Zwei neue Artikel von Norman Paech zu den griechischen Forderungen nach Entschädigung und Reparationen

Arroganter Schuldner
Streit um die Zwangskredite: Deutschland sperrt sich gegen die Rückzahlung seiner Verbindlichkeiten aus der Besatzungszeit an Griechenland
von Norman Paech
-> http://www.jungewelt.de/2015/02-26/014.php

Deutsches Gerede versus griechische Opfer ohne Entschädigung
von Norman Paech
-> http://www.jungewelt.de/2015/02-26/019.php

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[Dortmund] Wie „einäugig“ ist die deutsche Medienberichterstattung zu Griechenland? am 26. Juni

medienberichterstattungKultur- und medienwissenschaftliche Analysen

Ort: Technische Universität Dortmund, Internationales Begegnungszentrum
Emil-Figge-Str. 49, 44227 Dortmund
26. Juni 2015, 9.45 Uhr bis 17.15 Uhr

Programm26_Junipdf der Veranstaltung zum Download

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[Athen] Treffen europäischer Sozialbewegungen am 27. Juni

Dear all,
On 27th of June, a meeting of european social movements will take place in Athens. The idea was launched on May 2 in Athens and confirmed in the Assembly of Alter Summit last 8th of June.
Greek social/political movements have already made a proposal for a public event in the evening (see document attached).

We think this meeting is important for 2 main reasons:
– the negociations between Greek government and European institutions show the difficulties an anti-austerity government could face.
We have to discuss how social movements could intensify the struggles against austerity in the coming month
1) having a clear view of the political situation
2) sharing our experiences of the Week of action in solidarity with Greece

– after 5 years of austerity in Europe, it’s time for social movements to take a step forward, to be ambitious.
The Marches to Brussels and the 3 days of actions in this city in October could be the moment to show our determination (see proposal attached).
This proposal will be discussed during the meeting.

The meeting in Athens on 27th of June will have two key moments:
– a meeting for social movements during the day: 11am-5pm, 14 Sarri Street, Athens
– a political event on evening: 7:30pm, Garden of Byzantine Museum, Athens

So we call all organizations, social movements, trade unions and political forces to be presents in Athens on 27th of June.
Please register as soon as possible at office@transform-network.net.
It is already high season in Greece, so it is difficult to book hotels. Please do it as soon as possible.
If you don’t find a place to stay, tell us. We will be trying to find solutions to this problem but cannot guarantee by now.

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[Berlin] „Syriza-Regierung: Klassenfeind der Arbeiter und Unterdrückten!“ am 27. Juni

Diskussionsveranstaltung

Griechische Trotzkistin spricht

Syriza-Regierung: Klassenfeind der Arbeiter und Unterdrückten!

Für Klassenkampf gegen Troika und CDU/SPD-Regierung!

Für die Streichung der Schulden!

Nieder mit der imperialistischen EU!

Für die Vereinigten Sozialistischen Staaten von Europa!

Samstag, 27. Juni, 17 Uhr
Mosaik
Oranienstraße 34, Hinterhaus
(Nähe U-Bhf. Kottbusser Tor)
Kontakt: Tel. (0 30) 443 94 00

spartakist@online.de
http://www.spartacist.org

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[Athen] Internationales Forum für den Austritt aus der EU und der NATO 26.-28.Juni

Aufruf für ein Internationales Forum (Athen, 26.-28.6.2015) und den
Aufbau einer europäischen Koordination linker politischer Parteien,
Volksorganisationen und sozialer Bewegungen für den Austritt aus der
Europäischen Union, dem Euro und der NATO

Programm des internationalen Forums in Athen

Freitag, 26. Juni

16:30: Politische Eröffnung des Forums und Begrüßung der Teilnehmenden

17:00-19:15: Workshops

1. Von der ökonomischen zur politischen Krise. Die Beispiele Italiens und
Spaniens.

2. Der Konflikt in der Ukraine und die Geopolitik der EU und der NATO

3. Arbeiter- und Volkswiderstand gegen die neoliberale Politik der EU.

4. Frankreich: Die Pattsituation der Linken, der Aufstieg der
Rechtsradikalen und wie das zu verhindern ist.

19:30 – 22:30: Plenum – Ist die EU unser gemeinsames Zuhause? Lehren aus dem
„griechischen Experiment“ zu Krise, Eurozone und EU

Samstag, 27. Juni

10:30 – 13:30 Plenum – Die EU and Konflikte im Nahen Osten. Wurzeln und
Auswirkungen.

