[Berlin] Können wir noch im Januar eine überregionale Aktion stemmen?

A  „Was macht Ihr?  Was sollte getan werden?

Geplant sind in Berlin
1. Eine Podiumsdiskussion (am Wahltag? oder nah dran)
z.B. mit Niels Kadritzke, einer/m Syriza-Vertreter/in, N.N:
2. Filmpremiere „Wer rettet wen?“ am 11.02.2015
im Kino Moviemento (anschließende Diskussionsveranstaltung / Stände / Ankündigung weiterer Veranstaltungen)
Dieser Termin wurde schon  beim Vernetzungstreffen in Hamburg vorgeschlagen. Hier handelt es sich um eine gemeinsame überregionale Sache

Am 07.01. treffen wir (Leute aus einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Organisationen und Einzelkämpfer) uns zum ersten Mal im neuen Jahr. Wir hoffen, dass dann vielfältige Aktionen in Angriff genommen werden.
Angedacht ist von uns folgendes:
1. Öffentlichkeitsarbeit abgestimmt zwischen den Berliner AkteurInnen (und abgestimmt mit den überregionalen AkteurInnen )
2. Flashmob-Aktionen
2. Filmreihe mit Griechenlandfilmen z.B. wöchentlich im Terzo Mondo
3. Pressestunt mit phantasievollem Inhalt, z.B. vor dem Bundeskanzleramt anlässlich passender Verlautbarungen z.B. von Merkel (z.B. griechische Versuchskaninchen im Käfig, Troika spritzt Austeritätsmedizin) gekoppelt an passende Pressemitteilungen
B  Können wir etwas gemeinsames stemmen?

1. Gemeinsam Aktionen zur Filmpremiere „Wer rettet wen?“ am 11.02.2015 durchzuführen, ist ja schon geplant – s.o.
2. Sollten wir nicht an einem bestimmten Tag noch vor der Wahl (z.B. Samstag, dem 17.Januar) jeder in seiner Stadt eine Flashmob-Aktion (z.B. Wir | sind | alle | Griechen) in Zusammenhang mit entprechenden Flugblättern / (wer es schafft auch Veranstaltungen usw.) durchführen?
Georg Brzoska und Klaus Prätor (Griechenland-AG attacberlin)

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[Wien] Solidaritätskomitee Wien zur Frage „Was jetzt tun?“

Hallo GenossInnen!

Natürlich müssen wir schon JETZT mit den Soli-Aktivitäten beginnen! Ich habe z. B. gestern in GRAZ vor der „Linke Steiermark“ referiert. Das Wiener Solikomitee trifft sich in den nächsten Tagen.-

Es war die Rede von Solikonferenzen in Berlin und/ oder Athen- bitte schickt mir dazu konkrete Infos.-

Ich denke, es wäre sinnvoll für die Konferenz in Köln nicht nur den deutschsprachigen Raum einzuladen, sondern- wenn möglich- auch andere Länder (ich könnte mich um einige Länder ( z. B. Schweden) kümmern).

Solidarische Grüße aus Wien

Hermann (0043 /676 / 972 31 10)

Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland – Solidaritätskomitee Wien

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[Bayern] Paul Michel zur Frage „Was jetzt tun?“

Hallo Georg und Klaus,
Selbstverständlich sollten wir mit Solidaritätsaktivitäten nicht bis zum 21./22. Februar warten. Alle möglichen Gruppen sollten vor Ort schon was machen. Ich finde, dass zumindest bis zum Wahltag eine inhaltliche Stoßrichtung sein könnte:Es ist die Sache der GriechInnen, über ihr Schicksal selbst zu bestimmen – Schluss mit den Drohungen!

