Alexis Tsipras im Europaparlament am 8. Juli

Rede von Alexis Tsipras im Europaparlament am 8. Juli und die Antworten von Juncker und Tusk.

Die Antwort von Tsipras auf Guy Verhofstadt in der selben Sitzung des Europaparlaments.

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Was kommt nach dem Oxi?

G.entscheidetEinschätzung von „Griechenland entscheidet“:

Vor drei Tagen hat die griechische Bevölkerung die Verarmungspolitik der Troika mit einem unerwartet starken Oxi (Nein) zurückgewiesen. Seither haben sich die Ereignisse überschlagen. Ob es zu einem ‚Grexit‘ kommen wird, ist noch offen. Sechs Punkte einer vorläufigen Einschätzung:  WEITER

 

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Offener Brief von fünf bekannten Ökonomen an Angela Merkel

„Jetzt ist der Zeitpunkt, die gescheiterte Sparpolitik zu überdenken“ 
Von Heiner Flassbeck, Thomas Piketty, Jeffrey D. Sachs, Dani Rodrik, Simon Wren-Lewis  7.07.2015

„Frau Bundeskanzlerin, wir bitten Sie, die lebenswichtige Führungsrolle für Griechenland, Deutschland und die Welt zu übernehmen.“

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
das endlose Spardiktat, das Europa den Menschen in Griechenland aufgezwungen hat, funktioniert einfach nicht. Jetzt hat Griechenland lautstark „Nein“ gesagt.  WEITERLESEN

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Lasst uns OXI-Bewegung sein !!!!!

Button
Meiner Meinung nach ist Gerds Idee (s.u.) optimal dazu geeignet, an den mutigen Schritt der GriechInnen anzuschließen.
Lasst und Buttons, Plakate, Spruchbänder, Aufkleber und was weiß ich noch produzieren !!
Überall können wir unser OXI zeigen!OXI !!!!!!!
Georg

(hier links die neueste Version von Gerd) Weiterlesen →

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[Leipzig] Demonstration auf „ThisIsACoup – Solidarität mit den Menschen in Griechenland am 1. August

Demonstration am Samstag, 1. August um 11:55   Leipziger Markt in Leipzig

Das ist ein Putsch!
Die Troika hat es geschafft, der linken Syriza-Regierung in Griechenland
ihre erpresserischen Forderungen aufzudrücken. Das Land steht am Rande
des kompletten sozialen Zusammenbruchs. Ganze Familien leben schon jetzt
von den Renten ihrer Familienangehörigen. Fast jede dritte Griech_in hat
keine Krankenversicherung mehr. Die Kürzungen schlagen besonders in den
Berufen durch, in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind. Service,
Pflege und Kinderbetreuung.
Am 05.07.2015 haben 61 % der griechischen Bevölkerung es gewagt, im
Referendum mit einem „Oxi!“, einem „Nein!“ gegen weitere Sparmaßnahmen
und die Politik der Verängstigung zu stimmen. Und das, obwohl unklar
war, was danach passieren würde. Nun sieht es so aus, als hätte die
Erpressungspolitik einen Sieg eingefahren. Die Kritiker_innen innerhalb
Syrizas werden durch Kabinettsumbildung an den Rand gedrängt und die
Tsipras-Regierung setzt einen Deal um, von dem sie selbst nicht
überzeugt ist.
Die Bundesregierung betreibt allen voran die aktive Zerstörung des
griechischen Gemeinwesens und des aufkeimenden demokratischen Aufbruchs.
Hiermit richtet sie sich gegen die Menschen in Griechenland und Europa.
Denn das Exempel Griechenland soll ausstrahlen auf alle Anderen, die es
wagen Alternativen zur Austeritätspolitik zu suchen. Die
„Ansteckungsgefahr“, ein möglicher Wahlsieg für das linke Bündnis
Podemos, bei den bevorstehenden Wahlen in Spanien soll minimiert werden.
Der Angriff auf die griechische Syriza-Regierung ist also auch ein
Angriff auf den Versuch einer linken Alternative. Im Falle einer
erfolgreichen Zerschlagung des linken Bündnisses, könnten die Faschisten
der Goldenen Morgenröte diejenigen sein, die davon profitieren.
Keine Treuhand für Griechenland!
Die erpresserische Einigung, welche der griechischen Regierung durch die
Gläubigerstaaten, insbesondere Deutschland aufgezwungen wurde, sieht die
Einrichtung eines Treuhand-Fonds vor. Dieser soll griechisches
Staatseigentum im Wert von 50 Milliarden Euro verkaufen und wird unter
der Kontrolle europäischer Institutionen stehen. Das kommt Einem doch
irgendwie bekannt vor oder?
1990 wurde in der DDR Staatseigentum in einen Treuhand-Fond überführt
und privatisiert. Die Erfolge dieses Fonds sind in Ostdeutschland bis
heute sichtbar. Ganze Industrien wurden verscherbelt und geschlossen,
hunderttausende Arbeitsplätze vernichtet. Private Unternehmen
bereicherten sich am Eigentum des Staates, indem Firmen weit unter Wert
gekauft wurden.
Genau das soll jetzt auch in Griechenland passieren. Prominentes
Beispiel sind die Verhandlungen des Frankfurter Unternehmens Fraport,
welches 14 gewinnbringende griechische Flughäfen aufkaufen möchte.
Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung steht momentan noch hinter diesem
gnadenlosen Austeritätskurs. Auch weil sie sich nichts Anderes
vorstellen kann. Ein Sozialkahlschlagmodell, vor 10 Jahren unter
rot-grün entwickelt, im Stile von Agenda2010 und den Hartz-IV-Gesetzen
wird nun exportiert.
Das bedeutet den weiteren Ausbau von unsicheren
Beschäftigungsverhältnissen, Niedriglöhnen und Arbeitslosigkeit. Um die
Profite der Gläubiger und die deutsche Vorherrschaft in Europa zu
sichern zögert die deutsche Regierung nicht, die griechische
Gesellschaft zum zweiten mal in 75 Jahren in den Abbgrund zu stoßen.
Eben weil Deutschland diese besondere Rolle innehat und die Politik der
Alternativlosigkeit hier so fest im Sattel sitzt, müssen wir hier vor
Ort Druck aufbauen und Nein sagen zum Spardiktat und zur neoliberalen
Politik. Kein Exempel an Griechenland!
Für den 01.08.2015 um 11.55 Uhr ruft die DIE LINKE. Leipzig
Stadtbezirksverband Süd zur Demonstration auf „ThisIsACoup – Solidarität
mit den Menschen in Griechenland“. Auch wir werden dort sein. Seid
eingeladen, Schilder und Banner einzupacken und mit uns zu demonstrieren!
‪#‎ThisIsACoup‬ ‪#‎Oxi
https://de-de.facebook.com/permalink.php?story_fbid=824792940938410&id=440523829365325‬

