
Vor zwei Jahren ermordeten Auftragskiller den prominenten Journalisten Yorgos Karaivaz auf offener Straße.
Er hatte über die Verbingungen der griechischen Mafia mit Polizeikreisen recherchiert.
Obwohl der Fall sofort große internationale Aufmerksamkeit erregte und Mitsotakis persönlich versprach, der Mord werde mit Priorität bearbeitet werden, passierte bis heute nichts.
Zahlreiche Journalistenorganisationen und führende Presseorgane in vielen Ländern wiesen sehr schnell auf die Bedeutung für den Journalismus in Griechenland hin. Eine ganze Reihe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments sprachen den Mord immer wieder an (1). Viele Journalisten in Griechenland fühlen sich seither bedroht.
Thodoris Chondrogiannos, Nikolas Leontopoulos und Christoforos Kasdaglis beschreiben in ihrem Artikel „Die drei Begräbnisse von Yorgos Karaivaz“, der am 9. April 2023 auf der Netzseite von Reporters United veröffentlicht wurde (1), drei Gründe für das große Misstrauen bezüglich des Willens der griechischen Regierung, die Mörder zufinden.