Da sind vor Ort die Möglichkeiten und Kapazitäten sicher ganz unterschiedlich. Ihr in Berlin habt sicherlich die meisten Möglichkeiten. Zum einen weil es dort einige arbeitende Gruppen gibt, zum anderen weil es wegen des Hauptstadtcharakters dort einige zentrale Orte gibt, wo vielleicht eine gewisse überregionale Aufmerksamkeit erreicht werden könnte. Ich denke da an den Amtssitz von Schäuble, dem Zuchtmeister von Griechenland oder das Haus des Springer-Verlags, dessen BILD-Zeitung teilweise wieder die Stereotypen wie 2010 auspackt. Ansonsten gibt es das ganze Spektrum der Möglichkeiten der Gegeninformation und der öffentlichen Proteste.
Wir sollten unter einer Rubrik „Materialien“ auf der Web-seite eine Aufstellung von brauchbaren Videos oder Texten bzw Flugblättern, die sich zur Nachahmung bzw als Steinbruch für eigene Flugblatttexte benutzt werdenkönnen, empfehlen, einrichten. Dann kann man/frau sich die Arbeit erleichtern und es braucht nicht jeder Ort seine eigenen Texte schreiben. Intern ( nicht für die Webseite) wäre eine Liste von möglichen Referenten  – gerne auch prominent, nicht schlecht. Mir fallen spontan Jakob Augstein ( der für SPIEGEL Online ein ganz annehmbaren Artikel geschrieben hat) und Rudolf Hickel, der der „Jungen Welt“ ein ganz gutes Interview in Sachen Stimmungsmache in deutschen Medien gegeben hat.
Es würde auch nicht schaden, wenn konkrete Soli-Aktionen auf der Web-Seite dokumentiert würden. Insofern kann ich nur unterstreichen, was Ihr in Punkt c) über die Wichtigkeit der Web-seite schreibt.

Es wäre sicher auch gut, wenn Ihr auf der Webseite eine Rubrik  „Aktuelles“, in die Gegeninformationen zu aktuellen Desinformationen seitens der herrschenden Medien reiingestellt würden. Konkret hänge ich an diese Mail einen Text aus deM Griechenland Blogan, der zu den in SPIEGEL-Online und anderswo lancierten Meldungen Stellung nimmt, wonach es iin Griechenland schon eine Art „Bank-Run“ gibt.  Das könnt Ihr aber wohl nicht alleine Leisten. Wichtig wäre, dass Ihr von allen Leuten mit „material“ versorgt werdet.

Interessant wäre, wenn Ihr über die von Euch unter b) genannten Soliaktivitäten etwas näheres berichten könntet, insbesondere die Solikonferenz in Berlin.

Jetzt zu Euren Fragen
zu 1) Da könnte ich nur was zur prekären Arbeit in der Kleinstadt was sagen. Ich versuche den Status des Einzelkämpferdaseins zu überwinden. Wir zeigen hier vor Ort  mit der Umfairteilengruppe Ende Februar den Film „Wer rettet wen?“ Ich schreibe Leserbriefe, Texte für eine örtliche Webseite und hoffe ansonsten, dass ich schließlich doch noch ein paar andere Leute dazu motivieren kann, am Thema Griechenland aktiv zu werden.
zu 2) Was wir gemeinsam hinbekommen wird sich im Februar in Frankfurt herausstellen. In Sachen Konferenz wäre es sicher sinnvoll wenn Ihr in Berlin mit den Leuten von der Rosa Luxemburg Stiftung in Kontakt tretet. Thomas Sablowski hat mir gegenüber am Rande des Blockupy Festivals erwähnt, dass sie gerne was Größeres machen wollen. Was da zentrales Thema sein sollte, weiß ich jetzt auch nicht. Wichtig fände ich, dass die Diskussion darüber beginnt. Insofern ist Eure Mail  ein guter Impuls.

So weit erst Mal

Grüße

Paul Michel

Hinweis auf Artikel in: Griechenland-Blog http:// http://www.griechenland-blog.gr
Deutsche Medien erfinden Bank-Run in Griechenland

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Es ist die Sache der GriechInnen, über ihr Schicksal selbst zu bestimmen

Juncker und Schäuble: Schluss mit den Drohungen!

