
In den nächsten Wochen werden wir sehen, ob es Mitsotakis und Co. und seinen europäischen Verbündeten gelingen wird, das ungeheuerliche Verbrechen von Pylos zu vertuschen. Ob es ihnen gelingen wird, neun Sündenböcke zu langen Gefännisstrafen verurteilen zu lassen. Ob die meisten Menschen der Justiz und der staatlichen Propangandamaschine die Lüge von der unschuldigen Küstenwache und der unschuldigen Frontex abkaufen werden.
Am 14. Juni jährt sich das Verbrechen. Eingedenk dessen wird es in vielen Städten Europas Aktionen geben. Bereits jetzt ist bekannt, dass in London, Paris, Kopenhagen, Warschau, Nikosia und Athen Kundgebungen stattfinden werden.
In Berlin wird Pro Asyl am 14. Juni tagsüber eine Aktion durchführen.
Am Abend wird das Bündnis Griechlandsolidarität Berlin eine Info-Veranstaltung über das Verbrechen und die Gerichtsverfahren durchführen – mit Überlebenden des Schiffbruchs und griechischen Expert:innen. Die Veranstaltung wird von attac, Borderline Europe, Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Gruppe Arbeiterpolitik, Pro Asyl, Respekt für Griechenland, Rosa Luxemburg Stiftung und SoliOli unterstützt.
Am 21. Mai wird das Sündenbock-Gerichtsverfahren in Kalamata beginnen. Neun willkürlich ausgewählte Überlebende des Schiffbruchs werden aller möglicher Verbrechen angeklagt – einschließlich der Verursachung des Schiffbruchs (siehe dazu unten die Erklärung der Initiative von Anwälten und Juristen zum Prozess in Kalamata ).
Am 12. Mai wird es ein großes Solidaritätskonzert in Athen zur Unterstützung der Kampagne für Gerechtigkeit für die Opfer des kriminellen Schiffbruchs von Pylos geben (Siehe https://www.efsyn.gr/ellada/koinonia/431764_synaylia-allileggyis-gia-ta-thymata-toy-egklimatikoy-nayagioy-tis-pyloy).
Am 15. Juni werden in Kalamata ein Solidaritätskonzert und eine Demonstration organisiert.
Am 16. Mai: Pressekonferenz von acht Verteidiger:innen der neun Angeklagten (Infos dazu: https://www.kinimatorama.net/event/165947) in Athen. (Siehe Plakat hier unten)
Am 20. Mai findet eine Kundgebung in Athen statt und
am 21. Mai wird zu dem Gerichtsverfahren in Kalamata mobilisert.






