Nach Syriza: Wie weiter für die europäische Linke? (Gregor Kritidis)

varr-dijsel„Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“  Dante

Die offizielle Geschichte ist kurz erzählt: Im Januar 2015 machen sich die bösen, halbstarken griechischen Buben Alexis und Yannis in Lederjacken auf, um in der Fremde bei russischen, chinesischen und lateinamerikanischen Potentaten ihr Glück zu versuchen. Gegen die guten Ratschläge der Eltern, der bekümmerten Kanzlerin Merkel und des gestrengen, aber gerechten schwäbischen Hausmanns Schäuble, versuchen sie das Unmögliche – gegen alle ökonomische Vernunft die Austeritätspolitik in Europa zu überwinden. Sie scheitern kläglich an ihrer eigenen Schwäche und kehren reumütig in den Schoß der europäischen Familie zurück. Dort werden sie mit großzügigen neuen Krediten beschenkt, auch wenn die großen Brüder sich darüber beschweren und keine Flüchtlinge mehr aufnehmen wollen – die Eltern sind froh, dass die verlorenen Söhne zurück sind, und auch die Mehrzahl der Medien hört auf, sie als faul und korrupt zu beschimpfen.
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