Fast wie erwartet reagieren bürgerliche Medien, Regierungsvertreter, sogenannte „Wirtschaftsexperten“ und Führungspersonal der „europäischen Institutionen“, als sie das Scheitern ihres Kandidaten Dimas bei den griechischen Präsidentschaftswahlen zur Kenntnis nehmen mussten. Gezielt werden über willfährige Medien apokalyptische Horrorszenarien in die Welt gesetzt, wonach im Fall eines Syriza-Wahlsiegs in Griechenland das Chaos ausbräche. Man beschwört die Rückkehr der Euro-Krise (Spiegel-Online: „Jetzt fängt die Eurokrise erst richtig an.“) und ein Abgleiten Griechenlands ins Chaos herauf. Gebetsmühlenartig wird wiederholt: Wer sich den Troika-Auflagen nicht beugt und stattdessen über das gesamte Hilfsprogramm neu verhandeln will, ist des Teufels und riskiert den Ruin Griechenlands. Hinter der Mischung aus inszenierter Empörung und theatralisch zur Schau gestellter Besorgnis um die Zukunft Griechenlands ist die Drohung mit dem eigenen Machtpotential unverkennbar: Für den Fall, dass eine künftige Linksregierung in Griechenland nicht nach ihrer Pfeife tanzt, wird mit dem Zudrehen des Geldhahns gedroht.

Wolfgang Schäuble, der selbsternannte Zuchtmeister der Griechen, drückt das scheinbar nüchtern sachlich, aber unmissverständlich aus: „Die harten Reformen tragen Früchte, sie sind ohne jegliche Alternative. Jede neue Regierung muss die vertraglichen Vereinbarungen der Vorgänger einhalten. Wenn Griechenland einen anderen Weg einschlägt, wird es schwierig.“ Solche scheinheiligen Warnungen vor den möglichen Folgen unbotmäßigen Verhaltens einer linken Regierung in Griechenland sind in der Substanz Warnungen vor dem Machtpotential der Troika und deren Bereitschaft, das Land mittels ökonomischer Strangulierung in den Abgrund zu treiben.

Humanitäre Katastrophe dank Troika

Festzustellen bleibt: Bis jetzt tragen die „harten Sparmaßnahmen“ allenfalls für Investoren Früchte, die ihr Geld wieder sicher in Anteilsscheinen griechischer Banken anlegen zu können glauben. Oder für ökonomische Schnäppchenjäger wie die Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport, die sich kürzlich zu Dumpingpreisen Anteile an einigen für den Tourismus wichtigen griechischen Regionalflughäfen unter den Nagel riss. Die Mehrzahl der Menschen in Griechenland ist keineswegs „aus dem Gröbsten heraus“, wie es uns der für mehrere überregionale Tageszeitungen tätige Journalist Gerd Höhler glauben machen will. Die von Merkel und Schäuble inspirierte, von der Troika diktierte und von willfährigen Marionettenregimen in Athen verabreichte Sparpolitik hat in Griechenland eine humanitäre Katastrophe verursacht: Die Einkommen der normalen Menschen sind um 40 Prozent zurückgegangen, die Arbeitslosigkeit liegt immer noch bei 27 Prozent, die der Jugendlichen bei 52 Prozent. Ein Parlamentsbericht beziffert die Zahl der Armen oder von Armut bedrohten auf 6,5 Mio. Menschen bei einer Gesamtbevölkerung von 11 Millionen Menschen. Drei Millionen sind nicht mehr krankenversichert und müssen deshalb alle medizinischen Leistungen selbst bezahlen – so sie denn können. Das ist die bittere soziale Realität, die uns unsere Regierungspolitiker unter tätiger Mitwirkung verantwortungsloser Journalisten hierzulande als Erfolg verkaufen wollen.

