[Berlin] Yanis Varoufakis diskutiert mit Joseph Vogl über das europäische Finanzsystem am 17.09.2016

Vom 07.09. bis 17.09. findet in Berlin ein internationales Literaturfestival statt. Am 17.09. diskutiert Yanis Varoufakis mit Joseph Vogl über das europäische Finanzsystem, ab 19.30 Uhr im Haus der Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, 10719 Berlin. Die Einzelkarte kostet zum Normalpreis 8 €.
Mehr Infos: http://www.literaturfestival.com/programm
Das Programm zum Download

varufakis_literaturfestival

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Das beste Hotel

„Kein Pool, keine Minibar, kein Roomservice und trotzdem
DAS BESTE HOTEL EUROPAS

Das City Plaza ist ein Hotel im Herzen von Athen. Es war ein Symbol der griechischen Krise. Jahrelang war es geschlossen. Heute ist das City Plaza wieder geöffnet und voll belegt. Die neuen Gäste kommen von überall her. Aus Syrien, dem Irak, Pakistan, Iran oder Afghanistan. Die Menschen im Hotel kamen mit nichts und bezahlen nichts. Sie alle sind geflüchtet und viele gehören zu jenen 50.000 Verzweifelten, die derzeit in Griechenland im Nirgendwo und in Elendslagern ausharren, weil das Europa der Zäune sie ausgesperrt hat. Weiterlesen →

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Portugal: Der Linksblock und sein Kampf gegen die Austerität

Portugal Politics
Die Neupositionierung der politischen Debatte

von Hugo Monteiro
aus Sand im Getriebe 120 (Link)

Die Koalition der Rechtsparteien gewann die Wahl im Oktober 2015 mit einem Stimmenanteil von 38%. Sie schaffte es jedoch nicht, eine Mehrheit im Parlament zu gewinnen, die eine Rechtsregierung unterstützen würde. Die Sozialistische Partei (PS) erreichte 32% der Stimmen und wurde dazu gezwungen, sich von ihrer neoliberalen Agenda, die sie noch im Wahlkampf verfolgt hatte, abzuwenden, um so den Bedingungen der linken Parteien zu entsprechen und mit ihnen eine Mehrheit im Parlament für sich gewinnen zu können. Diese Bedingungen umfassten das Ende der Privatisierungen, die Anhebung des Lohnniveaus und der Pensionen sowie das Ende der Angriffe auf die Arbeitnehmer_innenrechte. Weiterlesen →

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[Berlin] Konferenz: Krise der EU – Zeit für einen linken Neustart am 23. September 2016

Europapolitische Konferenz und Podiumsdiskussion der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

IMG_20150323_162800Die Europäische Union ist in einer strukturellen Krise; wirtschaftlich, sozial und politisch. DIE LINKE ist überzeugt: Um ein soziales, demokratisches und friedliches Europa zu verwirklichen und den Rückfall in Nationalismus abzuwehren, ist ein grundlegender Neustart der EU nötig.

Doch wie soll dieser Neustart aussehen? Mit VertreterInnen unserer Schwesterparteien u.a. aus Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Portugal, Spanien und Slowenien sowie mit GewerkschafterInnen, AktivistInnen und Wissenschafterlnnen wollen wir uns auf der Konferenz u.a. über folgende Themen und Fragen austauschen:

  • Welche Vorschläge hat die Linke für den Neustart?
  • (Wie) kann die EU demokratisiert werden?
  • Alternativen zur imperialen EU-Außenpolitik und zur Abschottungspolitik
  • Wie lässt sich eine solidarische europäische Wirtschaftsordnung gestalten?
  • Wie weiter? Welche politischen Strategien versprechen Erfolg, und mit welchen Akteuren kann die Linke ein anderes Europa erkämpfen?

Es diskutieren Dietmar Bartsch, Sahra Wagenknecht, Sevim Dagdelen, Diether Dehm, Andreas Fisahn, Wolfgang Gehrcke, Gregor Gysi*, Heike Hänsel, Martin Höpner, Andrej Hunko, Jan Korte, Tiny Kox, Roland Kulke, Oskar Lafontaine, Pierre Laurent*, Birgit Mahnkopf, Fabio de Masi, Marisa Matias*, Jean-Luc Mélenchon*, Luka Mesec, Maite Mola, Ingar Solty, Euklid Tsakalotos*, Alexander Ulrich, Hans-Jürgen Urban, Peter Wahl, Yanis Varoufakis*, Gabi Zimmer* und viele andere.

