[Saarbrücken] Filmpräsentation: ADULTS IN THE ROOM am 12. November 2020

WANN | Donnerstag, 12. November 2020 um 20 Uhr

WO | Kino achteinhalb, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

ADULTS IN THE ROOM von Costra-Gavras ist eine Adaption des Sachbuchs „Die ganze Geschichte. Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment“ von Yanis Varoufakis.

Frankreich / Griechenland 2019, 124 Minuten,

Sprache: Englisch, Griechisch, Französisch

Darsteller*innen u.a. Ulrich TUKUR, Christos LOULIS, Alexandros BOURDOUMIS

Als 2015 die Schuldenkrise Griechenlands auf einen Höhepunkt zusteuert, sieht sich Finanzminister Yanis Varoufakis mit Forderungen seitens der Eurozone konfrontiert, die die ökonomische und soziale Lage Griechenlands drastisch verschlimmern würden. Seine Kompromissvorschläge werden jedoch systematisch abgeblockt. Costa-Gavras, Großmeister des engagierten Polittrillers, dramatisiert gewohnt analytisch jene Verhandlungen, die immer mehr zu Ritualen erstarren. Politische Entscheidungen auf höchster EU-Ebene mutieren zur Farce, hinter der eine moderne griechische Tragödie sichtbar wird.

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„Menschenrechte: S.O.S. in Griechenland“

GeflüchteteVon Wassilis Aswestopoulos, Telepolis, 13. November 2018:
Der Bericht der Menschenrechtskommissarin des Europarates zeigt auf die inhumane Situation der Migranten und die Folgen der AusteritätspolitikDie OSZE-Beauftragte für die Freiheit der Medien und Menschenrechtskommissarin des Europarates, Dunja Mijatović, veröffentlichte in der vergangenen Woche ihren Bericht über Griechenland. Der 28 Seiten umfassende Bericht ist in Englisch online abrufbar.
„Griechenland muss dringend handeln“
Im Land selbst ging der für die Regierung nicht gerade positive Report vor dem Hintergrund der von Premierminister Alexis Tsipras und Erzbischof Ieronymos verkündeten Trennung von Staat und Kirche unter. Mijatović prangert sowohl die Unterbringung als auch die Versorgung von Asylbewerbern in Griechenland an (vgl. Griechenland: „Momentan herrscht Chaos“). Sie stellt in ihrem Report die mit Gesetzen unterstützte Theorie der realen Praxis gegenüber. Dabei befasst sich Mijatović nicht nur mit der Situation der Asylbewerber, sondern beleuchtet auch die Folgen der Austeritätspolitik für die einheimische Bevölkerung.“ weiterlesen

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[Frankfurt a.M.] Wochenendseminar der VHS FFM zur Reparationsfrage „Athen und Berlin: Offene Rechnungen, offene Wunden“ am 28. u. 29. November 2020

WO | Volkshochschule Frankfurt a.M. athen-deutsche-soldaten-1941

WANN |Samstag/Sonntag, 28./29.11.2020; jeweils von 10.00 – 17.00 Uhr

KURS | 1802-63 Arbeit und Leben (DGB/VHS). Geleitet von: Ralf Kliche / Nadja Rakowitz

INHALT| Griechenland ist eines der Länder, das im 2. Weltkrieg am stärksten unter der deutschen Besatzung gelitten hat. In der Nachkriegsordnung wurden die Siegermächte teilweise entschädigt, aber die kleineren Länder Europas und zahlreiche Opfergruppen gingen weitgehend leer aus. Zu ihnen gehörte auch Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert. Diesen Forderungen entzieht sich die Bundesrepublik bis heute. In der neueren Geschichte standen sie im Hintergrund, als 1990 nach der Wiedervereinigung beim 2plus4-Vertrag (nicht Friedensvertrag!) mit den Alliierten der Zweite Weltkrieg formell beendet wurde. Schließich wurden sie wieder im Zuge der Schulden-Krise und der durch die Troika verordneten Austeritätspolitik zum Thema. Wir wollen uns in dem Seminar mit der Geschichte von Griechenland und den Verbrechen der Wehrmacht im 2. Weltkrieg beschäftigen sowie mit der Geschichte des Umgangs mit den Reparationsforderungen von Griechenland. Dazu werden wir Filmmaterial und Originaldokumente anschauen und diskutieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter: https://vhs.frankfurt.de/de/portal#/search/detail/139603.

