Griechenland: Tausende demonstrieren gegen EU-Sparpolitik

Tausende Demonstranten versammelten sich am Mittwoch auf dem Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament in Athen, um gegen die Sparpolitik zu demonstrieren. Die Demonstranten, vor allem Mitglieder der politischen Partei Syriza, aber auch Unterstützer aus dem Ausland, wie von der deutschen Partei „Die Linke“, hielten Transparente mit Botschaften wie „Menschen in Europa alle zusammen“ und „Demokratie für Europa“.

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Artikel im ND: Die Nicht-Einverstandenen

Europa.Anders.MachenDas Schicksal Griechenlands entscheidet sich im Juni, das Schicksal Tausender Flüchtlinge jeden Tag. Ein Bündnis will am Samstag in Berlin für Solidarität in Europa demonstrieren.

Wenn deutsche Spitzenpolitiker die griechische Regierung abkanzeln, können sie mit Beifall rechnen. Eindringlich, fast schon beschwörend, klingt nun ein Aufruf, den Kritiker dieser Europapolitik formuliert haben und mit dem sie für den 20. Juni zu einer Demonstration nach Berlin mobilisieren. »Zu lange sah es aus, als wären wir einverstanden«, heißt es darin. Dabei gebe es sie doch, die Menschen, die entsetzt und empört sind, dass Europa derzeit seine fundamentalen Werte verrät, wenn es Griechenland zu Grunde spart und weiter zuschaut, wie Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken. Nur sind, und das macht es der Bundesregierung so leicht, diese Nicht-Einverstandenen selten sichtbar.
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[Nauen] Die Krise in Griechenland – Ursachen und Folgen am 26. Oktober

Die Krise in Griechenland – Ursachen und Folgen

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg
Dortustraße 53
14467 Potsdam

E-Mail: info@bbg-rls.de

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Endspurt im Griechen-Bashing

DebtSlaves„Der Kampagnen-Charakter der deutschen Berichterstattung über die Schuldenkrise der Griechen wird mittlerweile als Problem wahrgenommen

„Lagarde hält Grexit für möglich“. Tut sie das? Nicht so sicher. Die „FAZ“ korrigierte am vergangenen Donnerstagabend Titel und Textbeginn eines Gesprächs mit der Direktorin des Internationalen Währungsfonds am Rande des Treffens der G7-Finanzminister und Notenbankchefs in Dresden. Lagardes Pressemitarbeiter hatten eine Änderung erbeten, als die Finanzmärkte auf die Aussage der IWF-Chefin reagierten. Weiterlesen →

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Das griechische Renteneintrittsalter liegt nicht bei 56 Jahren

rente„Bei „Günther Jauch“ diskutieren sie gerade mal wieder über Griechenland und den „Grexit“. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach sagt, Griechenland lebe auf Kosten anderer Staaten, und illustriert das mit zwei besonders eindrucksvollen Zahlen:

„Der Griechische Ministerpräsident hat jetzt angeboten, das reale Renteneintrittsalter in Griechenland, das bei uns bei fast 64 Jahren liegt, auf 56 Jahre anzuheben.“

Das ist falsch, aber das ist vermutlich nie wieder aus der Welt zu kriegen.
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Gegen das Griechenland-Bashing – Artikel in der FR

Alexis Tsipras kommt nach BerlinDas „Griechenland-Solidaritätskomitee Frankfurt Rhein-Main“ will die Syriza-Regierung im aktuellen Schuldenstreit unterstützen. Gewerkschafter sowie Politiker von SPD, Linken und Grünen haben sich der Gruppe angeschlossen.

Im Grunde, sagt Andrea Ypsilanti, gehe es ja gar nicht nur um Griechenland. Es gehe auch um die Entwicklung der Demokratie in der EU, „um die Frage: Was ist aus Europa geworden?“ Wenn man sich ansehe, wie die Syriza-Regierung in Athen politisch unter Druck gesetzt werde, wie den Griechen Sparprogramme aufgezwungen würden, dann müsse man als Demokratin allein deshalb solidarisch mit Griechenland sein, sagt die hessische SPD-Abgeordnete: „Wir haben ein demokratisches Eigeninteresse.“

Weiterlesen im Artikel der Frankfurter Rundschau vom 12. Juni 2015: Gegen das Griechenland-Bashing

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[Berlin] „Griechenland im Zweiten Weltkrieg“ am 27. Oktober

Dienstag, 27. Oktober 2015 19:00 Uhr
Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin
Vortrag: Prof. Dr. Hagen Fleischer, Athen
Moderation: Prof. Dr. Miltos Pechlivanos, Berlin

Topographie des Terrors Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei

Eröffnung der Vortragsreihe Griechenland unter deutscher Besatzung 1941–1944

(Gemeinsam mit dem Centrum Modernes Griechenland der Freien Universität Berlin)

