[Berlin] Filmvorführung und Diskussion „Lesvos: The Beautiful Prison“ am 25. März 2018

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Lesvos: The Beautiful Prison – Dokumentarfilm von Laura Heinig,
2017, 55 Min., Engl.m.dt.U.

WO

RegenbogenKino, Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin-Kreuzberg

WANN

Sonntag, den 25.März 2018, 18:00 Uhr

Eintritt: 5,- Euro

Der Film folgt den Geschichten und Erfahrungen von fünf Frauen auf der griechischen Insel Lesbos im Jahr 2017 und erzählt von einer einzigartigen Situation aus verschiedenen Perspektiven – Geflüchtete, Einheimische und freiwillige Helferinnen erzählen, was sie erlebt haben. Von katastrophalen Bedingungen im Camp Moria, aber auch vom Leben außerhalb des Camps. Hier schaffen Einheimische, Neuankömmlinge und AktivistInnen in Gemeinschaftsküchen, besetzten Gebäuden und auf der Straße gemeinsam Raum für Freiheit, Würde und Autonomie. Die Erfahrung der Solidarität bringt ein Geben und Nehmen auf allen Seiten, verändert und bereichert.

Nach wie vor dürfen die meisten der Geflüchteten die Insel nicht verlassen, seit nun zwei Jahren leben sie ein perspektivloses Leben unter unmenschlichen Bedingungen. Aber auch die alternativen Strukturen wachsen weiter und nach wie vor engagieren sich eine große Zahl Menschen auf Lesbos – auch wenn ihre Arbeit durch die zunehmenden staatlichen Repressionen immer schwieriger wird.

Nach dem Film freuen wir uns auf ein Gespräch mit den FilmemacherInnen und mit AktivistInnen verschiedener Initiativen, die von ihren Erfahrungen berichten. Außerdem werden die neuen EU-Regelungen vorgestellt, welche die Möglichkeit auf Asyl weiter verringern und die Rechte der Asylsuchenden einschränken sollen. Wir wollen gemeinsam weiter nach Aktionsmöglichkeiten suchen.

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin zusammen mit Respekt für Griechenland e.V.,  ConAction Network und dem  RegenbogenKino.

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Tsipras schenkt einem Oligarchen 38 Millionen

Savvidis und Tsipras (Archiv)

„Straferlass für Putin-Freund. Es geht um 38 Millionen: Pünktlich zum Arbeitertag beschenkt Tsipras einen Oligarchen“
FOCUS-Online 29.04.2017;   Autor: Wassilis Aswestopoulos (Athen)

„Millionen Griechen ächzen unter immer höheren Steuern und Abgaben, die mit ständigen Lohn- und Rentenkürzungen einhergehen. Dank eines neuen Gesetzes fühlen sie sich nun endgültig verhöhnt.
Denn mit einem eilig ins Parlament gebrachten Gesetzesartikel befreit die griechische Regierung den russisch-griechischen Oligarchen Ivan Savvidis von einer Strafzahlung für eines seiner Unternehmen über knapp 38 Millionen Euro.
Der russisch-griechische Unternehmer, Politiker und Putin-Freund Ivan Savvidis gehört zu den wenigen, die während der Krise in Griechenland investieren. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich der 58-Jährige in der Heimat seiner Vorfahren ein Firmenimperium zusammengekauft.“
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Tsipras: mit dem Revolver auf der Stirn regieren

Es handelt sich um das Interview mit dem TV-Sender ANT1.
Siehe tsipras ant1 25.april 2017

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[Berlin] Filmabend: „Flüchtlingsgespräche“ und „Lesvos: The Beautiful Prison“ am 8. April 2018

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Sonntag, den 8. April 2018, 19 Uhr

WO

Regenbogenkino, Lausitzer Str. 22, Berlin-Kreuzberg

FILMABEND – DOPPELVORSTELLUNG + Anschließendes Gespräch mit den Fimemacher*innen

FLÜCHTLINGSGESPRÄCHE, Berlin 2016, 25 Min.
Ein Film von Nicol König und Wolfgang Thies
Im Laufe des Jahres 2015 kamen – für die meisten, wie es hieß, unerwartet – so viele Geflüchtete nach Deutschland wie seit dem Ende des 2. Weltkriegs nicht. Wir haben einige von ihnen getroffen, eine Reihe Interviews geführt – überwiegend im Berliner Lageso, wo sich die einzige Registrierungsstelle der Stadt befand und aufgrund vorgeblichen Personalmangels faktisch administrative Unvernunft regierte.

