attac: Solidarität mit Griechenland – Sieben Jahre Schuldenkolonie und kein Ende absehbar

Troika enthauptet die griechische Gesundheit. attac-Aktion vor Bundeskanzleramt 2010

Diesen Satz hört man oft in Griechenland: „Wir sind zu einem afrikanischen Land geworden“. Sehr viele Menschen haben kein Einkommen, andere nur eine Hungerrente, Sozialleistungen gibt es nur für sehr wenige und dann auch nur kurz. Immer mehr Griech*innen hungern und sind auf Armenküchen angewiesen. Das schlimmste ist, dass hunderttausende junge Menschen ihr Land verlassen, weil sie keine Perspektive für sich sehen. Der wirtschaftliche Zusammenbruch Griechenlands ist heftiger als der in der Weltwirtschaftskrise in den 1920/30er Jahre – er dauert länger und hat stärkere Auswirkungen. Und die Talfahrt ist keinesfalls beendet. Griechenland wird den riesigen Schuldenberg niemals abzahlen können. Dank Schäuble und Ko. wird aber eine nennenswerte Schuldenreduktion verweigert – ohne sie wird die griechische Wirtschaft nicht gesunden. Weiterlesen →

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[Berlin] Filmfestival „Hellas Filmbox Berlin“ vom 24. bis 28. Januar 2018

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„HELLAS FILMBOX BERLIN
ist ein griechisches Filmfestival. Es wurde im Frühjahr 2015 gegründet, um das hochaktuelle und künstlerisch äußerst spannende Filmschaffen Griechenlands in den Fokus des deutschen Publikums zu rücken. Gerade das Medium Film ist wie kaum ein anderes in idealer Weise geeignet, zu einer Erweiterung des Blickwinkels auf die griechische Kultur insgesamt beizutragen.“

2018 ist „ALLES NEU: NEUER ORT. NEUER CHARAKTER. SPANNENDER. ALTERNATIVER. EMOTIONALER.“

VERANSTALTUNGSORT:
Urban Spree, Revaler Str. 99, Berlin-Friedrichshain

PROGRAMM-HIGHLIGHTS:

  • Hellas Filmbox Opening Event – 24.1.2018, 18:30 Uhr
  • (mit Gadjo Dilo live)
  • Volker Schlöndorff & Yannis Sakaridis Box Talk – 25.1.2018, 19 Uhr
  • Human Touch (Konzert) – 25.1.2018, 21:30 Uhr
  • „Gepäckband“ & Griechisch-Zyprisches Kino Box Talk – 26.1.2018, 19:30 Uhr
    mit Panajotis Kouparanis und zyprischen Regisseuren
  • Alexandros Voulgaris, Friedrich Liechtenstein & Eva Stefani Box Talk – 27.1.2018, 20 Uhr
  • Hellas Filmbox Closing Event – 28.1.2018, 19 Uhr
    mit Konstantin Wecker & Zafeiris Haitidis Box Talk
    (mit The Boy live)

DAS GANZE PROGRAMM FINDET IHR HIER:
http://www.hellasfilmbox.de/festival-2018/programm-2018/

UND MEHR INFOS ZUM FESTIVAL HIER:
http://www.hellasfilmbox.de/festival-2018/

 

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Rettet das Social Centre – Immigrants Place (Steki) in Thessaloniki !

 

Der Antirassistischen Initiative Thessaloniki und dem Social Centre – Immigrants Place (Steki) Thessaloniki droht in den letzten Monaten aufgrund von längst überfälligen Schulden die Schließung! Weiterlesen →

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[Berlin] Ausstellung “Gesichter des Mittelmeers/ Πρόσωπα της Μεσογείου/#MEDfacesSteglitz ” vom 23. Februar bis 31. März 2018

“Gesichter des Mittelmeers/ Πρόσωπα της Μεσογείου/#MEDfacesSteglitz ” – 100 Bilder  für die über 35000 verstorbenen Menschen im Mittelmeer

Eine Auswahl aus #MEDfaces, einem  laufenden, internationalen, kollaborativen KünstlerInnenprojekt.MEDFaces