Im Oktober 1940 wurde Griechenland durch italienische Truppen überfallen. Eine griechische Gegenoffensive drängte die Invasoren zurück. Um dem Achsenpartner Hilfe zu leisten und die südliche Flanke für den geplanten Überfall auf die Sowjetunion zu sichern, befahl Hitler den Angriff auf Griechenland, der am 6. April 1941 erfolgte. Anfang Juni war die militärische Besetzung Griechenlands abgeschlossen. Das Staatsgebiet wurde in drei Zonen unter deutscher, italienischer und bulgarischer Besatzung aufgeteilt. Nach der Kapitulation Italiens im September 1943 nahmen deutsche Truppen auch dessen Besatzungszone ein. Insgesamt war die deutsche Besatzungsherrschaft, die auf manchen Inseln bis zur Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 dauerte, blutiger und zerstörerischer als in allen anderen nichtslawischen Ländern.
In seinem Vortrag skizziert Hagen Fleischer den Kriegsverlauf in Griechenland, gibt einen Überblick über die deutsche Besatzungspolitik und diskutiert auch den aktuellen Forschungs- und Wissensstand. http://www.topographie.de/veranstaltungen/veranstaltung/nc/1/nid/griechenland-im-zweiten-weltkrieg/y/2015/m/10/d/27/bp/10/

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Den Bayerischen Jusos reichts: Offener Brief an Sigmar Gabriel

Europa.Anders.MachenDie Bayerischen Jusos haben am 16. Juni einen offenen Brief an ihren Parteivorsitzenden geschrieben. Und wo bleibt ein Aufschrei beim Rest der SPD?

„Lieber Sigmar, es reicht!

Wir haben uns ja schon öfter gefragt, welche Überlegungen hinter so manchem öffentlichkeitswirksamen Auftritt unseres Parteivorsitzenden stehen. Mit deinem Gastbeitrag zum drohenden Euroaustritt Griechenlands hast du dich aber in vielerlei Hinsicht selbst übertroffen.

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[Berlin] BERLIN CALLING ATHENS am 29. Oktober

29.10.2015, 20:30h, Maxim-Gorki-Theater

Ein drohender Grexit, geschlossene Banken, drei Wahlgänge und ein erzwungenes Austeritätspaket, vom dem keiner weiss, was es bringt – Griechenland scheint aus den Schlagzeilen, aber der politische Prozess des historischen Jahres 2015 bleibt offen.

Bei Berlin Calling Athens möchte das Maxim-Gorki-Theater die Diskussionsfäden über Griechenland wieder aufnehmen und dabei jedoch den Focus von der Bühne der politischen Repräsentation hin auf die Stimmen aus der Zivilgesellschaft richten. In der Paneldiskussion sollen daher Persönlichkeiten aus der griechischen Öffentlichkeit zu Wort kommen, die unabhängige Positionen über die jetzige Situation artikulieren können.

http://www.gorki.de/spielplan/berlin-calling-athens_podium/1678/

Dafür hat Margarita Tsomou eingeladen und diskutiert mit:

Aris Chatzistefanou, der bekannte Journalist und Filmemacher der weitverbreiteten Dokumentafilme Debtocracy/Catatroika/Fascism Inc. hat im ersten halben Jahr in 2015 bei der Wahrheitskomission für den Schuldenaudit des Griechischen Parlaments mitgewirkt. Er wird von seinem neuen Film über die Rolle der EZB in Europa, sowie über seine Erkentnisse und Erfahrungen mit der Arbeit in der Wahrheitskomission sprechen.

Joulia Strauss ist eine in Griechenland lebende Künstlerin und die Gründerin der „autonomen Universität“ Avtonomi Akadimia in Athen; eine sozialkybernetische Skulptur und Filmset zugleich, sowie eine selbstorganisierte freizugängliche interkulturell-adisziplinäre Universität. In Zusammenarbeit mit Peter Weibel und Friedrich Kittler, arbeitet Joulia Strauss an dem Buch Götter und Schriften Rund ums Mittelmeer. Gemeinsam mit Daniel Mützel hat sie kürzlich die Spezialausgabe Global Activism des Magazins Krytyka Polityczna herausgebracht. Sie wird über die Dynamik von selbstorganisierten Strukturen von unten sprechen und den Umgang dieser Basisbewegungen mit dem neuen Austeritätspaket.

Augustinos Zenakos, Mitbegründer des unabhängigen und in Griechenland sehr respektierten Magazines UNFOLLOW, sowie Autor, Kurator und Mitbegründer der Athener Biennale, wird von seiner Erfahrung mit selbstorganisierten journalistischen Projekten und seinem Eindruck über die Reaktionen der griechischen Gesellschaft zu dem neuen erzwungenen und dritten Memorandum.

http://www.gorki.de/spielplan/berlin-calling-athens_podium/1678/

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Springer-Hetze gegen Griechenland spielt die alte Rassismus-Karte

Russians_at_navarino Einen Angriff auf die griechische Regierung, das griechische Volk aber auch auf die mit Griechenland solidarischen Deutschen unternimmt erneut die konservative
„Welt“. Diesmal wird die Geschichte bemüht, um vor der Gefährlichkeit der Griechen für Europa zu warnen. Die Angst des Autors, die er seinen konservativen Lesern vermitteln möchte, um sie gegen die Griechen und Griechenlandfreunde im Land aufzuhetzen, ist in diesen beiden Sätzen gut wiedergegeben: „Danach war an eine
Fortsetzung der bis dahin erfolgreichen osmanischen Offensive nicht mehr zu denken. Die Revolution hatte gesiegt und sollte 1830 auch Frankreich, Italien und Polen
erschüttern.“ Weiterlesen →

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