LESVOS: THE BEAUTIFUL PRISON, Lesvos 2017, 55 Min.
Ein Dokumentarfilm von Laura Heinig.
Der Dokumentarfilm folgt den Geschichten und Erfahrungen von fünf Frauen auf der griechischen Insel Lesbos im Jahr 2017 und erzählt von einer einzigartigen Situation aus verschiedenen Perspektiven – Geflüchtete, Einheimische und freiwillige Helferinnen erzählen, was sie erlebt haben. Nach wie vor dürfen die meisten der Geflüchteten die Insel nicht verlassen, seit nun zwei Jahren leben sie ein perspektivloses Leben unter unmenschlichen Bedingungen. Aber auch die alternativen Strukturen wachsen weiter und nach wie vor engagiert sich eine große Zahl Menschen auf Lesbos – auch wenn ihre Arbeit durch die zunehmenden staatlichen Repressionen immer schwieriger wird.

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[Berlin] Ausstellungseröffnung „No Direction Home – Geflüchtete auf dem Weg in kein Zuhause“ am 10. April 2018

WANN: Dienstag, 10. April 2018 um 17.30 Uhrno-direction-home_book-3

WO: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Foyer, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Auf den «Sommer der Migration» 2015 folgten schnell staatliche Repression, rassistische Hetze und die schrittweise Schließung der Balkanroute. Eine Serie von Verschärfungen des Asylrechts und der EU-Türkei-Deal sollten «die Krise» beenden.Tausenden Geflüchteten wurde der Weg zu ihrem Ziel versperrt und die Reise endete (vorläufig) in Zeltlagern, Abschiebezentren, in der Illegalität, in selbstorganisierten Strukturen, in den Warteschleifen auf Asyl, Familien-zusammenführung und Relocation.

Im Fotobuch «No Direction Home» ist mit den Arbeiten von 30 griechischen Fotograf_innen die jüngste Flucht- und Migrationsgeschichte über die südöstliche Migrationsroute, die mehr als eine halbe Million Menschen nach und durch Griechenland geführt hat, dokumentiert: von den Kriegsgebieten in Syrien über die griechischen Inseln nach Piräus, durch die Squats und Camps in Attika und den Norden nach Idomeni und weiter auf der sogenannten Balkanroute.

Die Migrationsgeschichten in Bildern zeigen die Grausamkeit des europäischen Migrationsregimes und das Leid der Flucht auf «illegalen» Routen ebenso wie die Stärke der Menschen, die diesen Weg trotz aller Abwehrmaßnahmen gegangen sind und bis heute gehen.

Das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Griechenland hat 2016 das Fotobuch  veröffentlicht und es 2017 in einigen Städten in Deutschland präsentiert. Wir freuen uns jetzt, die Ausstellung während der LiMA18 auch im Foyer der Stiftung zeigen zu können.

Im Anschluss an die Eröffnung wird es Gelegenheit geben, mit Nick Paleologos, einem der in der Ausstellung vertretenen Fotojournalisten, über die Fotos sprechen zu können.

Weitere Infos unter: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/YE9FR/no-direction-home/

 

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[Berlin] Vortrag/Diskussion „Zur Kriminalisierung von Fluchthelfer*innen am Beispiel von Salam Aldeen“ am 10. April 2018

VeSalamAbdeenranstaltungsort:

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung,
Sebastianstr. 21
10179 Berlin

Termin:

Dienstag, den 10. April 2018, 18 – 20.30 Uhr
(Anmeldeschluss: 09.04.2018)

Thema:

Salam Aldeen kam nach Lesbos, um als freiwilliger Rettungsschwimmer Leben zu retten – jetzt benötigt er selbst Hilfe. Weil er Geflüchtete vor dem Ertrinken rettete, drohen ihm zehn Jahre Haft. Am 7. Mai wird sein Prozess wegen „Menschenschmuggels“ auf Lesbos stattfinden.

