Kugeln gegen Recherchen

Ähnliche Fälle? Ermordete Journalisten: Caruana Galicia (Malta), Kuciak (Slowakei) und Karaivas (rechts)

Vor zwei Jahren ermordeten Auftragskiller den prominenten Journalisten Yorgos Karaivaz auf offener Straße.
Er hatte über die Verbingungen der griechischen Mafia mit Polizeikreisen recherchiert.
Obwohl der Fall sofort große internationale Aufmerksamkeit erregte und Mitsotakis persönlich versprach, der Mord werde mit Priorität bearbeitet werden, passierte bis heute nichts.
Zahlreiche Journalistenorganisationen und führende Presseorgane in vielen Ländern wiesen sehr schnell auf die Bedeutung für den Journalismus in Griechenland hin. Eine ganze Reihe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments sprachen den Mord immer wieder an (1). Viele Journalisten in Griechenland fühlen sich seither bedroht.
Thodoris Chondrogiannos, Nikolas Leontopoulos und Christoforos Kasdaglis beschreiben in ihrem Artikel „Die drei Begräbnisse von Yorgos Karaivaz“, der am 9. April 2023 auf der Netzseite von Reporters United veröffentlicht wurde (1), drei Gründe für das große Misstrauen bezüglich des Willens der griechischen Regierung, die Mörder zufinden.

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Liebe EU, wo hast du die Menschenrechte versteckt?

Bild: Yorgos Konstantinou/ Imagistan

Wir packen’s an:
„Frohe Ostern, Europa.
Schüsse auf Boote mit flüchtenden Menschen im Mittelmeer, besorgniserregende Abschiebungen, Gewalt und Tod an den EU-Außengrenzen. All das steht im starken Kontrast zum jetzigen Osterfest. Wo sind unsere europäischen, aufgeklärten Werte? Unsere Menschenrechte? Unsere Würde?
Es bricht uns das Herz von schutzsuchenden Kindern zu erfahren, die depressiv sind und Selbstmordgedanken aussprechen.
Das ist eine Krise der Menschlichkeit und eine Krise der Menschenrechte! Nicht wegen Korruption oder Inkompetenz vereinzelter Regierungen, sondern vielmehr eine beabsichtigte Folge einer europäischen Politik, um Schutzsuchende abzuschrecken. Es braucht endlich ein gesellschaftliches und politisches Beben!
Wo hast du nur die Menschenrechte versteckt, Europa?“
https://wir-packens-an.info/

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Europarat: Zu viele Personen werden in Griechenland unter menschenunwürdigen Haftbedingungen festgehalten

Internetseite des Europarats:
„Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) – ein Organ des Europarates – hat einen Bericht über seinen Besuch veröffentlicht, den es von 22. November bis 1. Dezember 2021 Griechenland abgestattet hat, um die Behandlung von Personen zu untersuchen, die in Gefängnissen festgehalten werden, und um den Fortschritt zu bewerten, den die Behörden bei der Umsetzung der in den letzten zehn Jahren formulierten Empfehlungen erzielt haben. Diese Empfehlungen betreffen vor allem Überbelegung und schlechte Haftbedingungen, Gewalt unter Insassen, gravierenden Personalmangel und unzureichende Gesundheitsversorgung…“ weiterlesen

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Wer weiß schon, dass der neoliberale Sunnyboy die Demokratie in Griechenland schleift?

Bild: Yorgos Konstantinou/ Imagistan

Auf einer dreieinhalbstündigen Veranstaltung am 24.3.2023 in Berlin war darüber sehr viel zu erfahren. – Eine Zusammenfassung der Inhalte der Veranstaltung „Die Orbanisierung Griechenlands – das autoritäre System des Kyriakos Mitsotakis“ – mit Ausblicken.