„Rettungspakete“: Wer hat da wen gerettet?

Und noch eine Anmerkung zu den sogenannten „Rettungspaketen“ für Griechenland in Höhe von über 200 Mrd. Euro, die von unserer Regierung immer als Beweis für die Solidarität von Merkel und Schäuble mit Griechenland angeführt werden: Die Menschen in Griechenland sahen wenig bis nichts davon. Nach einer Studie von ATTAC Österreich sind über drei Viertel dieser Gelder direkt an Banken und reiche Kapitalanleger ausbezahlt worden. Den einfachen BürgerInnen in Griechenland wurde von Merkel und Schäuble die Rolle zugedacht, dafür die Zeche zahlen – in Form einer brutalen Kürzungspolitik, die die bekannten katastrophalen sozialen Folgen hat.

Was ist so schlimm an Syriza?

Die Linkspartei Syriza, die bei den Meinungsumfragen im Moment die Nase vorn hat, zieht sich den Zorn der Eliten in Berlin und Brüssel zu, weil sie die harte Spar- und Kürzungspolitik ablehnt, die Griechenland von der Gläubiger-Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds verordnet wurde. Schäuble und Juncker missfällt, dass Syriza so „schlimme Dinge“ fordert wie die Erhöhung der Steuern für Reiche, eine konsequentere Bekämpfung der Steuerhinterziehung, die Anhebung des Mindestlohns von 585 auf 751 Euro, die Einführung einer Krankenversorgung für alle, die Einführung von Essensmarken für Arme oder kostenlose Strom- und Mietzuschüsse für Familien, die unter der Armutsgrenze leben müssen. Was die Verschuldung betrifft, so strebt Syriza eine Regelung ähnlich jener für Deutschland im Jahr 1953 an. Damals wurden Deutschland über 60 Prozent der Schulden erlassen und die Rückzahlung des verbleibenden Betrags wurde gedeckelt: Deutschland sollte nicht mehr als ein Zwanzigstel seiner Exporterlöse für den Schuldendienst ausgeben.

Menschen sind wichtiger als Profite – Solidarität mit den Menschen in Griechenland

Die von Syriza beabsichtigten Sofortmaßnahmen bringen noch keine grundlegende Wende. Sie sind aber dazu geeignet, das Leben der Menschen etwas erträglicher zu machen. Eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation ist in Griechenland nur durch einen grundlegenden Richtungswechsel zu erreichen, in dem nicht mehr die Renditeerwartungen einer kleinen reichen Investorengemeinde als Kompass politischen Handelns dienen, sondern die Bedürfnisse und Nöte der Bevölkerungsmehrheit.

Diese dringend erforderliche (Links-)Wende hin zu sozialer Gerechtigkeit und politischer Demokratie in Staat und Wirtschaft wird auf den erbitterten Widerstand der griechischen Oligarchie und ihrer Aufpasser in Berlin und Brüssel stoßen. In den absehbaren sozialen und politischen Auseinandersetzungen sind auch wir, die Menschen in den Kernländern der EU, insbesondere wir im europäischen Hegemonialstaat BRD, gefordert. Es ist jetzt bereits absehbar, dass Schäuble und Juncker, die selbsternannten Gralshüter des „Marktes“ und Schutzpatronen der Renditejäger, versuchen werden, jegliche Ansätze hin zu sozialer Gerechtigkeit zu ersticken. Die Menschen in Griechenland brauchen unsere Solidarität und unseren lautstarken Protest, um die Strangulierungsversuche der Troika zu verhindern, um sich aus dem neoliberalen Schwitzkasten zu befreien und wieder Luft zum Atmen zu bekommen.

