Zoe Konstantopoulou gründete Partei

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>Zoe Konstantopoulou stellt „Freiheitskurs“ vor.

Am 19.04.2016 um 19:00 h stellte Zoe Konstantopoulou das Programm und die führenden Köpfe der neuen Partei „Plefsi Eleftherias“ (Freiheitskurs) vor. Sie leitete die öffentliche Veranstaltung im Theater „Chythrio“ (Gießerei).

„Freiheitskurs ist eine Schlacht der Befreiung. Wenn wir sie gemeinsam schlagen, werden wir gewinnen“ schrieb die ehemalige Parlamentsvorsitzende auf ihrer persönlichen Facebook-Seite. Unter dem Dreiklang „Demokratie, Gerechtigkeit, Transparenz“ wurde ein einladender Spot verbreitet. Als Symbol benutzt die Partei ein Boot in den Farben blau und lila. Natürlich gehört zu den Forderungen des neuen politischen Organs der Anti-Memorandum Linken auch die Streichung der öffentlichen Schulden.< Weiterlesen →

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Pulitzerpreis geht an griechische Fotografen

_Image7„Das Elend an Europas Grenzen: Der Pulitzerpreis für Breaking News Photography geht an eine eindrucksvolle Fotoserie über Flüchtlinge. Wir zeigen die Bilder.“
Die Bilder auf zeit.de

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Staatsmord

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Auch die deutsche Fregatte „Schleswig-Holstein“ ist derzeit im Mittelmeer unterwegs. Foto: dpa

Gestern ertranken ca. 400 Flüchtlinge, die in einem Boot von Ägypten nach Italien fliehen wollten. Seitdem viel weniger Flüchtlinge auf den griechischen Inseln landen, hat sich die Zahl der über das Mittelmeer nach Italien Flüchtenden vervielfacht. Ägypten und Italien liegen ca. 1000 km weit voneinander entfernt. Vom türkischen Festland nach Lesbos sind es nur wenige Kilometer. Die Hilfsorganisationen haben genau dies vorher gesagt: Der EU-Türkei-Pakt wird dazu führen, das sehr viel mehr Flüchtlinge ertrinken. „Socialist Worker“ nennt dies Staatsmord („state murder“; Quelle).

Der Bericht zu dem Unglück auf Spiegel online und von der Tagesschau

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Papst auf Lesbos: Gemeinsame Erklärung

Gemeinsam mit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. und dem orthodoxen Erzbischof Hieronymus II. hat Papst Franziskus bei seiner apostolischen Reise nach Lesbos eine Erklärung abgegeben. Hier der Text im Wortlaut:

Papst auf Lesbos„Wir, Papst Franziskus, der Ökumenische Patriarch Bartholomäus und Erzbischof Hieronymus von Athen und ganz Griechenland, haben uns auf der griechischen Insel Lesbos getroffen, um unsere tiefe Besorgnis über die tragische Lage der zahlreichen Flüchtlinge, Migranten und Asylsuchenden zum Ausdruck zu bringen, die nach Europa gekommen sind, weil sie vor Konfliktsituationen und – in vielen Fällen – vor der täglichen Bedrohung ihres Lebens geflohen sind. Die Weltöffentlichkeit darf ihre Augen nicht verschließen vor der ungeheuren humanitären Krise, die durch die Ausbreitung von Gewalt und bewaffneten Konflikten, durch Verfolgung und Vertreibung religiöser und ethnischer Minderheiten und durch die Entwurzelung von Familien aus ihrer Heimat unter Verletzung ihrer Menschenwürde und ihrer grundlegenden Menschenrechte und Freiheiten entstanden ist.
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Der Papst auf Lesbos: „Wir sind alle Flüchtlinge“

###Image 7»Europa ist die Heimat der Menschenrechte, und wer auch immer seinen Fuß auf europäischen Boden setzt, sollte das spüren, sollte diese Rechte respektieren und dafür kämpfen.« sagte der Papst auf Lebsos. Leider hätten es viele nicht einmal bis zu den rettenden Ufern geschafft.

„Reise zu Geflüchteten: Shoah-Überlebende danken Papst

Kirchenoberhaupt beklagt in Griechenland »größte humanitäre Tragödie seit dem Zweiten Weltkrieg« / Franziskus dankt Griechen für Hilfsbereitschaft und fordert Bekämpfung der Fluchtursachen“

Artikel im Neuen Deutschland lesen

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Das Flüchtlingsdrama in Griechenland – Die zweite Kapitulation von Alexis Tsipras

