[Hamburg] Theater „Distomo Unbeglichene Schuld(en)“ am 1. Februar 2017

image-3Distomo Unbeglichene Schuld(en)
1. Februar 2017, 20:00 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45, 20099 Hamburg
Eintritt: 10.-, (Hamburgpremiere)

Dokumentarisches Theaterstück zu dem Massaker der SS in Distomo und den noch aus­stehenden Reparations- und Entschädigungszahlungen an Griechenland.

Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt.

Das Stück spannt den Bogen vom historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen Kämpfen der Überlebenden.

Verwendet werden Dokumente, die Zeugnis über die SS- und Wehrmachtsverbrechen in Griechenland ablegen, Auskunft über deutsche Politik in Entschädigungsfragen geben und den Verlauf der langwierigen Prozesse der Entschädigungskläger*innen nachvollziehbar machen. Thematisiert wird außerdem der Umgang Deutschlands mit den Tätern, die ohne Furcht vor Strafverfolgung leben konnten und sich bis in die 1980er Jahre ungehindert öffentlich versammeln durften.

Das Theaterstück richtet sich gegen diese Abwehrstrategien, erinnert an die Opfer deutscher NS-Massaker und solidarisiert sich mit den finanziellen und politischen Forderungen der Überlebenden.

https://theaterprojektdistomo.wordpress.com/

Flyer: flyer-01022017

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[Wien] „Griechenland: Regionalmacht oder Kolonie der EU?“ am 17. Februar 2017

elefant-schrankGriechenland: Regionalmacht oder Kolonie der EU?

Mit unserer Veranstaltung wollen wir die wirtschaftliche und politische Rolle Griechenlands am Balkan und in Europa behandeln. Gleichzeitig soll bei dieser Gelegenheit die deutsche Übersetzung des Buches „Griechenland – eine moderne Halbkolonie“ vorgestellt werden.

Es diskutieren:

Michael Pröbsting (RKO BEFREIUNG, Autor des Buches „Griechenland – eine moderne Halbkolonie“)

Hermann Dworczak (KOMITEE „SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND“)

Freitag, 17.02. 18 Uhr
ORT: Amerlinghaus, Stiftg. 8, 1070 Wien

Eine Veranstaltung der RKO BEFREIUNG und des KOMITEES „SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND“

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[Berlin] Hellas Filmbox Berlin vom 18. bis 22. Januar 2017

2017_poster_announcement„Hellas Filmbox Berlin  ist ein griechisches Filmfestival. Es wurde im Frühjahr 2015 gegründet, um das hochaktuelle und künstlerisch äußerst spannende Filmschaffen Griechenlands in den Fokus des deutschen Publikums zu rücken. Gerade das Medium Film ist wie kaum ein anderes in idealer Weise geeignet, zu einer Erweiterung des Blickwinkels auf die griechische Kultur insgesamt beizutragen.“ weiterlesen auf der Netzseite des Festivals

Siehe auch: Costa-Gavras als Ehrengast des Filmfestivals Hellas Filmbox Berlin am 18. Januar 2017

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[Berlin] „Wasser ist Menschenrecht! Auch in Griechenland.“ Veranstaltung am 21. Februar 2017

wasser

VORTRAG UND DISKUSSION 21. FEBRUAR 2017
DGB-HAUS Keithstr. 1-3
Wilhelm-Leuschner-Saal
19 UHR
mit
– Yiorgos Archontopoulos, Präsident der Gewerkschaft der
Wasserwerke von Thessaloniki und
– Claus Kittsteiner,  Berliner Wassertisch

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin zusammen mit
Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin, attac Berlin, DGB Region Berlin, GEW Berlin, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Verdi Berlin

Der Kampf gegen die Wasserprivatisierung in Griechenland und Berlin
Griechenland soll gezwungen werden, die zwei größten Wasserwerke in Thessaloniki und Athen zu privatisieren. Die Empörung darüber ist groß und der Widerstand wächst. „Die Versorgung mit Wasser ist ein Menschenrecht.

Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware.“ Dieser von fast 2 Millionen Menschen unterzeichnete Appell hat 2013 die EU dazu bewogen, Wasser von den Privatisierungsvorhaben auszunehmen – außer in den südlichen Ländern, in denen die Troika die Politik unter Druck setzt, auch die Versorgung mit Wasser zu privatisieren. So musste das griechische Parlament zustimmen, die großen Wasserwerke EYDAP und EYATH in den neu gegründeten, von den Gläubigern kontrollierten Superfond zur Privatisierung zu überführen, um die nächsten Kredite erhalten zu können.