Salam Aldeens Fall steht beispielhaft für die zunehmende Kriminalisierung von Fluchthelfer*innen an den Außengrenzen Europas. Gemeinsam mit ihm und weiteren Gästen werden wir diskutieren, welchen Einfluss die europäische Politik, Medien und das allgemeine soziale Klima auf die öffentliche Meinung dazu nehmen (können). Wie lassen sich grundlegende humanitäre Werte verteidigen? Und wie kann den Kriminalisierten geholfen werden?

Unsere Gäste sind:
Salam Aldeen – Team Humanity, Dänemark
Robert Nestler – Refugee Law Clinics Abroad, Berlin, Deutschland/Chios, Griechenland
Lila und Fragkiskos Ragkousis – Rechtsanwät*innen, Mytilini, Lesbos, Griechenland
Frances Webber & Anya Edmond-Pettit – Institute for Race Relations, London, Großbritannien

Das Gespräch findet auf Englisch statt. Eine Übersetzung ins Deutsche ist möglich.

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung. In Kooperation mit:
ConAction – Joliba e.V., Team Humanity und Refugee Law Clinics Abroad

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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[Berlin] Diskussionsveranstaltung „Zwischen EU-Spardiktat und solidarischen Alternativen“ am 10. April 2018

WANN: 10. April 2018 18:30 Uhr SolidariTrade
WO:
Münzenbergsaal, Franz-Mehring-Platz 1 10243 Berlin

Hintergrund:

Griechenland kommt nicht zur Ruhe. Die linksgeführte Regierung in Athen ist weiterhin der Austeritätspolitik der EU unterworfen, gleichzeitig richten Linke aus ganz Europa anspruchsvolle Erwartungen an SYRIZA. Dabei geht es nicht zuletzt um die immer noch sehr schlechte soziale und ökonomische Lage vieler Menschen in Griechenland.

Es gibt immer mehr Menschen, die sich damit nicht abfinden. In den vergangenen fünf Jahren entstanden viele Solidaritätsnetzwerke, Tauschinitiativen und Kooperativen. Die griechische Regierung gab diesem neu entstandenen dritten Sektor – der solidarischen und sozialen Ökonomie – Ende des letzten Jahres einen rechtlichen Rahmen.

Auch Vassilis Bournas will die Folgen der Krisenpolitik nicht einfach hinnehmen. Gemeinsam mit anderen Bauern gründete der ehemalige Athener Steuerberater im Zuge der Krise die Kooperative »Messinis Gea«, die heute mehrere tausend Liter natives Olivenöl produziert.

Der Finanzpolitiker und Linkspartei-Vize Axel Troost sieht die Lage in Griechenland als Ausdruck einer zutiefst falschen europäischen Krisenpolitik. Kürzungsauflagen und Kreditbedingungen haben sozial- und wirtschaftspolitisch verheerende Folgen.

Seit Jahren arbeitet Troost daran, die Beziehung nach Griechenland zu intensivieren – um voneinander und miteinander zu lernen, welche Alternativen zum europäischen Krisenregime möglich sind. Gemeinsam diskutieren sie über die Lage des Landes, die Erfahrungen mit den Reformen der SYRIZA-Regierung, die Politik der EU und die Rolle der solidarischen Ökonomie.

Es diskutieren:

Vassilis Bournas, Kooperative “Messinis Gea”
Giorgos Chondros, SYRIZA-Vorstand
Axel Troost, die Linke
Moderation: Margarita Tsomou

Es wird eine Übersetzung geben. Vor und nach der Veranstaltung kann das Olivenöl der Kooperative »Messinis Gea« verkostet und gekauft werden.

Es laden ein:

OXI – Wirtschaft anders denken | SolidariTrade – Genossenschaft für Solidarisches Handeln i.G. | Linke Medienakademie | neues deutschland

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Türkei: Friedhof der namenlosen Geflüchteten eröffnet

Auf diesem Friedhof werden Flüchtlinge beerdigt, die beim Versuch, nach Griechenland zu kommen, ertranken.