Von Nikos Chilas  aus Lunapark21 Nr. 33
Die Wiener waren nie für ihre Aufnahmebereitschaft bekannt. Berühmt hingegen ist die boshafte Art, mit der sie die Einbürgerungsansuchen von „Zugereisten“ ablehnten. „Lassen wir sie 10 bis 20 Jahre lang warten und dann haben wir alle Zeit der Welt, um ihnen zu sagen, dass wir sie gar nicht wollen“, pflegten sie zu sagen. Heute können sie dies auf regionaler Ebene nicht mehr machen – wohl aber auf internationaler. Das jüngste Beispiel ist die Westbalkanstaatenkonferenz Ende Februar in Wien, welche die Schließung der sogenannten Balkanroute für Flüchtlinge zum Ziel hatte – und von der Griechenland kalt ausgeschlossen war.
Athen beteuerte, ein vitales Interesse an der Konferenzbeteiligung zu haben, da die Balkanroute ihren Ausgangspunkt in Griechenland hat und deren Schließung das Land zu einem riesigen Flüchtlingslager verwandeln würde. Dies wurde mit der Begründung abgeschmettert, dass die griechische Regierung sowieso gegen diese Schließung sei und dass außerdem Griechenland „nicht zu dem Format einer Konferenz der Westbalkanstaaten“ (Kroatien, Slowenien, Albanien, Montenegro, Mazedonien, Kosovo, Bosnien, Serbien, Bulgarien) passe. Übersehen wurde allerdings, dass zumindest das letztgenannte Land eindeutig zum balkanischen Osten gehört. Östlicher von Bulgarien liegt nur noch das Schwarze Meer. Weiterlesen →

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Griechenland und Portugal fordern Ende der Austeritätspolitik

_Costa tsiparsDer griechische Ministerpräsident Tsipras und der portugiesische Ministerpräsident Costa trafen sich am 11.April 2016 in Athen.
„…pocht nicht nur die linksgerichtete Regierung Griechenlands auf ein Ende der strikten Sparpolitik in der EU. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und sein portugiesischer Kollege Antonio Costa unterzeichneten am Montag in Athen eine gemeinsame Erklärung dazu. Man teile die Auffassung, dass Europa die Austeritätspolitik aufgeben müsse. Beide Politiker forderten ein „progressives Europa mit sozialer Gerechtigkeit“. Die Sparpolitik habe in den betroffenen Ländern der EU die Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen, Armut und hohe Arbeitslosenraten verursacht und die Gesellschaften gespalten, wird im Papier beklagt. Weiterlesen →

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„Die Opfer und nicht die Täter sollen in Bringschuld sein“

Athen, Hakenkreuzflagge auf der Akropolis

Foto: Bundesarchiv, Athen, Hakenkreuzflagge auf der Akropolis

Beitrag von Hagen Fleischer, Karl-Heinz Roth, Christoph Schminck-Gustavus: „Die Opfer und nicht die Täter sollen in Bringschuld sein? – Zur Medienkampagne gegen die griechischen Reparationsansprüche aus dem Zweiten Weltkrieg.“
Sie kommen in der Auseinandersetzung um die Rolle des Zeithistorikers Heinz A. Richter zu dem Schluss: „Plagiatspraktiken haben anderswo zur Aberkennung des Dr.-Titels geführt. Dass ein Zeithistoriker der Bundesrepublik jedoch Argumente von Nazi-Kollaborateuren und Mittätern für seine Behauptungen ausschlachtet und verwendet, ist in der modernen Zeitgeschichtsschreibung ein neuer Sachverhalt.“
Beitrag von Fleischer, Roth und Schminck-Gustavus in der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

siehe auch Beitrag vom 15.3.2016

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Hellas Solidarität Bochum unterstützt Geflüchtete in Idomeni

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Foto: Hellas Solidarität Bochum

„Wie angekündigt besuchten wir als Vertreter*innen der Hellas Solidarität Bochum vom 30. März bis zum 3. April 2016 Thessaloniki, um die im März von vielen Spender*innen erhaltenen 11.300 Euro direkt in Griechenland zugunsten der Geflüchteten einzusetzen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spender*Innen! Ihr seid vorbildlich! Im folgenden Text möchten wir berichten, wofür wir die Gelder eingesetzt haben und wie unser Besuch in Thessaloniki verlief. Dabei schildern wir auch einige persönliche Begegnungen mit solidarischen Gruppen und Personen.“
Den Bericht von Hellas Solidarität Bochum weiterlesen

 

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Amnesty International: „menschenunwürdige Zustände“ in den Flüchtlingsgefängnissen

(c) Amnesty International /Olga Stefatou

(c) Amnesty International /Olga Stefatou

„Bericht aus Haftzentren – Griechenland: Tausende Flüchtlinge leben in Angst und Verzweiflung
08. April 2016 – Einem Amnesty-Team ist es gelungen, Zugang zu zwei streng bewachten Haftzentren auf den griechischen Inseln Lesbos und Chios zu bekommen. Die dort lebenden Flüchtlinge berichteten von menschenunwürdigen Zuständen: Die Unterbringung ist vollkommen unzureichend, es gibt nicht genug Nahrungsmittel und die medizinische Versorgung ist mangelhaft. So kümmern sich zum Beispiel im Haftzentrum Moria drei Ärzte um mehr als 3000 Menschen.“
weiterlesen auf der Seite von Amnesty International

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