17:00 – 19:15: Workshops

1. Die Zunahme des reaktionären Populismus und Neofaschismus in Europa

2. Ist eine mediterrane ALBA eine Alternative zur EU?

3. Die EU und linke Regierung und linke Staatsführung: Die Notwendigkeit
einer Strategie der Brüche

4. Deutschland: Der EURO als ein Instrument einer neuen imperialistischen
Politik der herrschenden Klasse.

19:30 – 22:30: Plenum – Die Eurozone ist das Problem – der Austritt die
Lösung. Politik und Allianzen für die Linke.

Sonntag, 28. Juni

10:30 – 14:30 Generalversammlung. Wie das Anti-EU Forum fortgesetzt werden
soll.

18:00 Anti-EU Demonstration

Freitag und Samstag abends, jeweils ab 22:30 werden auf dem Forum Rock,
Hip-Hop und traditionelle griechische Konzerte stattfinden.

Aufruf zum internationalen Forum in Athen

In allen Ländern der Europäischen Union (EU) und besonders in jenen, welche
zu der Eurozone gehören, wird unermüdlich durch die EU und die Regierungen
ihrer Mitgliedsstaaten eine Politik verfolgt, die sich vehement gegen die
Bedürfnisse der Bevölkerung richtet: Weitreichende Kürzungen bei
Sozialausgaben und Löhnen, zunehmende Besteuerung der arbeitenden
Bevölkerung und Steuervorteile für die Reichen, schamlose Begünstigungen für
große Unternehmen, angeblich um Arbeitsplätze zu schaffen, die sich dann
niemals materialisieren oder nur sehr kurzlebig sind, Privatisierungen und
Abbau der öffentlichen Dienstleistungen und der sozialen Sicherheit. Das
Ergebnis davon ist ein exponentieller Anstieg der Armut, der sozialen
Ungleichheit, der Massenarbeitslosigkeit und des Verlustes von
Arbeitsplatzsicherheit.

Diese Situation hat ihren Ursprung in der Natur der EU und der
Einheitswährung selbst, wie rezent in dem Vertrag von Lissabon
festgeschrieben wurde. Dieser basiert auf allen neoliberalen Dogmen, die
bereits ihre zerstörerische Wirkung auf die Interessen der Volks- und
Mittelklassen gezeigt haben. In der Eurozone hat sich die Ungleichheit
zwischen den Ländern verschlimmert. Der Euro ist eine
Massenvernichtungswaffe gegen die Beschäftigung. Die Einheitswährung wird
nur dafür verwendet, die Investitionen der Kapitalisten zu vergüten, indem
ein permanentes und freiwillig hohes Maß an Arbeitslosigkeit
aufrechterhalten wird.

Die Einführung der „European Economic Governance“ führt zu einer Situation
der eingeschränkten Souveränität und aggressiven disziplinären Formen
ökonomischer Überwachung, wie die Rolle der Troika (EU, IWF, EZB) in
Griechenland gezeigt hat (wo die Troika wilde neoliberale Reformen und eine
massive Umverteilung des Einkommens zugunsten des Kapitals erwirkt hat).
Zudem führt die (Währungs-)Politik der EU und das institutionelle
Arrangement der Eurozone dazu, dass die gegenwärtige Krise akut und der
Teufelskreis „Rezession-Austerität-Arbeitslosigkeit“ aufrecht bleibt.

Das Herz der Europäischen Konstruktion sind die Werte und Interessen der
westlichen herrschenden Klassen: Europäismus, Atlantizismus, Kapitalismus
und Autoritarismus. Solch ein System kann nicht sein Wesen verändern, es
kann nicht von innen heraus verbessert werden. Es muss demontiert werden um
etwas völlig Neues aufzubauen. Die EU ist tatsächlich das am meisten
ausgeklügelte System der Welt, das auf dem Versuch aufgebaut wurde, eine
Zivilisation basierend auf Marktkräften zu schaffen. Die EU ist ein
entsetzliches System der Herrschaft und Entfremdung, von dem es für die
Völker gilt sich zu emanzipieren.