 

 

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Der große Gerichtsprozess gegen die Mörderbande „Goldene Morgenröte“

Einen groben Überblick über den bisherigen Prozess gibt Von Gerd Höhler, FR.de, 08.11.2018:
„Dauerprozess gegen Neonazis. Das Verfahren gegen die griechische Partei Goldene Morgenröte schleppt sich seit dreieinhalb Jahren dahin.
„Die Sitzung ist eröffnet“, sagte Richterin Maria Lepenioti. Das war am 20. April 2015. Auf der Anklagebank saßen 69 Funktionäre der griechischen Neonazi-Partei Goldene Morgenröte, unter ihnen der Parteivorsitzende Nikos Michaloliakos und die gesamte Parlamentsfraktion.“ weiterlesen

Eine anschauliche Darstellung der mörderischen Taktik der Neonazipartei
hat Ralf Dreis geschrieben, veröffentlicht in der Graswurzelrevolution vom 27.10.2018.
Neonazis morden in Griechenland – Prozess gegen Chrysí Avgí auf der Zielgeraden
Fünf Jahre nach der Ermordung des antifaschistischen Rappers Pávlos Fýssas, am 17. September 2013, nähert sich der Prozess gegen 69 Mitglieder der Neonaziorganisation Chrysí Avgí (Goldene Morgenröte) seinem Ende. Nach der Anhörung von 129 Belastungszeug*innen und 16 Zeug*innen der Nebenklage, der Auswertung des umfangreichen Beweismaterials und der Telefonverbindungsdaten der Angeklagten, verfügt das Gericht über umfassende Kenntnisse, zu den mehr als 100 Naziangriffen, die die Anklageschrift beinhaltet. Offen bleibt, ob der politische Wille besteht Chrysí Avgí als kriminelle Vereinigung zu verbieten.“ weiterlesen

Die Internetseite jailgoldendawn.com informiert ausführlich über den Prozess (auf Griechisch, aber auch durch einige Beiträge in anderen Sprachen, auch auf deutsch)

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[Berlin] NO MORE MORIA – Demo und Küfa am 30. Januar 2021

WO und WANN | Berlin, Start um 12.30 am Hermannplatz – Abschlusskundgebung und Küfa ab 15 Uhr am Oranienplatz

Es reicht – NO MORE MORIA!

Die Zustände in den griechischen Lager sind menschenunwürdig! Keine Duschen, nicht-wetterfeste überschwemmte Zelte, Krätze-Ausbrüche, Kinder mit Rattenbiss-Wunden und eine repressive griechische Polizei im als Moria 2 bekannten Lager Kara Tepe. Wir wollen diese Zustände nicht akzeptieren und ein Zeichen der Solidarität senden! Wir fordern die sofortige Evakuierung der Lager und eine menschenwürdige Unterbringung der Geflüchteten!
Schließt euch uns an und kommt mit uns auf die Straße!

Neben dem Programm aus Redebeiträgen und musikalischen Acts wird es auf der Endkundgebung am Orainienplatz eine leckere Küfa und Heißgetränke geben.

Bringt Hunger und eure eigenen Becher mit!

Die Spenden der Küfa gehen an das Watch the Med Alarm Phone und an Med’EqualiTeam.

Das Watch the Med Alarm Phone ist ein Projekt, welches im Oktober 2014 von einem Aktivist_innen Netzwerk und zivilen Akteur_innen in Europa und Nordafrika ins Leben gerufen wurde. Das Projekt startete ein selbstorganisiertes Call-Center für Geflüchtete, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten.

Med’EqualiTeam wurde im Juli 2018 als französische NGO mit griechischer Niederlassung gegründet. Als erstes Projekt wurde auf Samos eine medizinische Klinik gegründet, die an sechs Tagen pro Woche medizinische Grundversorgung für täglich 100 bis 200 Geflüchtete anbietet.

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Online-Event: „EU-Turkey ‚deal‘: 5 Years of Shame | Through the eyes of those who experienced it“, March 16, 2021

Wie | Online via Facebook Live – Öffentlich/Kostenlos  · Jede*r auf und außerhalb von Facebook

Wann | Dienstag, 16. März 2021 von 17:00 UTC+01 bis 19:00 UTC+01

Refugees and residents on the islands speak about the impact of the EU-Turkey Deal on local societies and their lives.

The discussion will be in English.