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[Berlin] „Schweigen ist meine Muttersprache“ – Buchvorstellung und Lesung mit Argyris Sfountouris am 24. April 2018

WO argyris

Café K-Fetisch, Wildenbruchstraße 86, Berlin-Neukölln

WANN

Di. 24.04.2018 um 19.30 Uhr

DETAILS

Zeit seines Lebens hat sich Argyris Sfountouris vor dem Hintergrund seiner eigenen Erfahrung für Gerechtigkeit und Humanität eingesetzt. Sein zweites Buch „Schweigen ist meine Muttersprache“ schildert durch Briefe an den Waisenjungen literarisch eindrücklich die Erfahrung eines Lebens mit dem Verlust und der Erinnerung. Zugleich gelingt es ihm, mehr als nur einen persönlichen Erfahrungsbericht vorzulegen. So enthält das Buch zahlreiche reflexive Texte zur besonderen Rolle der Opfer von rassistischen Verbrechen für die gegenwärtige politische Arbeit und anderen Themen.

Argyris Sfountouris überlebte am 10. Juni 1944 das Massaker deutscher Soldaten an 218 Menschen in seinem Heimatort Distomo. Die Bundesrepublik Deutschland hat ihm jegliche Form von Entschädigung verweigert, weshalb er mit anderen Hinterbliebenen vor griechischen, deutschen und internationalen Gerichten klagte.
Alle deutschen Regierungen haben ihren Druck geltend gemacht,
um die Pfändung deutschen Vermögens als Folge der erfolgreichen Klagen in Griechenland und zuletzt in Italien zu verhindern.

Wir wollen mit Argyris Sfountouris und Mitgliedern der Theatergruppe „Distomo – Unbeglichene Schulden“ aus seinem Buch lesen und darüber diskutieren. Es wird Zeit für Fragen aus dem Publikum geben.

Agyris Sfountouris: Schweigen ist meine Muttersprache. Griechenland – seine Dichter, seine Zeitgeschichte, Königshausen und Neumann, Würzburg 2017.

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[Berlin] Griechischer Salon „ERINNERUNG ALS WIDERSTAND“ am 3. Mai 2018

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Regenbogenfabrik, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22

WANN

Donnerstag, 3. Mai 2018, um 19.30

Der Maler Till Neu und der Soziologe Skevos Papaioannou lassen in Bildern und Liedern Szenen der Erinnerung lebendig werden:
Erinnerung als Widerstand.
Die Bilder des Künstlers Till Neu aus Saarbrücken erzählen von Geschichte, Kultur und Mythen Griechenlands. Auch Krieg und Besatzung durch die deutsche Wehrmacht sowie Not und Armut in heutiger Zeit werden in konfrontativen Arbeiten thematisiert.
Skevos Papaioannou, geboren auf der griechischen Insel Kos und jetzt Professor für Soziologie an der Universität Kassel, präsentiert ein Spektrum griechischer Lieder. Sie handeln von der deutschen Besatzung, der Migration der sechziger Jahre und der Flüchtlingsbewegung, sowie der Neuen Migration in Zeiten der Krise. Die Lyrik überträgt er ins Deutsche.
Der Eintritt ist frei – eine kleine Spende wird erbeten.
Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin. Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Der GRIECHISCHE SALON:

 Das ist die aktuelle Veranstaltungsreihe des Bündnisses Griechenlandsolidarität Berlin.
Wir laden Euch 2018 jeden zweiten Monat ein zu einem Abend:
Mit Politik und Kultur aus und über Griechenland.
Mit engagierten Debatten zum Europa der Sparpolitik.
Mit frischen Infos und Terminen aus der bundesweiten Griechenlandsolidarität.
Mit Musik und Meze, um bei Kräften und Laune zu bleiben.
Mit wechselnden Mitveranstaltern.
(Fast) Immer an dem 2. Donnerstagabend des Monats.
Immer in der Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22 in Berlin-Kreuzberg.
Immer mit Euch? Das würde uns freuen! Herzlich willkommen.

Notiert schon jetzt den nächsten Termin: Donnerstag, der 12. Juli 2018

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