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„Das Oxi ist auch ein Oxi an die Massenmedien“

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Sakis Mitrolidis/AFP/Getty Images

Viele Griechen waren vom klaren Nein wohl selbst überrascht: In Athener Medien wurde in den vergangenen Tagen ein ganz anderes Bild dargestellt. Das hat seine Gründe.
von Margarita Tsomou, Athen

veröffentlicht in Die Zeit: HIER

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Die griechischen Parlaments-Parteien (außer KKE und Goldener Morgenröte) geben der Regierung ein Mandat für die nächsten Verhandlungen

„Griechische Oppositionsparteien haben Ministerpräsident Alexis Tsipras für die anstehenden Verhandlungen mit den Gläubigern den Rücken gestärkt. Wie Verteidigungsminister Panos Kammenos am Montag mitteilte, verständigten sich die Vorsitzenden fast aller Oppositionsparteien auf eine gemeinsame Haltung mit der Regierung. »Wir haben dem Ministerpräsidenten den Auftrag erteilt, (am Dienstag) nach Brüssel zu reisen und im Namen des gesamten griechischen Volkes zu verhandeln«, hieß es in Athen. Die Kommunisten (KKE) schlossen sich der gemeinsamen Haltung nicht an. Die rechtsradikale Goldene Morgenröte war zu dem Treffen nicht eingeladen worden“
(Neues Deutschland, hier) Weiterlesen →

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FaktenCheck:HELLAS – jetzt Ausgabe 4 bestellen!

Solidarität mit der Bevölkerung in Griechenland – Nr.4

Mehr als 60 Prozent der Wählerinnen und Wähler in Griechenland sagten „NEIN“ zum Diktat  von Internationalem Währungsfonds (IWF), EU und der Berliner Regierung.
Sie sagten zugleich JA zu Demokratie, zu einer sozialen Politik im Land selbst.
Sie sagten auch JA zu einem anderen, zu einem solidarischen Europa.
Die Menschen in Griechenland sagten im Konkreten NEIN zu neuen Rentensenkungen,
NEIN zu neuen Mehrwertsteuererhöhungen und NEIN neuen Privatisierungen.
Dieses NEIN ist eine Klatsche für die Machtpolitiker Juncker, Schulz und Dijsselbloem auf der EU-Ebene. Weiterlesen →

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Video von der Berliner Demo am 3. Juli

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Varoufakis zu seinem Rücktritt: Der Hass der Gläubiger macht mich stolz

Minister No More!

The referendum of 5th July will stay in history as a unique moment when a small European nation rose up against debt-bondage.
Like all struggles for democratic rights, so too this historic rejection of the Eurogroup’s 25th June ultimatum comes with a large price tag attached. It is, therefore, essential that the great capital bestowed upon our government by the splendid NO vote be invested immediately into a YES to a proper resolution – to an agreement that involves debt restructuring, less austerity, redistribution in favour of the needy, and real reforms
WEITER

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