[Berlin] Film und Gespräch „Wie Bojen im Meer“ (English Title: „Drifting Generation“) – Langzeitdokumentarfilm 2010 – 2016; am 3. Mai 2018

WOBildungswerk_Boell

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Sebastianstr. 21, 10179 Berlin

WANN

Donnerstag, 03. Mai 2018, 19.00 Uhr – 20.30 Uhr

HINTERGRUND

Stella Nikoletta Drossa, selbst gebürtige Deutsche mit griechischen Eltern, erzählt in ihrem Film von starken Frauen und deren Suche nach sich selbst – vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in Griechenland. Dabei begleitet sie über einen Zeitraum von sechs Jahren fünf Frauen um die 30 in Thessaloniki, alle Töchter griechischer Gastarbeiter*innen in Deutschland, die nach Griechenland zurückgekehrt sind und sich dort mit den Auswirkungen der Krise konfrontiert sehen.

Die Regisseurin wurde als Tochter einer Gastarbeiterfamilie in Deutschland geboren und verbrachte ihre Kindheit zu gleichen Teilen in Griechenland und Deutschland. In ihrem Film begleitet sie als stille Beobachterin das Leben der fünf Frauen im Spagat zwischen deutschen und griechischen sozioökonomischen Wirklichkeiten. In intimen Porträts zeichnet sie ein anderes, ehrliches Bild der griechischen Situation, welche ihrer Meinung nach in den deutschen Medien herablassend dokumentiert wird und bei der Bevölkerung auf Unverständnis stößt.
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In her film the director, who is German-born to Greek parents, tells the story of strong women and their quest to discover, who they are. During a period of six years she follows a group of five women friends around thirty, all daughters of Greek guest workers in Germany, who returned to Greece, where they are faced with the consequences of the economic crisis.

The director was born as a daughter of a guest worker family in Germany and spent her childhood in Germany and Greece. In her film she accompanies and observes the lives of the five women, oscillating between the different socio-economic realities in Germany and Greece. In intimate portraits she shows a different, honest view of the Greek situation, which is, in her opinion, looked at condescending and incomprehensive in Germany.

Regie: Stella Nikoletta Drossa
GRC/D 2017, 92 min
OmU (Griechisch, Deutsch mit engl. Untertiteln)

Im Anschluss ein Gespräch mit der Filmemacherin Stella Nikoletta Drossa.

Teilnahme kostenfrei
Anmeldung erbeten unter:
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=18-0509&kursname=Wie+Bojen+im+Meer+English+Title+Drifting+Generation&#inhalt

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Papst vergleicht Flüchtlingslager mit Konzentrationslagern – Internationales Auschwitz-Komitee unterstützt ihn

Der Papst kritisiert die EU-Flüchtlingspolitik und lobt Griechenland

Domradio.de:
„Papst vergleicht Flüchtlingszentren mit Konzentrationslagern
Scharfe Worte

Papst Franziskus hat die Zustände in den Flüchtlingsaufnahmezentren der EU mit scharfen Worten angeprangert und sorgt damit für internationales Aufsehen. Unterstützung erhält er indessen vom internationalen Auschwitz-Komitee.
Viele der  EU-Flüchtlingsaufnahmezentren seien „Konzentrationslager, durch die Menge der Menschen, die sie dort drinnen lassen“, sagte Papst Franziskus am Samstagabend in Rom. Namentlich nannte er das Aufnahmezentrum auf der griechischen Insel Lesbos, das er im April 2016 besucht hatte.
Zugleich kritisierte der Papst in einem Gottesdienst zum Gedenken an die Märtyrer des 20. und 21. Jahrhunderts die EU-Flüchtlingspolitik. Im Umgang mit Flüchtlingen schienen internationale Abkommen oft wichtiger zu sein als die Menschenrechte. „Menschen kommen hier an, in den großzügigen Ländern wie Italien und Griechenland, die sie aufnehmen, aber dann lassen die internationalen Verträge nicht mehr zu.“ “ weiterlesen

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[Berlin] Das besetzte Hotel City Plaza in Athen – am 5. Mai 2018

