Erste positive Nachricht zu Griechenland in der Bild-Zeitung!

Die Bild-Zeitung berichtet über das erste griechische Filmfestival in Berlin „Hellas Filmbox„:

via http://www.e-radio.gr

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PRO ASYL: Relocation und Hotspots – Europas Flüchtlingspolitik am Nullpunkt

OXI-Camp

OXI-Camp, Lesbos 2015
Foto: Brian E. Janßen

Die europäischen Maßnahmen als Antwort auf die Fluchtbewegungen in 2015 sind gescheitert. In Griechenland, entlang der Balkanroute und an innereuropäischen Grenzübergängen: Europas Flüchtlingspolitik lässt Schutzsuchende unter menschenunwürdigen Bedingungen ausharren.

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Klassenkampf á la Varoufakis als Comic

holy alliance

Auf http://www.jacobinmag.com wurde ein Comic veröffentlicht, der ein Interview zeichnerisch darstellt. Das Interview führte Francisco de Zarate, ein Journalist und Autor von Comics für die argentinische Zeitung Clarin – die Illustrationen stammen von Fernando Calvi.
Zum Interview-Comic

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Petition: Kriegsschulden-Tilgung an Griechenland!

An die deutsche Bundesregierung und an Bundespräsident Gauck

Wir wollen, dass Deutschland Griechenland schnell und unbürokratisch alle Zwangskredit-Schulden bezahlt und es für erlittene Gräueltaten und Verwüstungen während des 2. Weltkriegs entschädigt.

Distomo

Distomo 2013
Foto: Brian E. Janßen

Wir fordern die Bundesregierung auf, unverzüglich Verhandlungen über die Summe und die Modalitäten der Kriegsschulden-Tilgung aufzunehmen und mit der Einrichtung und Veröffentlichung eines Sonderkontos „Kriegsschulden-Tilgung an Griechenland“ den ersten Schritt dazu zu tun. Wir bitten den Bundespräsidenten, treuhänderisch dafür zu bürgen, dass das eingehende Geld zweckentsprechend in Griechenland ankommt – damit seiner überfälligen Bitte um Verzeihung im März 2014 nun auch Taten folgen.

Petition hier unterschreiben:
https://weact.campact.de/petitions/kriegsschulden-tilgung-an-griechenland

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Rezension: „Herkules-Arbeit des Trauerns“

In dem Buch »Trauer um Deutschland« versammelt Argyris Sfountouris Reden und Aufsätze sowie Fotos und historische Schriftstücke

Von Tina Gericke

ArgyrisCoverArgyris Sfountouris ist einer der Überlebenden des Massakers im griechischen Dorf Distomo. Am 10. Juni 1944 ermordeten deutsche SS-Soldaten 218 Menschen, darunter auch Argyris‘ Eltern und 28 seiner Verwandten. Durch seinen Auftritt in der ZDF-Sendung »Die Anstalt« erlangte er in diesem Jahr bundesweit Aufmerksamkeit. Doch schon seit 1993 kämpft er auf unterschiedlichen Ebenen für die Richtigstellung der geschichtsfälschenden Darstellungen der Ereignisse, für die Verurteilung der Taten und für ein menschenwürdiges Gedächtnis an die Toten und Überlebenden. (ak 602) Auf juristischer Ebene ist daraus längst ein Kampf um »Menschenrechte für die Opfer der Kriege« geworden. (ak 608)
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Verbrechen der deutschen Wehrmacht auf Kreta: Radiobeitrag vom WDR

„1945 erhielt Kazantzakis den Auftrag, auf seiner Heimatinsel Kreta deutsche Kriegsverbrechen zu untersuchen. Vom 29. Juni bis zum 6. August 1945 reiste er gemeinsam mit dem Nationalökonomen Demetrios Kalitsounakis, dem Philologen Yoannis Kakridis und dem Fotografen Konstantinos Koutoulakis auf die Insel, um Zeugenaussagen und Dokumente zu sammeln. Der Bericht erschien erst 1983 und ist bis heute nicht ins Deutsche übersetzt. Martina Sabra hat auf Kreta das Kazantzakis-Museum besucht und Nachkommen kretischer Widerstandskämpfer getroffen.“

Redaktion: Maria Ott

Sendung des WDR vom 6.8.2015

Bundesarchiv Bild 101I-166-0527-04, Kreta, Kondomari, Erschießung von Zivilisten.jpg
„Bundesarchiv Bild 101I-166-0527-04, Kreta, Kondomari, Erschießung von Zivilisten“ von Bundesarchiv, Bild 101I-166-0527-04 / Weixler, Franz Peter / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons.

