Tsipras schenkt einem Oligarchen 38 Millionen

Savvidis und Tsipras (Archiv)

„Straferlass für Putin-Freund. Es geht um 38 Millionen: Pünktlich zum Arbeitertag beschenkt Tsipras einen Oligarchen“
FOCUS-Online 29.04.2017;   Autor: Wassilis Aswestopoulos (Athen)

„Millionen Griechen ächzen unter immer höheren Steuern und Abgaben, die mit ständigen Lohn- und Rentenkürzungen einhergehen. Dank eines neuen Gesetzes fühlen sie sich nun endgültig verhöhnt.
Denn mit einem eilig ins Parlament gebrachten Gesetzesartikel befreit die griechische Regierung den russisch-griechischen Oligarchen Ivan Savvidis von einer Strafzahlung für eines seiner Unternehmen über knapp 38 Millionen Euro.
Der russisch-griechische Unternehmer, Politiker und Putin-Freund Ivan Savvidis gehört zu den wenigen, die während der Krise in Griechenland investieren. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich der 58-Jährige in der Heimat seiner Vorfahren ein Firmenimperium zusammengekauft.“
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2 Antworten zu Tsipras schenkt einem Oligarchen 38 Millionen

  1. Moni Kaki schreibt:

    Nee jetzt, oder? Wo ist der unlike-button?
    Man müsste im Falle des FOCUS-Autors „freier Journalist“ neu definieren: man nimmt ein bisschen von hier und ein bisschen von da (Quellen werden nicht genannt) und macht ein Potpourri daraus. Schade, dass ihr das so kritiklos postet! Enttäuschung am 1. Mai…

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    • georgbrzoska schreibt:

      Hallo Moni,
      ich kann in Deinem Kommentar kein einziges Eingehen auf Inhalte erkennen.
      Könntest du das bitte noch tun?
      Ich zitiere den Kommentar von Ralf Kliche auf Facebook zu diesem Thema: „Ich kann auf Anhieb 4 griechische Seiten nennen, auf denen die Sachlage weitgehend übereinstimmend mit Awestopoulus dargestellt wird, u.a. bei Radio Thessaloniki und bei LAE. …
      Dass zum Zeitpunkt der Schmuggel-Affäre Savidis noch nicht Besitzer von Sekap war oder die ND an der Regierung, tut nichts zur Sache. Er hat die Firma in dem Wissen um das anhängige Verfahren zu einem Schnäppchenpreis erworben in dem Wissen, er wusste, dass er ggf. zahlen muss. Der Rechtsstreit zog sich seit Jahren hin und Savidis wusste um die Rechtslage, dass er als Eigner einzustehen hatte. Er hat trotzdem nicht gezahlt und die Schuldenhöhe anwachsen lassen. Da ist unerheblich, wie die Rechtslage moralisch bewertet wird. Erheblich ist vielmehr, dass jetzt auf Betreiben der Syriza die Rechtslage so geändert wurde so, dass dem Oligarchen Unsummen in den Rachen geworfen werden.
      Und diese Gesetzesänderung kommt exakt in derselben Woche, in der Savidis als Teil eines Konsortiums als Käufer des Hafens von Thessaloniki die Privatisierungsmaßnahmen der Regierung unterstützt…“

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