Damit unternehmen die EU-Institutionen einen erneuten Anlauf zur Privatisierung des Wassers in Griechenland. 2014 war das Vorhaben am Widerstand der Bevölkerung gescheitert. Ein Referendum in Thessaloniki gegen die Übernahme der Wasserwerke war von 213.508 Menschen unterzeichnet worden, das entsprach mehr als 98% der abgegebenen Stimmen.

Wir unterstützen den Widerstand gegen die Wasserprivatisierung in Griechenland!

Wie die vielen Beispiele in europäischen Städten zeigen, wurde nicht nur die Versorgung schlechter, sondern gleichzeitig stiegen auch die Preise. Steigende Preise aber heißen für Griechenland, dass große Teile der Bevölkerung nur noch ungenügenden oder keinen Zugang zu Wasser mehr hätten. Die griechische Verfassung verbietet die Privatisierung von Wasser. Auf dieser Grundlage wehren sich die Griech*innen vor Gericht gegen die Privatisierung. Der Druck von unten aus Europa ist entscheidend. Auch 2014 war es der Druck der Öffentlichkeit, der die Privatisierung der Wasserwerke in Thessaloniki verhindert hat.

Deswegen hat das Netzwerk der Griechenlandsolidarität u. a. eine Petition gegen die Wasserprivatisierung in Griechenland gestartet – unterschreiben Sie hier:

http://weact.campact.de/petitions/wasser-ist-menschenrecht-stoppt-die-wasserprivatisierung-in-griechenland-1

Flyer: wasserprivatisierung_gr

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[Hamburg] „Das SS-Massaker von Distomo und der Kampf eines Überlebenden um Gerechtigkeit“ am 1. März 2017

ArgyrisCover*Veranstaltung des AK-Distomo im Rahmen des „Jour Fixe
Gewerkschaftslinke Hamburg“ *

am Mittwoch, am 1. März, 18.30 Uhr im Curiohaus, Rothenbaumchaussee
15, Hamburg

„*Das SS-Massaker von Distomo und der Kampf eines Überlebenden um
Gerechtigkeit“*

*- Argyris Sfountouris* berichtet über seinen Kampf um Gerechtigkeit
*- Patric Seibel* trägt Auszüge aus seiner Biografie über Argyris
Sfountouris vor
*- Vertreter_innen des AK Distomo* berichten über den Stand der
politischen und juristischen Auseinandersetzung in der
Entschädigungsfrage. (Der AK Distomo setzt sich seit vielen Jahren
für die Entschädigung von NS-Opfern ein).
– *Anschließend Diskussion*

Argyris Sfountouris war noch nicht vier Jahre alt, als deutsche
Soldaten während der Besatzung Griechenlands am 10. Juni 1944 in
seinem Heimatdorf Distomo seine Eltern und 216 andere Dorf-bewohner
jeden Alters und Geschlechts grauenhaft hinmetzelten. Er hatte großes
Glück, dass er überlebte.

Der Hamburger Autor Patric Seibel hat eine Biografie über Argyris
Sfountouris verfasst, die im Oktober 2016 im Westendverlag unter dem
Titel „Ich bleibe immer der vierjährige Junge von damals“ erschienen
ist. Patrick Seibel zeichnet darin ein einfühlsames Portrait eines
vielschich-tigen Lebens. Argyris wird nach dem Krieg getrennt von
seinen Schwestern, überlebt zunächst in Waisenhäusern in Griechenland
und gelangt schließlich in die Schweiz, wo er in einem Kinderdorf für
Kriegswaisen aus ganz Europa aufwächst. Er studiert, wird Physiker,
Lehrer, Entwicklungs-helfer, Übersetzer und Autor. Argyris kämpft Ende
der 60er/Anfang der 70er Jahre von der Schweiz aus gegen die
Militärdiktatur in Griechenland.

