5.Juli, Jahrestag des „Ochi“-Referendums in Griechenland – Aufruf zu dezentralen Aktionen !

oxi attacGerade erleben wir so etwas wie ein „Déjà-vu“: Der Sommer 2015 scheint
sich zu wiederholen. Die griechische Regierung wird wieder finanziell ausgetrocknet,
um sie ein weiteres Mal in die Knie zu zwingen. Schäuble, Dijsselbloem und den
anderen europäischen Falken reicht die Kapitulation vom Juli letzten Jahres nicht.
Jetzt fordern sie viel mehr: Das griechische Parlament soll sofort
ein Gesetz verabschieden, das 2018 zu zusätzlichen Kürzungen in Höhe von
3,6 Milliarden Euro führen würde.

Das bundesweite Treffen der Griechenland-Soli-Gruppen Ende April hat beschlossen,
am 5.7., dem Jahrestag des „Ochi“-Referendums koordiniert durch lokale Aktionen aktiv
zu werden. Es sind bereits unterschiedliche Aktionsformen wie Demo, Kundgebung und
Veranstaltung in Bremen, Kassel, Berlin, Frankfurt und Köln geplant. In Köln findet
zusätzlich bereits am 9.6. eine Veranstaltung zur Thematik „ein Jahr Referendum“ statt.
Zur Erinnerung: Am 5.Juli 2015 hatten 61,3% von den Teilnehmenden gegen
ein neues Memorandum gestimmt. Weiterlesen →

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SOLIDARITÄT MIT DER KÄMPFENDEN BELEGSCHAFT VON VIO.ME

Spendensammlung: Ein Transporter für Vio.Me!

Seit über fünf Jahren hat die Belegschaft von VIO.ME in Thessaloniki nach der Flucht der Eigentümerfamilie den Baustoffbetrieb Vio.Me besetzt.

flyer_viome_bildSeit drei Jahren produziert sie in Selbstverwaltung umweltfreundliche Seifen und Reinigungsmittel ohne chemische Zusätze. Ihre Produkte vertreibt sie in Griechenland ohne Zwischenhändler auf Märkten, Festen, in sympathisierenden Einrichtungen und in sozialen Zentren. Ebenso unterstützt eine breite internationale Solidaritätsbewegung das Projekt durch Spenden und Abnahme der Produkte. Für ihre Vermarktung wird dringend ein Transporter benötigt. Darum wenden sich die Kolleg*innen jetzt an die internationale Solidaritätsbewegung mit der Bitte, dafür Spenden zu sammeln. Für ca. 6 000 Euro bekommen sie in Griechenland einen guten gebrauchten Transporter.
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„Nicht zu überhörende Forderung nach Ende der Kreta-Feier in Bad Reichenhall“

16. Mai 2016
Pressemitteilung des rabatz bündnisses:
Nicht zu überhörende Forderung nach Ende der Kreta-Feier in Reichenhall

»Es sollte klar geworden sein, dass die Kreta-Feier eine unverhohlene Verherrlichung des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges gegen die Bevölkerung ist. Wir können uns nach diesem Wochenende nicht vorstellen, dass in Bad Reichenhall außer dem Kameradenkreis der Gebirgstruppe noch jemand daran festhalten möchte.« Anna Jade, Pressesprecherin des rabatz bündnisses

Ein eindrucksvolles Hearing und eine gelungene Demonstration in Bad Reichenhall am Samstag setzen ein nicht zu übersehendes Zeichen für ein Ende der Kreta-Feierlichkeiten. Das rabatz bündnis zieht trotz Polizeiprovokationen ein positives Fazit und erhofft sich neuen Schwung für die Debatte um Entschädigung für die Kriegsverbrechen der Wehrmacht.
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Protestrede auf Fraport-Aktionärsversammlung

GR_PLAK_FLUGHÄFEN-FRAPOvs 2015.10.01 verkleinert„In der Hauptversammlung stellt die Fraport AG ihren Aktionären ihre wirtschaftlichen Erfolge des vergangenen Jahres vor. Sie erklärt ihnen, dass der Vorstand unermüdlich und erfolgreich zum Wohle der Aktionäre wirtschaftet und dass es auch beste Perspektiven auf weitere und höhere Profite in der Zukunft gibt. Sicher ist sie auch voll des Lobes über den Vertrag, mit dem sie im Dezember 2015 14 griechische Regionalflughäfen als Konzessionsträger vom griechischen Staat übernommen hat. Aber wahrscheinlich will sie nicht davon reden, dass diese Geschäftsperspektiven aufbauen auf Erpressung, Ausbeutung und Unterdrückung und der Hoffnungslosigkeit eines ganzen Landes, dass dieser Übernahmevertrag Teil ist der erzwungenen Kapitulation der griechischen Syriza-Regierung vor einer neoliberalen EU unter einer autoritär dominierenden Regierung in Berlin…“
weiterlesen: Fraport HV2016_Griechenland
[Die Zeitung „Express“ dokumentiert eine Rede, die Ralf Kliche für die ordentliche Hauptversammlung der Fraport AG am 20. Mai 2016 in Frankfurt geschrieben hat. express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit,5/2016]

