Zur Vorstellung der griechischen Übersetzung des Buches macht Karl Heinz Roth vom 11. bis zum 16. Februar 2019 eine Rundreise in Griechenland (Thessaloniki, Katherini, Athen, Distomo, Heraklion – Infos dazu auf griechisch)
Die Reparationsfrage ist nach wie vor ein brisantes und umstrittenes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Während die großen Siegermächte in den ersten Nachkriegsjahren umfangreich entschädigt wurden, gingen die kleineren Länder Europas und zahlreiche Opfergruppen weitgehend leer aus. Zu ihnen gehörte auch Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert. Einer umfassenden, alle ehemals besetzten Länder und alle Opfergruppen einschließenden Kriegsentschädigung hat sich die deutsche Machtelite bis heute verweigert. Rezensionen des Buches



Griechenland Zeitung, 01. Februar 2019:
Das laute Grummeln der Quadriga ob des ungezogenen Zöglings Hellas ließ nicht lange auf sich warten. Die Euro Working Group am 31.1.2019 kritisierte, dass die griechsche Regierung nicht spuren würde. Besonders die Erhöhung des Mindestlohns ist den europäischen Mächtigen ein Dorn im Auge. Siehe dazu den Bericht 
Deutsche Welle, 28.1.2019: „Die Steigerung von 586 auf 650 Euro im Monat soll am 1. Februar in Kraft treten, wie Tsipras im Staatsfernsehen (ERT) mitteilte. Das Vertrauen in die Wirtschaft wachse und man könne es sich jetzt leisten. Zudem schulde man es denjenigen, die unter der Krise am meisten gelitten hätten, sagte Tsipras. Die Erhöhung beträgt rund elf Prozent. Der Mindestlohn war im Zuge der Finanzkrise von 751 Euro im Jahr 2009 auf 586 Euro im Jahr 2012 gesenkt worden. 
Gregor Kritidis 