Argyris Sfountouris ist unter anderem durch den Dokumentarfilm „Ein
Lied für Argyris“ von Stefan Haupt sowie durch einen Auftritt in der
am 31. März 2015 im ZDF ausgestrahlten Satiresendung »Die Anstalt«zu
einer international bekannten Persönlichkeit geworden. Zuletzt
erschien sein Buch „Schweigen ist meine Muttersprache: Griechenland –
seine Dichter, seine Zeitgeschichte.“

Immer wieder geht es ihm um Gerechtigkeit für die Hinterbliebenen von
Distomo und um das Ein-fordern deutscher Verantwortung. Argyris
Sfountouris kämpft für eine wahrheitsgetreue Geschichtsschreibung und
für die Aufarbeitung deutscher Kriegsverbrechen in Griechenland. Seit
über 20 Jahren setzt er sich für eine Entschädigung der Opfer ein. Er
klagte gemeinsam mit vielen Men-schen aus Distomo vor Gerichten in
Deutschland und in Griechenland auf Entschädigungszahlun-gen. Mit der
deutschen Verweigerungshaltung in dieser Frage findet er sich bis
heute nicht ab.

*Unterstützer:*
GEW Hamburg
ver.di, Ortsverein Hamburg, Fachbereich 08

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[Rom] Plan B Konferenz, 11./12. März 2017

plan bDie nächste Plan B Konferenz, wird am 11./12. März 2017 in Rom stattfinden, als Gegen-Konferenz zum 60ten Jahrestag des Vertrages von Rom. Mit den Wahlen in Frankreich und Deutschland und der Ratifizierung von CETA – das abgelehnt werden könnte durch die Weigerung von nur einem Parlament eines Staates der EU. 2017 wird ein wichtiges Jahr für Europa.

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FaktenCheck:EUROPA

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Der Vorläufer (im Jahre 2015) hieß so

Gegen eine EU der Banken und Konzerne – für Solidarität und Demokratie – Nr. 1

Das Brexit-Ja vom 23. Juni verschärft die Krise der EU vor allem auf der ökonomischen Ebene. Die Spanien-Wahl am 26. Juni dürfte diese Krise auf der politischen Ebene zuspitzen. EIN wichtiger Ausgangspunkt für die wirtschaftliche und politische EU-Krise ist am anderen Ende der Europäischen Union zu suchen: in Griechenland. Dort sagten vor exakt einem Jahr in einem Referendum mehr als 60 Prozent der griechischen Bevölkerung „Ochi – Nein“ zum Diktat der „Troika“, zur Erpressung durch EU, EZB und IWF. Doch die Troika setzte sich durch. Syriza kapitulierte. Troika und griechische Regierung setzen inzwischen in Griechenland das Programm der Gläubiger durch. Gegen den erklärten Willen der Bevölkerung. Mit noch mehr Kürzungen öffentlicher Ausgaben. Mit weiteren Erhöhungen der Verbrauchersteuern. Mit zusätzlichen Kürzungen bei den Renten. Und mit einem nochmals verschärften Ausverkauf öffentlichen Eigentums. Weiterlesen →

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[Hannover] Karl Heinz Roth zur Reparationsschuld am 14. März 2017

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Lesung und Diskussion mit Karl Heinz Roth

Dienstag, 14.03.2017
19.00 Uhr:
Kulturzentrum Pavillon

Kleiner Saal
Lister Meile 4
30161 Hannover
Eintritt frei

Mehr Infos HIER

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[Wien] Zur Lage in Griechenland am 17./18. März 2017

Veranstaltung „Lage in Griechenland“
am Freitag, den 17. März um 19 h,

Seminar
am Samstag, den 18. März von 10 h bis 15 h,

-Linke Organisationen in Griechenland (Voula)
-Flüchtlinge in Griechenland (Voula)
-Lage in Portugal (Karl Fischbacher).

Wo?
Alles im Amerlinghaus
1070 Wien, Stiftgasse 8

 

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Vor einem Jahr haben wir in Solidarität mit dem griechischen Frauen-Solidarität-Zentrum in Thessaloniki Geld gesammelt. Es war ein großer Erfolg.

Nun haben die Gruppe Arbeiter*innenstandpunkt (AST) und das Komitee Solidarität mit dem Widerstand in Griechenlan (Wien) für die griechische

FRAUENINITIATIVE GEGEN SCHULDEN UND SPARPOLITIK

im Frauen-Solidarität-Zentrum wieder gesammelt. Es war uns wesentlich, dass wir schon vor Weihnachten Geld schicken .Wir haben bereits am 18.11.2016 € 1.500,- aufgegeben, ohne dass wir noch gesammelt hatten. Und per 10.1.2017 kam die schöne Summe von € 1.915,- herein. Wir werden die Sammlung zumindest bis 17. März fortführen.

