[Bochum] Karl Heinz Roth zur Reparationsschuld am 24. März 2017

Ankündigung

Bahnhof Langendreer, Bochum:

Reparationsschuld

Fr 24. März 2017

19:00 Uhr

Karl Heinz Roth zur deutschen Besatzungsherrschaft

Bahnhof Langendreer
Studio 108

Reparationsschuld. Vortrag und Diskussion

Die Reparationsfrage ist nach wie vor ein brisantes und umstrittenes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Während die großen Siegermächte in den ersten Nachkriegsjahren umfangreich entschädigt wurden, gingen die kleineren Länder Europas und zahlreiche Opfergruppen weitgehend leer aus. Zu ihnen gehörte auch Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert. Einer umfassenden, alle ehemals besetzten Länder und alle Opfergruppen einschließenden Kriegsentschädigung hat sich die deutsche Machtelite bis heute verweigert.

Der Historiker Karl Heinz Roth war Mitbegründer der Hamburger Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts und der Zeitschrift 1999. Er veröffentlichte soeben gemeinsam mit Hartmut Rübner „Reparationsschuld“ im Metropol Verlag.

Veranstaltet von Hellas Solidarität, Occupy und Bahnhof Langendreer.

https://hellassolidaritaetbochum.wordpress.com/

http://occupybochum.de/

http://bahnhof-langendreer.de/

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Griechische Regierung knickt ein – Türkei angeblich sicher für Flüchtlinge

Flüchtende in EidomeniSeit es den EU-Türkei-Flüchtlingspakt gibt, versucht die EU, Griechenland dazu zwingen, die Türkei als sicheren Drittstaat einzustufen. Solange Griechenland das nicht tat, konnten die Flüchtlinge nicht massenhaft in die Türkei abgeschoben werden.

Am 8.6.2016 hatte der Rat „Justiz und Inneres“, dem die Justiz- und Innenminister aller EU-Mitgliedstaaten angehören, Griechenland aufgefordert, die Türkei als sicheren Drittstaat anzuerkennen.  (siehe Beitrag auf unserem Blog vom 12.6.2016). Dieser Vorstoß richtete sich in erster Linie gegen die griechischen Beschwerdeausschüsse für Asylanträge. Weiterlesen →

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(Saarbrücken] „Arbeit in der Krise“ am 9. Mai 2017

Arbeit in der Krise
Diskussion mit Dr. Luitpold Rampeltshammer
Leiter der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt der Universität des Saarlandes
 Dienstag, den 9. Mai ab 18 Uhr
Ladenlokal juz-united, Blumenstraße 32, 66111 SB

Die Krise der Europäischen Union kennt Gewinner und Verlierer. Der freie europäische Binnenmarkt bedingt die freie Lohn- und Standortkonkurrenz mit weitreichenden Folgen für die abhängig Beschäftigten. Europaweit werden in Folge dieser Konkurrenz Flächentarifsysteme ausgehebelt, Gewerkschaften die Grundlagen entzogen und Solidarsysteme geschleift. Während die Lohnquote – der Anteil der abhängig Beschäftigten am erarbeiteten Sozialprodukt –  europaweit rapide sinkt, prekäre Arbeitsverhältnisse und Armut zunehmen, hat sich die Anzahl der Millionäre in den letzten zehn Jahren verdreifacht.
Die Politik des freien Binnenmarktes richtet sich offensichtlich gegen die
abhängig Beschäftigten – allerdings mit unterschiedlichen Folgen in den einzelnen Ländern.
Welche Antworten auf diese Entwicklung gibt es jenseits von Standortnationalismus und Rassismus?
Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit euch und dem Referenten diskutieren.
Die Gruppe „Griechenlandsolidarität Saarbrücken“ engagiert sich – ausgehend von Solidaritätskampagnen mit Krisenopfern in Griechenland – für ein solidarisches und soziales Europa.
Kontakt und Infos:
griechenlandsolidaritaet-sb@web.de facebook.com
GriechenlandsolidaritaetSaarbruecken
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[Kassel] „KRISE, SOZIALE AUSWIRKUNGEN UND WIDERSTAND IN GRIECHENLAND HEUTE“ am 1. Juni 2017

„KRISE, SOZIALE AUSWIRKUNGEN UND WIDERSTAND IN GRIECHENLAND HEUTE“
DONNERSTAG 1. JUNI 2017 UM 19:30 UHR
CAFÉ BUCH-OASE, GERMANIASTRASSE 14, KASSEL WEST

REFERENT: PROFESSOR DR. SKEVOS PAPAIOANNOU
Soziologe, Uni Kreta, Gastprofessur in Kassel

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Korrupte Deutsche in Griechenland

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__bmw-logo„In Griechenland wurden endlich lange Zeit politisch verhinderte Strafverfahren gegen BMW Mercedes wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche eingeleitet.

