bleiben sollen. Endgültig entschieden wird Ende Februar, aber der IWF veröffentlichte am 25. Januar schon mal seine Vorstellungen. Es sind Rezepte as usual: Liberalisierungen als Allheilmittel und Kürzungen von sozialen Regelungen. Die anderen Mitglieder der Quadriga gaben sich schweigsamer, aber ihre Meinungen unterscheiden sich kaum von der des IWF.
Die Griech*innen müssen abwarten bis ihnen mitgeteilt wird, welche Krümel ihnen zugestanden werden.

 

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