The event is coordinated by journalist Fotini Lambridi

Introduction:
* Efi Latsoudi, RSA, UNCHR Nansen Refugee Award (2016)

Interventions:
* Amal Adwan, Palestinian recognized refugee from Syria, interpreter, data analyst
* Ahmad Ebrahimi, recognized refugee from Afghanistan, film-maker
* Parwana Amiri, 17-year-old asylum-seeker from Afghanistan, activist
* Irini Papachristou, Samos resident, member of the Movement for Human Rights – Solidarity for Refugees
* Giorgos Tyrikos-Ergas, Lesvos resident, solidarian, author
* Sofia Chatzifounda, Kos resident, member of Kos anti-fascist movement Commenting:
* Karl Kopp, Director of European Affairs PRO ASYL

https://rsaegean.org/en/eu-turkey-deal-5-years-of-shame-through-the-eyes-of-those-experienced-it/?fbclid=IwAR39Jc3-LnIW-2fCYy37uCqxYeNQiz0g_XPBq_bE7oyyXHscO0mQDYCQVUk


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Πρόσφυγες και κάτοικοι των νησιών μιλάνε για τις συνέπειες της συμφωνίας στην τοπική κοινωνία και τις ζωές τους


Η συζήτηση θα γίνει στα αγγλικά.

Συντονίζει η δημοσιογράφος Φωτεινή Λαμπρίδη


Προλογίζει:
Έφη Λατσούδη, RSA, βραβείο Nansen της Υ.Α. ΟΗΕ για τους Πρόσφυγες (2016)

Παρεμβαίνουν:
Amal Adwan, Παλαιστίνια πρόσφυγας, από τη Συρία, διερμηνέας Ahmad Ebrahimi, πρόσφυγας, από το Αφγανιστάν, σκηνοθέτης Parwana Amiri, αιτούσα άσυλο, από το Αφγανιστάν, ακτιβίστρια, 17 ετών
Ειρήνη Παπαχρήστου, κάτοικος Σάμου, μέλος της Κίνησης για τα Ανθρώπινα Δικαιώματα-Αλληλεγγύη στους Πρόσφυγες
Γιώργος Τυρίκος-Εργάς , κάτοικος Λέσβου, αλληλέγγυος, συγγραφέας
Σοφια Χατζηφούντα, Κάτοικος Κω, μέλος Αντιφασιστικής Κίνησης Κω Σχολιάζει: Karl Kopp, Director of European Affairs PRO ASYL Weniger anzeigen

Organizer: Refugee Support Aegean – Υποστήριξη Προσφύγων στο Αιγαίο

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[Berlin] 21. Griechischer Salon ONLINE: „MéRA25 – eine neue linke Alternative in Griechenland?“ – Vortrag von Jochen Schult mit Diskussion am 25. Februar 2021

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WANN | Donnerstag, 25. Februar 2021, um 19.00 Uhr

WIE | Online-Veranstaltung (Webkonferenzsystem: Zoom)

Anmeldung notwendig unter: griechenlandsoli@web.de

THEMA

Im Sommer 2019 gelang es MéRA25 aus dem Stand, mit 3,44 % der Stimmen ins
griechische Parlament gewählt zu werden.

Zu welchen Themen hat sich die Partei in den letzten eineinhalb Jahren engagiert?
Ist diese Partei unter der Führung des ehemaligen Finanzministers Yanis
Varoufakis eine Alternative zur sozialdemokratisierten SYRIZA und zu
dogmatischen sozialistischen und kommunistischen Parteien?

Oder ist sie bloß eine Ein-Mann-Partei ohne soziale Verankerung,
bürgerlich, unbedeutend? Wie ist das Verhältnis zur „Mutterbewegung“
DiEM25, die sehr stark auf die europäische Ebene ausgerichtet ist?

Der Referent Jochen Schult kann zu diesen Fragen kompetent Auskunft
geben. Schult, Jahrgang 1954, wuchs in Deutschland auf, lebt aber seit
über 30 Jahren in Griechenland und war Deutschlehrer. Seit 2017 ist er bei
MéRA25 aktiv und seit kurzem Mitglied des Zentralkomitees und
Vorsitzender der Ethikkommission.


Der Zugang zum online-Griechischen Salon kostet nichts.

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac
Berlin.

Nochmals und GANZ WICHTIG:

Für den Online-Salon müsst ihr euch unter griechenlandsoli@web.de
anmelden! Ihr erhaltet dann per Mail einen Link. Dieser Link führt euch
zur Veranstaltung am 25.02. Danke für euer Verständnis!