WO

Ausstellungsort: Griechisches Kulturzentrum, Mittelstraße 33, 12167 Berlin

WANN

Vernissage: Freitag, 23. Februar 2018, 18 Uhr – ab 19 Uhr

Ausstellungsdauer:  Freitag, 23. Februar  bis Samstag, 31. März 2018

Organisatoren:
Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V.
Stop mare mortum
Willkommensbündnis für Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf

Medienpartner: diablog

Weitere, ausführliche Informationen unter: http://www.gr-gemeinde.de/de/2018/01/30/medfacessteglitz/

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[Calden/Kr. Kassel] Vortrag und Diskussion „Krisis Griechenland…ein Aufbruch“ mit Prof. Dr. Skevos Papaioannou am 3. Februar 2018

WO: Café Bahnhof Fürstenwald,

WANN: 3. Februar 2018, um 19 Uhr

 

Krise, soziale, politische Auswirkungen und Widerstand in Griechenland sind die Themen, mit denen sich Prof. Dr. Skevos Papaioannou befasst.
Dr.Skevos Papaioannou, der zur Zeit eine Gastprofessur an der Uni Kassel innehat, beleuchtet aus sozio-ökonomischer, kulturwissenschaftlicher und politischer Sicht die Entwicklung Griechenlands vor und während der „Reform-“ und Austeritätsphase seit Ausbruch der letzten Krise 2010.

Sein Augenmerk richtet sich auch auf den Widerstand, den Aufbruch und die Initiativen der Zivilgesellschaft, die sich gegen die katastrophalen Auswirkungen der „Reform“ richten, aber auch für eine andere gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Ordnung kämpfen.

 

Skevos Papaioannou ist emeritierter Professor für Soziologie und
ehemaliger Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Kreta in Griechenland. Zurzeit ist er Gastprofessor an der Universität Kassel.

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[Berlin] Fotoausstellung „Widerstand und Selbstorganisation in Griechenland“ vom 31. Januar bis 28. Februar 2018

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Mittwoch, 31. Januar bis Mittwoch, 28. Februar 2018 (Ganztags)

WO
Foyer vor dem Cafe Wetterleuchten (Hauptgebäude)
TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

 

Seit gut 9 Jahren befindet sich Griechenland in der «Krise». Das Spardiktat der Troika hält die griechische Gesellschaft seitdem im Würgegriff. Perspektivlosigkeit und soziale Unsicherheit sind zur Normalität für weite Teile der Gesellschaft geworden. Immer mehr Menschen erkennen, dass ihnen der griechische Staat und die Troika keine würdevolle Perspektive mehr bieten können und organisieren sich unabhängig. Dabei ist der Widerstand gegen die Krise und deren Auswirkungen äußerst vielfältig. Proteste gegen Privatisierungen, Zwangsversteigerungen oder den Ausverkauf von Bodenschätzen und die damit einhergehende Umweltzerstörung verzahnen sich eng mit Besetzungen von leerstehenden Häusern durch Geflüchtete, dem Aufbau solidarischer Kliniken oder Volksküchen und Nachbarschaftszentren.

Der Fotograf Giovanni Lo Curto und die Journalistin Ulrike Kumpe begleiteten, die «gewerkschaftliche Reisegruppe gegen Spardiktat und Nationalismus» auf ihren letzten Delegationsreisen zu diesen Projekten jeweils im Herbst 2015 und 2016. Daraus entstand die Fotoausstellung über die Krise und den Widerstand in Griechenland.

Die Ausstellung organisiert die Griechenland-Solireisegruppe gemeinsam mit der Hochschulgruppe Linke Liste.
Mehr Infos unter: https://asta.tu-berlin.de/termine/fotoausstellung-widerstand-und-selbstorganisation-griechenland
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Kann man das Niveau des Griechenlandbashings noch senken? FAZ und Focus machen es vor.