Wir, die Masse der Menschen in diesem Land, die tagtäglich ihre Arbeitskraft zu Markt tragen müssen und dafür mäßige bis saumäßige Löhne bekommen, haben mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Griechenland weit mehr gemein als mit „unseren“ Bossen und Bankern. Uns ist wohl bewusst, dass das obrigkeitsstaatlich autoritäre und extrem ungerechte Regime in Griechenland nur eine radikalisierte Form der deutschen Agenda 2010 ist und dass die Designer der systematischen Verarmungspolitik in Berlin zu finden sind. Es sind genau dieselben Personenkreise, die hierzulande auf der Beibehaltung, ja sogar Verschärfung der Agenda 2010 beharren. Wenn wir uns auch in diesem Lande für eine Wende hin zu sozialer Gerechtigkeit und wirklicher Demokratie in der Gesellschaft engagieren, haben wir den gleichen Gegner wie jetzt die Menschen in Griechenland.

Insofern gilt:

Wir sind alle Griechen!

(Beitrag von Paul Michel)

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[Bremen] Aktionen in naher Zukunft

Lieber Georg, lieber Klaus,
ich habe Attac-Bremen und unserer Soli-Gruppe „Sympáthia“ Info-Aktionen in Bremen vor den Wahlen vorgeschlagen. Attac trifft sich am 5.1. und Sympáthia am 7.1.
Außerdem habe ich ein Flugblatt zur Wahl entworfen, das vielleicht auch von anderen genutzt werden könnte – und auf die Griechenlandseite gestellt werden könnte (zum Übernehmen oder als Vorlage für etwas eigenes). Hier der Text. Flugblatt Wahl Gr Kopie-1

Sympáthia Bremen hat für den 22.1. eine Veranstaltung zum Griechischen Gesundheitswesen geplant (Referentin Nadja Rakowitz), auf der wir natürlich auch zu den Wahlen Stellung nehmen werden. Hier der Flyer: Hipp02.Rak flyer 2015-1

Den Vorschlag von Alexis Passadakis uns perspektivisch auf die Schuldenkonferenz zu fokussieren, finde ich gut.
Der wissenschaftliche Beirat und die Finanz-AG sollten Argumente zum Schuldenschnitt zusammenstellen. Meines Erachtens könnte die EZB alle Staatsschulden die sie in Händen hält, streichen, ohne die geringsten Auswirkungen auf Inflation oder ähnliches. Sie hätte dann die jetzigen Schulden in Geldschöpfung umdefiniert, so wie es die FED in den USA ständig gemacht hat, nur wäre diese Geldschöpfung gezielt an die Schuldnerländer geflossen. Dieses Argument wird zwar die EZB und die europäischen Regierungen nicht überzeugen, könnte aber zeigen, dass eine Entschuldung ohne schlimme Konsequenzen möglich wäre, gäbe es den politischen Willen dazu. Ein Schuldenschnitt für private Gläubiger sollte die Art der Gläubiger berücksichtigen und „Kleinsparer/“Riesigerer“ usw. ausnehmen.

Herzliche Grüße
Gerd

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2014 -> 2015

2014 - 2015

von der Facebook-Seite „Griechenland entscheidet“
https://www.facebook.com/griechenlandentscheidet?fref=ts

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Petiton gegen die Schließung der Frauenhäuser und Beratungsstellen