Voula, die Gründerin des Frauenzentrums, wird auf Initiative des Komitees nach Wien kommen– zu folgender/m Veranstaltung bzw. Seminar:

Lage in Griechenland
am Freitag, den 17. März um 19 h,

Seminar
am Samstag, den 18. März von 10 h bis 15 h,

-Linke Organisationen in Griechenland (Voula)
-Flüchtlinge in Griechenland (Voula)
-Lage in Portugal (Karl Fischbacher).

Wo?
Alles im Amerlinghaus
1070 Wien, Stiftgasse 8

Solltst du noch nicht für das Frauenzentrum gespendet haben, kannst Du in den Veranstaltungen Deine Spende in einen Korb stecken.
Solltest Du nicht kommen, aber dennoch eine Spende geben wollen

bringe sie beim nächsten Treffen des Komitees, am 31.1.2017, um 19 bis 21 h, im Amerlinghaus, 1070 Wien, Stiftgasse 8. oder bei einem anderen Treffen mit
Aktuelle Termine und Themen findest du auf unserer Homepage
http://griechenlandkomitee.wordpress.com/
Du kannst die Spende auch direkt an die FRAUENINITIATIVE GEGEN SCHULDEN UND SPARPOLITIK schicken- unter Frauenzentrum (Konto siehe unten).

Schreiben der Fraueninitiative mit dem Konto und Artikel des Komitees „Solidartät mit dem Widerstand in Griechenland“:

FRAUENINITIATIVE GEGEN SCHULDEN UND SPARPOLITIK

Wir sind eine Basisinitiative, die ihre Arbeit im Jahr 2011 als Reaktion auf die ausgebrochene Krise begann- weil wir, die Frauen, immer die ersten Opfer staatlicher Sparmaßnahmen sind.
Wir sind immer
▪ die ersten die entlassen und die letzten die wieder eingestellt werden
▪ diejenigen mit dem höchsten Prozentsatz an Arbeitslosigkeit – bei jungen Frauen liegt die Arbeitslosigkeit über 60%
▪ die mit den niedrigsten, den Lebensunterhalt nicht sichernden Pensionen – dank der jahrelangen ungerechten (ungleichen) Bezahlung
▪ die mit dem höchsten Anteil an Nichtversicherten
▪ die ersten Opfer von Gewalt und sexueller Belästigung auf der Straße, in den Betrieben und auch innerhalb der Familien
▪ diejenigen, die die Last der Auswirkungen zu tragen haben, die sich aus der Demolierung des öffentlichen Sozial-, Gesundheits- und Bildungssystems ergeben (wir sind es, die die Alten-, Kranken- und Kinderversorgung aufrecht halten)
▪ die, die ihre Kinder nicht mehr kostenfrei in öffentlichen Spitälern zur Welt bringen können und deren Neugeborene als Pfand zurückbehalten werden bis die Spitalrechnung bezahlt ist

Die FRAUENINITIATIVE hat bislang einige Aktionen gestartet, die sich auf die oben beschriebenen Zustände beziehen, die alle eine Folge der Politik der Troika sind.
Unter diesen Umständen und weil sich die Krise verschärft, leben wir Frauen in Entbehrung und Armut. Wir verfügen nicht einmal über ausreichende Mittel, für unseren Lebensunterhalt und um unsere Kinder aufzuziehen (Ernährung, Bekleidung, Heizung, Gesundheitschecks, Impfungen, allgemeine medizinische Versorgung usw.).

Diese sich ständig verschärfende humanitäre Krise, die noch lange andauern wird, ist der Hintergrund für den Versuch der FRAUENINITIATIVE, ein Solidaritätszentrum für Frauen ins Leben zu rufen. Es soll allen Frauen und insbesondere Alleinerzieherinnen offen stehen. Es soll ein „offener“ Raum sein, an dem jede von uns ihre Stimme erheben kann und gehört wird. Unsere Selbstorganisation wird es ermöglichen, Widerstand zu leisten und eine kollektive Antwort auf unsere Probleme zu geben.