Die EU und der Prozess der europäischen Integration sind von vornherein
undemokratisch. Indem die Volkssouveränität auf der Ebene des
Nationalstaates drastisch reduziert wird und Macht zu den nicht gewählten
EU-Mechanismen transferiert wird, wird die Fähigkeit des Volkes sich zu
organisieren, zu kämpfen, Widerstand zu leisten und die Gesellschaft zu
verändern, unterminiert. Volkssouveränität zu zerstören ist der Garant für
die dominierenden Klassen, dass es keine Abkehr von neoliberalen „Reformen“
gibt.

Dies ist in einer Linie mit dem Versuch die Dominanz kapitalistischer
Kooperationen auf globaler Ebene zu garantieren, wie es supranationale
Organisationen (WTO, IWF, Weltbank, NATO, EU, OSZE) verfolgen. Dies zeichnet
sich verantwortlich für den zunehmend autoritären Charakter der EU und für
ihre Unterstützung halbfaschistischer Regime, wie jenes in Kiew.

Derzeit nimmt die neoliberale Politik der EU eine noch aggressivere Form an.
Auf der Tagesordnung steht nicht nur die Krise an der europäischen
Peripherie sondern die Vorbereitung neuer verheerender Angriffe auf die
beherrschten Klassen in den Kernländern der EU. Eine neue Austeritätswelle,
Einschnitte in die Sozialausgaben, Privatisierungen und Abbau der
historischen Errungenschaften der Arbeiterbewegung sind im Kommen.
Widerstand ist notwendiger als je zuvor.

Angesichts dieser Situation stellen die meisten Kräfte der
nicht-sozialdemokratischen Linken in Europa die EU nicht in Frage. Das
Ergebnis ist ein „linker Europäismus“, der sich weigert gegen die Wurzel des
Problems anzukämpfen, nämlich den ökonomischen, monetären und
institutionellen Rahmen der europäischen Integration, den innewohnenden
Neoliberalismus und den undemokratischen Charakter. Rufe nach einer
„anderen“ EU, mit einer „wohlwollenden“ EZB und „europäischen Lösungen für
die Schuldenfrage“ sind nichts als Wunschdenken, keine politischen
Antworten. Die Unfähigkeit die EU herauszufordern lässt politischen Raum für
die rassistische, reaktionäre, chauvinistische und kapitalistische
„Euroskepsis“ der extremen Rechten und neofaschistischer Parteien.

Austritt aus der Eurozone und der EU ist kein Akt des Nationalismus oder
ökonomischen Chauvinismus. Er wird ein Akt des Internationalismus und
Solidarität zwischen den Völkern sein, denn er wird dazu führen, den
aggressiven kapitalistischen und imperialistischen Integrationsprozess zu
demontieren.

Aus diesem Grund ist es höchste Zeit eine paneuropäische Koordination linker
politischer Organisationen, Volksorganisationen und sozialer Bewegungen, die
gegen die EU und die Eurozone kämpfen, zu schaffen, um die Arbeit zu
koordinieren und eine kollektive Debatte über den notwendigen Bruch mit der
europäischen Integration neu zu starten. Der Austritt aus der EU und dem
Euro muss wieder zu einem Eckpunkt linker und radikaler Politik werden, der
Startpunkt für eine neue progressive, demokratische und sozialistische
Zukunft der arbeitenden Klassen und der Völker Europas.

Aus all diesen Gründen ruft das Organisationskomitee (MARS Griechenland,
Komitee ‘EuroExit’ Österreich, ‘Coordinamento nationale sinistra contro
l’euro’ Italien, M’PEP Frankreich, Initiativ e.V. Duisburg Deutschland) dazu
auf, sich an diesem paneuropäischen Forum der linken politischen und
sozialen Organisationen zu beteiligen, um diese Probleme praktisch zu
diskutieren und eine Koordination zu etablieren. Das Treffen wird in Athen,
Griechenland (26.-28.6.2015), stattfinden, als Zeichen der Solidarität mit
dem laufenden Kampf des griechischen Volkes gegen die Austeritätspolitik und
die Reformen der EU.

