[Berlin] Theaterstück „Distomo – Unbeglichene Schuld(en)“ am 17. Oktober 2017

WO:
Fritz-Karsen-Schule , AulaDistomo1
Onkel-Bräsig-str. 76-78,
12359 BerlinDistomo2

WANN:
17. Oktober 2017, 19.00 Uhr

Der Eintritt kostet für Schüler*innen der Fritz-Karsen-Schule 2,- Euro,
für alle anderen Besucher*innen 5,- Euro.

ÜBER DAS STÜCK:
Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt. Das Stück spannt den Bogen von dem historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen Kämpfen der Überlebenden.
Verwendet werden Dokumente, die Zeugnis über die SS-und Wehrmachtsverbrechen in Griechenland ablegen, Auskunft über deutsche Politik in Entschädigungsfragen geben und den Verlauf der langwierigen Prozesse der Entschädigungskläger*innen nachvollziehbar machen. Thematisiert wird außerdem der Umgang Deutschlands mit den Tätern, die ohne Furcht vor Strafverfolgung leben konnten und sich bis in die 1980er Jahre ungehindert öffentlich versammeln durften. Das Theaterstück richtet sich gegen diese Abwehrstrategien, erinnert an die Opfer deutscher NS-Massaker und solidarisiert sich mit den finanziellen und politischen Forderungen der Überlebenden.

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[Hannover] Dokumentarisches Theaterstück „Unbeglichene Schuld(en)“ am 19. Oktober 2017

WO:
Kulturzentrum PavillonDistomo_Theater
Lister Meile 4
30161 Hannover

WANN:
19. Oktober 2017, 19.30 Uhr

Eintritt: 10,- Euro, ermäßigt 5,- Euro

ÜBER DAS STÜCK:
Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt. Das Stück spannt den Bogen von dem historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen Kämpfen der Überlebenden.
Verwendet werden Dokumente, die Zeugnis über die SS-und Wehrmachtsverbrechen in Griechenland ablegen, Auskunft über deutsche Politik in Entschädigungsfragen geben und den Verlauf der langwierigen Prozesse der Entschädigungskläger*innen nachvollziehbar machen. Thematisiert wird außerdem der Umgang Deutschlands mit den Tätern, die ohne Furcht vor Strafverfolgung leben konnten und sich bis in die 1980er Jahre ungehindert öffentlich versammeln durften. Das Theaterstück richtet sich gegen diese Abwehrstrategien, erinnert an die Opfer deutscher NS-Massaker und solidarisiert sich mit den finanziellen und politischen Forderungen der Überlebenden.

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Die imperialen Kräfte einigten sich darauf, wie sie Griechenland weiter knebeln

ztsakalotos

Finanzminister Tsakalotos

Schuldenerleichterungen wurden beim Treffen der Euro-Finanzminister zwar nicht beschlossen, aber der Wille dazu bekundet.
Neues Deutschland: „Berlin. Die Euro-Finanzminister haben in der Nacht zum Mittwoch den Weg für die Auszahlung von weiteren 10,3 Milliarden Euro an Krediten für Griechenland geebnet. Auch eine Beteiligung des Internationalen Währungsfonds an dem laufenden Programm scheint nun wahrscheinlicher, ist aber noch keineswegs gesichert. Griechenland soll zwar wie vom IWF gefordert Schuldenerleichterungen erhalten – doch zu weiten Teilen sollen diese erst 2018 konkret beschlossen werden. Das war eine Forderung vor allem aus Berlin.