Zwei Griechen haben über autoritäre Entwicklungen in ihrem Land berichtet. Beide sind Experten für diese Themen und auch selbst Betroffene. Sie wurden persönlich Opfer des Angriffes auf die Demokratie.
Der investigative Journalist Stavros Malichudis sprach über autoritäre Tendenzen in unterschiedlichen Bereichen.
Um die Pressefreiheit ist es sehr schlecht bestellt. In einem Ranking von „Reporter ohne Grenzen“ ist Griechenland das europäische Land mit der geringsten Pressefreiheit. Im Vergleich mit außereuropäischen Ländern schneidet es sogar schlechter ab als manche Diktaturen. Es gibt nur eine einzige Presseagentur und die Mainstreammedien wiederholen zumeist wortwörtlich das, was die Regierung verlautbaren lässt.
Journalisten werden bedroht, Regierungsvertreter üben Rufmord an ihnen aus. Es werden sogar Journalisten ermordet. Der bekannte Finanzjournalist Giorgos Karaivaz wurde auf offener Straße hingerichtet. Er hat vor allem die Verwicklung von Behördenmitarbeitern mit Wirtschaftsverbrechen untersucht. Viele Mitglieder des Europaparlaments haben kritisiert, dass auch zwei Jahre nach dem Mord noch keinerlei Spuren zu den Auftraggebern des Mordes gefunden wurden. Man hat den Eindruck, dass der griechische Staat kein Interesse daran hat, den Fall aufzuklären. Es erinnert an vergleichbare Vorfälle in der Slowakei und auf Malta.
Ein aktuelles Beispiel für die Medienmanipulation: Am Sonntag, den 2.4.2023 fand in Thessaloniki ein riesiges Konzert mit namhaften Künstlern gegen die Wasserprivatisierung statt. Die Mainstreammedien berichteten einfach nicht darüber.
Nicht umsonst spricht man in Griechenland schon lange von einem „Dreieck der Sünde“ angesichts der engen Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Medien. Die großen Reeder besitzen in der Regel TV-Stationen, Zeitungen und einen Fußballverein.
Die Berichterstattung der Medien wird wesentlich von der Staatspropaganda des Mitsotakis-Systems beeinflusst.
Regierungsvertreter und auch der Ministerpräsident selbst scheuen nicht vor persönlicher Verunglimpfung und vor dreisten Lügen zurück.
Ich nenne hier nur zwei Beispiele dafür. Als die Überwachung des Vorsitzenden der Partei PASOK, Nikos Androulakis, bekannt wurde, streuten Regierungskreise, der armenische und der ukrainische Geheimdienst hätten diese Überwachung gefordert. Was natürlich Blödsinn und nur ein Ablenkungsmanöver war.
Ein zweites Beispiel: Die Regierung war trotz dramatisch hoher Zahlen von Toten aufgrund der Coronapandemie nicht bereit, das öffentliche Gesundheitswesen zu stärken. Folge war, dass es auf den Intensivstationen nicht genug Betten für die vielen Kranken gab, die künstlich beatmet (intubiert) werden mussten. Damit konfrontiert behauptete Mitsotakis im Parlament, es gäbe keinerlei Beweise dafür, dass Intubierte auf Intensivstationen behandelt werden sollten. Dabei gab es zu diesem Zeitpunkt bereits eine umfangreiche griechische wissenschaftliche Studie, die bewies, dass die Wahrscheinlichkeit zu sterben für Intubierte außerhalb von Intensivstationen sehr viel höher ist. Die Veröffentlichung dieser Studie war von der Regierung unterdrückt worden.

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Videos der Veranstaltung „Die Orbanisierung Griechenlands – das autoritäre System des Kyriakos Mitsotakis“ am 24.3.23