Griechenland durchlebte in den vergangenen sechs Jahren eine beispiellose
soziale Katastrophe. Das Ausmaß der griechischen Krise war ein direktes
Ergebnis der finanziellen, monetären und institutionellen Architektur der
Eurozone und der EU. Das „bail-out“ Paket der EU, des IWF und der EZB
bedeuteten extreme Austerität und neoliberale Reformen, gepaart mit völligem
Ignorieren demokratischer Verfahrensweisen und der Volkssouveränität. Dies
ist ein weiterer Beweis für die tief verankerte reaktionäre und
undemokratische Natur der EU und des Projektes der „Europäischen
Integration“ im Allgemeinen. Der Volkszorn und die Unzufriedenheit gegen die
Austerität haben die neue Syriza-ANEL Regierung an die Macht gebracht. Trotz
der Tatsache, dass ihr Programm, niedergelegt in der sogenannten Agenda von
Thessaloniki, moderat und widersprüchlich ist, geriet die neue Regierung
unter immensen Druck zu kapitulieren und die erniedrigende Weiterführung der
Austeritätsmaßnahmen zu akzeptieren. Es ist klar, dass innerhalb der
Rahmenbedingungen der Eurozone es unmöglich für jedwede Regierung sein wird,
aus der Austeritäts- und neoliberalen Agenda auszuscheren. Das ist der
Grund, warum eine Strategie für den Austritt notwendiger ist denn je zuvor.
Das Anti-EU-Forum wird zeitgleich mit der Deadline von EU und IWF für ein
neues Austeritätspaket, das die derzeitige katastrophale Politik
weiterführen soll, gegen den Willen des griechischen Volkes, das ein Ende
der Austerität will, stattfinden.

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Kritik an dem Vertrag der griechischen Regierung mit der Führung der Eurozone von Mitgliedern des Syriza-ZKs

Nein zu diesem Schandvertrag !

Von Stathis Kouvelakis und Dimitris Belantis Mitglieder im Syriza ZK.

Offener Brief an die LINKE

Liebe GenossInnen,
Wir wollen Euch und die Partei “Die Linke” über den Inhalt des
provisorischen Vertrags zwischen der griechischen Regierung und der
Führung der Eurozone am 20.2015 informieren – zumindest darüber, wie wir
ihn gelesen haben. Gleichzeitig wollen wir Euch eine kurze Einschätzung
des Inhaltes der Reformliste geben, die unser Finanzminister Gianis
Varoufakis an die Eurogruppe geschickt hat.
Beide Texte entsprechen nicht den wichtigsten Punkten unseres
Wahlprogramms. Schlimmer noch: Die wichtigsten Punkte unseres Programms
werden dadurch praktisch außer Geltung gesetzt. Weiterlesen →

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[Berlin] „Die Verbrechen der deutschen Wehrmacht in Griechenland“ eine Präsentation in Bildern am 28. Juni 2015

Präsentation in Bildern von Sarantos Theodoropoulos, Rechtsanwalt und Autor

Sonntag, 28 Juni 2015 – 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr

im „Mosaik“, Oranienstraße 34,  10999 Berlin

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[Berlin] „NEUGRIECHISCHE KULTUR IN DER KRISE“ am 28. Juni

Dimitris Karydas und Nikos Tzanakis-Papadakis diskutieren über die kulturellen und gesellschaftlichen Aspekte der Krise in Griechenland.

Griechenland steht am Scheideweg. Das Land steht weltweit in der Kritik, notwendige Reformen nicht durchzuführen zu wollen. Die europäischen Verhandlungspartner, allen voran die deutsche Regierung, macht weitere Hilfszahlungen an Griechenland davon abhängig, inwieweit das Land geforderte Maßnahmen umsetzt. Doch was sich hinter dieser viel zitierten „Reformliste“ verbirgt, bleibt im Dunkeln. In Griechenland dagegen steigen der Unmut und das Misstrauen gegenüber den europäischen Institutionen. Die Griechen blicken mit Angst auf die geforderten Massenentlassungen, den Abbau der Arbeitnehmerrechte, weitere Rentenkürzungen und der Privatisierung zentraler Staatsunternehmen – Maßnahmen, die die europäischen Linke seit langem als Neoliberalismus kritisiert. Größtenteils unterbelichtet bleibt die Frage, woran der Patient Griechenland eigentlich wirklich krankt. Eine Frage, die schon lange vor dem offiziellen Ausbruch der Krise hätte gestellt werden müssen. Doch dazu fehlte bisher der politische Wille in Griechenland, aber auch auf internationaler Ebene.

