„Ausgeliefert – Illegale Abschiebungen am Evros“

Fotos: Forensic Architecture

Von Giorgos Christides, Steffen Lüdke und Maximilian Popp, Spiegel online, 08.02.2020: „Ayse Erdogan wurde in der Türkei als Gülen-Anhängerin verfolgt. Die Lehrerin floh nach Griechenland und wollte einen Asylantrag stellen. Doch dann gelangte sie in die Hände griechischer Polizisten.“ Weiterlesen

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US-Militär und -Kapital drängen nach Griechenland

US-Flugzeugträger mit „Kampfgruppe“. Foto: Wikipedia

Von Gerd Höhler, Handelsblatt.com, 8.2.2020: „USA verstärken ihre Militärpräsenz in Griechenland. Washington und Ankara liegen im Dauerclinch. Die Amerikaner umwerben deshalb Griechenland als Sicherheitspartner im östlichen Mittelmeer. Viel ist bisher nicht los an der Mole von Alexandroupoli. Der Hafen der nordgriechischen Provinzstadt wird vor allem von Fischerbooten angelaufen und von der Autofähre, die zur knapp zwei Stunden entfernten Insel Samothraki fährt. Ab und zu legt auch mal ein Küstenfrachter an. Aber schon bald wird man hier Containerschiffe, Gastanker und Kriegsschiffe der US Navy sehen.“ Weiterlesen

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„Den größten Erfolg erzielten wir in Thüringen…“

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„Lob der Zisterne“

Von Niels Kadritzke, le monde Diplomatique, 12. September 2019: „Am Ende des Sommers präsentiere ich ein Thema, das mich in den letzten Wochen beschäftigt hat. Für die neue Edition LMd N° 26  „Wasser. Von Quellen, Turbinen und letzten Tropfen“ habe ich einen Beitrag über die Wasserökonomie der griechischen Inseln geschrieben. Für diesen Blog habe ich diesen Text, der ein wichtiges ökologisches Thema behandelt, stark ausgeweitet und genauer mit Quellen belegt.“ Weiterlesen

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Arte: „Frontext: Missachtung von Menschenrechten?

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„Griechische Polizei will Flüchtlinge von Demonstration abhalten“

Nau.ch, 3.2.2020:
„Bei einer Demonstration gegen die Verschärfung des Asylrechts in Griechenland ist die Polizei auf der Insel Lesbos mit Tränengas gegen Flüchtlinge vorgegangen.
Zwei Sondereinheiten der Polizei blockierten den Weg für die Demonstranten, nachdem diese eine Strecke von rund sieben Kilometern vom Flüchtlingslager Moria bis zum Hafen der Inselhauptstadt Mytilini zurückgelegt hatten, wie es aus Polizeikreisen hiess. Laut einer AFP-Reporterin gelang es trotzdem hunderten Menschen, den Hafen zu erreichen, um dort zu demonstrieren.
Rund 2000 Menschen forderten bei der Demonstration die Bearbeitung ihrer Asylanträge und protestierten gegen die unmenschlichen Bedingungen im überfüllten Lager Moria. Sie hielten unter anderem Plakate mit der Aufschrift «Freiheit» hoch.“ weiterlesen

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Bundestag lehnt Aufnahme unbeglei­teter Flücht­lings­kin­der aus der Ägäis ab

Zusammengestellt von Triantafillia Kostopoulou
Linke scheitert im Bundestag mit Antrag zu unbeglei­teten Flücht­lings­kin­dern aus der Ägäis
Die Linke hatte in ihrem Antrag (19/14024) ausgeführt, die Lage vor allem von etwa 2.000 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in den griechischen Hotspots sei „besonders desaströs“. Gerade unbegleitete Minderjährige seien besonders schutzbedürftig „und sollten nicht in den EU-Hotspots untergebracht werden“. Sie forderte  die  Bundesregierung  daher  auf,  alle  unbegleiteten  minderjährigen  Flüchtlinge aus den Hotspots der griechischen Ägäis-Inseln aufzunehmen, Asyl-verfahren aus Griechenland großzügig zu übernehmen und sich auf EU-Ebene für die Abschaffung des Hotspot-Konzepts und Aufkündigung der Flüchtlingsverein-barung mit der Türkei einzusetzen.“ weiterlesen