*angefragt

Die Konferenz findet statt:
Am 23.09.2016 von 10:00 Uhr bis 21:45 Uhr im »Energieforum« Berlin, Stralauer Platz 34, 10243 Berlin

Das genaue Programm wird noch präzisiert. Mehr Informationen: www.linksfraktion.de/termine

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Aufkärungs-Broschüre zu den Zwangsprivatisierungen in Griechenland (Flughäfen und vieles mehr)

zzzzzzzzzzZum ersten Mal werden Auszüge des geheimen Vertrages zur Privatisierung der 14 griechischen Flughäfen auf deutsch veröffentlicht.
Anlässlich der beiden Diskussionsveranstaltungen am 30.6 und 1.7. 2016 zur Übernahme der Flughäfen durch die Fraport AG erschien eine Broschüre mit Hintergrundtexten.
Unter anderem enthält die Broschüre:
– Auszüge aus dem Knebelvertrag, den die Troika der griechischen Regierung aufgezwungen hat
– Auszüge aus dem geheimen Vertrag zur Privatisierung der 14 griechischen Flughäfen
– eine Zusammenfassung der Inhalte des Vertrages zur Privatisierung der Flughäfen
– den Artikel „Privatisierungsschwindel in Griechenland“ von Niels Kadritzke

„In dieser Broschüre soll detailliert über einzelne Beispiele der Privatisierungen als wichtigen Aspekt der Schuldknechtschaft Griechenlands informiert werden. Zunächst drucken wir einen Artikel von Niels Kadritzke aus Le Monde diplomatique vom März diesen Jahres über den Privatisierungsschwindel in Griechenland nach, in dem sowohl die allgemeine Bedeutung der neoliberaler Privatisierungsstrategien für die griechische Gesellschaft und Ökonomie dargelegt wird, als auch Beispiele für die Privatisierungspraxis vorgestellt werden. Wir weisen auf zwei viel beachtete und sehr sehenswerte Dokumentarfilme zur neoliberalen Auflösung der Demokratie und zu Privatisierungen im internationalen Rahmen hin: „Debtocracy“ und „Catastroika“. Auch der jüngste Film der Regisseure Chatzistefanou und Kitidi „This is not a Coup – Just another Day in the EU“ wird vorgestellt. Die Filme sind spendenfinanziert und kostenlos im Internet zu sehen. Im Dokumentationsteil drucken wir fast vollständig die Teile des 3. Memorandums zu Privatisierungen ab. Der bis heute von Fraport geheim gehaltene Vertrag zur Privatisierung von 14 griechischen Regionalflughäfen wurde auf der griechischen Internet-Seite „The PressProject“ veröffentlicht. Wir veröffentlichen die Übersetzung der Zusammenfassung des Vertrages durch eine griechische Arbeitsgruppe. Aus den 300 Seiten des unterschriebenen Gesamtvertrages geben wir kurze, übersetzte Ausschnitte wieder, um exemplarisch einen Eindruck von Inhalt und Form des Originals zu ermöglichen. Wir bieten auch ein kurzes Glossar mit verwendeten Abkürzungen, um das Verständnis zu erleichtern.
Wir wünschen eine erhellende Lektüre! “ (Die Redaktion) Weiterlesen →

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„Der Fluch der bösen Tat“ von Nikos Chilas

arton295-1f962Ein Jahr Ochi-Referendum. Oder: Tsipras und sein 99-Jahresplan

aus : FaktenCheck:EUROPA 1 (siehe)

Er hat keine glückliche Hand mehr. Was immer Alexis Tsipras seit dem letzten Sommer anfasst, wird ihm und seinem Land zum Verhängnis. Erst hat er das Referendum des 5. Juli 2015 vermasselt, indem er aus einem lauten „Όχι“ (Ochi, Nein) ein winselndes „Ναι“ (Ne, Ja) machte – und so die 61,3% der Griechen, welche die Auflagen der Geldgeber eindeutig abgelehnt hatten, verprellte. Dadurch wandelte er den wichtigsten Sieg der Massenbewegung seit dem Beginn der Krise in eine schmähliche Niederlage um. Sodann gab er dieser Niederlage die Form einer formellen Kapitulation, indem er in den Morgenstunden von 13. Juli in Brüssel ein Dokument unterschrieb, mit dem er zusammen mit dem staatlichen Besitz auch die staatliche Souveränität des Landes veräußerte. Und schließlich, nachdem er die Spaltung seiner Partei, Syriza, provoziert hatte, rief er Neuwahlen für den 20. September aus. Diese gewann er zwar souverän, doch stellte er seinen Sieg in den Dienst der Geldgeber. Weiterlesen →

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[Berlin] Film und Diskussion „Einsam oder gemeinsam?“ am 28. September 2016

solidarische Klinik ThessalonikiWir laden ein, den dieses Jahr entstandenen Dokumentarfilm über die Solidarische Klinik von Thessaloniki anzuschauen und im Anschluss mit einer der Filmemacherinnen, Stavroula Poulimeni, und einer Aktivistin der Klinik, Eva Babalona, zu diskutieren.