16 Weeks Activism AGAINST THE CLOSURE of the Support Structures for Abused Women
There is a very bad development in Greece and the Greek colluagues urgently need our help!!! The Greek Government seems to have decided to close ALL of the support structures for abused women. For this reason, a Greek Campaign entitled: 16 Weeks of Activism for not closing the Support Structures for Abused Women has started. Below the message from Kiki Petroulaki from European Anti-Violence Network (EAVN), Athens, Greece.
We ask you to SIGN the PETITION addressed to the Greek Minister of the Interior asking him not to close the abused women’s support structures
What kind of Support we need:
The first action of the Campaign is a PETITION addressed to the Greek Minister of the Interior. Please read it, sign and forward it to EVERYONE!:
https://secure.avaaz.org/en/petition/Ypoyrgo_Esoterikon_k_Argyri_Ntinopoylo_Na_min_kleisoyn_oi_domes_stirixis_kakopoiimenon_gynaikon/
We need as many signatures as possible in order to attract the attention of both the Government and the Greek Media (unfortunately, the topic is NOT included among their Agendas or among their interest).
2. We need a very broad dissemination of the existence of the problem, especially in bodies like the EU Parliament, CoE, UN-Women, etc., that can (if they wish) exercise some political pressure upon the Greek Government. We will also disseminate to these bodies, but personal contacts are always more effective; so, we would appreciate it a lot if you could inform about the Greek Government’s intentions any person that you personally know and you believe that s/he may cares to support us
3. If you have any other ideas for any other possible way of reaction or exercising pressure that you believe that could be more effective, please share them with us.

Brief description of the Greek situation and the problem
Most of you, you may already be aware that in Greece:
• until 2011 we had no specialized SOS telephone helpline for abused women
• until 2012 we had very few Counselling Centres for abused women and almost no shelters
• even today we have no specialized support centers for women who have been sexually abused

During the period 2011 – 2013, the General Secretariat for Gender Equality, Greek Ministry of Interior, established 61 Support Structures, with fairly good geographical coverage, as in each of the 13 Peripheries of Greece currently there are at least two Counselling Centres and one shelter for abused women.
All of these structures were developed, equipped and operate with funding from the National Strategic Reference Framework (NSRF) 2007-2013 and we were all expected that they will continue to be funded by the NSRF 2014-2020 (or from the State’s budget).
But, during the past 2-3 months, intense rumors started to circulate that the Greek Government intends to discontinue the funding of all these 61 structures in 2015.
We have already sent a formal question to the Minister of Interior and to the General Secretariat for Gender Equality and we are currently waiting for the official answer(s). But… their answer may be given to us when it will be too late…).

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Forderung nach einer Schuldenkonferenz a la 1953?

Hallo alle,der Wahl-Termin steht ja nun jetzt fest.Meines Erachtens wäre das eine Chance zu versuchen mit einer Kampagne Öffentlichkeit zu bekommen und praktische Solidarität zu zeigen.Ich könnte mir vorstellen, dass es z.B. einen zentralen Punkt der Syriza-Programatik in den Vordergrund stellen würde, anstatt
insgesamt gegen die anlaufende Hetze gegenöffentlichkeit zu machen.

Eignen würde sich z.B. die Forderung nach einer Schuldenkonferenz a la 1953 inklusive Teilerlass.

MIt einem ersten Schritt einer online-unterschriften-Aktion könnte man starten….

Was denkt ihr darüber und glaubt ihr es gibt genug GR-Soli-Aktive um soetwas zu supporten….??

Viele Grüße, eine spannendes neues jahr, wünscht,

Alexis Passadakis

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Jetzt sollten wir die griechische Linke unterstützen!

Soeben, am Mittag des 29.12.2014, ist auch der dritte Wahlgang zur Wahl eines neuen griechischen Präsidenten mit nur 168 Ja-Stimmen gescheitert. Das bedeutet, dass Ende Januar oder Anfang Februar ein neues Parlament gewählt wird.Jetzt sollten wir die griechische Linke unterstützen!