Wer weiß schon, dass der neoliberale Sunnyboy die Demokratie in Griechenland schleift?
Die Veranstaltung war mit ca. 130 Personen sehr gut besucht. Die Menschen aus dem Publikum, die sich zu Wort meldeten, bedankten sich für die wichtigen, auch schockierenden Informationen über die Entwicklungen in Griechenland, die die beiden griechischen Aktivisten gegeben hatten. Der Journalist Stavros Malichudis berichtete über die vielfältigen Eingriffe in die Unabhängigkeit der Justiz. Sie wird immer häufiger zum Erfüllungsgehilfen der Macht. Bei Korruptionsskandalen wurden die Whistleblower und sogar Staatsanwälte verfolgt und vor Gericht gestellt. Diejenigen, die bestochen hatten, gingen frei aus.
Die allermeisten Medien betätigen sich als Sprachrohr der Mächtigen. Es gibt Bedrohungen gegenüber Journalisten vom Rufmord bis hin zum Mord. Malichudis berichtete von Gesprächen mit ungarischen Kollegen, die die Entwicklung der Medien in beiden Ländern als ähnlich bezeichneten.
Mitsotakis hat ein extremes System der Überwachung installieren lassen, von dem nicht nur seine Kritiker, sondern auch die höchsten Militärs und Minister seiner eigenen Regierung, ja selbst enge Verwandte von ihm selbst betroffen sind.
Die Zustände in den meisten Gefängnissen sind unmenschlich. Malichudis berichtete von übermäßiger Polizeigewalt gegen Oppositionelle und andere, bis hin zu Folter und Erschießen unbewaffneter Jugendlicher.
Der Seenotretter Iasonas Apostolopoulos berichtete über den Kampf der griechischen Regierung gegen Geflüchtete und Flüchtlingshelfer. Dieser Kampf wird mit sehr ähnlichen Mitteln geführt wie die Entdemokratisierung in anderen Bereichen – nur noch brutaler. Es ist der Regierung gelungen, die gesamte Seenotrettung in der Ägäis zu zerschlagen.

Nach dem ersten Teil mit den Inputs der beiden Griechen folgte noch ein zweiter Teil der Veranstaltung, in dem drei deutsche Politker:innen aus dem Europaparlament und dem Bundestag, von der Linken, den Grünen und der SPD von ihren Strategien, der griechischen Entdemokratisierung etwas entgegen zu setzen, berichteten.
Aber hören und sehen Sie selbst!

Kamera: Ulrich Jossner

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Warum das griechische Zugunglück auch ein europäisches Versagen ist

[Diesen Beitrag hatten wir in seiner englischsprachigen Version bereits am 31.3.2023 gepostet unter dem Titel „Die griechische Tragödie ist eine europäische – und eine des Kapitals„]

Von Eurydice Bersi, Investigate Europe 10. März 2023:
„Griechenland erlebt den schlimmsten Zugunfall seiner Geschichte. Eine gemeinsame Recherche mit unserem griechischen Partner Reporters United enthüllt neue Details über das wahre Ausmaß der Fehler und des Missmanagements der Beteiligten.
Der schreckliche Zusammenstoß in Griechenland in der vergangenen Woche mit bislang 57 Todesopfern war eine Katastrophe, die zu erwarten war. 
Am späten Abend des 28. Februar bemerkte niemand, dass ein Personenzug und ein Güterzug 12 Minuten lang auf demselben Gleis bei Tempe aufeinander zurasten. Der Bahnhofsvorsteher von Larissa, der den tödlichen Fehler begangen hat, ist ein 59-jähriger ehemaliger Portier, der im vergangenen Jahr eine Ausbildung absolvierte. Er hatte nur begrenzte Unterstützung durch ein teilweise funktionierendes Kontrollsystem, das nur den Standort der Züge in der Umgebung von Larissa anzeigte. Sobald sie sich einige Kilometer aus der Stadt heraus bewegten, erblindete es. 
Während das Land von Trauer und einem nie dagewesenen Ausmaß an Wut erfüllt ist und landesweite Proteste stattfinden, hat die Frage nach den Ursachen auch eine europäische Dimension.
Die Personalausstattung bei den griechischen Eisenbahnen liegt weit unter dem, was es für den sicheren Betrieb des Netzes braucht. Auch die Trennung von Schienen- und Personenverkehrsdiensten, eine Voraussetzung für die Privatisierung, hat zu einem Zusammenbruch der Sicherheitskoordination geführt. Ersteres ist eine direkte Folge der Politik, die dem Land seit 2010 von seinen EU-Gläubigern auferlegt wurde. Das Zweite resultiert aus dem Beharren der EU-Kommission auf der Trennung von Schienen- und Bahnbetrieb.
Die Unternehmen, die die Bahnen betreiben und die Sicherheitsverbesserungen einführen, sind nicht griechisch. Die vollständig privatisierte Bahngesellschaft für den Personenverkehr gehört zur italienischen Ferrovie-dello-Stato-Gruppe. Mit der Installation eines neuen automatischen Signalsystems von Athen bis zur Nordgrenze ist das französische Unternehmen Alstom beauftragt. Bis 2016 sollte das System geliefert werden. Aber noch immer ist es nicht in Betrieb. Wäre das System bereits installiert gewesen, hätte der Unfall verhindert werden können, glauben Experten.“ weiterlesen

