[Berlin] „Kriegs- und NS-Verbrechen in Griechenland. Die Entschädigungsfrage nach 1945“ am 8. Dezember

TopoPodiumsdiskussion:
Botschafter a.D. Frank Elbe, Bonn
Dr. Gabriella Etmektsoglou, Berlin
Prof. Dr. Hagen Fleischer, Athen
Dr. Anestis Nessou, Wuppertal
Moderation: Harald Asel, Berlin

Dienstag, 8. Dezember 2015, 19 Uhr
Topographie des Terrors Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei
Teil der Vortragsreihe
Griechenland unter deutscher Besatzung (1941-1944)

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Griechenland im Oktober 1940 durch italienische Truppen überfallen. Eine griechische Gegenoffensive drängte die Invasoren zurück. Um dem Achsenpartner Hilfe zu leisten und die südliche Flanke für den geplanten Überfall auf die Sowjetunion zu sichern, befahl Hitler den Angriff auf Griechenland, der am 6. April 1941 erfolgte.

Anfang Juni 1941 war die militärische Besetzung Griechenlands abgeschlossen. Das Staatsgebiet wurde in drei Zonen unter deutscher, italienischer und bulgarischer Besatzung aufgeteilt. Nach der Kapitulation Italiens im September 1943 nahmen deutsche Truppen auch dessen Besatzungszone ein. Insgesamt war die deutsche Besatzungsherrschaft, die auf manchen Inseln bis zur Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 dauerte, blutiger und zerstörerischer als in allen anderen nichtslawischen Ländern. Zu den Opfern gehörten in Konzentrations- und Vernichtungslager deportierte griechische Juden, Opfer von Vergeltungsmaßnahmen und Massenhinrichtungen, Opfer der Hungersnot im Winter 1941/42 und getötete Geiseln und Gefangene, u.a. des Konzentrationslagers Chaidari/Athen.

Die Stiftung Topographie des Terrors hat gemeinsam mit dem Centrum Modernes Griechenland (CeMoG) der Freien Universität Berlin eine fünfteilige Veranstaltungsreihe konzipiert, die vom 27. Oktober bis zum 8. Dezember 2015 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors stattfindet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Griechenland und Deutschland widmen sich wesentlichen Aspekten der Geschichte Griechenlands in der Zeit der deutschen Besatzungsherrschaft. Auch das Griechenlandbild der Nationalsozialisten gerät in den Blick. Aufgegriffen wird darüber hinaus die Debatte um die Entschädigungsfrage nach 1945, die bis in unsere Tage reicht.

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Nächste Schlacht im Wirtschaftskrieg verloren: Landwirtschaft wird weiter gestutzt, Einnahmen aus Häfen geklaut

Subventionen für Agrardiesel: Griechenland 0 Cent– Deutschland 21 CentDieselDie Zerstörung der griechischen Wirtschaft und Gesellschaft schreitet voran: Die Quadriga der europäischen Eliten machte solange Druck, bis die Griech*innen sich fügten. Nachdem Dijsselbloem, Schäuble, Schulz und andere EU-Repräsentanten lange genug damit drohten, keine Kredite mehr zu zahlen, hat das griechische Parlament nach einer zweitägigen Sitzung beschlossen, die Subventionen für Agrardiesel schrittweise aufzuheben. Diese Maßnahme wird zum Konkurs vieler Landwirte führen. Griechenland wird gezwungen werden, noch mehr Lebensmittel zu importieren. Weiterlesen →

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[Bochum] „Solidarität ist ansteckend!“ am 12. Dezember 2015

Flyer Deutsch„Solidarität ist ansteckend!“: Vertreterinnen der Sozialen Arztpraxis- und Apotheke aus Arta, Griechenland, berichten über ihren Kampf und die Zusammenarbeit mit den Bochumer UnterstützerInnen Weiterlesen →

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[Berlin] „Archäologische Aktivitäten in Griechenland während der NS-Zeit“ am 12. Dezember 2015

Kankeleit

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Griechenland ist EU-Champion der sozialen Ungerechtigkeiten

bertelsmann unglichheit„Laut einer Studie des deutschen Bertelsmann-Instituts ist Griechenland wegen der Krise und der Memoranden das Land mit den größten sozialen Ungerechtigkeiten in der EU. Laut dem Bericht „Social Inclusion Monitor Europe“ für dieses Jahr (2015) wird Griechenland auf dem letzten Rang (von 28) eingeordnet, und zwar wegen seiner (niedrigen) Benotung auf den Bereichen der Prävention der Armut, der gleichen Chancen auf Bildung, des Zugangs zum Arbeitsmarkt, bei dem gesellschaftlichen Zusammenhalt ohne Diskriminierungen, im Gesundheitswesen und bei der generationsübergreifenden Gerechtigkeit.“                      weiterlesen Artikel des griechenland-blog HIER
Die Studie ist HIER zu lesen.