Der Titel des Focus-Artikels lautet: „Von wegen Sparkurs: Griechenland verdient mit seinen Schulden sogar Geld“ , bei der FAZ lautet der Titel „Verdient Griechenland mit seinen Schulden Geld?“, die Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) formuliert nicht mehr als Frage: „Griechenlands Schulden-Trick“.
Es handelt sich um eine völlige Umkehrung der Tatsachen. Die griechische Wirtschaft wird zugrunde gerichtet, die Menschen verarmen, die jungen Menschen müssen auswandern. Was sagen FAZ und Focus dazu: Die Griechen beuten uns aus. Perverser kann man gar nicht argumentieren. Zeitungen, die sich als seriös und objektiv geben, veröffentlichen ohne jegliche journalistische Sorgfalt. Weiterlesen →

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[Berlin] Ausstellung „Solidarität und Widerstand – Deutsch-griechische Beziehungen während der griechischen Militärdiktatur 1967–1974“ vom 8.2. bis 9.3. 2018

FES_Ausstellung_Feb2018

WO

IG-Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen
Alte Jakobstraße 149
10969 Berlin

WANN

Ausstellungseröffnung:
7. Februar 2018, 19.00 bis 21.00 Uhr
Laufzeit der Ausstellung: 8. Februar – 9. März 2018

PROGAMM DER AUSTELLUNGSERÖFFNUNG

19.00 Uhr Begrüßung
Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall in Berlin-Brandenburg-Sachsen
Dr. Roland Schmidt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung
S. E. Theodoros Daskarolis, Botschafter der Hellenischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland

19.15 Uhr Thematische Einführung
Georgios Pappas, Journalist, Deutschland-Korrespondent ERT / TA NEA
Anschließend Zeitzeugengespräch mit:
Kostas Papanastasiou, Schauspieler, ehemaliger Restaurateur „Terzo Mondo“
Jannis Vassiliadis, Dipl.-Ing., Architekt

20.00 Uhr Gelegenheit zum Rundgang durch
die Ausstellung und Empfang

Bitte anmelden unter:
ausstellung@igmetall-bbs.de

Verantwortlich:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Archiv der sozialen Demokratie
Dr. Meik Woyke
Organisation und Anmeldung: IG-Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen
Bodo Grzonka

Weitere Informationen (PDF-Flyer) findet ihr hier:

Klicke, um auf FESEinladAusstSolWid.pdf zuzugreifen

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[Berlin] Filmvorführung „DIALOG VON BERLIN“ am 12. Februar 2018

Die Griechische Kulturstiftung lädt ein zur Vorführung des Films:
DIALOG VON BERLIN von NICOS LIGOURIS
am Montag, dem 12. Februar 2018, um 19:00 Uhr im Tschechischen Zentrum Berlin, Wilhelmstraße 44, 10117 Berlin (Eingang: Mohrenstraße)
Die Vorführung findet statt im Rahmen vom DokuMontag des Tschecdialogvonberlinhischen Zentrums Berlin und in Zusammenarbeit mit EUNIC Berlin.

Der Film läuft in griechischer Originalversion mit deutschen Untertiteln.

Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur (in deutscher Sprache)
Eintritt frei

Mit seinem neuen Film „Dialog von Berlin“ unternimmt der griechische Regisseur Nicos Ligouris den spannenden Versuch, am Beispiel von Berlin und Westkreta die Besonderheiten des europäischen Südens und Nordens zu erkunden und wechselseitige Beeinflussungen beider Kulturen in Vergangenheit und Gegenwart zu entdecken. Seine filmische Reise führt ihn immer wieder von Berlin nach Griechenland und zurück, er porträtiert Menschen, die wie er zwischen beiden Kulturen pendeln und besucht unterschiedliche Orte wie einen griechischen Wochenmarkt oder den Berliner Pergamon-Altar, um dort dem Wesen der jeweiligen Kulturen auf den Grund zu kommen.

„Als scharfsinniger Beobachter und treffsicherer Kommentator stellt Ligouris linear und einfach erzählten alltäglichen Straßenszenen, die er im Laufe der letzten Jahre gedreht hat, seinen komplexen persönlichen Kommentar gegenüber. Sein Ziel ist nicht die von Stereotypen bestimmte Polarisierung von Nord und Süd, sondern das Betrachten beider Regionen als unterschiedliche Manifestationen des menschlichen Zustands“ beschreibt Rezensentin Kalliope Poutouroglou das Anliegen des Films. Dabei hebt sie die Sensibilität und den intellektuellen Wagemut des Regisseurs Ligouris hervor, dessen kluge Spiel- und Dokumentarfilme mit internationalen Preisen geehrt wurden. Sein Filmessay „Dialog von Berlin“ lief auf mehreren Festivals und wurde beim Docfest Chalkida 2017 ausgezeichnet.