Die unmenschliche Situation für Geflüchtete in den Hotspots der griechischen Inseln
Solidarität, Widerstand und kollektive Alternativen

Eine kollektive Antwort auf die Abschottungspolitik der EU

Veranstaltung zur Situation für Geflüchtete in den Hotspots der griechischen InselnIm März 2016 trat der EU-Türkei-Deal in Kraft. Seither wurden immer mehr Flüchtlinge in sogenannten Hotspots auf den griechischen Inseln zusammengepfercht, um sie an der weiteren Flucht auf das Festland oder in andere europäische Staaten zu hindern. Die Sammellager sind ein Symbol für die unmenschliche Abschottungspolitik der Europäischen Union geworden.

Mit der Reform des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ wollen die Regierungen den Flüchtlingsschutz nun verstärkt auf Drittstaaten außerhalb der EU verlagern. Ab Herbst des Jahres sollen die ersten „Ankerzentren“ in den deutschen Bundesländern in Betrieb genommen werden. ANKER steht für
ANKunft, Erfassung, Rückführung. Schutz- und Asylsuchende sollen dort bis zu ihrer Abschiebung isoliert werden – nach einem Modell, wie es in den Hotspots auf den griechischen Inseln praktiziert wird.

Im April 2016 besetzten Aktivist*innen der Solidaritätsinitiative für Geflüchtete das leerstehende Hotel „City Plaza“ in Athen. Bis heute konnte die Besetzung aufrecht erhalten werden. In 120 Zimmern wohnen zur Zeit etwa 330 Flüchtlinge und 30 Unterstützer*innen aus verschiedenen Ländern Europas.
„Wir leben zusammen, wir arbeiten zusammen, wir kämpfen zusammen.“
Eine kollektive Alternative wurde zum Symbol gegen staatliche Repression und
Abschottung.

Achim Rollhäuser aus Athen, Mitinitiator der Besetzung und Aktivist im „City
Plaza“, berichtet über:

1. die Situation für Geflüchtete in Griechenland, die unmenschliche Situation in den Hotspots der Inseln;
2. den Widerstand gegen die staatliche Flüchtlingspolitik in Griechenland und das „City Plaza“ als kollektive Alternative.

Eine Veranstaltung der gewerkschaftlichen Reisegruppe „Gegen Spardiktate und Nationalismus“

5. Mai 2018 · 15.00 Uhr · Regenbogenkino
Lausitzer Straße 22 · 10999 Berlin

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[Berlin] Podiumsdiskussion zur Zukunft Griechenlands am 14. Juni 2018

„Europa: Einer für alle, alle für einen?“

Griechenland nach dem Ende der europäischen Kreditprogramme

Erster Mai 2017

Berlin, 1. Mai 2017

Am 20. August 2018 endet offiziell das dritte und vorerst letzte Memorandum der Euro-Länder mit Griechenland. Dadurch erhält das Land nach der achtjährigen Finanzkrise in finanz-, wirtschafts- wie sozialpolitischer Hinsicht einen Teil seiner Souveränität zurück. Es muss aber auch seine Schulden wieder aus eigener Kraft begleichen. Kurz danach wählen die Griechinnen und Griechen 2019 sowohl ein neues griechisches, als auch ein neues europäisches Parlament.

Wir ziehen Bilanz: Wie bewerten griechische Stimmen die Sparpolitik mit Blick auf die Solidarität innerhalb Europas? In welcher sozialen Situation befindet sich die Bevölkerung Griechenlands nach drei „Hilfspaketen“? Wie bewertet die EU im Rückblick ihre eigene Rolle gegenüber Griechenland in den Jahren der europäischen Wirtschaftskrise? Was können wir aus den vorliegenden Erfahrungen lernen – und was könnte ein gemeinsamer Blick in die Zukunft sein?