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[Berlin] Griechenland und die Europäische Union: Eine Autopsie am 14. Dezember

Diskussion / Vortrag
Mit James K. Galbraith (Wirtschaftswissenschaftler, Austin/USA); Moderation: Judith Dellheim (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Montag, 14.12.2015 | 18:00 Uhr

Humboldt Universität zu Berlin, Hörsaal 2094, Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Griechenland und die Europäische Union: Eine Autopsie

Luxemburg Lecture mit SYRIZA-Berater James K. Galbraith

Foto: UNCTAD, flickr, CC BY-SA 2.0

Die im Januar 2015 gewählte griechische Regierung versuchte fünf Monate lang, über Verhandlungen mit den Gläubigern Politikveränderungen zu erwirken. Sie wollte im Rahmen der bestehenden Verträge und des Eurosystems kontraproduktive und sozial zerstörerische Politik beenden. Die intensiv geführten Verhandlungen endeten immer wieder ergebnislos und mündeten im Juli letztlich in eine Kapitulation. Griechenland ist zum Labor für Liquidierung und Enteignung geworden. Die Schlussfolgerung soll sein, dass linke Regierungen in kleinen EU-Mitgliedsländern zwar nicht verhindert werden können, aber es nicht vermögen, einen Politikwechsel durchzusetzen. Das hat in Portugal die Wählerinnen und Wähler jedoch nicht einfach resignieren lassen. Und immer wieder zeigt sich: Die Spannungen zwischen den Gläubiger-Regionen und den Schuldner-Regionen bleiben und sie werden die Instabilität der Eurozone vertiefen. Die Suche nach Alternativen und konkreten Auswegen ist mit der Durchsetzung der Austeritätspolitik gegenüber Griechenland nicht beendet.

James K. Galbraith hat gemeinsam mit seinem Freund Yanis Varoufakis und Stuart Holland die Schrift «Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise» verfasst und damit der späteren Syriza-Regierung eine konzeptionelle Basis in die Hand gegeben.

Er ist bekannt für seine zahlreichen Publikationen, insbesondere zu Ungleichheit und erhielt 2014 für seine wirtschaftswissenschaftlichen Leistungen den Leontief-Preis. James Galbraith (Jg. 1952) ist Professor an der Fakultät für öffentliche Angelegenheiten der Universität Texas «Lyndon B. Johnson» in Austin.

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[Wien] SOLIDARITÄTS-VERANSTALTUNG MIT DEM SELBSTVERWALTETEN BETRIEB VIO.ME am 15. Dezember

SOLIDARITÄTS-VERANSTALTUNG MIT DEM SELBSTVERWALTETEN BETRIEB VIO.ME- Di. 15.12. 19h AMERLINGHAUS Raum 4

Die ArbeiterInnen von Vio.Me in Griechenland übernahmen den Betrieb nachdem sich der Unternehmer vertschüßt hatte. Sie führen ihn in Eigen-Regie, stellten ihn auf ökologische Produkte um, bauten ein eigenes Verteilernetz auf: jetzt soll ihnen der Betrieb wieder weggenommen werden!

Dagegen wehren sich die ArbeiterInnen und brauchen dringendst – internationale- Solidarität. Mit unserer Veranstaltung leisten wir einen Beitrag dazu.

Komitee “ SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND“

Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)

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[Berlin] MACHT OHNE KONTROLLE – EINE SZENISCHE LESUNG am 15. DEZEMBER

Liebe Griechenlandinteressierte,
hiermit möchte ich euch herzlich auf unsere SZENISCHE LESUNG

MACHT OHNE KONTROLLE:

DIE TROIKA

von HARALD SCHUMANN und UTE SCHEUB

einladen!

Sie findet am DIENSTAG, den 15. DEZEMBER 2015 um 19:00 Uhr im Grünen Salon der Volksbühne statt (Rosa-Luxemburg-Platz · 10178 Berlin)
Gelesen wird von ROLF BECKER und JUNO MEINECKE

Es gibt Zitronen, die werden ausgepresst, bis Blut fliesst. Griechenland ist so ein Fall.
Das Ergebnis wird selbst den Köchen der Rettungsdiät nicht schmecken. Der Journalist und Filmemacher Harald Schumann hat die Rezepte analysiert und mit dem Küchenpersonal des IWF, der EZB und der EU gesprochen. Er hat sich vor Ort in Griechenland umgesehen und die Resultate in zahlreichen Artikeln im «Tagesspiegel» und zwei bemerkenswerten Filmen dokumentiert, dem preisgekrönten «Staatsgeheimnis Bankenrettung» (2013) und «Macht ohne Kontrolle – die Troika» (2015).

Die Autorin Ute Scheub hat aus dem umfangreichen Material ein griechische Tragödie geschrieben, samt Chor der Boulevardjournalisten. Eine überzeugende, eingängige Darstellung
einer Geschichte, die wir verstehen müssen, wenn wir sie noch beeinflussen wollen.

KONTAKT: Michaela Klingberg, Tel. 030 44310-160, klingberg@rosalux.de
Bitte auch gerne weiterleiten!
Herzliche Grüße und bis dann,
Sofia

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Drei griechische Gewerkschafter*innen aus von Privatisierung bedrohten Betrieben berichteten in Berlin

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von links nach rechts: Kostas Genidounias,, Generalsekretär der griechischen Eisenbahngewerkschaft POS; Anastasia Frantzeskaki, Vorstandsmitglied der Hafenarbeiter_innengewerkschaft OMYLE; Herbert Behrens, Bundestagsabgeordneter der Partei „Die Linke“

Der Bericht zur Veranstaltung ist  HIER nachzulesen.

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Bürgerkonferenz über Schulden in Brüssel

arton12469-2d926Am 16. Oktober wurde in Brüssel die „Bürgerkonferenz über Schulden“ durchgeführt.
Ein Bericht: konferenz über die Schulden

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