„Seit Jahren kämpfen wir, die Bewohner*innen von Exarcheia, gegen den Bau einer U-Bahn-Station auf dem einzigen Platz des Viertels. Die Regierung will die Zerstörung des Platzes auf Biegen und Brechen durchsetzen, weil sie sich damit erhofft, den widerständigen Geist des Viertels zu brechen.
Nachdem bereits alle, über 80 teilweise auch schon hohe und ältere, Bäume gefällt wurden, wurde im Mai dieses Jahres der Zaun des Bauplatzes mit über zwei Meter hohen Aluminiumplanken und darüber Maschendraht bis zu einer Höhe von vier Metern so weit ausgedehnt, dass für Passant*innen teilweise nur noch ein Durchgang von eineinhalb Metern zwischen Zaun und Häusern existiert. Das verstößt gegen die gesetzlichen Bestimmungen, die eine Durchfahrtsbreite von dreieinhalb Metern vorsehen, damit Feuerwehrfahrzeuge und Krankenwagen passieren können.