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„Öffentliche Güter stehen über ihren Profiten“ – Riesiges Konzert gegen Wasserprivatisierung und den verbrecherischen Staat

Von Apostolos Lykesas, efsys 03.04.2023:
„…Die Regierung reagierte panisch auf diese machtvolle Demonstration. Einerseits behauptete sie, dass die Organisatoren des Konzerts ihre Absichten bezüglich des Wasers nicht verstanden hätten, dass es keinen Grund zur Besorgnis gäbe. Andererseits argumentierte sie, es sei ja einfach nur ein Konzert.

Was am Sonntag, dem 2.April.2023 in Thessaloniki stattgefunden hat, hatte eine solche Lautstärke und Leidenschaft, hatte eine solche Qualität, dass es unmöglich ist es herunterzuspielen. Wenn die Menge auf dem Platz in der Spitze mehr als 25.000 Menschen umfasste, müssen zwischen 18.00 Uhr und 24.30 Uhr, als das Konzert endete, insgesamt mehr als 40.000 Menschen den Platz passiert haben. Sie wussten genau, warum sie dort waren und was sie mit ihrer Anwesenheit sagen wollten. Wie es der Slogan ausdrückte: „Öffentliche Güter stehen über ihren Profiten“.

Das Konzert war eine ganze Woche lang das Gesprächsthema in ganz Thessaloniki. Die Verärgerung über den Slogan und seinen Widerhall in der ganzen Stadt war so groß, dass die Herrschenden bis zur letzten Minute versuchten, zu intervenieren. Yorgos Archontopoulos, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Wasserwerke von Thessaloniki EYATH sagte, „Am Freitagmorgen erhielt ich einen Anruf von einem… Behördenvertreter, dass die Veranstaltung politisch sei. Ich erwiderste, dass es ein Fest für das Wasser sei und dass es die Behörden sind, die politische Botschaften verbreiten… wir hatten bis zur letzten Minute die Befürchtung, dass es eine Intervention geben würde, um das Konzert zu verhindern, die Veranstaltung wurde gestört, bevor sie stattfand… aber zuletzt haben die Menschen von Thessaloniki gesprochen“.

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Mögliche Szenarien nach der Wahl

Von Sarantis Michalopoulos, übersetzt von Luka Krauss, EURACTIV.com 28. März 2023:
Griechische Wahlen: Hochrechnungen der ersten Runde deuten auf Stillstand
Aktuellen Umfragen zufolge wird die erste Runde der griechischen Wahlen im Mai nicht zur Bildung einer Koalitionsregierung führen. Die Beziehungen zwischen den Parteien sind komplex, auch weil man sich auf EU-Ebene fleißig streitet.
Die griechische Zeitschrift Ta Nea hat eine Analyse der möglichen Zusammenarbeit zwischen den Parteien erstellt, die nach der ersten Runde der griechischen Parlamentswahlen eine Regierung bilden könnten.
Die erste Runde wird nach dem Verhältniswahlrecht ausgetragen, in der zweiten Runde müssen die Parteien dann 37-38 Prozent der Stimmen erreichen, um eine Mehrheitsregierung zu bilden.
Umfragen zufolge liefern sich die konservative Nea Dimokratia (EVP) und die wichtigste Oppositionspartei Syriza (EU-Linke) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. An dritter Stelle stehen die griechischen Sozialisten (Pasok), von denen erwartet wird, dass sie die Rolle des Königsmachers spielen werden.
Die Nea Dimokratia hat erklärt, sie wolle eine Einparteienregierung und glaube nicht an Koalitionen. Die anderen Parteien hingegen haben offen ihre Absicht erklärt, zusammenzuarbeiten.
Syriza und Pasok haben ihrerseits erklärt, dass sie es vorziehen, gleich nach der ersten Runde eine Koalitionsregierung zu bilden. Dieses Szenario scheint jedoch unwahrscheinlich, es sei denn, Syriza gewinnt die erste Runde der Wahlen.“ weiterlesen