Infos über weitere kritische Redebeiträge auf der Aktionärsversammlung: http://www.flughafen-bi.de/

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[Berlin] Griechischer Salon: Filmvorführung: „Ouzeri Tsitsanis / Cloudy Sunday“ am 9. November 2017

GRSalonNovTeil

Am 9. November – dem Jahrestag der Reichspogromnacht 1938 – gedenkt auch der Griechische Salon* der ermordeten Jüdinnen und Juden in Europa und möchte mit einer besonderen Filmvorführung ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus setzen:

Ouzeri Tsitsanis / Cloudy Sunday
Spielfilm, Griechenland 2015, von Manoussos Manoussakis, 116 Min, OmdtU

am Donnerstag, 9. November 2017, um 19.30 Uhr
im regenbogenKINO, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22

Schauplatz des Films ist Thessaloniki 1942, während der deutschen Besatzung: Die junge Jüdin Estrea und der christliche Grieche Giorgos lieben sich – doch die Rassengesetze der Nazis sind auch hier in Kraft. In dieser Situation ist die kleine Ouzeri des Rembetiko-Musikers Tsitsanis ein Ort der Zuflucht vor dem Hass und der Unmenschlichkeit. Doch der Widerstand in der Stadt kann die Judenverfolgungen nicht stoppen.
Manoussakis‘ preisgekröntes Werk basiert auf dem gleichnamigen Buch von George Skarbadonis, das von realen Ereignissen inspiriert ist.

Eintritt: 6 €, 5 € für StudentInnen, 4 € für Hartz IV-EmpfängerInnen

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin; Regenbogenfabrik und regenbogenKINO; attac Berlin.
Unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

* Der GRIECHISCHE SALON:

Das ist die Veranstaltungsreihe des Bündnisses Griechenlandsolidarität Berlin.
Wir laden Euch einmal im Monat ein zu einem Abend:

l Mit Politik und Kultur aus und über Griechenland.
l Mit engagierten Debatten zum Europa der Sparpolitik.
l Mit frischen Infos und Terminen aus der bundesweiten Griechenlandsolidarität.
l Mit Musik und Meze.
l Mit wechselnden Mitveranstaltern.
l Jeden 2. Donnerstagabend im Monat.
l Immer in der Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22 in Berlin-Kreuzberg.
l Immer mit Euch? Das würde uns freuen! Herzlich willkommen.

Am 14. Dezember geht’s weiter:
Die gewerkschaftliche Griechenland-Reisegruppe berichtet von ihrer September-Fahrt.

Mit Fotos und spannenden Schilderungen gibt sie einen Einblick in die vielfältigen widerständigen und solidarischen Projekte in Griechenland.

 

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[Saarbrücken] Vortrag von Heiner Flassbeck: „Griechenland und die europäische Krise“ am 9. November 2017

WOflassbeck
Theater im Viertel, Alte Feurwache, Saarbrücken

WANN
Donnerstag, den 9.11.2017, 19 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Prof. Dr. Heiner Flassbeck ist Herausgeber der Online-Zeitschrift Makroskop, war zuvor Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen und Chef-Volkswirt bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD). Er macht das deutsche Lohndumping für die europäische Krise verantwortlich und kritisiert die Sparpolitik in Deutschland und Europa.

Veranstalter ist die Griechenland-Solidarität Saarbrücken in Kooperation mit der Peter-Imandt-Gesellschaft.

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[Berlin] Kundgebung gegen die Wasserprivatisierung am 13. November 2017

Thessaloniki, September 2017

Wasser ist Menschenrecht! Stoppt die Wasserprivatisierung in Griechenland !
Gegen die frühere Zusage der EU, keine Kommune und keinen Staat zu zwingen, das Wasser zu privatisieren, wird Griechenland  durch die Troika genau dazu gezwungen. Der Widerstand in Griechenland dagegen ist groß. Das bundesweite Netzwerk der Griechenlandsolidarität unterstützt diesen Widerstand mit einer Petition, die inzwischen von 200.000 Menschen unterschrieben wurde. Sie richtet sich neben der EU-Kommission in Brüssel auch an den bisherigen Finanzminister Schäuble, der wesentlich für die Durchsetzung der menschenverachtenden Forderung nach Privatisierung des Wassers in Griechenland verantwortlich ist. Weiterlesen →

