Griechischer Zusammenbruch schlimmer als der in den USA während der großen Depression

Bloomberg, die Nachrichtenagentur des Finanzkapitals, unterstützt Tsipras, kritisiert den IWF und erklärt, dass der ökonomische Zusammenbruch Griechenlands schlimmer ist als der der USA während der großen Depression in den 20er und 30er Jahren des 20ten Jahrunderts.

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Petition „Sprengt die Schuldenketten Griechenlands“

Campaigners from Jubilee Debt Campaign UK dressed as bankers hold Greece in chains outside the European Commission in London to demand debt cancellation for Greece not bailouts for banks, 20 February 2012. © Jubilee Debt Campaign, tel +44 (0)20 7324 4722, media@jubileedebtcampaign.org.uk

© Jubilee Debt Campaign

Wir, Bürgerinnen und Bürger der Länder Europas, fordern

  • –  eine europäische Konferenz, auf der ein Schuldenerlass für Griechenland und andere Länder, die einen benötigen, vereinbart wird. Die Konferenz soll, unterstützt durch Schuldenaudits, zu Schuldenerlässen führen. Deren Kosten sollen diejenigen Banken und Spekulanten tragen, die von den sogenannten Rettungspaketen in Wahrheit profitiert haben. Weiterlesen →
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[Berlin] FILMABEND & GESPRÄCH MIT HARALD SCHUMANN über die Troika am 19.Oktober

FILMABEND & GESPRÄCH MIT HARALD SCHUMANN, 19.10.2015 18:00 Uhr:

(begleitend zur Ausstellung, s.u.)

Dokumentarfilm: Macht ohne Kontrolle – Die Troika, von Harald Schumann und Arpad Bondy, Februar 2015. Im Anschluss: Gespräch mit Harald Schumann zur aktuellen Lage, den Perspektiven für „das Protektorat“ und das „Projekt“ Europa Ort: Friedrichshain-Kreuzberg-Museum, Adalbertstraße 95 a, 10999 Berlin, 5. Etage

Online: https://www.facebook.com/thebrowsegallery

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Ausstellung
Traum – welcher Traum?
Bilder und Texte zum unheimlichen Aufstieg von Oligarchien und Postdemokratie in einer neoliberal gelenkten Weltwirtschaft

Ein mehrteiliges crossmediales Ausstellungsprojekt der Browse Gallery 9.- 31.10. 2015, Marheineke Markthalle, Berlin Kreuzberg

1% PRIVILEGE IN A TIME OF GLOBAL INEQUALITY Internationale Fotografie-Ausstellung, kuratiert von Myles Little u.a. mit Fotos von Christopher Anderson, Simon Norfolk, Daniel Shea und Paolo Woods, Nina Berman .

Texte: Joseph Stiglitz (Ökonom und Nobel Preisträger), Geoff Dyer (Buchkritiker)

LIVING IN RECESSION, Fotografien von Nikos Pilos aus seiner Langzeit Fotodokumentation zu den Auswirkungen der Krise in Griechenland seit 2008, kuratiert von John Colton GRIECHENLAND UND DIE EU-SCHULDENKRISE

Karikaturen, Klaus Stuttmann

Texte: Harald Schumann

Ausstellungszeiten: 9.10. – 31.10. 2015

Ort: Browse Gallery, Marheineke Markthalle Marheinekeplatz 15, 10961 Berlin Eröffnung: Freitag 9.10.2015, 17 Uhr, Marheineke Markthalle Eröffnung: Duscha Rosen, Browse Gallery Grußwort: Nelly Grotefendt, Forum Umwelt und Entwicklung

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[Dresden] Staatsschulden, Griechenland und der Euro -REIHE: Junge Rosa am 20. Oktober

Diskussion / Vortrag
Mit Dr. Jürgen Leibiger (Dresden)
Dienstag, 20.10.2015 | 18:00 Uhr

„Wir AG“, Dresden
Martin-Luther-Straße 21
01099 Dresden

Staatsschulden, Griechenland und der Euro

REIHE: Junge Rosa

Mit den Ergebnissen der Verhandlungen zwischen der Syriza-Regierung und den Institutionen der ehemaligen „Troika“ vom Juli scheinen der Staatsbankrott Griechenlands und der Austritt aus dem EURO ersteinmal abgewendet zu sein. Wie hat zu dieser Krise kommen können? Wie hängen Staatsverschuldung, Finanzpolitik und Geld überhaupt zusammen? Welche Alternativen zur Bewältigung einer Staatsschuldenkrise gibt es? Warum ist die Kuh noch lange nicht vom Eis? Jürgen Leibiger erläutert die Zusammenhänge und gibt eine Einschätzung der aktuellen Lage.

Kontakt

RLS Sachsen
Harkortstraße 10
04107 Leipzig

Telefon: 0341 9608531
Fax: 0341 2125877
E-Mail: info[at]rosalux-sachsen.de

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[Berlin] „Verschärft, verschoben, vergessen? Die Krise in Griechenland nach dem 3. Hilfspaket und den Neuwahlen: Analyse und Perspektiven“ am 20. Oktober

Diskussion (in deutscher Sprache) am Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:00 Uhr
Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, Hörsaal 1b, 14195 Berlin
Die Veranstaltung wird per Livestream im CeMoG-Channel auf YouTube übertragen.

