[Bochum] Olivenöl und Kanister-Upcycling beim Alsenstraßenfest am 15. September 2019

oelconnectionruhrWO | Alsenstaße, 44789 Bochum

WANN | 15. 09. 2019, 11 bis 18 Uhr

Die Initiative Hellas-Solidarität-Bochum lädt zum Straßenfest in der Alsenstraße in Bochum ein am Sonntag, den 15. September 2019. Es gibt dort Flaschen und Kanister des Olivenöls ‚Mazí‘ der Kooperative Messinis Gäa.

Außerdem lädt die Gruppe dazu ein, die leeren Kanister zu upcyceln, indem sie beim Fest gemeinsam mit bunten Lacken angemalt und gestaltet werden. Bringt also Eure leeren Kanister mit und gebt sie am Stand ab oder malt selbst. Die Initiative stellt die Farben zur Verfügung.

 

Veröffentlicht unter vergangene Veranstaltungen/Aktionen | Hinterlasse einen Kommentar

[verschiedene Städte] „Eingebrannt – Frauen auf Kreta 1941-1945“ Filmvorführungen am 24. September, 15. Oktober, 3. November 2019

EingebranntWANN und WO |

24. September 2019 um 18 Uhr
Waggonhalle Marburg
Rudolf-Bultmann-Strasse 2A
35039 Marburg
Tel.: 06421 – 690626

15. Oktober 2019 um 20 Uhr
Filmhaus Saarbrücken
Mainzer Straße 8
66111 Saarbrücken
Tel.: +49 681 399297

3. November 2019 um 12 Uhr (Matinee)
DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum Frankfurt
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

 

Eingebrannt – Frauen auf Kreta 1941-1945

Dokumentarfilm von Barbara Englert und Leonie Englert,
Deutschland 2019, 117 Minuten, Griechisch, Untertitel in deutscher Sprache

Eine Reise durch die Geschichte kretischer Frauen während der deutschen Besatzung auf Kreta von 1941-1945.

Die Handlung:

Zweiundzwanzig Kreterinnen sprechen über ihren Widerstand, ihre Solidarität, über Ängste und Hoffnungen, ihren Überlebenskampf und den Umgang mit den Besatzern. Die Beteiligung am Widerstand war für die meisten dieser Frauen selbstverständlich. Sie durchleben im Film mit ihrer eigenen Stimme ihre Vergangenheit; traurig, wütend, stolz.
Die innere Resonanz der Erzählungen wird von Puppen gespiegelt.
Der Dokumentarfilm zeigt, wie die Auswirkungen dieser Erlebnisse auf das Leben der Frauen auch heute immer noch deutlich sichtbar sind. Ihre lebendige Erinnerung ist eine Reise durch ihre Geschichte und über die rauen Berge und Küsten Kretas. Es zeichnet ein anderes Bild der Insel, die viele nur als Urlaubsparadies kennen.

Gedreht wurde der Film in Kooperation mit dem Filmkollektiv Obscura Lab und der Puppentheatergruppe Firdin Migdin aus Rethymno.

Trailer: https://vimeo.com/199544506

 

Veröffentlicht unter Film, vergangene Veranstaltungen/Aktionen | 3 Kommentare

[Berlin] LUNA PARK / Kosmas Kosmopoulos: „Crossing the Freeway“ Tanzperformance am 27.-29. September 2019

lunaparkWANN | Freitag, 27.09.2019, 19:00 Uhr (Uraufführung), Samstag, 28.09.2019, 19:00 Uhr, Sonntag, 29.09.2019, 17:00 Uhr.
Im Anschluss an die Vorstellung am 28.09.2019: TANZSCOUT-Nachbereitung „dance//think“ mit Amelie Mallmann