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[Berlin] 22. Griechischer Salon ONLINE: „Griechenland – Freiheitsrechte und Gesundheitsversorgung in der Pandemie.“ Mit der Gruppe reAKT-AKTION und Referent*innen aus Griechenland am 18. März 2021

WANN | Donnerstag, den 18. März 2021, 19 Uhr

WIE | Online-Veranstaltung (Webkonferenzsystem: Zoom) in deutscher und englischer Sprache

Anmeldung notwendig unter: griechenlandsoli@web.de

Im Rahmen ihrer Pandemiebekämpfung hat die konservative griechische Regierung der Nea Dimokratia viele Entscheidungen getroffen, die die freiheitlichen Grundrechte einschränken.
Die Fälle von Polizeigewalt und der Einflussnahme auf die Massenmedien häufen sich. Hinzu kommen die erdrückenden Zustände in den griechischen Krankenhäusern.
Unsere Referent*innen berichten aus erster Hand – direkt aus Athen und Thessaloniki – über diese Situation und die gravierenden Gefahren für die Demokratie, die aus ihr erwachsen.

English Translation

Civil rights and public health during the pandemic in Greece

Amid the critical period of the COVID-19 pandemic in Greece a number of neoliberal policies, swiftly applied from the government resulted in the restriction of fundamental rights, excessive use of force,’suffocating‘ conditions at public hospitals and manipulation of the mass media. The authoritarian measures enforced by the conservative government of Nea Dimokratia and the violations of democratic standards are raising significant threats. We gather to discuss these issues and the risks arising from the political actions of the government.
With speakers from Athens and Thessaloniki.

Referent*innen:

Despina Paraskeva-Veloudogianni, 8. März Bündnis Athen (Thema: Repression & Pandemie)
Christos Avramidis, Journalist (Thema: Repression & soziale Bewegungen in Griechenland)
Alexis Benos, Professor an der Aristoteles Universität von Thessaloniki, Health Policies Lab (Thema: politische Aspekte des staatlichen Umgangs mit der Pandemie)

Der Zugang zum online-Griechischen Salon kostet nichts.

Veranstalter:
Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin, SoliOli. Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Nochmals und GANZ WICHTIG:

Für den Online-Salon müsst ihr euch unter griechenlandsoli@web.de
anmelden! Ihr erhaltet dann per Mail einen Link. Dieser Link führt euch
zur Veranstaltung am 18.03. Danke für euer Verständnis!

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„Trennung zwischen Staat und Kirche „

Wikipedia: Creato e caricato dall‘ [[Utente:Lodewijk_Vadacchino]], screenshot del film „[[Don Camillo monsignore… ma non troppo]]“, anno 1961.

Von Wassilis Aswestopoulos, Telepolis, 07. November 2018:
Scheidung auf Griechisch
Eine der nie erfüllten Beitrittsbedingungen für die griechische Mitgliedschaft in der damaligen Europäischen Gemeinschaft, die Trennung zwischen Staat und Kirche, wurde am Dienstag von Premierminister Alexis Tsipras und Erzbischof Ieronymos von Athen und ganz Griechenland verkündet.
Es handelt sich zudem um einen der wenigen Punkte, in denen die Grundwerte der EG und der späteren EU sich mit einer der dringlichsten, seit Jahrzehnten bestehenden Forderungen der Linken Griechenlands decken. Die Rolle der christlich orthodoxen Religion als Staatskirche ist in der gültigen Verfassung verankert.
Mit der Vereinbarung möchte die Regierung die Verfassung hinsichtlich der Religionsfreiheit, die Rede ist von einem „religiös neutralen Staatswesen“ ergänzen.“ weiterlesen

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„Wegen fauler Kredite – Die Lage der griechischen Banken verschärft sich“

Von Gerd Höhler, handelsblatt.com, 5.11.2018:
„Die vier großen Athener Geldinstitute leiden unter faulen Krediten und Ertragsschwund. Jetzt steuern sie mit drastischen Kostenkürzungen gegen.
Athen. Bargeld? Für die Kunden des Supermarktes Sklavenitis an der Athener Vouliagmenis-Avenue war das bis vor Kurzem kein Problem. Gleich drei der vier großen griechischen Banken waren mit Geldautomaten am Eingang präsent. Seit Anfang dieser Woche sind zwei davon verschwunden. Blechplatten verdecken jetzt die Löcher in der Supermarktfassade.
Ein Bild, an das sich die Griechen wohl gewöhnen müssen. Ihre Banken gehen auf Sparkurs. Die Bereitstellung von Bargeld ist ein großer Kostenfaktor. Seit 2010 haben die Institute die Zahl der Geldautomaten bereits von 8 650 auf 5300 reduziert. Jetzt dünnen sie das Netz weiter aus.“ weiterlesen

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