Mit:

  • Ioannis Tsironis, ehemaliger Vize-Umweltminister der Syriza Regierung, Ecologist Greens, Athen
  • Julian Rappold, European Policy Centre, Brüssel (angefragt)
  • Lisa Paus MdB, finanzpolitische Sprecherin, Bündnis 90/Die Grünen, Berlin

Moderation: Elisa Simantke, Der Tagesspiegel, Berlin

Sprache: Griechisch/Deutsch mit Simultanübersetzung

Datum, Uhrzeit: Donnerstag, 14. Juni 2018, 19.00 Uhr – 20.30 Uhr
Adresse: Heinrich-Böll-Stiftung – Bundesstiftung Berlin, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Veranstalter/in: Heinrich-Böll-Stiftung – Bundesstiftung Berlin

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Respekt für Griechenland e.V.

Information:
Nina Locher, Projektbearbeitung, Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
E-Mail: locher@boell.de, Telefon +49(0)285 34 -392

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[Darmstadt] Ausstellung „Zeit des Schreckens. Verbrechen der Wehrmacht auf Kreta“ und Veranstaltungsreihe vom 17. Mai – 22. Juni 2018

ausstellung_kretaWO:

Das Offene Haus, Rheinstr. 31, Darmstadt

WANN:

17. Mai bis 22. Juni 2018

ZEIT DES SCHRECKENS. DIE WEHRMACHT AUF KRETA

Wir erinnern mit einer Veranstaltungsreihe an die Verbrechen der Wehrmacht auf Kreta, denn diese Verbrechen dürfen nicht vergessen werden. Und zugleich heißt dieses Gedenken, sich einzumischen gegen stattfindende und geplante Kriege und für die Rechte der Opfer.

WEITERE TERMINE DER VERANSTALTUNGSREIHE

Vernissage der Ausstellung

Einführung durch die Griechenland Solidaritätsgruppe.

Zeit Mi. 16.5.2018, 19:00 Uhr

 

Sag also der Sonne, dass sie einen neuen Weg finde

Fotografien von Rena Bayer – Ausstellung.

Zeit 17.5. – 22.6.2018

Andartis – Monument für den Frieden

Dokumentarfilm.

Zeit Mi., 6.6.2018, 19:30 Uhr

Kriegsverbrechen der Wehrmacht auf Kreta

Vortrag und Diskussion mit Eberhard Rondholz.

Zeit Mi., 13.6.2018, 19:30 Uhr

Finissage der Ausstellung

Griechischer Abend mit Mezédes und Getränken, Lesung und Musik.

Zeit Fr. 22.6.2018, 19:00 Uhr

Alle Veranstaltungen finden im Offenen Haus, Rheinstr. 31, Darmstadt statt.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Veranstalter: Griechenland Solidaritätsgruppe Darmstadt, Evangelisches Dekanat Darmstadt-Stadt und weitere.

 

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[Berlin] „Griechenland: Tragödie? Krise? Krimi!“ am 27. Juni 2018

Wolfgang Schorlau liest aus seinem neuen Krimi „Der große Plan“
Am Mittwoch, dem 27. Juni 2018 um 19.00 Uhr
im RegenbogenKino, Lausitzer Str. 22 in Berlin-Kreuzberg
Lesungen an anderen Orten: hier

Foto: Timo Kabel

Halbwahrheiten und Falschdarstellungen über die sogenannte „Griechenlandkrise“ haben sich im Bewusstsein vieler festgesetzt. Im Hinblick auf eine neue und breite Rezeption des Themas ist es deshalb besonders erfreulich, dass es ein Kriminalroman ist, der auf der Basis intensiver Recherche das Bild gerade rückt. Er leuchtet viele Aspekte der jüngeren griechischen Geschichte aus und macht

Wolfgang Schorlau: Der grosse Plan

Foto: Verlag Kiepenheuer & Witsch

Zusammenhänge anschaulich. Und er nimmt auch die gern verdrängte Vergangenheit, die Griechenland und Deutschland miteinander teilen, ins Visier: Schorlau spannt den Bogen seiner Erzählung von der Ausplünderung des Landes und der Massakrierung tausender Griech*innen während der deutschen Besatzungszeit über die Verweigerung von Reparationszahlungen bis zur heutigen Dominanz deutscher Wirtschaftsinteressen in Europa. Er macht aus vielen Einzelteilen ein Ganzes und zeigt eine bittere Wahrheit der Kontinuität deutscher Außenpolitik.