Unser Ziel ist ein „FRAUENSOLIDARITÄTSZENTRUM“ das von 10 Uhr vormittags bis zum späten Abend geöffnet ist und Folgendes zur Verfügung stellen bzw. sichern soll:
▪ Rechtsberatung bei häuslicher Gewalt, in Gesundheitsfragen usw.
▪ Abende mit kollektivem Kochen und Essen
▪ Direkte Aktionen gegen Probleme die wir auf uns zukommen sehen wie z.B. das Abdrehen der Stromversorgung eines Haushaltes, schwindende bzw. gar nicht mehr vorhandene Gesundheitsvorsorge, Delogierungen u.ä.m.
▪ Mit unserem Slogan „Keine Frau alleine in der Krise!“ antworten wir auf die anachronistische Kultur von Gewalt, Barbarei und Vereinzelung mit einer anderen Kultur, mit einer Kultur von SOLIDARITÄT, SELBSTORGANISATION, KOOPERATION, GEGENSEITIGER HILFE und DIREKTER AKTION. Dies soll gemeinsam mit ähnlichen Bewegungen in der Stadt geschehen (wie z.B. Wohlfahrtseinrichtungen, soziale Zentren für Immigranten, Ärzte der Welt, Bürgerinitiativen etc.)

Wir appellieren an alle Frauenorganisationen, unser Projekt entsprechend ihrer Möglichkeiten finanziell zu unterstützen, entweder durch Fundraising für die Restaurierungskosten (wie z.B. für Elektrizitäts- und Installationsarbeiten, Wände-ausmalen, für die Möblierung ebenso wie für Plakate und weitere Informationsmaßnahmen) oder indem sie sich verpflichten, monatlich einen bestimmten Betrag zu überweisen – zehn oder zwanzig Euro, damit wir unsere monatlichen laufenden Ausgaben finanzieren können, solange bis wir mit den Aktivitäten des Zentrums ein eigenes Budget erwirtschaften können.

Schlussendlich ist es für uns sehr wichtig, engeren Kontakt mit ähnlichen Frauen- und Solidaritätsinitiativen aufzubauen.

IN KOORDINATION MIT ALLEN BEWEGUNGEN AUF ZUM SIEG!!!

Kontakt: Voula Taki 00306974796621
Kontonummer: 425/624773-33 (National Bank of Greece-NBG)
Iban:GR5601104250000042562477333
(Name: Evangelia Koumandraki)
BIC:ETHNGRAA Komitee „Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland“ (Wien)
unterstützt die Fraueninitiative gegen Schulden und Sparpolitik, Thessaloniki

Das Elend der Bevölkerung in Griechenland wird immer größer und die bürgerlichen Medien schweigen das tot. Warum? Die europäischen KapitalistInnen und besonders ihre Banken haben mit dem Elend in Griechenland viele Profite gemacht und die kapitalistischen Medien sind ihr Sprachrohr.

Nun werden immer mehr Wohnungen oder Häuser von Arbeitslosen zwangsversteigert – und die MaklerInnen und Banken machen wieder viel Geld. Es gibt Widerstand in Griechenland, aber die griechische Regierung mit dem europäischen Kapital im Rücken, konnte diesen immer wieder niederschlagen.

Zehntausende sind obdachlos, haben nichts zu Essen und ihre Kranken kein Spital. Die Fraueninitiative gegen Schulden und Sparpolitik in Thessaloniki unterstützt diese Menschen. In ihrem schmucken Kellerlokal bieten sie arbeitslosen Frauen und Armen (mitunter auch Männern), die nichts zum Essen haben und/oder denen die Banken ihre Wohnung raubten und nun keine Schafplatz haben, einen Platz. Sie kommen zum Essen oder auch zum Duschen, zum Haarschneiden etc. oder nur zum Aufwärmen – im Winter ist es auch im südlichen Griechenland sehr kalt. Auch gebrechlichen Menschen und Kindern wird geholfen. Daneben können die Mitglieder Lernen, Nähen, Kochen und vor allem Diskutieren.

Und zu diskutieren gibt es viel: wie können Zwangsversteigerungen von Wohnungen der Arbeiterlosen verhindert werden (und sie sich mit anderen eine Bewegung erfolgreich geführt, dass der Staat diese Handlungen stoppen mußte); wie kann erfolgreicher Widerstand gegen die Sparmassnahmen organisieren; wie können wir selbstverwalteten Projekt , die Flüchtlinge schützen, etc. Viele die Mitglieder des Frauenzentrum sind Aktivistinnen und sehr kämpferische Frauen und beteiligen sich an Aktionen gegen die Sparmassnahmen, gegen Rassismus und Faschismus. Sie wollen konkrete Hilfe leisten, doch ihr Ziel ist eine Gesellschaft, die allen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und dafür treten sie aktiv ein.