Warum?
1. Weil eine politische Wende notwendig ist: Dass es in Griechenland wieder aufwärts geht, ist eine Zwecklüge der griechischen Regierung – die Schulden sind heute deutlich höher als zu Beginn der Eurokrise.
2. Weil ein Regierungswechsel realistisch ist: Das griechische Wahlrecht ist stark mehrheitsfördernd. Die stärkste Partei erhält einen Bonus von 50 Mandaten. Je nach Wahlergebnis reichen daher 35 bis 40% der Stimmen für eine absolute Mehrheit im Parlament. Aktuelle Umfragen geben SYRIZA um 30%.
3. Weil SYRIZA anders ist als typische Parteien: SYRIZA ist keine Partei, in der ein kleiner Zirkel alle Entscheidungen trifft. Innerer Pluralismus und die Verbindung zu sozialen Bewegungen gehören zum Selbstverständnis der Partei, die selbst als Bündnis linker Gruppen und Kleinparteien gegründet wurde. Viele Mitglieder sind zugleich in den Anti-Austeritäts-Protesten, Solidaritätsinitiativen oder anderswo aktiv. SYRIZA betrachtet die Bewegungen als gleichberechtigte Partnerinnen im politischen Kampf. Im Verständnis von SYRIZA ist der Staat nur eine von vielen Ebenen politischer Kämpfe: Nur ein kleiner Teil der notwendigen gesellschaftlichen Veränderung kann durch eine Regierung erreicht werden.
4. Weil eine SYRIZA-Regierung auch unsere Spielräume vergrößert: Eine SYRIZA-Regierung wäre die erste der EU, die offen gegen die Krisenpolitik von Sozialabbau und Bankenrettungen eintritt. Sie wird sich in den EU-Institutionen, etwa im Europäischen Rat, gegen diesen Kurs einsetzen. Das Mindeste, das dieser Widerstand erreichen wird, ist eine breite öffentliche Debatte. Das vergrößert den Spielraum von Bewegungen sowie kritischer Kräfte in Parteien und Gewerkschaften in anderen Staaten. Eine SYRIZA-Regierung in Griechenland ist heute unsere beste Chance, eine Änderung der Krisen- und Wirtschaftspolitik in Europa zu erreichen.
5. Weil die griechischen Wahlen strategisch entscheidend sind: Der Kampf gegen die Austeritätspolitik wird von vielen Akteur_innen auf vielen Ebenen geführt. Eine zentrale Ebene wird in den nächsten Monaten der Konflikt um die Regierungsmacht in Griechenland sein.
6. Weil unsere Unterstützung gebraucht wird: Gerade weil SYRIZA für eine neue Politik steht, werden sie von außen massiv bekämpft. Wie bei den Wahlen 2012 werden EU-Institutionen, Regierungen, Medien und neoliberale Think Tanks mit Propaganda und Erpressung versuchen, einen SYRIZA-Sieg zu verhindern bzw. eine linke Regierung zu Fall zu bringen.
(Die Thesen sind dem Text von Mittendrein/Schwarz entnommen, siehe mit_griechenland_fuer_europa_zweiseiter_de)

Jetzt sollten wir die griechische Linke unterstützen!

Weitere Informationen dazu auf unserer Website
https://griechenlandsoli.wordpress.com

Wenn Ihr in Berlin lebt oder seid,  laden Euch ein, am

7. Januar 2015
um 19.00 Uhr ins Terzo Mondo, Grolmannstr. 28

zu kommen. Dort werden wir weiter Schritte beraten.

Wenn anderswo, forscht nach, was vielleicht schon lokal geplant wird.
Wenn Ihr Anregungen habt oder Rat braucht, schreibt an
griechenlandsoli@web.de

und verbreitet diese Botschaft über möglichst viele Listen und Kanäle, nicht nur an die, die ohnedies schon an Griechenland und Politik interessiert sind.
Klaus Prätor und Georg Brzoska, Griechenland-AG von attacberlin

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Neuwahlen! Präsdentenkandidat mit blamablem Ergebnis durchgefallen!

Da der Kandidat für das Amt des Präsdenten, Stavros Dimas, auch im dritten Wahlgang durchgefallen ist, wird es Ende Januar oder Anfang Februar Neuwahlen geben.

Damit hat Syriza wahrscheinlich die Chance, der Austeritätspolitik der EU einen Riegel vorzuschieben.

Lasst uns jetzt die griechische Linke unterstützen! Wir führen einen gemeinsamen Kampf!

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