Der IWF habe die Absicht, bis Ende des Jahres über seine Beteiligung an dem Kreditprogramm zu entscheiden, sagte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem nach elfstündigen Verhandlungen in Brüssel. »Noch vor einem Monat hätte ich nicht davon geträumt, dass sich die Minister darauf einigen«, sagte der Niederländer mit Blick auf das Paket….“ weiterlesen

Wortlaut der Erklärung der Euro-Finanzminister

 

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Die Strangulierung Griechenlands muss endlich beendet werden!

xBild„Es geht darum, das Ersticken Griechenlands und seiner demokratisch gewählten  Regierung unter dem Druck ständiger Schuldendienstnachforderungen der Verhandlungspartner  zu verhindern.
Laut einer vor kurzem veröffentlichten Studie der European School of Management and Technology haben über 90% der Griechenland-Rettungssumme Banken und andere private Gläubiger gerettet. Das bestätigt, was Attac Österreich schon 2103 in einer eigenen Untersuchung belegt hat.
Die Verlierer der „Memoranden“ sind öffentliche Einrichtungen (Krankenhäuser, Schulen) und Institutionen (Rentenversicherung), sowie große Teile der griechischen Bevölkerung (massive Renten- und Gehaltskürzungen, Massenentlassungen, Abbau der Arbeitnehmerrechte).
Die Verlierer sind ebenfalls die vielen Flüchtlinge. Mit der Aufnahme und Versorgung von Geflüchteten trägt die griechische Bevölkerung außergewöhnlichen Lasten. In dieser Situation braucht Griechenland keine zusätzlichen Sparauflagen, sondern Finanzhilfen seiner europäischen Nachbarn zur Bewältigung
der humanitären Krise der eigenen Bevölkerung und der Geflüchteten in Griechenland. Europa muss auch sofort die Flüchtlinge aufnehmen, die wegen der Grenzschließungen in Griechenland festsitzen, dazu ruft u.a. die Initiative „Züge der Hoffnung“ auf…“
[Flyer der Solidaritätsgruppe Griechenland Hamburg)
weiterlesen: Griechenland_flyer_23_mai_2016

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Varoufakis kommentiert das heutige Treffen der Euro-Finanzminister

varr-dijsel
„Die Euro-Gruppe und Griechenlands Verschuldung
Die Euro-Gruppe akzeptiert eine Umstrukturierung der Verschuldung Griechenlands nur unter Bedingungen, die den Status der Schulden-Leibeigenschaft des Landes ausweiten.

Bei der ereignisreichen gemeinsamen Pressekonferenz (30/01/2015) mit Jeroen Dijsselbloem auf dem Syntagma-Platz nur drei Tage, nachdem ich (Yanis Varoufakis) das Finanzministeriums übernahm, fragte ihn ein Journalist nach seinem Vorschlag bezüglich der Einberufung einer Europäischen Schuldenkonferenz. Damals antwortete der Präsident der Euro-Gruppe scherzend, Europa verfüge über ein solches Organ: nämlich die … Euro-Gruppe!

Elf Tage später ergriff ich bei meiner ersten Euro-Gruppe die Gelegenheit, Dijsselbloems Statement zu „begrüßen“ und sagte, brennend darauf zu warten, dass wir innerhalb der Euro-Gruppe die Diskussion über die erforderliche Umstrukturierung der öffentlichen Verschuldung Griechenlands aufnehmen…“
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[Berlin] Buchpräsentation und Vorführung des Films Next Stop: Utopia am 24. Oktober 2017

Wann:
Dienstag, 24. Oktober 2017, 19 Uhr

Wo:
neue
Gesellschaft für bildende Kunst
Oranienstraße 25, 10999 Berlin

Buchpräsentation: Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt #4: GEMEINGUT STADT   und Vorführung des Films Next Stop: Utopia
(Apostolos Karakasis, GR 2015, 91′) mit anschließendem Publikumsgespräch
(Veranstaltung in deutscher Sprache / Film: Original (griechisch) mit englischen Untertiteln)

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Das neue, von Mathias Heyden herausgegebene Berliner Heft zu Geschichte und Gegenwart der Stadt ist die erste Publikation des griechischen Architekten und Aktivisten Stavros Stavrides in deutscher Übersetzung. Gemeingut Stadt bietet eine Einführung in Stavrides‘ Nachdenken über das Schaffen räumlicher Gemeingüter als soziale Praxis. Nach einer kurzen Vorstellung des Heftes ist der Abend der Vorführung von Next Stop: Utopia gewidmet. Der Film von Apostolos Karakasis dokumentiert den Kampf einer Gruppe von Arbeitern in Thessaloniki, die im Februar 2013 die insolvente Fabrik des Baumaterialienherstellers Vio.Me besetzten, die Produktion auf ökologische Seifen umstellten und diese seither in Selbstverwaltung und als Modell eines solidarischen Wirtschaftens entgegen alle inneren und äußeren Widerstände fortführen.