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Die griechische Tragödie ist eine europäische – und eine des Kapitals

Dieser Beitrag ist mittlerweile auch auf deutsch verfügbar: Warum das griechische Zugunglück auch ein europäisches Versagen ist

Von Eurydice Bersi, reportersunited.gr. 10.3.2023:
„French contractor, Italian-owned trains, EU policies: Greek crash was also a European failure
Greece is reeling from the worst train accident in its history. A joint investigation with our partner IE uncovers new details about the true extent of the failings and mismanagement of those involved.

Even though the EU has declared 2021 the ‘Year of Rail’, Europe’s railways are more a patchwork than a network. EU countries still invest significantly more money in road than rail, despite the urgent need for more climate-friendly transportation. The cross-border investigation by Investigate Europe and Reporters United.

The horrific head-on train collision in Greece last week, with a provisional death toll of 57, was a disaster waiting to happen.

Late in the evening on 28 February, nobody noticed a passenger train and freight train racing towards each other, on the same track near Tempi, in central Greece, for an entire 12 minutes. The Larissa station master, who made the fatal mistake, is a 59-year-old former porter who received training last year. He had limited help from a partially functioning control system that only revealed the location of trains around Larissa, but went blind once they ventured a few kilometres out of the city.

As the country is consumed by grief and rage of unseen proportions, with protests taking place nationwide, there is a European dimension to the question: how could such a tragedy occur?

Staffing levels at the Greek railways are well below those required for the safe operation of the network. Also, the split between rail and passenger services, a precondition for privatisation, has led to a breakdown of security coordination. The first is a direct consequence of the policies imposed on the country by its EU creditors since 2010. The second stems from the EU Commission’s insistence on the separation of track and rail operations.“ weiterlesen

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Mitglieder der Kommission mit heftiger Kritik an Mitsotakis

efsyn 28.3.2023:
>Eine deutliche Botschaft sprach der Vizepräsident der Kommission, Valdis Dombrovskis heute während der Sitzung des PEGA-Untersuchungsausschusses des Europäischen Parlaments aus. Der PEGA-Untersuchungsausschuss ist der Ausschuss des Europäischen Parlaments zum Einsatz von Pegasus und ähnlicher Überwachungs- und Spähsoftware.
„Diese Art des Ausspionierens von Mitbürgern und politischen Gegnern sollte eindeutig nicht stattfinden. Spionagesoftware sollte für ihre legitimen Zwecke verwendet werden, die nichts anderes sind als Strafverfolgung und Sicherheit“. So sagte Valdis Dombrovskis, Vizepräsident der Kommission und Kommissar für Handel.
Der lettische Politiker bezog auf der Sitzung des PEGA-Untersuchungsausschusses Stellung zu dem großen Abhör- und Überwachungsskandal.
Auf Nachfrage des SYRIZA-Abgeordneten Stelios Kouloglou bezog der Vizepräsident der Kommission Stellung, verurteilte die Abhöraktionen und wies darauf hin, dass die Kommission bereits Erklärungen von der griechischen Regierung, aber auch eine Stärkung der unabhängigen Behörden gefordert habe.
Dombrovskis berief sich auf seine lettische Herkunft, ein Land, das Teil der Sowjetunion war, um zu betonen, dass er weiß, was es für ein Regime bedeutet, seine Bürger zu überwachen.

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