Daneben gibt es ein Heer von Flüchtlingen, die von der griechischen Bevölkerung größtenteils unterstützt werden, auch wenn sie selber arm sind. Die Frauen des Zentrums haben die Not der Flüchtlinge in Idomeni gelindert. Als die Regierung diese – auf Geheiß der Troika – sie von dort vertrieben hatten, mussten viele nach Thessaloniki übersiedeln. Die Bevölkerung und das Frauen-Zentrum halft ihnen. Die Frauen-Initiative nahmen vor allem Frauen mit Kindern in ihren Wohnungen auf, das Frauen-Zentrum half und hilft noch immer mit Geld- und Sachspenden und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Um die ImmigrantInnen von der Bevölkerung zu isolieren und jeglichen Kontakt der Unterstützungsvereine mit den ImmigrantInnen zu vermeiden hat die Troika und ihre gehorsame „linke“ Regierung die Flüchtlinge ihn „Camps“ eingeschlossen und die HelferInnen von dort ausgeschlossen. Sie fürchten zu Recht den gemeinsamen Kampf der Flüchtlinge mit der griechischen Bevölkerung gegen ihre rassistische und menschenverachtende Politik.

Das Wiener Komitee Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland ist jetzt 4 Jahre alt und hat mit Bulletins, Seminaren und Veranstaltungen und versuchte auch mit die Einladung von griechischen Aktivistinnen die Wiener Linken über die Situation in Griechenland zu informieren. Daneben haben wir Geld- und Sachwerte gesammelt und nach Griechenland geschickt, um den griechischen Widerstand zu stärken. Wir hatten auch wiederholt für das Frauen-Zentrum in Thessaloniki gesammelt. Jetzt ist die finanzielle Situation des Zentrums aufgrund der immer größten Not in einer sehr prekär Lage und deshalb haben wir beschlossen wieder eine Sammlung zu organisieren.

Die arbeitende Bevölkerung in Griechenland ist sehr solidarisch, und in Österreich? Wir haben schon € 1.960 gespendet und gesammelt. Und du? Wir bitten dich um Unterstützung. Könntet du bei Feiern, im Vereinen, in deinem Betriebe oder in deiner Familien und im Freundeskreis, etc. sammeln. Oder hast du selbst ein bisschen Geld für das Frauen-Zentrum?

Wir würde uns sehr freuen, wenn du persönlich – auch mit FreundInnen – in den Veranstaltungen kommen könntest und – wenn du willst – mit uns diskutieren würdest.

Solidarische Grüße

Heinrich 17.1.217

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Privatisierungen gehen weiter – aber auch der Widerstand

(von Ralf Kliche)
Nachdem der Übergang der 14 lukrativen Regionalflughäfen an Fraport beschlossen ist und noch in diesem Jahr erfolgen soll, sucht die griechische Privatisierungsagentur HRADF jetzt kurzfristig auch Käufer für die restlichen, noch nicht privatisierten 23 griechischen Flughäfen. Wie verschiedene Medien berichteten, löst damit Griechenland eine Verpflichtung ein, die es in den letzten Verhandlungen gegenüber den Kreditgebern eingegangen ist. Der Verkauf soll noch bis zum September dieses Jahres abgeschlossen sein. Man darf gespannt sein, ob dies gelingen wird, da diese Flughäfen nicht profitabel sind, zumal die von der HRADF gesetzte Bieterfrist bereits am 24.06.2016 ausläuft. Um welche Flughäfen es sich im Einzelnen handelt, kann der Quelle entnommen werden.

Der Widerstand der Beschäftigten gegen diese weiteren Privatisierungen, wie auch gegen den Fraport-Deal wird fortgesetzt. Nachdem sich z.B. die Fluglotsen immer wieder den landesweiten Streiks gegen die Rentenkürzungen etc. angeschlossen hatten, werden derzeit vom 20.06. bis zum 25.06. die Regionalflughäfen aus Protest gegen die Fraport-Übernahme bestreikt. Einem Bericht von airliners.de zufolge hat die Gewerkschaft OSYPA das Flughafenpersonal, 1200 Mitarbeiter aus Bodenabfertigung und Check-in, zum Streik aufgefordert. Das Auswärtige Amt hat deshalb einen Reisehinweis herausgegeben, dass von den Streiks auch der Tourismus betroffen sein kann. Weiterlesen →

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