 

PRODUKTIONSDETAILS:
Drehbuch und Regie: Nicos Ligouris
Produzent: Jost Hering und Nicos Ligouris
mit der Unterstützung des Greek Film Centre
Deutschland / Griechenland, 80 Min., Griechisch mit deutschen Untertiteln
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[Berlin] Event/Panel Discussion „Guns, Cash and Alexander the Great: Nationalism and Imperialism in the Balkans“, March 2, 2018

WHEREan tel

Rosa Luxemburg Stiftung, Seminarraum 1
Franz -Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

WHEN

Friday, March 2, 2018 at 6 pm.

PANEL

Theo Pelekanidis (Greece, ANTARSYA, PhD candidate at Humboldt University in Berlin)

Elena Stavrevska (Macedonia, Solidarnost, Postdoctoral fellow at Bard College Berlin)

Aleksandar Matković (Serbia, visiting scholar at the Institute for Philosophy II at Humboldt University and PhD candidate at the Postgraduate School of the Slovenian Academy of Sciences and Arts in Ljubljana, Slovenia)

MODERATION

Thanos Liapas (Greece, ANTARSYA)

TOPIC

Several events mark the current political situation in the Balkans. The decades long ‘name dispute’ between Macedonia and Greece flamed again under the pretext of the Macedonia’s NATO and EU membership aspirations, while on the Greek side it mobilized the nationalist right; at the same time NATO plans to hold joint military exercises with Serbia during 2018, despite no plans to downsize its significant forces in Kosovo in the foreseeable future. Hence, the deep connection between the Balkans and NATO remains ever more evident. But, what does such NATO involvement mean for the Balkans? What are the economic, geopolitical  and historical dynamics that drive it and result from it? What are the underlying forces behind the ‘name dispute’ in Greece and Macedonia? With the ongoing events unfolding between thesе countries, the discussion will provide a much needed international point of view. This will be done through three 15-minute exposes, followed by an open discussion.

First, Theo Pelekanidis (Greece) will give a historical background of the situation, based on the emergence of nationalism in the Balkans after 1870, with special focus on the Greek and Bulgarian nationalism, and will mostly concentrate on the situation in geographic Macedonia in the neuralgic period from 1918 to 1945. He will argue that it is necessary to highlight that the whole subject of a Macedonian or Slavomacedonian, as is called in Greek literature, national identity has its roots on the Bulgarian nationalism, which is something that is today “forgotten”, because Bulgaria actually „lost“ this claim after three consecutive lost wars (1913, 1918, 1945). So the main focus for the interwar period will be how Bulgarian policy affected the politics in Macedonia in general, the relationships between Bulgaria, Serbia and Greece, what moves were made by the three governments in relation to Macedonia and – most significantly – the role of VMRO in the formation of these policies. There will also be some mention of the politics of the Comintern in the Balkan with regard to the subject of the existence of a Мacedonian national identity and its meaning for future developments in the region.

Then Elena Stavrevska (Macedonia) will shed light on and attempt to deconstruct the dominant discourses inside and outside Macedonia about the necessity and inevitability of the country joining NATO, which has been one of the main arguments behind the efforts of the new government to resolve the so-called name dispute. In unpacking and challenging these discourses, she will reflect on the consequences of the decade-long intense national identity engineering and the antiquizing thereof by the previous government, the related and ever present question of the country’s stability, and the diverging views inside Macedonia on the potential change of the name at the cost of future NATO and EU membership.

Finally, Aleksandar Matković (Serbia) will focus on the imperialism in the Balkans. He will begin by challenging the notion of the breakup of Yugoslavia as purely “ethnic” in origin. The focus will be on how EU’s integration profited from the crumbling of its socialist competitors and from the outsourcing of the production processes of some of its largest producers. Along with NATO’s presence in maintaining the “stability” of the Balkans he will oppose these EU’s policies against the backdrop of of Chinese investments and Russia’s political influence on the case of Serbia. He will argue that the Balkans act as an economic buffer zone between the EU, Russia and China. In consequence the wages of its working class have been “raced to the bottom” and mass strikes of workers in Serbia have erupted, all of which started precisely in foreign owned companies. Aleksandar will conclude by arguing that what connected them was precisely economic imperialism.

ORGANIZER

ANTARSYA – Berlin
Leftist Movement Solidarnost

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