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Keiner der befragten Abgeschobenen durfte Asyl beantragen

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Fotografiert in einem der Flüchtlingsknäste

Eine Delegation von Mitgliedern des Europäischen Parlaments befragte 40 Personen, die im Rahmen des EU-Türkei-Deals von Griechenland in die Türkei abgeschoben wurden. Alle sagten aus, dass ihnen weder in Griechenland noch in der Türkei die Möglichkeit gegeben wurde, Asyl zu beantragen. In der Türkei sei ihnen gesagt worden, sie hätten in Griechenland um Asyl ansuchen müssen. In Griechenland sei ihnen die Beantragung aber verwehrt worden.
Die Abgeschobenen werden in  Knästen für Flüchtlinge unter unwürdigen Bedingungen  festgehalten.

 

Hier der Bericht der drei Mitglieder des Europäischen Parlaments

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[Verschiedene Städte] „No Direction Home“ – Das Fotobuch aus Griechenland auf Speakers Tour mit den Macher*innen vom 21. November bis 2. Dezember 2017

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TERMINE

21.11. | Lübeck
22.11. | Hamburg
23.11. | Kiel
28.11. | Köln
29.11. | Nürnberg
30.11. | Erfurt
2.12. | Vernissage der Fotoausstellung | Berlin

Details zu den Terminen

Das Fotobuch «No Direction Home» mit Arbeiten von 30 griechischen Fotografen dokumentiert die jüngste Flucht- und Migrations-Geschichte über die südöstliche Migrationsroute, die mehr als eine halbe Million Menschen nach und durch Griechenland geführt hat: Von den Kriegsgebieten in Syrien über die griechischen Inseln nach Piräus, durch die Squats und Camps in Attika und den Norden nach Idomeni und weiter auf der sogenannten Balkanroute. Die Migrationsgeschichten in Bildern zeigen die Grausamkeit des europäischen Migrationsregimes und das Leid der Flucht auf «illegalen» Routen ebenso wie die Stärke der Menschen, die diesen Weg trotz aller Abwehrmaßnahmen gegangen sind und bis heute gehen.

Im Rahmen der Buchpräsentation wird jeweils ein Fotojournalist und ein Aktivist / eine Aktivistin über die aktuelle Situation in Griechenland berichten, über persönliche Erfahrungen, von der Diskrepanz zwischen dem Erlebten und der Berichterstattung darüber, über Selbstorganisation und Unterstützung, über das Leben in informellen Strukturen wie den Squats in Athen und anderswo. Gleichzeitig soll der Blick auch auf Deutschland gerichtet werden. Lokale Aktivisten*innen informieren über die Situation hier und die Arbeit ihrer jeweiligen Organisation.

In Lübeck, Hamburg und Kiel werden der Fotojournalist Angelos Christofilopoulos und die Aktivistin Eleni Amorgos sprechen. In Köln, Nürnberg, Erfurt, Berlin sprechen der Fotojournalist Marios Lolos und der Aktivist Alexandros Aristopoulos.

Eine Speakers Tour in Kooperation mit dem Verbindungsbüro Athen und Landestiftungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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[Berlin] MAHNWACHE für die Geflüchteten in Griechenland am 21. November 2017

WO:

Pariser Platz, vor dem Brandenburger MahnwacheTor


WANN:

Dienstag, 21. November 2017, Beginn 16 Uhr

 

AUFRUF
Trotz wiederholter Warnungen sind tausende Schutzsuchende in den griechischen Hotspots im kommenden Winter wieder Kälte und Schnee schutzlos ausgeliefert. Das Festsetzen tausender Geflüchteter in den überfüllten Lagern auf den Ägäis-Inseln ist zentraler Bestandteil des EU-Türkei-Deals.

Alle Ankommenden – darunter Kranke, tausende Kinder und Familien mit Neugeborenen – müssen dort zum Teil monatelang unter menschenunwürdigen Bedingungen ausharren.

Lasst uns ein Zeichen setzen!

Die Mahnwache findet zeitgleich zur Plenarsitzung des Bundestages statt und adressiert ihre Forderungen auch an die neugewählten Abgeordneten, die über Fluchtursachen, wie unfaire Handelsbeziehungen, Waffenlieferungen, Klimazerstörung und Asylgesetzgebung  mitentscheiden.

Wir fordern:

Relocation-Vereinbarung umsetzen und Familiennachzug gewährleisten! Solidarität mit den hungerstreikenden Geflüchteten in Athen!

Keine Abschiebungen in die Türkei!

Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flucht und Flüchtende!

VERANSTALTER: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Gesellschaft der Kultur des Friedens, Initiative: Respekt für Griechenland

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