Wegen ausgedehnter Steuerhinterziehung der Firmen Mercedes – BMW und der Bestechung griechischer Amtsträger durch die Daimler AG bestellte in Griechenland der Wirtschaftsstaatsanwalt die Einleitung eines Strafverfahrens gegen die Verantwortlichen der beiden Gesellschaften.
Das Thema hatte der griechische Radiosender „Sto Kokkino“ im August 2014 aufgedeckt.

BMW und Mercedes werden Schmuggel und Geldwäsche angelastet

Laut der griechischen Wirtschaftszeitung „AGORA“ werden nach dem wegen Schmuggel und „Schwarzgeld-Wäsche“ von den Wirtschaftsstaatsanwälten eingeleiteten Strafverfahrens Mercedes-Benz und BMW in Griechenland auf die Anklagebank gebracht. Parallel wird damit gerechnet, dass in einer ersten Phase Geldstrafen in Höhe von entsprechend 66 Mio. Euro und 36 Mio. Euro verhängt werden.“
(Beitrag vom Griechenlandblog)    weiterlesen

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[Berlin] Solidarische Nachbarschaft in Perama am 11. April 2017

Bericht über ein Nachbarschaftszentrum

Vorgetragen von Regina Freuer und Elisabeth Voß
mit anschließender Diskussion

11.4.17 | 19 Uhr | RegenbogenCafé

Lausitzer Straße 22
10999 Berlin
Telefon: +49 30 695795 0
Fax: 030 91484295
Email: Mailadresse Info
Internet: www.regenbogenfabrik.de

Perama ist eine Kleinstadt, nicht weit von Athen, mit 60 Prozent Erwerbslosigkeit. Seit den Platzbesetzungen 2011 organisieren sich NachbarInnen, unterstützen sich gegenseitig und kämpfen gemeinsam mit anderen Initiativen.

Mit unserer Spendenkampagne für eine Nachbarschaftsküche möchten wir die „Freie Vereinigung“ in Perama unterstützen und die rebellische Nachbarschaft ermutigen, nicht aufzugeben.
Mehr Infos hier.

Bericht vom Projekt und Diskussion mit Regina Freuer (Hamburg, Einwohnerverein St. Georg von 1987) und Elisabeth Voß (NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg).

Eintritt frei – Spenden willkommen.

 

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[München] „WASSER IST MENSCHENRECHT – EU erzwingt Wasserprivatisierung in Griechenland“ am 26. April 2017

Mittwoch, 26.04.2017, 19:00 Uhr
EineWeltHaus, Schwanthaler Str. 80, Raum 211/212

WASSER IST MENSCHENRECHT – EU erzwingt Wasserprivatisierung in Griechenland 

Vortrag und Diskussion mit

Georgios Archontopoulos,  Präsident der Gewerkschaft der Wasserwerke von Thessaloniki

Christiane Hansen,  Wasser Allianz München

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[Berlin] Filmvorführung „Paradoxe Heimat“ am 3. Juni 2017

Dokumentarfilm ‚Paradoxe Heimat‘
Regie: Nikos Aslanidis
Mit Efstathios Chaitidis
GR 2014, 54 Min., dt./griech. O.m.U.

Filmveranstaltung und anschließendes Gespräch mit dem Protagonisten Dr.
Efstathios Chaitidis.

Samstag, 3. Juni 2017, um 18 Uhr im Regenbogenkino, Lausitzer Str. 22

Der Dokumentarfilm ‚Paradoxe Heimat‘ erzählt das Leben des Dr.
Efstathios Chaitidis.
Als im August 1944 die deutschen Besatzungstruppen ein Massaker an der
Zivilbevölkerung in seinem Geburtsort Pyrgoi, einem kleinen Dorf in
Nordgriechenland verübten, wurde er als kleiner Junge seiner Mutter und
seiner vier Geschwister beraubt. Efstathios Chaitidis überlebte, da sein
Vater zu jenem Zeitpunkt mit ihm in die Berge geflohen war.
Seinen Vater verlor er wenige Jahre später, als dieser während des
griechischen Bürgerkrieges von einem griechischen Gericht zum Tode
verurteilt und hingerichtet wurde.

Mittelos reiste Efstathios Chaitidis Ende der 50er Jahre als
Gastarbeiter nach Deutschland. In den 60er Jahren erhielt er in
Deutschland politisches Asyl, als die Militärregierung in Griechenland
seinen griechischen Pass einkassierte. So wurde die Gesellschaft zur
neuen Heimat, aus der die Mörder seiner Familie gekommen waren und in
der kaum ein Bewusstsein über die von deutschen Truppen in Griechenland
begangenen Verbrechen herrschte.

Die persönlichen Lebensgeschichte von Dr. Efstathios Chaitidis erzählt
von der Kraft des Über- und Weiterlebens trotz schmerzhaftester Verluste
und von der Unvereinbarkeit individueller Erfahrungen und Biographien
mit nationalen Narrativen.