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Symbol der gescheiterten EU-Flüchtlingspolitik wird geräumt

zAsyl„Idomeni in Griechenland: Pro Asyl: Symbol der gescheiterten EU-Flüchtlingspolitik
wird geräumt
Die Räumung des Flüchtlingslagers Idomeni in Griechenland hat begonnen. Bisher läuft der  Einsatz ruhig ab. Pro Asyl kritisiert die Aktion scharf…“
[Artikel im Tagesspiegel von Matthias Meisner]                  weiterlesen

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[Berlin] Buchvorstellung „Reparationsschuld. Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa“ am 27. Oktober 2017

WO:exantas
Literaturhaus Berlin (Kaminraum)
Fasanenstr. 23
10719 Berlin-Charlottenburg

WANN:
27. Oktober 2017 um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

VERANSTALTER:
exantas Berlin e.V.

In der Reihe „Kamingespräche“ wird Dr. Karl Heinz Roth im Gespräch mit Eberhard Rondholz sein Buch „Reparationsschuld. Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa“ vorstellen.

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Parlament beschließt neue griechische Privatisierungsanstalt

Seit sechs Jahren dasselbe Drama: Das Parlament verabschiedet unter dem Zwang der europäischen Institutionen neue Austeritätsmaßnahmen. Die Bevölkerung protestiert durch Streiks. Diesmal geht es vor allem um eine weitere Erhöhung der Mehrwertsteuer und anderer Steuern.
Aber halt, es wird auch noch etwas anderes vom Parlament beschlossen: Die neue griechische Privatisierungsanstalt. Plötzlich ging hier alles ganz schnell. In der Folternacht vom 12. auf den 13. Juli 2015 wurden die Grundzüge einer neuen griechischen Treuhand festgelegt – sehr grob.
Nun legte die griechische Regierung dem Parlament ein Gesetz zu Einzelheiten der neuen griechischen Treuhand vor, die es am 22.5.2016 verabschieden soll. Die neue Privatisierungsanstalt soll „Hellenic Company for Assets and Participation“ heißen. Die alte Privatisierungsanstalt „Hellenic Republic Asset Development Fund“ soll vollständig in der neuen aufgehen. Allerdings sollen sehr viele staatliche Unternehmen und Besitztümer zusätzlich von der neue Treuhand übernommen werden.
Angefangen wird mit drei Dingen:
1. städtischem Nahtransport: OASA (blaue Busse), STASY (Stadtbahn, Straßenbahn, U-Bahn) ΟSY (Bahn)
2. der Hellenischen Post
3. Olympic Stadium Management Organization (OAKA)
Alle drei gehen zum Gründungszeitpunkt der Privatisierungsanstalt im Herbst in den Besitz der Treuhand über. Weiterlesen →

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[Berlin] Tortenheber-Soliparty am 28. Oktober 2017

WO:tortenheber
Regenbogenfabrik / RegenbogenKino
Lausitzer Str. 22
10999 Berlin

WANN:
Samstag, den 28.10.2017 ab 20 Uhr

Diesmal geht es um

Flamingo e.V.
Netzwerk für geflüchtete Frauen* und Kinder

Flamingo e.V. ist ein in Berlin und bald auch in Athen tätiger gemeinnütziger Verein zur Unterstützung geflüchteter Frauen* – alleinstehend, schwanger und/oder mit Kindern – und unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Aufenthaltsstatus.
„Unsere Mitglieder sind Frauen*, die zum großen Teil selbst eine Migrations- oder Fluchtgeschichte haben. Im Sommer 2015 haben wir den Verein gegründet, um unsere Ziele effektiver zu verfolgen:
Autonomie, Selbstbestimmung, eine gesellschaftliche Teilhabe und die Stärkung der Rechte aller geflüchteten Frauen* und Kinder.“

 

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