Dritte Veranstaltung in der Reihe 3 SONNTAGE IM JUNI _ DREI GESPRÄCHE

Die WERKSTATT DER KULTUREN greift diese Fragen in drei Veranstaltungen im Juni 2015 auf. In Vorträgen und

Diskussionsrunden soll die Krise in Griechenland in ihrer Genese durchleuchtet werden. Dabei kommen neben ökonomischen auch politische, kulturelle und gesellschaftliche Aspekte zur Sprache, die in ihrer Gesamtheit das Land an den Abgrund geführt haben. Im Zentrum steht die Frage, welche spezielle Ausprägung die globale Krise in Griechenland erfahren hat.

Moderation: Ozeni Athanasiadou
Veranstaltungsprache: deutsch

Eintritt: frei (Spenden willkommen)

Eine Kopperationsveranstaltung der WERKSTATT DER KULTREN und der Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V.

Sonntag, 28. Juni um 19:00

Ort: Werkstatt Der Kulturen Berlin
Wissmannstraße 32, 12049 Berlin-Neukölln

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Podiumsdiskussion: Wo bleibt der Widerstand?

SYRIZAs Erfolg in Griechenland hat große Hoffnung geweckt. Doch was kann die griechische Regierung wirklich erreichen und wo bleibt der deutsche Widerstand gegen die Austeritätspolitik?
Auf einer Blockupy Podiumsdiskussion wurde nach Antworten gesucht.
Die gesamte Diskussion kann unter dasND.de/Widerstand angesehen werden – oder auf youtube:

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[Marburg] Nein zur Sparpolitik ! Ja zur Demokratie ! Solidarität mit der griechischen Bevölkerung am 1. Juli

Aufruf zur Kundgebung

Marktplatz Marburg, Mittwoch, den 01. Juli 2015, 18 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,
seit der Regierungsübernahme von Syriza mit Ministerpräsident Alexis Tsipras an der Spitze im Januar 2015 versuchen die Europäische Union, die EZB und der IWF das Land weiter zu erpressen und die demokratisch gewählte Regierung von ihrem politischen Kurswechsel abzubringen.
Angetrieben von der deutschen Bundesregierung unter Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und Sigmar Gabriel forciert die Europäische Union den Druck, die Austeritätspolitik mitsamt ihren brutalen Kürzungsauflagen für soziale Maßnahmen fortzusetzen, die in Griechenland eine massive humanitäre Katastrophe verursacht haben. Die neoliberale EU-Politik hat das Land in eine ökonomische Krise gestürzt und in eine politische Sackgasse geführt.

Mit der Ankündigung eines Referendums hat das griechische Parlament die richtige Antwort auf die undemokratische Troika-Politik gefunden. Nun ist es an der griechischen Bevölkerung, über die antisozialen Kürzungsdiktate von EU, EZB und IWF zu entscheiden. Wir begrüßen und unterstützen diese Entscheidung ausdrücklich.

Wir fordern die Bundesregierung auf, das Referendum und seine Ergebnisse zu akzeptieren.

Nachdem wir bereits im Februar zu einer Mahnwache für Solidarität mit Griechenland mit über 150 Teilnehmer/innen auf dem Marburger Marktplatz zusammengekommen waren, finden wir, dass es erneut Zeit ist, unsere Solidarität öffentlich Ausdruck zu verleihen. Wir bitten all jene, die den ersten Aufruf unterzeichnet hatten, wieder mit uns auf die Straße zu gehen. Wir wollen denjenigen den Rücken stärken, die aktuell stellvertretend für viele Europäer/innen die Grundwerte von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit gegen die europäischen Eliten zu verteidigen zu suchen.

Mit solidarischen Grüßen,

PD Dr. Johannes M. Becker und Jan Schalauske

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