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Neujahr 2016 auf Lesbos (von Claus Kittsteiner)

Liebe Freunde,

zum Jahresbeginn 2016 wünsche ich Euch Gesundheit, eine möglichst angstfreie Zeit angesichts des vielerseits herbeigeschriebenen oder realen Gefahrenpotentials und viel Energie beim Sichzeigen gegen die drohende Dominanz von Bauchgefühlen im näheren oder weiteren Umfeld. Es gibt viel zu tun für uns alle. Der Mensch ist, was er tut.

Mein Tun beschränkt sich, wie im August schon, seit Anfang November bis Mitte Januar auf die Arbeit, die sich durch die Ankunft derer auf Lesbos und anderen griechischen Inseln in der Nähe der Türkei ergibt, die sich wegen Kriegen und Existenznöten auf den Weg zu uns machen. Meist aus den durch Bomben und Krieg zerstörten syrischen Städten kommend, aber auch aus Regionen und Ländern, die sich wegen interner Machtkämpfe grundlegend verändern – auch durch unseren Hunger nach Energie und die damit zusammenhängenden Kriege in den letzten Jahrzehnten und durch die Konkurrenzkämpfe um Einflusszonen in Nahost. Die Bevölkerung wurde dabei nicht gefragt, die Erträglichkeit ihrer Lebensbedingungen und ihre kulturellen Bedürfnisse gehörten nicht zu den Berechnungsfaktoren, ebensowenig wie die Zukunftsfolgen der Kriege für die jeweilige Region.

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Die neue radikaleuropäische radikaldemokratische Bewegung startet am 9. Februar. Wo? In Berlin natürlich!

Plakat zur Veranstaltung in Paris am 12.Sept. 2015

Im September 2015 veröffentlichte Yanis Varoufakis zusammen mit Oskar Lafontaine, Zoe Konstantopoulou, Jean-Luc Mélenchon und Stefano Fassina einen Aufruf mit dem Titel „Für einen Plan B in Europa“. In diesem Aufruf ging es vordergründig um eine Konferenz, aber das eigentliche Anliegen war bereits die Gründung einer neuen Bewegung.

Seitdem hat Varoufakis von Zeit zu Zeit mehr und mehr über den Plan für die neue Organisation öffentlich kundgetan:
Z.B.: Anfang Oktober in Berlin, oder im Interview mit openDemocracy, oder im Interview mit dem Handelsblatt.  In letzterem heißt es: “Die Idee ist, ein Netzwerk von Demokraten in Europa zu bilden…Diese Diskussion müssen wir auf europäischer Ebene beginnen, dann muss sie auf nationaler Ebene geführt werden.”
Im englischen Original lautet der letzte Satz: “That is my proposal: start at the European Level and find an expression at the national and local level.“ Die Übersetzung unterschlägt die lokale Ebene. Passt sie nicht ins Weltbild des Handelsblattes? Weiterlesen →

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[Frankfurt/M] Griechischer Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos besucht am Dienstag, dem 19. Januar 2016, die EZB in Frankfurt!

Griechischer Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos besucht am Dienstag, dem 19. Januar 2016, die EZB in Frankfurt!

Wir wollen ihn dort begrüßen!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
wie wir verlässlich erfahren haben, wird am Dienstag, den 19. Januar 2016, der griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos zu Gesprächen mit dem EZB Präsidenten Dragi nach Frankfurt kommen. Er wird dort gegen 15.00 Uhr erwartet.