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„Der attische Leuchtturm des Kyriakos Mitsotakis“

Von Niels Kadritzke, le monde diplomatique, 23. Dezember 2019:
„Seit dem ersten Tag seiner Amtszeit verheißt Kyriakos Mitsotakis seinen Landleuten den Aufbruch in ein „neues Griechenland“.(1) Den Weg ins Gelobte Land soll ein Leuchtturm-Projekt weisen, das den Namen „Elliniko“ trägt. Wer bei diesem Wort an eine mitreißende Vision denkt, liegt allerdings schief. Elliniko hat nichts, was die Talente, die Ambitionen, die Phantasien der jungen Griechinnen und Griechen ansprechen könnte. Das Land der Verheißung ist eine Immobilie. Und der Leuchtturm ist ein 200 Meter hoher Wolkenkratzer.
Das Dubai-artige Ungetüm soll an der Küste Attikas stehen und als Hotel plus Spielcasino von einem us-amerikanischen „Gaming and Entertainment“-Konzern betrieben werden.(2) Man reibt sich die Augen. Ein Unternehmen, dessen Geschäftsziel erklärtermaßen die „Suche nach unerschlossenen globalen Glücksspielmärkten“ ist, darf sich als Partner und Pionier eines Projekts aufspielen, das der griechischen Bevölkerung als Aufbruch ins Gelobte Land verkauft wird.“ weiterlesen

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„Moderne Zeiten“ in Griechenland

Von Niels Kadritzke, le monde diplomatique, 29. Oktober 2019: „Seit mehr als 120 Tagen wirkt Kyriakos Mitsotakis als griechischer Ministerpräsident. Auch Ende Oktober kann er sich noch in hohen Popularitätswerten sonnen. Die Medien stehen fast geschlossen hinter ihm und die Opposition braucht er nicht zu fürchten, weil die Syriza noch lange brauchen wird, um ihre Niederlage zu verarbeiten. Die meisten Beobachter in Athen gehen davon aus, dass die Schonfrist, die Mitsotakis von der Bevölkerung gewährt wird, mindestens ein Jahr dauern wird.“ Weiterlesen

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Mauern im Meer

Trumps Mauer ins Meer an der Grenze zu Mexiko (bei Tijuana)

Von Christiane Schlötzer, Süddeutsche.de, 30.1.2020:
„Mauern im Meer. Eine Barriere im Wasser ist eine teure und absurde Idee.
Im Mittelalter hat man zur Feindabwehr Wassergräben um Burgmauern gezogen. Griechenland will nun eine Mauer auf dem Wasser bauen, um die Burg Europa vor mehr Flüchtlingen zu bewahren. Eine teure und absurde Idee. Eine wirkliche Abschreckung dürfte die knapp drei Kilometer lange, blinkende Barriere kaum sein, weil sie leicht zu umfahren ist. Griechenland kann aber auch nicht all seine vor der türkischen Küste gelegenen Inseln komplett einzäunen.
Die Ankündigung des Verteidigungsministers ist also erst einmal eine Show und kein ernsthafter Versuch, die existierenden Probleme auf den Ägäisinseln zu lösen. Die konservative griechische Regierung steht politisch unter Druck, denn auf den Inseln wächst die Wut der Bürger auf Athen. So hat Regierungschef Kyriakos Mitsotakis bereits das Asylgesetz verschärft. Die Verfahren werden beschleunigt, mehr abgelehnte Migranten in die Türkei zurückgeschickt. Und Europa entsendet doppelt so viele Beamte wie bisher. Aber davon merken die Bürger zunächst wenig, deshalb verspricht der Minister ihnen die Mauer im Meer.“ weiterlesen

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