„Noch kurz nach dem EU-Türkei-Gipfel in Brüssel vor einer Woche war der Weg für die griechische Regierung klar: Per Gesetz würde Athen das Nachbarland Türkei zum sicheren Drittstaat erklären. Asylwerber könnten somit wieder zurückgeschickt werden, der Flüchtlingsstrom von der türkischen Küste wäre gestoppt. Das war auch die Position der EU-Kommission, die von den Staats- und Regierungschefs in Brüssel gutgeheißen wurde.
Nun rückt Athen von der Idee wieder ab. Die internationale Kritik an der geplanten Massenabschiebung von Flüchtlingen ist zu laut geworden. Es werde derzeit keinen Gesetzesvorschlag geben, der die Türkei zum sicheren Drittstaat erklärt, bestätigte ein Sprecher der griechischen Regierung dem Standard am Donnerstag. Der Sachverhalt würde gleichwohl noch von Juristen geprüft. Die Sprecherin von Premier Alexis Tsipras, Olga Gerovassili, hatte zuvor mit der Erklärung überrascht, es gebe keine Notwendigkeit für solch ein Gesetz. Asylanträge würden individuell, nicht kollektiv geprüft…“Weiterlesen in derStandard.at vom 24.03.2016
Greek govt’ spokeswoman: We will not legislate for “Turkey as Safe Third Country”: Beitrag auf Keep Talking Greece
Pressekonferenz von Olga Gerovassili vom 22.03.2016 (auf griechisch)



Aufruf der Democracy in Europe Movement (DiEM25) zur Zeichnung der Online-Petition Transparenz in Europa, jetzt!
A photo taken by a refugee in the camp, shown to us on a smartphone screen. People are sleeping on pallets which have been covered with cardboard.
„Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“ Dante
Heute tritt der Pakt zwischen der EU und der Türkei in Kraft. Seit heute soll alles anders sein. Die Geflüchteten, die aus der Türkei in Griechenland ankommen, sollen sehr schnell befragt werden. Wer keinen Asylgrund hat, soll ganz schnell wieder in die Türkei zurückgebracht werden.