WO | Uferstudios (Studio 14), Uferstraße 23 / Badstraße 41a, 13357 Berlin

Beschreibung | Die Natur, die einst den Menschen hervorgebracht hat, muss heute vor ihm geschützt werden. Nicht um ihretwillen, sondern weil der Mensch ohne sie nicht überleben kann. Aber mit dem Wachstum der Menschheit wächst beständig auch der Bedarf an Energie und Rohstoffen. Am meisten unter der ungebremsten Ausbeutungder Ressourcen leiden die Regionen, die nicht zu den Wohlstandszentren gehören. Dort verursacht die Ausbeutung nicht nur großflächige ökologische Verwüstungen, sondern auch immer brutalere Verteilungs- und Vertreibungskriege. Beides führt zwangsläufig zu Fluchtbewegungen, oft zu ganzen Völkerwanderungen.
Die westliche Wohlstandsgemeinschaft lässt Krötentunnel unter ihren Autobahnen bauen, darüber Brücken für Wildtiere, auf dem Weg von A nach B: Crossing the Freeway, als letzter Ausweg für Tiere, den für sie mörderischen Bauwerken der hochindustrialisierten Zivilisation aus dem Weg zu gehen. Menschen indessen
werden auch die letzten Wege versperrt.

In einer existentiellen, reduzierten Tanzsprache versucht der griechischstämmige Choreograf und Brennpunktschulen- Pädagoge Kosmas Kosmopoulos das Unmögliche: Crossing the Freeway, den Freeway zu überqueren. Freiheit ist immer die Freiheit der anderen – also derer, denen keine Hindernisse im Weg stehen?

Die Musik stammt wieder vom griechischen Elektro-Pionier Antonios
Palaskas, Mitbegründer der Bands Stereo Nova und Supermarket. Als Grundlage seines narrativen, atmosphärischen Beats dient ihm dieses Mal Pac-Man, eins der ersten Computerspiele. Doch während Becketts „Try again. Fail again. Fail better.“ wie eine digitale Spielanleitung klingen mag, fragen sich die Tänzer*innen in Crossing The Freeway: Was, wenn es nur einen (letzten) Versuch gibt? Die Tage des Scheiterns scheinen gezählt.

Dauer | 65 Minuten, ohne Pause

Tickets | 15 € an der Abendkasse, 10 € im Vorverkauf und ermäßigt
Reservierungen und Vorverkauf unter luna.park@posteo.de

Produktion und Organisation | Initiative LUNA PARK und Kosmas Kosmopoulos in Zusammenarbeit mit der Gesundbrunnen-Grundschule, unterstützt im Rahmen des Projektes „ANPASSUNGEN“ durch Fördermittel aus dem Projektfonds des QM
Badstraße als Teil des Bundesprogramms „Soziale Stadt“.

Veröffentlicht unter vergangene Veranstaltungen/Aktionen | Hinterlasse einen Kommentar

[Berlin] Rolf Becker, Julia Schilinski & Gerhard Folkerts: „Mikis Theodorakis – Ein Leben für die Freiheit“ am 29. September 2019

WO | Schlossparktheater, Schloßstraße 48, 12165 Berlin

WANN | Sonntag, den 29.09., 20 Uhr

Rolf Becker – Rezitation, Julia Schilinski – Gesang, Gerhard Folkerts – Klavier

Programmkonzeption und Klavier-Arrangements: Gerhard Folkerts

Zum Inhalt laut Spielplan | Theodorakis‘ Leben ist das eines tatkräftig und unbeugsam handelnden Komponisten, Dichters und Politikers, es ist ein Leben für die Freiheit. Dies machen Theodorakis Lieder und Texte hörbar, die Gerhard Folkerts für den Abend ausgewählt hat, wie „Rätselhafte Nacht“, „Marina“, „Kummer“, Lieder aus Canto General und Axion Esti, die Julia Schilinski begleitet von Folkerts vorträgt, sowie Theodorakis Gedichte und Stellen aus seiner Autobiografie, die Rolf Becker rezitiert.

Nach Beethoven gelang es nur noch einem Komponisten, dass die Zuhörer schon nach zwei erklingenden Akkorden Werk und Melodie erkennen: Mikis Theodorakis mit seinem „Zorbas“. Folkerts spielt bei dieser Veranstaltung die von ihm für Klavier-Solo arrangierte Fassung der Zorbas-Musik.

Mikis Theodorakis symbolisiert eine Einheit musikalisch-schöpferischer Kraft und politischen Handelns wie kein anderer Komponist zuvor in der Geschichte.Dem Griechen Theodorakis gelingt es wie keinem anderen Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts mit seinen Liedern, dass ein ganzes Volk die Texte seiner großen Dichter und Literatur-Nobelpreisträger singt. 