am 28.9.2016 um 19.00 Uhr im Regenbogenkino, Lausitzer Straße 23

SOLITAIRE OU SOLIDAIRE? TRAILER from Anemicinema on Vimeo

Ein Dokumentarfilm über die Solidarische Klinik von Thessaloniki, 70 Minuten (Griechisch mit deutschen Untertiteln), Thessaloniki 2016, von: Eirini Karagkiozidou, Akis Kersanidis, Aimilia Kouyioumtzoglou, Kiki Moustakidou, Stavroula Poulimeni, Chrysa Tzelepi

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Studienreise nach Griechenland vom 28. September bis 5. Oktober 2016

Die Reise bietet die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit griechischer Zeitgeschichte – insbesondere der NS-Okkupation 1941-44 und dem darauf folgenden Bürger*innenkrieg bis 1949. Dabei soll auch die dominante österreichische Perspektive kritisch in den Blick genommen werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Reise wird die Relevanz dieser Geschichte für die gegenwärtigen Gesellschaften Griechenlands, Österreichs und Europas sein.

Deutsche Bombardierung von Piräus

Deutsche Bombardierung von Piräus
Aus Wikimedia Commons

Die Studienreise richtet sich hauptsächlich an Studierende, ist aber offen für alle Interessierten. Die Reisegruppe aus 20-25 Teilnehmer*innen wird ca. 1 Woche gemeinsam in verschiedenen Orten Griechenlands unterwegs sein, um Museen und Gedenkstätten zu besuchen sowie verschiedene Expert*innen und Aktivist*innen zu treffen. Durch eine Kombination aus Vorträgen und Gesprächen, aber auch Führungen und Besichtigungen kann Geschichte erlebbar gemacht werden. Damit wird ein Überblick zur Thematik geboten und eine kritische Auseinandersetzung ermöglicht. Während der Reise werden auch mehrere Diskussions- und Reflexionsrunden stattfinden, um die Teilnehmer*innen aktiv miteinzubeziehen.

Mehr unter https://present-history.at/studienreisen/griechenland-2016

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[Bremen] Film und Diskussion „Einsam oder gemeinsam?“ am 29. September 2016

„Einsam oder gemeinsam?“

Veranstaltung mit Dokumentarfilm über die Solidarische Klinik von Thessaloniki, 70 Minuten (gr. m. dt. U.), Thessaloniki 2016

Wir laden ein, den dieses Jahr entstandenen Dokumentarfilm über die Solidarische Klinik von Thessaloniki anzuschauen und im Anschluss mit einer der Filmemacherinnen, Stavroula Poulimeni, und einer Aktivistin der Klinik, Eva Babalona zu diskutieren.

Ein Film von: Eirini Karagkiozidou, Akis Kersanidis, Aimilia Kouyioumtzoglou, Kiki Moustakidou, Stavroula Poulimeni, Chrysa Tzelepi

Im Gegenzug zu den Krediten verlangte die Troika in der Krise von Griechenland, Staatsausgaben zurückzuschrauben und auch im Gesundheitswesen zu sparen. Binnen kurzem waren 30% der Bevölkerung ohne Krankenversicherung und damit ohne Zugang zu medizinischer Versorgung. Als Akte des Widerstands wurden in vielen Städten solidarische Praxen (Kliniken) gegründet, die diese Menschen umsonst behandelten. Die AktivistInnen in diesen Praxen arbeiten unentgeltlich, kollektiv und basisdemokratisch. Die Solidarische Praxis in Thessaloniki (siehe: http://www.kiathess.gr/de/) war eine der ersten und arbeitet nach wie vor. Der Film zeichnet die Geschichte der Praxis und ihrer AktivistInnen und PatientInnen nach. Eine Geschichte der praktischen und kämpferischen Solidarität.

Veranstalter in Berlin: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, unterstützt vom Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, attac Berlin und Berliner Forum Griechenlandhilfe

Veranstalter in Frankfurt: AG solidarische Europa attac Frankfurt, Express – AfP, Rosa Luxemburg Stiftung Hessen, Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Verein solidarisches Gesundheitswesen e.V., Verein zur Förderung demokratischer Arbeitsbeziehungen & sozialer Gerechtigkeit e.V.