 

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[Kassel] „WASSER IST MENSCHENRECHT! STOPPT DIE PRIVATISIERUNG DES WASSERS IN GRIECHENLAND!“ am Donnerstag 27. April 2017

++SAVE GREEK WATER!++SAVE YOUR WATER!++
++SOLIDARITÄT MIT GRIECHENLAND!++ALLILEGYI STIN ELLADA!++

Einladung zu einer spannenden Diskussionsveranstaltung:
„WASSER IST MENSCHENRECHT!
STOPPT DIE PRIVATISIERUNG DES WASSERS IN GRIECHENLAND!“

Donnerstag 27. April 2017 um 19:00 Uhr (bis ca. 21:00 Uhr)
Café Buch-Oase, Germaniastrasse 14, Kassel West

Die EU und IWF wollen Griechenland zwingen, die zwei grössten und ertragreichsten Wasserwerke in Thessaloniki und Athen an private Investoren abzugeben. Was sich ereignete, wie der Widerstand bisher erfolgreich organisiert wurde und welche Risiken den Verbrauchern und Beschäftigten drohen, darüber berichten und diskutieren die Referenten.

GIORGOS ARCHONTOPOULOS
Präsident der Gewerkschaft der Wasserwerker in Thessaloniki
Sein Bericht wird direkt ins Deutsche übersetzt.

PROFESSOR DR. SKEVOS PAPAIOANNOU
Soziologe, Uni Kreta, Gastprofessur in Kassel

Eintritt frei – Spenden erbeten

Weitere Infos in der angefügten pdf-Datei (Web-Flyer)
Dieser Text ist hauptsächlich für E-Mail Verteiler gedacht.

Freundliche Grüsse
Wolf Zimmermann
Mobil +49(0)162 8645595
Fax +49(0)322 22445189
zimmer-w@gmx.de

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Netzwerk der Griechenlandsolidarität: Bitte unterschreiben Sie unsere Petition gegen Wasserprivatisierung in Griechenland!
Bereits über 100.000 Unterzeichner/Innen!
Petition unterschreiben

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[Berlin] «Würde durch Besetzung» am 27. April 2017


Liebe Kollegin, lieber Kollege
wir möchten dich gerne zu einer Veranstaltung einladen:

«Würde durch Besetzung» – über die Erfahrungen der Selbstorganisation
von Arbeiter*innen von besetzten Betrieben

am 27. April um 19 Uhr in Jockel’s Biergarten
Ratiborstraße 14c, Berlin
(Bus M29 H Glogauer Straße)

Dies ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe im Rahmen der Ausstellung

Selbstorganisation und Widerstand

Fotoreportage – Diskussion – Filmvorführung

Seit gut 9 Jahren befindet sich Griechenland in der «Krise». Das
Spardiktat der Troika hält die griechische Gesellschaft seitdem im
Würgegriff. Perspektivlosigkeit und soziale Unsicherheit sind zur
Normalität für weite Teile der Gesellschaft geworden.

Immer mehr Menschen erkennen, dass ihnen der griechische Staat und die
Troika keine würdevolle Perspektive mehr bieten können und
organisieren sich unabhängig. Dabei ist der Widerstand gegen die Krise
und deren Auswirkungen äußerst vielfältig. Proteste gegen
Privatisierungen, Zwangsversteigerungen und den Ausverkauf von
Bodenschätzen und die damit einhergehende Umweltzerstörung verzahnen
sich mit Besetzungen von leerstehenden Häusern durch Geflüchtete, dem
Aufbau solidarischer Kliniken oder Volksküchen und Nachbarschaftszentren.

Wir die laden Aktiv- ist_innen aus diesen Projekten nach Deutschland ein
und sammeln Spendengelder zur Unterstützung verschiedener Projekte vor Ort.

Gemeinsam mit dem Fotografen Giovanni Lo Curto haben wir eine
Fotoausstellung über die Krise und den Widerstand erstellt, welche
Eindrücke von unseren letzten Reisen im Herbst 2016 sammelt.

Begleitende Veranstaltungsreihe über unsere Erfahrungen:

27.04. «Würde durch Besetzung» Selbstorganisation von Arbeiter*innen in
besetzten Betrieben

12.05. Film «Parko» und seinen Protagonist*innen über ein Stück
selbstorganisiertes Athener Stadtleben

18.05. «Netzwerke der Solidarität» über die vielfältigen
Verbindungen zu den Gruppen und Projekten in Griechenland

01.06. mit «Zwangsräumung verhindern!»
über den Widerstand gegen Verdrängung und für bezahlbaren Wohnraum
in Griechenland und hier.
(Gemeinsam mit dem Bündnis «Zwangsräumung verhindern!»)

Alle Veranstaltungen um 19 Uhr in Jockel’s Biergarten,
Ratiborstraße 14c, Berlin

Der Film Parko läuft im Regenbogenkino Lausitzerstraße 22.

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