Ende der 1960er Jahren erreicht seine Musik und das Verständnis für seine unbeugsame Haltung, auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern, vor allem die Menschen, die unter staatlicher Gewalt leiden. Theodorakis Aufruf zum Widerstand gegen die Militärdiktatur in Griechenland hatte zur Folge, dass er inhaftiert, aus seinem Land verbannt und seine Musik verboten wurde. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil 1974 setzt er sich ein für Versöhnung in Griechenland und auf Zypern und für die Völkerverständigung zwischen Türken und Griechen, Israelis und Palästinensern sowie die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit der Völker aller Kontinente.

Seine Lieder und Texte geben den Menschen Orientierung, enthalten Freude, Kummer und Glück. Seine Musik macht sie reicher. Sie fordert die Menschen auf, eine bewohnbare Welt zu schaffen.

Eintritt: zwischen 15 – 30 Euro.
Veröffentlicht unter vergangene Veranstaltungen/Aktionen | Hinterlasse einen Kommentar

„Eine Geschichte von Verfolgung und Haft“

Von Elmar Schütze, Berliner Zeitung, 13.12.2018:
„Am Anfang waren die Kommilitonen dran, die Freunde, alle, die sich drei Monate lang für sie eingesetzt, mit ihr gebangt, Briefe geschrieben, ihr Mut gemacht haben, Petitionen ans Europaparlament geschrieben, Kontakt zum Auswärtigen Amt und dem Bundespräsidialamt gehalten haben. Umarmungen, Gespräche, Schultertätscheln in gelöster Atmosphäre.
Am Mittwoch hatte Sara Mardini, 23-jährige syrische Flüchtlingshelferin aus Pankow, ihren ersten öffentlichen Auftritt. 106 Tage hatte sie in griechischer Untersuchungshaft verbracht, weil sie Flüchtlingen geholfen hatte.
Jetzt hat ihre Hochschule in Berlin, das private Bard-College in Niederschönhausen, zu einer kleinen Willkommensfeier samt Pressekonferenz eingeladen. Zusammen mit ihrem Freund und Kollegen Sean Binder, einem Deutsch-Iren, und ihrem griechischen Anwalt hatte Sara Mardini viel zu erzählen.“ weiterlesen

Veröffentlicht unter Geflüchtete. | Hinterlasse einen Kommentar

„Erneut Ärger in der Mazedonien-Problematik“


Von Wassilis Aswestopoulos, Telepolis, 12. Dezember 2018:
„Neuwahlen in Griechenland kann nur Tsipras auslösen
Am 15. Januar soll das Parlament in Skopje in der EJR Mazedonien (vorläufiger UNO-Name) oder Nord-Mazedonien (Name gemäß des Vertrags von Prespes) mit einer Abstimmung zur Änderung einiger Verfassungsartikel die letzten Bedingungen für den Vertrag von Prespes hinsichtlich des Namensstreits mit Griechenland erfüllen.
Danach liegt der Ball im griechischen Feld. Je näher die Entscheidung für die Parlamentarier der Vouli der Hellenen, wie das griechische Parlament heißt, rückt, umso fraglicher wird es, ob der Vertrag seine letzte Hürde nimmt.
Bricht Zaev den Prespes-Vertrag?
Die griechischen Medien zeigten mehrfach Videos mit Ansprachen des Premierministers der Nachbarrepublik. Dieser nennt sein Land schlicht Mazedonien und die Sprache, welche die Bürger des Landes sprechen, kurz Mazedonisch. Unabhängig davon, dass außer in Griechenland so ziemlich in allen Ländern der Erde die gleiche Praxis geübt wird, stellt dies streng genommen einen Verstoß gegen den Vertrag von Prespes dar, – meinen nicht nur die Griechen.“ weiterlesen

Veröffentlicht unter Nord-Mazedonien | 1 Kommentar

[Berlin] „Eingebrannt – Frauen auf Kreta 1941-1945“ Filmvorführung und Gespräch am 17. Oktober 2019

EingebranntWO | RegenbogenKino, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22

WANN | Donnerstag, 17.10.2019 um 19.30 Uhr

 

Eingebrannt – Frauen auf Kreta 1941-1945

Dokumentarfilm von Barbara Englert und Leonie Englert,
Deutschland 2019, 117 Minuten, Griechisch, Untertitel in deutscher Sprache

Filmaufführung und Gespräch mit den Filmautorinnen

Eine Reise durch die Geschichte kretischer Frauen während der deutschen Besatzung auf Kreta von 1941-1945.