Nach der Lesung freuen wir uns auf ein Gespräch mit dem Autor.

Eintritt: 9,- Euro, ermäßigt 5,- Euro

Mehr Infos unter:
www.schorlau.com/dergrosseplan.html

Rezensionen:
www.nachdenkseiten.de/?p=42992
www.schorlau.com/PlanPresse.html

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität und attac-Berlin

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Aspekte der Reformen der Tsipras-Regierung


Autor: Axel Troost, stellvertretender Vorsitzender der Partei Die Linke und finanzpolitischer Sprecher  der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Troost schreibt über seinen Text: „Die Tsipras-Regierung hat sich aber nicht nur dem Austeritätsdiktat unterworfen,  wie es viele linke KritikerInnen unterstellen. Sie hat vielmehr … diverse Gesetze und Maßnahmen auf den Weg gebracht, die gerade Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Einkommen zugutekommen sollen, Lasten und Pflichten gerechter verteilen…“ Die Publikation wird die KritikerInnen sicherlich nicht davon überzeugen, dass die griechische Regierung einen sinnvollen Job erledigt. Meiner Meinung nach lohnt es sich aber, Troosts Text zu lesen, weil er Informationen über die Reformen der Sozialversicherung, der Steuern und der Renten enthält, die in Deutschland unbekannt sind. – Es handelt sich um eine Publikation der Rosa Luxemburg Stiftung.
Die Publikation HIER

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Video: Die superste Griechenlandrettung aller Zeiten!

griechenlandrettung

via facebook

Info:
Kritik und Satire mit Christoph Süß jeden Donnerstag 20.15 im BR Fernsehen und Livestream (www.quer.de).

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Etwas Neues in Berlin


l Mit Politik und Kultur aus und über Griechenland. l Mit engagierten Debatten zum Europa der Sparpolitik. l Mit frischen Infos und Terminen aus der bundesweiten Griechenlandsolidarität. l Mit Musik und Meze, um bei Kräften und Laune zu bleiben. l Mit wechselnden Mitveranstaltern. l Jeden 2. Donnerstagabend im Monat. l Immer in der Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22 in Berlin-Kreuzberg. l Immer mit Euch? Das würde uns freuen! Herzlich willkommen.

Am 11. Mai geht`s los:

THIS IS NOT A COUP
(dt.
Untertitel) am Donnerstag, 11. Mai 2017, um 19 Uhr
im regenbogenKINO, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22
80 min. Film, anschließend Gespräch mit Filmautor Aris Chatzistefanou aus Athen
Eintritt: 6 €, 5 € für StudentInnen, 4 € für Hartz IV-EmpfängerInnen
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Solidarity4all: bis zu 50.000 Menschen starben bereits wegen des Gesundheitsnotstandes

Rundreise in Deutschland von Mitarbeiterinnen der Solidarischen Klinik in Thessaloniki, Sept.-Okt. 2016

Spiegel-Online, 09.04.2017    von enorm-Autorin Kathrin Hartmann
„Marodes Gesundheitssystem in Griechenland
Widerstand in Weiß
Seit Beginn der Krise ist das griechische Gesundheitssystem in katastrophalem Zustand. Hunderte Ärzte und Freiwillige wollen das ändern: mit solidarischen Kliniken, kostenlosen Behandlungen – und Druck auf die Politik.

Neulich hatte Chrissida Sarike wieder einen dieser „Oh-mein-Gott-Fälle“ auf dem Behandlungsstuhl sitzen. „Der Mann hatte einen dunklen Fleck am Zahnfleisch. Aber als ich ihn untersuchte, stellte ich fest, dass alle Zähne kaputt waren“, sagt die Zahnärztin. „Keine Ahnung, wie er das ausgehalten hat.“ Sie kippt ihre Hand zum Mund. Soll heißen: Vermutlich hat sich der Mann mit Ouzo betäubt.“
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