Veranstalter in Bochum: Hellas Solidarität Bochum

Veranstalter in Bremen: „Sympáthia“ deutsch-griechische Solidarität Bremen; Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Bremen

Beschreibung des Films auf der Homepage:

Ein Film über das Recht auf Gesundheit und Solidarität in Zeiten der Krise in Griechenland

Einsamkeit ist nicht einfach eine existentielle Frage, sondern Ergebnis der Politik der Krisenmaßnahmen der Memoranden. Solidarität war die Antwort auf die soziale Isolation. Die Dokumentation über die Solidarische Praxis in Thessaloniki beginnt mit ihrem ursprünglichen Gründungsanlass, dem Hungerstreik von 300 migrantischen Arbeitern im Jahr 2011. Mit dem Erzählen der Geschichten der betroffenen Patienten und der Geschichten der Mitglieder der Solidarischen Praxis versucht der Film, das Phänomen des Ausschlusses von Gesundheitlicher Versorgung einzufangen. Während der schlimmsten humanitären Krise bietet die Praxis medizinische Primärversorgung sowohl für MigrantInnen als auch für GriechInnen, für die die Türen des Nationalen Gesundheitssystems im Zuge der Krise plötzlich geschlossen waren. Zugleich versucht die Dokumentation auch eine Antwort auf die Frage, ob Solidarität durch solche Initiativen und Strukturen einer Gesellschaft implantiert werden können.

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[Bochum] Dokumentarfilm über die Solidarische Klinik von Thessaloniki am 30. September 2016

bochum

„Einsam oder gemeinsam?“

Veranstaltung mit Dokumentarfilm über die Solidarische Klinik von Thessaloniki, 70 Minuten (gr. m. dt. U.), Thessaloniki 2016

Wir laden ein, den dieses Jahr entstandenen Dokumentarfilm über die Solidarische Klinik von Thessaloniki anzuschauen und im Anschluss mit einer der Filmemacherinnen, Stavroula Poulimeni, und einer Aktivistin der Klinik, Eva Babalona zu diskutieren.

Ein Film von: Eirini Karagkiozidou, Akis Kersanidis, Aimilia Kouyioumtzoglou, Kiki Moustakidou, Stavroula Poulimeni, Chrysa Tzelepi

Im Gegenzug zu den Krediten verlangte die Troika in der Krise von Griechenland, Staatsausgaben zurückzuschrauben und auch im Gesundheitswesen zu sparen. Binnen kurzem waren 30% der Bevölkerung ohne Krankenversicherung und damit ohne Zugang zu medizinischer Versorgung. Als Akte des Widerstands wurden in vielen Städten solidarische Praxen (Kliniken) gegründet, die diese Menschen umsonst behandelten. Die AktivistInnen in diesen Praxen arbeiten unentgeltlich, kollektiv und basisdemokratisch. Die Solidarische Praxis in Thessaloniki (siehe: http://www.kiathess.gr/de/) war eine der ersten und arbeitet nach wie vor. Der Film zeichnet die Geschichte der Praxis und ihrer AktivistInnen und PatientInnen nach. Eine Geschichte der praktischen und kämpferischen Solidarität.

Veranstalter in Berlin: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, unterstützt vom Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, attac Berlin und Berliner Forum Griechenlandhilfe

Veranstalter in Frankfurt: AG solidarische Europa attac Frankfurt, Express – AfP, Rosa Luxemburg Stiftung Hessen, Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Verein solidarisches Gesundheitswesen e.V., Verein zur Förderung demokratischer Arbeitsbeziehungen & sozialer Gerechtigkeit e.V.

Veranstalter in Bochum: Hellas Solidarität Bochum

Veranstalter in Bremen: „Sympáthia“ deutsch-griechische Solidarität Bremen; Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Bremen

Beschreibung des Films auf der Homepage:

Ein Film über das Recht auf Gesundheit und Solidarität in Zeiten der Krise in Griechenland

Einsamkeit ist nicht einfach eine existentielle Frage, sondern Ergebnis der Politik der Krisenmaßnahmen der Memoranden. Solidarität war die Antwort auf die soziale Isolation. Die Dokumentation über die Solidarische Praxis in Thessaloniki beginnt mit ihrem ursprünglichen Gründungsanlass, dem Hungerstreik von 300 migrantischen Arbeitern im Jahr 2011. Mit dem Erzählen der Geschichten der betroffenen Patienten und der Geschichten der Mitglieder der Solidarischen Praxis versucht der Film, das Phänomen des Ausschlusses von Gesundheitlicher Versorgung einzufangen. Während der schlimmsten humanitären Krise bietet die Praxis medizinische Primärversorgung sowohl für MigrantInnen als auch für GriechInnen, für die die Türen des Nationalen Gesundheitssystems im Zuge der Krise plötzlich geschlossen waren. Zugleich versucht die Dokumentation auch eine Antwort auf die Frage, ob Solidarität durch solche Initiativen und Strukturen einer Gesellschaft implantiert werden können.

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