Die Handlung:

Zweiundzwanzig Kreterinnen sprechen über ihren Widerstand, ihre Solidarität, über Ängste und Hoffnungen, ihren Überlebenskampf und den Umgang mit den Besatzern. Die Beteiligung am Widerstand war für die meisten dieser Frauen selbstverständlich. Sie durchleben im Film mit ihrer eigenen Stimme ihre Vergangenheit; traurig, wütend, stolz.
Die innere Resonanz der Erzählungen wird von Puppen gespiegelt.
Der Dokumentarfilm zeigt, wie die Auswirkungen dieser Erlebnisse auf das Leben der Frauen auch heute immer noch deutlich sichtbar sind. Ihre lebendige Erinnerung ist eine Reise durch ihre Geschichte und über die rauen Berge und Küsten Kretas. Es zeichnet ein anderes Bild der Insel, die viele nur als Urlaubsparadies kennen.

Gedreht wurde der Film in Kooperation mit dem Filmkollektiv Obscura Lab und der Puppentheatergruppe Firdin Migdin aus Rethymno.

Trailer: https://vimeo.com/199544506

Eintritt: 6 Euro, 5 Euro für Student*innen, 4 Euro für Harzt IV-Empfänger*innen

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, RegenbogenKino, attac Berlin

 

Veröffentlicht unter Film, vergangene Veranstaltungen/Aktionen | 1 Kommentar

[Bochum] Öl-Connection-Ruhr / DGB Bochum: Workshop „Solidarische Ökonomie – Unser Olivenöl als Baustein für ein faires und solidarisches Bochum?“ am 1. November 2019

WO | ver.di-Haus, 44789 Bochum, oelconnectionruhrUniversitätsstraße 76

WANN | Freitag, 1.11.2019 von 10:00 bis 14:30 Uhr

Solidarität stärkt und verbindet.

In Bochum unterstützen wir seit drei Jahren die griechische Kooperative Messinis Gäa mit der Verteilung und Abnahme des solidarischen Olivenöls „Mazí“, was „gemeinsam“, „zusammen“ bedeutet. 2019 haben wir mehr als 3.500 Liter des Olivenöls in Bochum an weit über 300 Personen ausgegeben. Das Beispiel unseres Olivenöls zeigt, dass solidarisches Handeln und Konsumieren auch in größerem Umfang möglich sind. In Bochum haben wir das gemeinsam geschafft, unterstützt von Gewerkschaften, Initiativen und Einzelhandel.
Nun möchten wir einen Schritt weitergehen und gemeinsam mit Unterstützer*innen, Interessent*innen und Akteur*innen aus unserer Stadt überlegen, wie wir solidarische und ökologisch nachhaltige Formen des Handelns und Konsumierens, und genossenschaftliche Erzeuger- und Konsumstrukturen weiter stärken und etablieren können.
Ansatzpunkte gäbe es genug, beispielsweise:
• Die Stadt Bochum gehört seit 2013 zu den Fair Trade Towns.
• Wir haben Ernährungsräte und Gemeinschaftsgärten.
• In der Initiative „Stadt für alle“ intervenieren Akteur*innen in die Gestaltung des öffentlichen Raums der Stadt.
• Greenpeace Bochum hat gerade eine Broschüre mit dem Titel „Konsumratgeber Bochum“ entwickelt.

In einem gemeinsamen Workshop mit unseren Unterstützer*innen und Akteur*innen aus lokalen Initiativen, Parteien und Organisationen möchten wir uns locker über mögliche Perspektiven solidarischer Ökonomie in Bochum austauschen.
Zahlreiche Akteur*innen, Initiativen … aus Bochum und Griechenland werden mitdiskutieren!