Juncker, Schäuble, Varoufakis, Grexit, Kapitalkontrollen, Volksabstimmung: Fast wie ein Mantra dominierten vor knapp drei Monaten Nomenklatur und Fachbegriffe zur Griechenlandkrise unseren Alltag – bis Mitte Juli berichteten die Online-Medien via Liveticker und die Fernsehtalkshows fast täglich darüber. In der Zwischenzeit wurde ein drittes Hilfspaket unterzeichnet, in Griechenland haben Neuwahlen stattgefunden. Ob damit die Euro- und Finanzkrise tatsächlich gelöst oder verschärft wurde, ob das Problem diesmal richtig behandelt oder bloß verschoben wurde, darüber werden Fachleute in einer Podiumsdiskussion diskutieren, die vom Centrum Modernes Griechenland an der Freien Universität Berlin veranstaltet wird.

Der neulich erschienene Band Die Krise in Griechenland: Ursprünge, Verlauf, Folgen (Campus-Verlag, 2015) fungiert dabei als Anlass und Anhaltspunkt für die Diskussion.

Die Herausgeber des Bandes und ehemaligen Diplomaten, Ulf-Dieter Klemm und Wolfgang Schultheiß werden mit dem Koautor, Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen Minister Tasos Giannitsis und der Journalistin Ulrike Herrmann über das Thema debattieren, moderiert von dem Literaturwissenschaftler und Direktor des Centrum Modernes Griechenland, Prof. Dr. Miltos Pechlivanos.

Anschließend Weinempfang mit den Diskutanten/-innen.

Das Centrum Modernes Griechenland ist eine Einrichtung des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften, ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Stavros Niarchos Foundation.

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Bericht der Schulden-Wahrheitskommission

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Ein von der griechischen Parlamentspräsidentin Zoe Konstantopoulou einberufener Parlamentsausschuss hat den Schuldenberg des Landes für illegal erklärt. Die Schulden von rund 320 Milliarden Euro sollten aus diesem Grund nicht bezahlt werden, hieß es am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Parlament.

Griechenland sei Opfer eines Angriffsplans des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU und der Europäischen Zentralbank (EZB) geworden. Ziel sei es gewesen, die Schulden Griechenlands vom privaten auf den staatlichen Bereich zu übertragen, sagte die Parlamentspräsidentin. Weiterlesen →

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Griechenland und die deutsche Reparationsschuld

Mit Karl Heinz Roth, Historiker, Mediziner und Vorstandsmitglied der Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts in Bremen.

Vor 71 Jahren verübten die deutschen Besatzer eines ihrer grausamsten Kriegsverbrechen in Griechenland. Am 10. Juni 1944 überfiel eine SS-Division den Ort Distomo. Mindestens 218 Zivilisten wurden ermordet; ihre Häuser anschließend niedergebrannt. Drei Jahre zuvor, im April 1941, fiel die deutsche Wehrmacht in das Land ein und errichtete eine brutale Besatzungsherrschaft. Das Massaker von Distomo war der traurige Höhepunkt einer Reihe von Kriegsverbrechen an der griechischen Zivilbevölkerung.
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[Berlin] Konferenz: “Eu, Euro, Krise” am 11. Juli

Die Krise des weltweiten Finanzsystems wird in diesem Sommer das achte volle Jahr gedauert haben. Es kracht immer noch an allen Ecken. Die EU und der Euro sind eine besondere Schwachstelle des Systems. Die Tagung soll die Teilnehmer auf den aktuellen Stand der Krisenprozesse bringen und die Strategien des Finanzkapitals und der herrschenden Eliten erläutern. Schließlich sollen Perspektiven der Gegenwehr erörtert werden.

  • Lucas Zeise: Die Politik des Finanzkapitals – Parallelen zu den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts
  • Andreas Wehr: Entwicklung der EU- und Euro-Krise – Interessengegensätze der nationalen Bourgeoisien
  • Winfried Wolf: Griechenland – Zuspitzung der Euro-Krise und Zuspitzung des Euro-Diktats’

Moderation: Arnold Schölzel (jW)

Kostenbeitrag (inklusive Mittagsversorgung): 10,00 €, ermäßigt: 7,00 €

Eine Konferenz der jW in Kooperation mit der Marx-Engels-Stiftung

Um Anmeldung wird unter 030/53 63 55- 56 oder mm[at]jungewelt.de gebeten.

Wann: Samstag, den 11. Juli 2015, von 11:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
Wo: Ladengalerie der jungen Welt in der Torstraße 6, 10119 Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz)

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Mobivideo: Solidarity to Greece: Week of Action

Mobivideo für die „Week of Action“ vom 20. bis 26. Juni 2015:

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Gastbeitrag von Alexis Tsipras: Deutsche zahlen nicht für Griechen

Alexis TsiprasExklusiv im Tagesspiegel: In seinem Gastbeitrag geht Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras scharf mit seinen Kritikern ins Gericht: „Wer behauptet, deutsche Steuerzahler kämen für die Löhne, Renten und Pensionen der Griechen auf, lügt.“
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Meine Wortmeldung im Tagesspiegel dient der Richtigstellung eines verbreiteten Mythos. Wer behauptet, deutsche Steuerzahler kämen für die Löhne, Renten und Pensionen der Griechen auf, lügt. Ich melde mich nicht zu Wort, um Probleme zu leugnen, sondern um aufzuzeigen, wo sie sich befinden und wie sie gelöst werden können. Und um aufzuzeigen, warum die Kürzungsoffensive der letzten Jahre zu nichts geführt hat, außer in eine problemverschärfende Rezession.
…
Artikel im Tagesspiegel vom 17.06.2015

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