Im Arbeitsausschuß unseres Griechenland-Solidritätskomitee haben wir uns bei der Sitzung am Freitag darauf verständigt, zu diesem Zeitpunkt vor der EZB eine Begrüßungs-Aktion durchzuführen.

Wir bitten darum, dass möglichst viele Aktivist_innen, die zu dem Zeitpunkt können, daran teilnehmen.

Treffpunkt:
Dienstag um 14.30 Uhr auf dem Bürgersteig vor der EZB, Sonnemannstraße 20, Frankfurt.

Wir werden unsere vorhandenen Solidaritäts-Banner und eine Lautsprecher-Anlage mitbringen. Alle die kommen können, sollten, wenn möglich Sandwich-Pappen mitbringen auf denen u.a. Begrüßungsformeln, Forderungen nach Schuldenerlaß und die Forderung nach Rückzahlung des Zwangskredits aus des Nazi-Besatzung Griechenlands stehen könnten.

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
im neuen Jahr wird die Erpressung der Syriza-Regierung durch EZB, EU und den Finanzministern der Eurogruppe unter Federführung von Schäuble, Merkel und Flankierung von Gabriel mit unverminderter Härte fortgesetzt.

Dafür stehen Forderungen und Diktate wie:

– Weitere Kürzung der Renten
– Verschärfte Deregulierung der Arbeitswelt: Schwächung der Gewerkschaften durch die Beseitigung der Tarifautonomie und der Zwang, die Ausperrung wieder gesetzlich zu verankern.
– Erzwingung von ökonomisch völlig absurden Privatisierungen von Staatseigentum z. B. Ermöglichung des Fraport-Raubzugs bei 14 profitalen Flüghäfen.
– Strikte Verweigrung eines Schuldenerlasses, obwohl Griechenland seine Schulden in der bekannten Höhe nie zurückzahlen kann, um nur Einiges zu nennen.

In 2016 müssen wir in mehreren Kraftakten als Griechenland Solidaritätskomitee Frankfurt/Rhein-Main unsere Solidaritätarbeit fortsetzen und noch verstärken. Fangen wir konkret am Dienstag vor der EZB damit an.

Bitte verbreitet diesen Aufruf so weit wie möglich!

Mit solidarischen Grüßen
Dieter Hooge
(für den Arbeitsausschuß)

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Tausende Flüchtlinge frieren in Griechenland

Wintereinbruch mit verheerenden Folgen für Asylsuchende / Fluchtrouten über das Mittelmeer immer gefährlicher – doch täglich versuchen es Tausende / Athen kritisiert EU und Ankara

Herbst 2015  Foto: Brian E. Janßen

Lesbos, Herbst 2015
Foto: Brian E. Janßen

Berlin. In Griechenland ist nach Wochen mit sommerlichen Temperaturen an Silvester der Winter eingebrochen – mit Dauerfrost und verheerenden Folgen für die Flüchtlinge, die noch immer zu Tausenden Schutz suchen. Auf den Inseln, wie Lesbos, wie besonders viele Asylsuchende aus der Türkei ankommen, herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt. Viele Städte öffneten beheizte Räume und Sporthallen, damit Geflüchtete und Obdachlose Schutz vor der Kälte finden. Noch am Mittwoch herrschten in Griechenland Temperaturen bis zu 20 Grad Celsius.

Der Wintereinbruch verschärft die Lage für Tausende, die nach Griechenland vor Not, Elend und Krieg fliehen, um dann weiter nach Europa zu gelangen. Allein am frühen Donnerstagmorgen sind gut 3.600 Migranten und Flüchtlinge im Hafen von Piräus angekommen. Sie waren in den vergangenen Tagen von der Türkei auf die griechischen Inseln Samos, Chios und Lesbos übergesetzt, wie die Küstenwache mitteilte. Fast alle wollten weiter nach Westeuropa, berichteten Reporter, die Flüchtlinge befragten. In ihrer Mehrheit stammen sie aus Syrien.
Mehr im ND vom 31.12.2015

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