1. Gespräch mit Niels Kadritzke zu den aktuellen griechisch-türkischen Konflikten
am Dienstag, den 8. Juni 2021, Beginn: 18.00 Uhr
in der Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V.
Mittelstraße 33, 12167 Berlin- Steglitz (ganz nah an U & S-Bahn Rathaus Steglitz).
2. Nachzulesen: Eine aktualisierte Fassung seiner ausführlichen Analyse:
„Eskalation im östlichen Mittelmeer
* Dieser Text ist die erweiterte und aktualisierte Fassung einer Analyse, die ich im September 2020 für meinen Griechenland-Blog bei Le Monde diplomatique verfasst habe. [und der auf griechenlandsoli.com am 14.9.2020 verlinkt wurde]. Dieser Text, ebenfalls mit dem Titel „Eskalation im östlichen Mittelmeer“, (https://monde-diplomatique.de/shop_content.php?coID=100162) ergänzt die Analyse des türkisch-griechischen Konflikts in der Ägäis, die im April 2017 auf demselben Blog erschienen ist (https://monde-diplomatique.de/shop_content.php?coID=100096).
Wem gehört das östliche Mittelmeer?
Es war eine der gefährlichsten maritimen Kollisionen der letzten Jahre: Am 14. August 2020 kam es im östlichen Mittelmeer zu einer Karambolage zwischen der türkische Fregatte “Kemal Reis“ und der griechischen Fregatte “Limnos“.
Das türkische Kriegsschiff gehörte zum Geleitzug des Forschungsschiffs “Oruç Reis“, welches in einem Seegebiet 110 Seemeilen (etwa 200 Kilometer) südlich der türkischen Küste mit seismischen Untersuchungen des Meeresbodens beauftragt war. Das Operationsgebiet liegt nach Auffassung Ankaras innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Türkei. Das griechische Kriegsschiff beschattete die türkische Mini-Flotte, deren Explorationsmission aus Athener Sicht illegal war. Denn Athen beansprucht dasselbe Seegebiet für die griechische AWZ.
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