Programm

Get together (bei Kaffee, Ölverköstigung, Brot … )
Begrüßung, Bettina Gantenberg,Vorsitzende DGB Bochum
Input:
• Was ist Öl-Connection-Ruhr / „Messinis Gäa“?
• Geschichte der Genossenschaften Niklaas Hofmann, DGB-Bildungswerk BUND

Workshop 1: Wie weiter mit dem Olivenöl?
Workshop 2: Erweiterung der Produktpalette, Thi My Hanh Nguyen
Workshop 3: Alternative Konsummodelle, Britta Meier, Ernährungsrat Bochum (in Gründung)

Zusammenführung im Plenum Planung / Ausblick / Verabredungen

Eine Anmeldung ist solidarisch und erleichtert die Organisation: bochum@dgb.de
Name, gegebenenfalls Organisation nennen.

Eintritt frei: inkl. kleine Mahlzeit und Softdrinks

einladung_workshop_page-0001

Πρωτοβουλία Ελλάς-Αλληλεγγύη Bochum /Initiative Hellas-Solidarität Bochum

Veröffentlicht unter Solidarische Ökonomie, vergangene Veranstaltungen/Aktionen | Hinterlasse einen Kommentar

[Köln] „Arbeiten ohne Bosse“ am 18. Oktober 2019

WO | Alte Feuerwache Melchiorstr.3 Köln

WANN | 18. 10. 2019, 19:00 Uhr

Makis Anagnostou vom rückeroberten Betrieb VioMe in Thessaloniki kommt nach Köln
Makis wird über die Situation von VioMe vor der nächsten Zwangsversteigerung und die Situation der alternativen antikapitalistischen Projekte berichten

John Malamatinas analysiert das Programm der neuen griechischen Regierung und den Widerstand, besonders in Athen/Exarchia

Griechenland Solidaritäts Komitee Köln (GSKK) http://www.gskk.org
Unterstützt von der Rosa Luxemburg Stiftung NRW

Vio_Me_

Veröffentlicht unter vergangene Veranstaltungen/Aktionen, VioMe | Hinterlasse einen Kommentar

[Leipzig] Film und Diskussion „Eldorado – The struggle for Skouries“ am 24. Oktober 2019

2019-40-Eldorado-the-Struggle-for-skouriesWO | Geschwister-Scholl-Haus, HS 301, Ritterstraße 8-10, 04109 Leipzig

WANN | Donnerstag, 24.10.2019, 20 Uhr

Veranstaltung im Rahmen des Filmfests globaLE 2019

„Eldorado – The struggle for Skouries“

Griechenland / 2018 / 56 min / Wasil Schauseil, Leo Helbich / original mit dt. UT.
Im Anschluss Diskussion u.a. mit Wasil Schauseil. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Netzwerk „Kritische und Weltoffene Universität“ statt.

Inhalt

In den Bergen von Chalkidiki im Norden Griechenlands tobt seit mehr als dreißig Jahren ein harter Kampf gegen die Bergbauindustrie und deren zerstörerische Folgen für die Natur. Mitten im gut 317 Quadratkilometer großen Bergbaukomplex befinden sich drei Abbauorte: die Gold- und Kupfermine Skouries, die ältere Silber-, Blei- und Zinkmine Stratoni, und Olimpiada, eine Gold-, Blei- und Zinkmine mit einem angeschlossenen Weiterverarbeitungswerk. Der Film dokumentiert den Kampf der Bevölkerung gegen Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen bei Europas größtem Bergbauprojekt.

Über das Filmfest

„Die 15. globaLE findet vom 16. Mai bis zum 8. November 2019 statt. Freu Dich auf globalisierungskritisches Kino in Leipzig undspannende Diskussionen. Das Projekt globaLE ist ein politisches Filmfestival auf Initiativevon attac Leipzig. In neoliberalen Zeiten scheinen kollektive Träume von einer anderen Gesellschaft keinen Platz mehr zuhaben. Wir wollen das ändern. Wir wollen Zusammenhänge und Auswirkungen kapitalistischer Ökonomie dokumentieren, aberauch den Widerstand gegen Ausbeutung und Ausgrenzungaufzeigen und wie Menschen kämpfen und ihren Mut, ihre Würde und ihre Hoffnung nicht verlieren. Wir sind überzeugt: Eine andere Welt ist möglich! Wenn viele mitmachen.“

Der Eintritt ist frei!

Veröffentlicht unter vergangene Veranstaltungen/Aktionen | Hinterlasse einen Kommentar