„Obwohl die Europäische Kommission neue Aufnahmezentren für Asylsuchende auf den Ägäischen Inseln finanziert, die „bessere Bedingungen“ versprechen, stoßen rassifizierte Menschen, die im Zentrum auf Samos leben, auf Hindernisse bezüglich des Zugangs zu grundlegenden Dienstleistungen und erleben systematische, willkürliche De-facto-Haft. Die EU muss sicherstellen, dass die Umsetzung des neuen EU-Migrations- und Asylpakts nicht zu zu ähnlichen Missbräuchen führt.“ (aus dem Bericht von Amnesty International)

Von Dimitris Angelidis, efsyn 30.7.2024:
„Eingesperrt auf der Insel
Die internationale Organisation hat ein langfristiges Versagen der griechischen Behörden bei der Gewährleistung angemessener Lebensbedingungen für Flüchtlinge festgestellt. ● Familien schlafen an völlig ungeeigneten Orten, mit Mangel an Toiletten, unzureichender Verpflegung, illegalen Freiheitsbeschränkungen und ständiger Überwachung mit Hightech-Kameras.
Amnesty International hat in seinem neuen Bericht über das Flüchtlingsaufnahmelager auf Samos unzureichende Lebensbedingungen in völlig ungeeigneten Räumen und ohne ausreichendes fließendes Wasser sowie inakzeptable Verletzungen der Grundrechte der Flüchtlinge festgestellt.
Der heute veröffentlichte Bericht „Samos: ‚Wir fühlen uns auf der Insel eingesperrt‘: Illegale Inhaftierung und unszureichende Bedingungen in einem von der EU finanzierten Flüchtlingszentrum“ stellt fest, dass die griechischen Behörden seit langem versäumt haben, eine menschenwürdige und angemessene Aufnahmeeinrichtung zu schaffen.
Der Bericht verweist auch auf das Versäumnis der Europäischen Kommission, die Probleme zu beheben, obwohl die Kommission die Einrichtung und den Betrieb der Einrichtung unterstützt und sie sogar als Modell für die Schaffung ähnlicher Strukturen im Rahmen der Umsetzung der neuen Maßnahmen des Pakts zu Einwanderung und Asyl dienen soll.





